Renaturierung im Würgebachtal fortführen

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Bürger für Gelnhausen wollen Artenvielfalt stärken und Starkregenereignisse abfedern

Gelnhausen (re). Die Bürger für Gelnhausen (BG) wollen sich in der nächsten Stadtverordnetenversammlung dafür einsetzen, Renaturierungsmaßnahmen im Würgebachtal fortzuführen und auszubauen. Ziel ist es, die ökologische Vielfalt zu sichern, die Widerstandsfähigkeit gegenüber Starkregen zu verbessern und die Lebensqualität für alle Einwohner zu verbessern.

„Das Würgebachtal ist nicht nur ein wichtiger Naturraum, sondern auch ein elementarer Bestandteil unseres kommunalen Klima- und Umweltschutzkonzeptes“, erklärt Mario Röder, Fraktionsvorsitzender der Bürger für Gelnhausen, in einer Mitteilung. Die positiven Effekte der Maßnahmen aus den 1990er-Jahren zeigten, welches Potenzial hier noch bestehe. Durch die Entfernung standortfremder Bäume und die Pflanzung typischer Gehölze wie Erle, Weide oder Weißdorn könne man Lebensräume für heimische Arten schaffen und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Starkregen verbessern.

Die geplanten Schritte zahlten direkt auf die kommunalpolitischen Ziele 2026 ein: Die BG wollen Gelnhausen konsequent zur „Schwammstadt“ weiterentwickeln, um die Folgen von Starkregen und Dürre abzufedern. Zudem soll das Tal als Naherholungsgebiet für alle Generationen gesichert werden. Das sei ein Beitrag zur hohen Wohn- und Lebensqualität, die sich die Wählergemeinschaft auf die Fahne geschrieben habe. Durch die Fortführung und Erweiterung der Renaturierung soll das Würgebachtal nicht nur als Wasserspeicher und Hochwasserschutz gestärkt, sondern auch die Artenvielfalt gefördert werden.

„Es ist zu prüfen, inwieweit Fördermittel den städtischen Haushalt entlasten können“, ergänzt Philipp Buchenau, Jagdleiter und Mitglied der Bürger für Gelnhausen. „Der Schutz unseres Würgebachtals ist ein wichtiger Beitrag zum Naturschutz und zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Wir setzen uns dafür ein, dass das Tal auch in Zukunft ein lebendiger und im Klimawandel widerstandsfähiger Ort bleibt.“

Quellenangabe: Gelnhäuser Neue Zeitung vom 26.08.2025, Seite 20