BG rufen zur Teilnahme an Demo gegen CETA am 17.9.2016 auf

– Demo gegen CETA am 17.9.2016 in Frankfurt

– BÜRGER FÜR GELNHAUSEN rufen zur Teilnahme auf

Jetzt geht es in die entscheidende Phase! Der Trägerkreis aus 30 Organisationen ruft zu bundesweiten Großdemonstrationen gegen CETA und TTIP auf – am 17. September zeitgleich in 7 Städten. Gemeinsam soll ein klares Signal für einen gerechten, fairen und ökölogischen Welthandel gesetzt werden! Die Demo in Frankfurt beginnt um 12 Uhr auf dem Opernplatz (Alte Oper).
Die BÜRGER FÜR GELNHAUSEN (BG) werden wieder teilnehmen und gemeinsam mit dem Mitveranstalter BUND demonstrieren. Die BG organisieren die Anreise und die Teilnahme an der Demo. Interessenten können ich unter Tel. 18336 oder info@buergerfuergelnhausen.de melden.

CETA, das geplante Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada, ist die Blaupause für TTIP. Aber im Gegensatz zu TTIP ist das CETA-Abkommen fertig verhandelt und soll schon in den nächsten Monaten verabschiedet werden. Es steht für uns viel auf dem Spiel: Gentechnikfreie Landwirtschaft mit strengen Regeln für Pflanzengifte und hormonfreies Fleisch, das Vorsorgeprinzip im Umweltschutz, sowie ein wirksamer Klimaschutz.  
CETA und TTIP stellen die Interessen der Konzerne ganz klar über unsere Bedürfnisse und den Schutz der Umwelt. 
CETA soll “Hemmnisse” für den Handel abbauen. Das geschieht vor allem im Interesse exportorientierter Groß­konzer­ne und Investoren. Umwelt- und Verbraucher­schutz werden dem untergeordnet. Besonders brisant: CETA garantiert Konzernen Sonderklagerechte, ganz ähnlich wie bei TTIP vorgesehen.
Im Herbst will die EU-Kommission Fakten schaffen und CETA unter Dach und Fach bringen. Gemeinsam müssen wir das stoppen! 
Als Handelsabkommen neuen Typs zielt CETA nicht nur auf den Abbau von Zöllen, sondern auch darauf, sogenannte “nichttarifäre Handelshemmnisse” zu beseitigen. Darunter fallen zum Beispiel Umweltschutzbestimmungen, bewährte Standards des Verbraucherschutzes oder auch die Kulturförderung. CETA und TTIP greifen so tief in den Alltag der Menschen und in die politischen Prozesse in den beteiligten Staaten ein, dass sie nicht einfach über die Köpfe der Menschen und der gewählten Parlamente hinweg beschlossen werden können.
Deshalb ist es besonders wichtig, dass am 17.9.2016 möglichst viele Bürgerinnen und Bürger gegen CETA und TTIP demonstríeren.
Generell gilt es, die demokratiegefährdenden Handelsabkommen neuen Typs zu stoppen und einen gerechten Welthandel zu fordern, der die Belage der Zivilgesellschaft berücksichtigt statt sie zu Gunsten von Konzerninteressen auszublenden.

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