SPD und BG werden JOH-Verkauf und Entwicklung hin zum City-Outlet zustimmen

SPD und BG werden JOH-Verkauf und Entwicklung hin zum City-Outlet zustimmen 

Ewald Desch und Bodo Delhey: “Verhalten der CDU sehr befremdlich” – SPD und BG sehen sich an Entscheidungen zur Housing Area erinnert 

Die Fraktionen von SPD und BÜRGER FÜR GELNHAUSEN (BG) haben im Rahmen einer gemeinsamen Fraktionssitzung über den Verkauf der JOH-Immobilie und die Entwicklung hin zu einem City-Outlet beraten und werden der umfangreichen Vorlage des Magistrates zustimmen. 

“Für uns stehen die Entwicklungschancen, die die Umsetzung eines solchen Projektes für unsere Stadt Gelnhausen mit sich bringen kann deutlich im Vordergrund und deshalb werden wir das Vorhaben unterstützen”, fassen die beiden Fraktionsvorsitzenden Ewald Desch (SPD) und Bodo Delhey (BG) die Beratungsergebnisse kurz zusammen. 

Überrascht zeigen sich SPD und BG aber von der Ankündigung der CDU dem Verkauf und dem Vorhaben nicht zustimmen zu wollen. 

“Das, was hier wenige Tage vor der entscheidenden Stadtverordnetenversammlung vorgetragen wird und vor allem wie die CDU in Richtung des Investors öffentlich schießt, ist mehr als befremdlich. Wir können und müssen in Gelnhausen froh darüber sein, dass es der Stadt Gelnhausen gelungen ist, die Immobilie im Rahmen der Zwangsversteigerung zu erwerben und jetzt eine vernünftige Lösung für die Entwicklung der JOH-Immobilie auf dem Tisch liegt. So kann man mit Menschen, die in Gelnhausen investieren wollen, in der Öffentlichkeit nicht umgehen”, bewerten Ewald Desch und Bodo Delhey die jüngsten Entwicklungen. 

„Von mangelnder Transparenz, wie von der CDU ausgeführt, kann überhaupt keine Rede sein. Unmittelbar nach dem Erwerb der Immobilie im Rahmen der Zwangsversteigerung, hat Bürgermeister Thorsten Stolz öffentlich verkündet, dass die Stadt Gelnhausen jetzt noch einmal mit allen sprechen wolle, die sich bis dahin als Interessenten bei der Stadt gemeldet hatten. Und genau das ist passiert und darauf aufbauend wurden der Magistrat und alle Fraktionsvorsitzenden umfangreich informiert und die jetzt bevorstehenden Entscheidungen vorbereitet”, erinnern Ewald Desch und Bodo Delhey an die Entscheidungsschritte. 

Darüber hinaus hatte Bürgermeister Thorsten Stolz im Rahmen der Beratungen mit Magistrat und Fraktionsvorsitzenden allen Fraktionen angeboten, dass Bauamtsleiter Günther Kauder und er selbst zu weitergehenden Gesprächen gerne auch in die einzelnen Fraktionen kommen. Von diesem Angebot hat die CDU bislang keinen Gebrauch gemacht. 

Das Vorgehen der CDU erinnert SPD und BG stark an die Entscheidungen zum Ankauf und zur Vermarktung der Housing Area vor wenigen Jahren. 

“Da ist die CDU ähnlich vorgegangen, hat zunächst angeblichen Stillstand bemängelt, später mangelnde Transparenz unterstellt, weiteren Beratungsbedarf angemeldet und am Ende gegen das Vorhaben gestimmt. Das scheint sich jetzt, offenbar politisch motiviert, erneut zu wiederholen”, bedauern Ewald Desch und Bodo Delhey weiter. 

Abschließend betonen die Fraktionsvorsitzenden: “Jedem in Gelnhausen ist klar, dass Grundsatzbeschlüsse und Verträge noch lange keine Umsetzung garantieren. Sie sind aber die Grundlage dafür und die Basis für eine einmalige Entwicklungschance und Perspektive für unsere Barbarossastadt, die kein Verantwortungsträger in Gelnhausen leichtfertigt verspielen sollte.”

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