Wieder Kahlschlag an Westspange

Grüner Umweltminister untätig

Die BÜRGER FÜR GELNHAUSEN (BG) sind schockiert und verärgert über einen weiteren Kahlschlag an der Westspange und der Autobahnabfahrt. Bereits im April 2015 wurden auf der Nordseite der A66 bis auf wenige Bäume alles platt gemacht. Nun war Hessen Mobil auf der Südseite noch gründlicher: Kein einziger Baum ist stehen geblieben.

Die BG werden beantragen, dass sich der Magistrat mit dem neuen Leiter von Hessen Mobil spricht. Ziel des Gesprächs soll es sein, Rodungsaktionen von Hessen Mobil auf Gelnhäuser Gemarkung immer vorher mit der Stadtverwaltung abzustimmen, um einen Kahlschlag zu verhindern.

Die BG sehen bei derartigen Rodungs-Aktionen eine Verschwendung von Steuergeldern. Zuerst werden für viel Geld Planungen durch geführt und landschaftspflegerische Begleitpläne sowie Pflanzpläne etc. erstellt und teure Bepflanzungen durchgeführt und wenn sich nach einigen Jahren ein Biotop gebildet hat, wird nicht fachgerecht und mit Augenmaß zurück geschnitten, sondern ein Kahlschlag durchgeführt.

Als obere Landesbehörde ist Hessen Mobil direkt dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMWEVL unterstellt. Oberster Dienstherr der Grüne Verkehrsminister Tarek Al-Wasir.

Die versprochene Wende bei der letzten Landtagswahl haben sich sicherlich nicht nur die BG anders vorgestellt. Statt die Bevölkerung sowie Natur und Umwelt als Grüner Minister zu schützen, höhlt Tarek Al-Wasir das Nachtflugverbot aus, sorgt dafür, dass das Terminal 3 gebaut wird (das die Grünen verhindern wollten) und damit die Rhein-Main-Region noch mehr Lärm ertragen muss und lässt Kahlschlag an den Straßen in ganz Hessen zu.

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