Bürger für Gelnhausen freuen sich über Umsetzung einer langjährigen Forderung
Gelnhausen – Endlich ist die Verbindung von den Weiberswiesen in Roth zum Uferweg frei. Für die Bürger für Gelnhausen (BG) ist dies ein wichtiger Schritt für eine sichere und alltagstaugliche Radwegeverbindung in Gelnhausen. Die Wählergemeinschaft hatte sich seit Jahren für diese Durchfahrt eingesetzt und hierzu mehrfach Anträge in der Stadtverordnetenversammlung gestellt.
Wie auf dem beigefügten Luftbild rot eingezeichnet, verläuft die Verbindung von den Weibeswiesen in Roth zunächst am Rand der landwirtschaftlich genutzten Flächen entlang und führt anschließend in Richtung Kinzig. Der Weg verläuft am Tierheim vorbei, unter der Bahnstrecke in Richtung Gießen hindurch und anschließend unter der Kinzigbrücke der Westspange. Von dort führt die Verbindung weiter bis zum Uferweg.

Damit entsteht eine wichtige und sichere Verbindung für Schülerinnen und Schüler sowie Radfahrer aus Roth und aus Richtung Gründau. Die weiterführenden Schulen in Gelnhausen und die Müllerwiese können über diese Strecke erreicht werden, ohne dass der Weg durch das Industriegebiet führt oder stark befahrene Hauptstraßen gequert werden müssen.
„Wir freuen uns sehr, dass diese wichtige Verbindung nun endlich frei ist. Dafür haben wir als BG seit Jahren gekämpft und immer wieder entsprechende Anträge in der Stadtverordnetenversammlung eingebracht“, erklärt Mario Röder, Fraktionsvorsitzender der Bürger für Gelnhausen. „Gerade für Kinder und Jugendliche ist ein sicherer Schulweg von besonderer Bedeutung. Wenn wir wollen, dass mehr Menschen mit dem Fahrrad fahren, müssen wir solche direkten und sicheren Verbindungen schaffen und erhalten.“
Sichtschutz für das Tierheim
Aus Sicht der Bürger für Gelnhausen sollte mit der Freigabe der Verbindung jedoch auch der Schutz des Tierheims weitergedacht werden. Die BG regt deshalb an, entlang des Bauzaunes eine Hecke mit Bäumen und Büschen zu pflanzen.
Dadurch könnte ein dauerhafter Sichtschutz zwischen dem Radweg und dem Tierheim geschaffen werden. Gleichzeitig würde die Bepflanzung den Weg landschaftlich aufwerten und besser in die Umgebung entlang der Kinzig einfügen.
„Wir möchten, dass die neue Verbindung für die Radfahrer ein Gewinn ist, gleichzeitig aber die Tiere im Tierheim möglichst wenig durch den vorbeiführenden Radverkehr belastet werden“, so Röder. „Eine Hecke mit Bäumen entlang des Bauzaunes wäre aus unserer Sicht eine einfache, nachhaltige und für alle Seiten sinnvolle Lösung.“
Die Bürger für Gelnhausen sehen die neue Verbindung als wichtigen Baustein für ein sicheres Radwegenetz in Gelnhausen. Insbesondere für die Schulkinder aus Roth und aus Richtung Gründau bedeutet der Weg eine deutliche Verbesserung des täglichen Schulwegs.
„Hier zeigt sich, dass sich Beharrlichkeit lohnt. Wir haben über Jahre auf diese Verbindung gedrängt. Jetzt ist sie endlich nutzbar – und wir wollen, dass sie auch dauerhaft sicher, attraktiv und gut in die Landschaft integriert wird“, erklärt Mario Röder abschließend.
