„Bürger für Gelnhausen“ wollen Verkehrsfluss in der Lagerhausstraße verbessern
Mit einer zusätzlichen Fahrspur an der Westspange erhoffen sich die „Bürger für Gelnhausen“ eine Entlastung der Verkehrssituation in der Lagerhausstraße. Foto: re
Gelnhausen (re). Die Fraktion „Bürger für Gelnhausen“ will in der Stadtverordnetenversammlung am 27. August prüfen lassen, ob am Ende der Lagerhausstraße eine dritte Fahrspur eingerichtet werden könne. Ziel ist eine Verbesserung des Verkehrsflusses an der Westspange.
Zur nächsten Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch, 27. August, bringen die „Bürger für Gelnhausen“ (BG) einen Antrag ein, um die Verkehrssituation an der Ampelkreuzung der Westspange nachhaltig zu verbessern. Ziel sei es, den Verkehrsfluss zu optimieren, Staus insbesondere in den Nachmittagsstunden in Richtung Hailer/Meerholz zu reduzieren und so die Kapazität der Kreuzung zu steigern.
Konkret soll laut Mitteilung der BG geprüft werden, ob am Ende der Lagerhausstraße eine zusätzliche Fahrspur eingerichtet werden kann. Dadurch könnten künftig drei Spuren auf die Westspange führen: eine Linksabbiegerspur in Richtung Linsengericht, eine Geradeausspur direkt zur A66 und eine Rechtsabbiegerspur in Richtung Gelnhausen.
Derzeit komme es vor allem nachmittags zu erheblichen Verzögerungen, insbesondere wenn Züge aus Frankfurt oder Fulda am Bahnhof ankommen. Fahrzeuge auf der linken Spur stauten sich oft über mehrere Ampelphasen, während die rechte Spur Richtung Gelnhausen kaum ausgelastet sei. „Mit einer dritten Fahrspur könnten wir den Verkehrsfluss deutlich verbessern und Wartezeiten für alle Verkehrsteilnehmer verkürzen“, erklärt Lydia Naunheim. „Damit setzen wir unser Ziel um, ein ausgewogenes Mobilitätskonzept für alle zu schaffen und die Infrastruktur an die aktuellen Anforderungen anzupassen.“
Die Maßnahme passe ideal zum kommunalpolitischen Ziel, die Landesstraße 2306 auf die Westspange und Lagerhausstraße zu verlegen und dort einen dreispurigen Ausbau vorzunehmen, wie Fraktionsvorsitzender Mario Röder ergänzt. Röder: „So verbinden wir verkehrstechnische Effizienz mit einer Entlastung der Innenstadt.“ Mit diesem Antrag setze man „ein klares Zeichen für sachorientierte Stadtentwicklung, eine bedarfsgerechte Infrastruktur und die Stärkung der Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger“, so die BG.