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	<title>Omegabrücke &#8211; Bürger für Gelnhausen</title>
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	<title>Omegabrücke &#8211; Bürger für Gelnhausen</title>
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		<title>Einwände gegen Omegabrücke bis 19.01.2025 möglich</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/einwaende-gegen-omegabruecke-bis-19-01-2025-moeglich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jan 2025 19:48:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bis zum 19.1.2025 (Eingang beim Regierungspräsidium Darmstadt) können noch Einwendungen gegen die 1. Änderung der Planfeststellungsunterlagen für den Bau der Omegabrücke und den Ausbau der Kreisstraßen K904 und K862 erhoben werden. Es sollten wieder möglichst viele Einwendungen eingereicht werden. Die beiliegende Einwendung der beiden Download-Links kann gerne übernommen werden: Einwendung zu 1. Änderung PFV Omegabrücke K 904 und Einwendung zu 1. Änderung PFV Omegabrücke K 904 Bitte eine der beiden Datei-Versionen herunterladen, ausdrucken und Name, Adresse, Plz und Ort sowie Datum eintragen, unterschreiben und per Post an das Regierungspräsidium Darmstadt (RP) schicken. Die Einwendung muss spätestens am 19.1.2025 beim RP sein. Die *.docx -Datei kann vor den Ausdrucken auch mit einer Textverarbeitung am PC bearbeitet werden. Alternativ kann die ausgefüllte und unterschriebene Stellungnahme auch eingescannt und per Email an das Regierungspräsidium Darmstadt gesendet werden an poststelle@rpda.hessen.de In Kopie an christine.vonKnebel@rpda.hessen.de</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/einwaende-gegen-omegabruecke-bis-19-01-2025-moeglich/">Einwände gegen Omegabrücke bis 19.01.2025 möglich</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bis zum 19.1.2025 (Eingang beim Regierungspräsidium Darmstadt) können noch Einwendungen gegen die 1. Änderung der Planfeststellungsunterlagen für den Bau der Omegabrücke und den Ausbau der Kreisstraßen K904 und K862 erhoben werden.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es sollten wieder möglichst viele Einwendungen eingereicht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiliegende Einwendung der beiden Download-Links kann gerne übernommen werden: <a href="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2025/01/Einwendung-zu-1.-Aenderung-PFV-Omegabruecke-K-904.docx">Einwendung zu 1. Änderung PFV Omegabrücke K 904</a> und <a href="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2025/01/Einwendung-zu-1.-Aenderung-PFV-Omegabruecke-K-904.pdf">Einwendung zu 1. Änderung PFV Omegabrücke K 904</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte eine der beiden Datei-Versionen herunterladen, ausdrucken und Name, Adresse, Plz und Ort sowie Datum eintragen, unterschreiben und per Post an das Regierungspräsidium Darmstadt (RP) schicken. Die Einwendung muss spätestens am 19.1.2025 beim RP sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die *.docx -Datei kann vor den Ausdrucken auch mit einer Textverarbeitung am PC bearbeitet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alternativ kann die ausgefüllte und unterschriebene Stellungnahme auch eingescannt und per Email an das Regierungspräsidium Darmstadt gesendet werden an <a href="poststelle@rpda.hessen.de">poststelle@rpda.hessen.de<br></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Kopie an <a href="christine.vonKnebel@rpda.hessen.de">christine.vonKnebel@rpda.hessen.de<br></a><br></p>
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			</item>
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		<title>Online-Petition gegen Bau der Omegabrücke</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/online-petition-gegen-bau-der-omegabruecke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Aug 2024 11:03:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerinitiative]]></category>
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		<category><![CDATA[Omegabrücke]]></category>
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		<category><![CDATA[Planfeststellungsverfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit dem 17.08.2024 gibt es unter folgendem Link eine Online-Petition gegen den Bau der Omegabrücke über den ehemaligen Bahnübergang am Bahnhof Hailer-Meerholz: https://www.openpetition.de/petition/online/k904-dauerhafte-schliessung-des-bahnueberganges-keine-omegabrueckeBitte unterzeichnen Sie die Petition damit ein massiver Eingriff in das Ökosystem der Kinzigaue verhindert werden kann! Der Bau einer Omegabrücke wäre Steuerverschwendung in Höhe von 18-25 Millionen Euro. Die Online-Petition dauert nach dem Start noch 5 Wochen. Vielen Dank!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 17.08.2024 gibt es unter folgendem Link eine Online-Petition gegen den Bau der Omegabrücke über den ehemaligen Bahnübergang am Bahnhof Hailer-Meerholz:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.openpetition.de/petition/online/k904-dauerhafte-schliessung-des-bahnueberganges-keine-omegabruecke" target="_blank" rel="noopener">https://www.openpetition.de/petition/online/k904-dauerhafte-schliessung-des-bahnueberganges-keine-omegabruecke</a><br>Bitte unterzeichnen Sie die Petition damit ein massiver Eingriff in das Ökosystem der Kinzigaue verhindert werden kann!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bau einer Omegabrücke wäre Steuerverschwendung in Höhe von 18-25 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Online-Petition dauert nach dem Start noch 5 Wochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielen Dank!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Planfeststellungsverfahren einstellen“</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/planfeststellungsverfahren-einstellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2024 16:42:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[K904]]></category>
		<category><![CDATA[Kinzigaue]]></category>
		<category><![CDATA[Omegabrücke]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Bahnübergang]]></category>
		<category><![CDATA[Planfeststellungsverfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GNZ vom 14.08.2024 Omegabrücke: Wie die Gegner das Millionen-Projekt in Gelnhausen stoppen wollen Der Bahnübergang der K 904 am Ortsausgang von Hailer und Meerholz ist seit November 2023 geschlossen. Geht es nach der Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“, soll dies auch künftig der Fall sein. Als Argument führen sie unter anderem hohe Kosten für die Verlegung der Ladestraße (rechts) an, die für den Bau der Omegabrücke erforderlich wäre. Foto: Abel „Planfeststellungsverfahren einstellen“ Gelnhausen-Meerholz/Hailer (mab). Seit der zweitägigen Erörterungssitzung zur geplanten Omegabrücke am Ortseingang von Hailer und Meerholz ist es in der Öffentlichkeit still um den Gelnhäuser Dauerzankapfel geworden. Die Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“ will dies ändern. Was die Brückengegner planen und wie es im Verfahren weitergeht. Es war eine echte Mammutsitzung: An zwei Tagen im April sind 140 Teilnehmer zum lang erwarteten Erörterungstermin im Planfeststellungsverfahren für die Omegabrücke in die Jahnhalle Hailer gekommen. Ein Großteil davon gehörte zu den insgesamt 487 Menschen, die schriftliche Einwendungen gegen das Bauprojekt verfasst hatten, das die Landesbehörde Hessen Mobil im Auftrag des Main-Kinzig-Kreises plant. Wie das Regierungspräsidium Darmstadt (RP) auf GNZ-Nachfrage mitteilt, ist das Anhörungsverfahren, für das die Behörde zuständig ist, noch nicht abgeschlossen. „Es ist derzeit leider nicht absehbar, wann wir das Verfahren dem Hessischen Wirtschaftsministerium zur Entscheidung übergeben können“, sagt ein RP-Sprecher. Aktuell tausche sich die Behörde mit dem Vorhabenträger (Main-Kinzig-Kreis) und Hessen Mobil über das weitere Vorgehen aus. Worüber die Beteiligten derzeit genau sprechen, teilt das RP nicht mit. In der Erörterungssitzung hatte die zuständige Leiterin, Christine von Knebel (RP), immerhin aufhorchen lassen, als sie Zweifel an der Eigenständigkeit des Verfahrens durchblicken ließ und die Frage aufwarf, warum die Omegabrücke nicht Teil des Planfeststellungsbeschlusses für den Bahnausbau sei. Der ist immerhin der Grund für die Schließung des bisherigen Bahnübergangs in Hailer und Meerholz. „Verkehrskollaps ist komplett ausgeblieben“ Wenn es nach der Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“ geht, soll dem Ministerium die Entscheidung über die Omegabrücke erspart bleiben. „Wir fordern den Main-Kinzig-Kreis auf, das Planfeststellungsverfahren einzustellen“, meint Sprecherin Lydia Naunheim: „Viele Bürger lehnen den Bau einer Omegabrücke ab. Mehr als 2 300 Menschen haben sich in einer Unterschriftenaktion gegen das Projekt ausgesprochen. Und rund 500 Einwender haben dem Planfeststellungsantrag für den Bau der Omegabrücke und dem Ausbau der Kreisstraßen K 904 und K 862 widersprochen.“ Keine Frage, die BI verspürt Rückenwind. Und den will sie nun nutzen, um den Brückenbau und die damit verbundenen Eingriffe innerhalb der Ortsteile zu verhindern. „Der Kreis sollte den Bürgerwillen beachten“, ist Bodo Delhey überzeugt. Und: „Er sollte auf die veränderte Situation seit November 2023 reagieren.“ Seitdem ist der Bahnübergang am Ortseingang von Meerholz und Hailer geschlossen. Damit fällt der Meerholzer Landweg als Verbindung zwischen Gelnhausen und Lieblos weg. Genau diesen aufrecht zu erhalten ist das Ziel der Brücke. „Allerdings ist der befürchtete Verkehrskollaps komplett ausgefallen“, sagt Naunheim. „Im Gegenteil: Die Situation in der Ortsdurchfahrt hat sich spürbar verbessert.“ Die Brücke würde die Fahrzeuge wieder in den Ort hineinziehen, sagt die BI. Laut Planfeststellungsunterlagen würde sich das Verkehrsaufkommen auf der K 904 von zuletzt 2 500 Fahrzeugen bis 2030 auf rund 6 000 Fahrzeuge mehr als verdoppeln. Das ist in der Erörterungssitzung vielen Menschen klar geworden“, sagt Naunheim, die nun eine neue Verkehrszählung in der Ortsdurchfahrt von Meerholz und Hailer nach den Sommerferien ankündigt. „Wenn es an der Westspange Probleme gibt, sollten sie dort gelöst werden und nicht durch den Bau einer Brücke noch mehr Verkehr nach Hailer und Meerholz gezogen werden“, ist Bodo Delhey überzeugt. Brückengegner favorisieren Nulllösung „Nicht nur seit dem Eröterungstermin sind mittlerweile viele Menschen der Ansicht, dass der Bahnübergang und die K 904 dauerhaft geschlossen bleiben sollten und weder eine Brücke noch eine Unterführung gebaut werden sollte“, spricht er die sogenannte Nulllösung an. Und die, betonen die BI-Vertreter, koste auch null Euro. Die Brücke und die damit verbundenen weiteren Vorhaben belasteten die Bürger dagegen mit Kosten zwischen 18 und 25 Millionen Euro. „Immer mehr Menschen begreifen, um was es sich dabei handelt, nämlich um reine Steuerverschwendung“, sagt Lydia Naunheim. „Die Verantwortlichen im Main-Kinzig-Kreis scheint der Bürgerwille allerdings nicht zu interessieren“, spricht die BI-Sprecherin eine strittige Frage an – nämlich die, ob der Main-Kinzig-Kreis überhaupt dazu legitimiert war, das alte Planfeststellungsverfahren, das 2006 eröffnet worden war, einzustellen und dann ein neues Verfahren zu eröffnen. „Diese Frage wurde beim Erörterungstermin nicht beantwortet.“ Hat der Kreistag überhaupt grünes Licht für das Vorhaben gegeben? Wie ein Kreissprecher auf GNZ-Nachfrage antwortet, war der mögliche Bau der Omegabrücke bisher kein Tagesordnungspunkt im Kreistag. Und: „Zum jetzigen Zeitpunkt geht die Verwaltung davon aus, dass auch im weiteren Verlauf des Verfahrens kein Kreistagsbeschluss dazu erforderlich sein wird.“ In einer Antwort auf eine Anfrage der BI schreibt die Kreisverwaltung: „Der politische Entscheidungsprozess war lange vorher abgeschlossen und ist rückwirkend nicht in Frage zu stellen.“ Darin verweist die Verwaltung auf einen Beschluss des Kreisausschusses von 2016, das Planungsverfahren fortzusetzen. BI erwartet Kosten in Millionenhöhe für Stadt Von Anfang an hatte die Kreisspitze die Zustimmung der Stadt Gelnhausen zu einer Bedingung für das Vorhaben gemacht. Zweimal haben die Stadtverordneten für die Errichtung der Omegabrücke mehrheitlich die Hände gehoben, zunächst 2018, dann erneut im vergangenen Jahr. Die BI hatte die Abstimmungsergebnisse beide Male deutlich kritisiert. „Den meisten Stadtverordneten scheinen der Wille und der Schutz der Bürger aus Hailer und Meerholz egal zu sein“, sagt Lydia Naunheim. „Sie haben im Oktober 2023 die Brücke befürwortet, ohne die neuen Planfeststellungsunterlagen zuvor zu prüfen und zu bewerten.“ Denn dann, meinen die BI-Vertreter, hätten sie bemerkt, dass im Zuge des Projekts deutliche Kosten auf die Stadt zukommen. Hintergrund ist die Verlegung der Bahn- und der Ladestraße auf einer Länge von 250 Metern, die, wie aus dem Feststellungsentwurf hervorgeht, für die Zufahrt zur Brücke erforderlich wird. „Da es sich um Gemeindestraßen handelt, muss die Stadt für den Neubau zahlen, dazu kommen noch die Kosten für Elektroleitungen, Gas- und Wasserleitungen und Kanäle“, rechnet Bodo Delhey mit einem Millionenbetrag. „Diese Kosten hatte keiner auf dem Schirm, auch nicht der Bürgermeister, der immer davon spricht, dass das Vorhaben die Stadtkasse nicht belastet. Beim Erörterungstermin hat sich bestätigt, dass das Gegenteil der</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>GNZ vom 14.08.2024</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Omegabrücke: Wie die Gegner das Millionen-Projekt in Gelnhausen stoppen wollen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"> Der Bahnübergang der K 904 am Ortsausgang von Hailer und Meerholz ist seit November 2023 geschlossen. Geht es nach der Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“, soll dies auch künftig der Fall sein. Als Argument führen sie unter anderem hohe Kosten für die Verlegung der Ladestraße (rechts) an, die für den Bau der Omegabrücke erforderlich wäre. Foto: Abel</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<strong>Planfeststellungsverfahren einstellen“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen-Meerholz/Hailer (mab). Seit der zweitägigen Erörterungssitzung zur geplanten Omegabrücke am Ortseingang von Hailer und Meerholz ist es in der Öffentlichkeit still um den Gelnhäuser Dauerzankapfel geworden. Die Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“ will dies ändern. Was die Brückengegner planen und wie es im Verfahren weitergeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war eine echte Mammutsitzung: An zwei Tagen im April sind 140 Teilnehmer zum lang erwarteten Erörterungstermin im Planfeststellungsverfahren für die Omegabrücke in die Jahnhalle Hailer gekommen. Ein Großteil davon gehörte zu den insgesamt 487 Menschen, die schriftliche Einwendungen gegen das Bauprojekt verfasst hatten, das die Landesbehörde Hessen Mobil im Auftrag des Main-Kinzig-Kreises plant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie das Regierungspräsidium Darmstadt (RP) auf GNZ-Nachfrage mitteilt, ist das Anhörungsverfahren, für das die Behörde zuständig ist, noch nicht abgeschlossen. „Es ist derzeit leider nicht absehbar, wann wir das Verfahren dem Hessischen Wirtschaftsministerium zur Entscheidung übergeben können“, sagt ein RP-Sprecher. Aktuell tausche sich die Behörde mit dem Vorhabenträger (Main-Kinzig-Kreis) und Hessen Mobil über das weitere Vorgehen aus. Worüber die Beteiligten derzeit genau sprechen, teilt das RP nicht mit. In der Erörterungssitzung hatte die zuständige Leiterin, Christine von Knebel (RP), immerhin aufhorchen lassen, als sie Zweifel an der Eigenständigkeit des Verfahrens durchblicken ließ und die Frage aufwarf, warum die Omegabrücke nicht Teil des Planfeststellungsbeschlusses für den Bahnausbau sei. Der ist immerhin der Grund für die Schließung des bisherigen Bahnübergangs in Hailer und Meerholz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<strong>Verkehrskollaps ist komplett ausgeblieben“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es nach der Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“ geht, soll dem Ministerium die Entscheidung über die Omegabrücke erspart bleiben. „Wir fordern den Main-Kinzig-Kreis auf, das Planfeststellungsverfahren einzustellen“, meint Sprecherin Lydia Naunheim: „Viele Bürger lehnen den Bau einer Omegabrücke ab. Mehr als 2 300 Menschen haben sich in einer Unterschriftenaktion gegen das Projekt ausgesprochen. Und rund 500 Einwender haben dem Planfeststellungsantrag für den Bau der Omegabrücke und dem Ausbau der Kreisstraßen K 904 und K 862 widersprochen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Keine Frage, die BI verspürt Rückenwind. Und den will sie nun nutzen, um den Brückenbau und die damit verbundenen Eingriffe innerhalb der Ortsteile zu verhindern. „Der Kreis sollte den Bürgerwillen beachten“, ist Bodo Delhey überzeugt. Und: „Er sollte auf die veränderte Situation seit November 2023 reagieren.“ Seitdem ist der Bahnübergang am Ortseingang von Meerholz und Hailer geschlossen. Damit fällt der Meerholzer Landweg als Verbindung zwischen Gelnhausen und Lieblos weg. Genau diesen aufrecht zu erhalten ist das Ziel der Brücke. „Allerdings ist der befürchtete Verkehrskollaps komplett ausgefallen“, sagt Naunheim. „Im Gegenteil: Die Situation in der Ortsdurchfahrt hat sich spürbar verbessert.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Brücke würde die Fahrzeuge wieder in den Ort hineinziehen, sagt die BI. Laut Planfeststellungsunterlagen würde sich das Verkehrsaufkommen auf der K 904 von zuletzt 2 500 Fahrzeugen bis 2030 auf rund 6 000 Fahrzeuge mehr als verdoppeln. Das ist in der Erörterungssitzung vielen Menschen klar geworden“, sagt Naunheim, die nun eine neue Verkehrszählung in der Ortsdurchfahrt von Meerholz und Hailer nach den Sommerferien ankündigt. „Wenn es an der Westspange Probleme gibt, sollten sie dort gelöst werden und nicht durch den Bau einer Brücke noch mehr Verkehr nach Hailer und Meerholz gezogen werden“, ist Bodo Delhey überzeugt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Brückengegner favorisieren Nulllösung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nicht nur seit dem Eröterungstermin sind mittlerweile viele Menschen der Ansicht, dass der Bahnübergang und die K 904 dauerhaft geschlossen bleiben sollten und weder eine Brücke noch eine Unterführung gebaut werden sollte“, spricht er die sogenannte Nulllösung an. Und die, betonen die BI-Vertreter, koste auch null Euro. Die Brücke und die damit verbundenen weiteren Vorhaben belasteten die Bürger dagegen mit Kosten zwischen 18 und 25 Millionen Euro. „Immer mehr Menschen begreifen, um was es sich dabei handelt, nämlich um reine Steuerverschwendung“, sagt Lydia Naunheim.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Verantwortlichen im Main-Kinzig-Kreis scheint der Bürgerwille allerdings nicht zu interessieren“, spricht die BI-Sprecherin eine strittige Frage an – nämlich die, ob der Main-Kinzig-Kreis überhaupt dazu legitimiert war, das alte Planfeststellungsverfahren, das 2006 eröffnet worden war, einzustellen und dann ein neues Verfahren zu eröffnen. „Diese Frage wurde beim Erörterungstermin nicht beantwortet.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hat der Kreistag überhaupt grünes Licht für das Vorhaben gegeben? Wie ein Kreissprecher auf GNZ-Nachfrage antwortet, war der mögliche Bau der Omegabrücke bisher kein Tagesordnungspunkt im Kreistag. Und: „Zum jetzigen Zeitpunkt geht die Verwaltung davon aus, dass auch im weiteren Verlauf des Verfahrens kein Kreistagsbeschluss dazu erforderlich sein wird.“ In einer Antwort auf eine Anfrage der BI schreibt die Kreisverwaltung: „Der politische Entscheidungsprozess war lange vorher abgeschlossen und ist rückwirkend nicht in Frage zu stellen.“ Darin verweist die Verwaltung auf einen Beschluss des Kreisausschusses von 2016, das Planungsverfahren fortzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>BI erwartet Kosten in Millionenhöhe für Stadt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Anfang an hatte die Kreisspitze die Zustimmung der Stadt Gelnhausen zu einer Bedingung für das Vorhaben gemacht. Zweimal haben die Stadtverordneten für die Errichtung der Omegabrücke mehrheitlich die Hände gehoben, zunächst 2018, dann erneut im vergangenen Jahr. Die BI hatte die Abstimmungsergebnisse beide Male deutlich kritisiert. „Den meisten Stadtverordneten scheinen der Wille und der Schutz der Bürger aus Hailer und Meerholz egal zu sein“, sagt Lydia Naunheim. „Sie haben im Oktober 2023 die Brücke befürwortet, ohne die neuen Planfeststellungsunterlagen zuvor zu prüfen und zu bewerten.“ Denn dann, meinen die BI-Vertreter, hätten sie bemerkt, dass im Zuge des Projekts deutliche Kosten auf die Stadt zukommen. Hintergrund ist die Verlegung der Bahn- und der Ladestraße auf einer Länge von 250 Metern, die, wie aus dem Feststellungsentwurf hervorgeht, für die Zufahrt zur Brücke erforderlich wird. „Da es sich um Gemeindestraßen handelt, muss die Stadt für den Neubau zahlen, dazu kommen noch die Kosten für Elektroleitungen, Gas- und Wasserleitungen und Kanäle“, rechnet Bodo Delhey mit einem Millionenbetrag. „Diese Kosten hatte keiner auf dem Schirm, auch nicht der Bürgermeister, der immer davon spricht, dass das Vorhaben die Stadtkasse nicht belastet. Beim Erörterungstermin hat sich bestätigt, dass das Gegenteil der Fall ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage der GNZ, welche Arbeiten und Kosten bezüglich der Verlegung der Straßen im Zuge der Omegabrücke auf die Stadt zukämen, antwortet das Rathaus etwas knapp: „Es liegen noch keine neuen Informationen zu den erfragten Baumaßnahmen, den Kosten für die Stadt Gelnhausen und zum Baubeginn vor.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterschriftenaktion soll Stadtparlament zum Umdenken bringen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie geht es weiter? Neben der angekündigten Verkehrszählung will die BI eine neue Unterschriftenaktion für die dauerhafte Schließung des Bahnübergangs und der K 904 starten, die sich an das Stadtparlament richten soll. Ziel ist es, einen erneuten Parlamentsbeschluss herbeizuführen. Am 1. September wollen die Mitglieder beim Schöpfungstag in Meerholz Unterschriften sammeln und über die Auswirkungen des Vorhabens informieren. Und die sind aus Sicht der BI verheerend: Zu den Problemen, die die Initiative anprangert, gehören die Versetzung der Meerholzer Schlossmauer, die Enteignung von Gärten im Heimatfriedering, drohende Staus und Rückstaus in der Liebloser Straße und der Ortsdurchfahrt durch die neue Ampelanlage, die Zunahme des Verkehrs inklusive einer Verschärfung der Lärm- und Abgasbelastung, Gefahren für Radfahrer, Schüler und die Bewohner des angrenzenden Seniorenheims und Auswirkungen auf die Natur. Unter anderem führen die BI-Vertreter einen Retentionsraumverlust von 7 000 Kubikmetern, einen Flächenverlust von 5 bis 6 Hektar und eine Neuversiegelung von etwa 5 000 Quadratmetern in den Kinzigauen an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der politische Willensbildungsprozess ist also zumindest aus Sicht der Bürgerinitiative noch lange nicht abgeschlossen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/planfeststellungsverfahren-einstellen/">„Planfeststellungsverfahren einstellen“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Lydia Naunheim zur neuen Vorsitzenden der Bürger für Gelnhausen gewählt</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/lydia-naunheim-zur-neuen-vorsitzenden-der-buerger-fuer-gelnhausen-gewaehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jan 2022 10:19:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerinitiative]]></category>
		<category><![CDATA[K904]]></category>
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		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sehen die Wählermeinschaft weiterhin gut aufgestellt (von links): Vizechef Bodo Delhey, die neue Vorsitzende Lydia Naunheim, Kassierer Walter Schneider und die ehemalige Vorsitzende Renate Baumann. GNZ 2022-01-08 Wechsel an der Spitze Gelnhausen (re/mab). Lydia Naunheim ist neue Vorsitzende der Bürger für Gelnhausen (BG). Die 67-jährige Stadtverordnete wurde in der Jahreshauptversammlung zur Nachfolgerin von Renate Baumann gewählt, die nach vielen Jahren an der Spitze ihr Amt weitergereicht hat. Als Stellvertreter steht der neuen Vorsitzenden Bodo Delhey zur Seite, der in der Sitzung im vergangenen Jahr in seinem Amt bestätigt wurde. Auch Walter Schneider wurde erneut zum Kassierer gewählt. Delhey zeigt sich im Gespräch mit der GNZ zuversichtlich, dass die Mitglieder mit Lydia Naunheim die richtige Entscheidung getroffen hätten, nachdem Renate Baumann das Amt aus Altersgründen abgegeben habe. „Lydia Naunheim ist zwar noch nicht sehr lange bei den Bürgern für Gelnhausen dabei, hat aber bereits viel kommunalpolitische Erfahrung gesammelt. Ich bin überzeugt, dass sie eine gute Vorsitzende wird.“ Naunheim ist vor rund drei Jahren zur Wählergemeinschaft gestoßen und sitzt seit Beginn der neuen Legislaturperiode für die BG-Fraktion im Stadtparlament. Bereits vor ihrem Eintritt hatte sie sich in der Bürgerinitiative zum Erhalt der Kreisstraße 904 engagiert, die fordert, den Parlamentsbeschluss zum Bau einer Omega-Brücke am Bahnübergang Hailer-Meerholz aufzuheben und stattdessen eine kleinere Unterführung errichten will. Die Entscheidung, das Amt der Vorsitzenden zu übernehmen, sei ihr nicht schwergefallen. „Das liegt daran, dass wir eine relativ kleine Gemeinschaft sind, in der es keine Hierarchien gibt. Wir arbeiten auf Augenhöhe zusammen und sprechen uns gut ab.“ Das soll auch künftig so sein. „Die Bürger für Gelnhausen ziehen keinen persönlichen Nutzen aus der politischen Arbeit. Wir wollen konkrete Verbesserungen für die Bürger erreichen und für transparente Entscheidungen sorgen.“ Wie die scheidende Vorsitzende Renate Baumann in der Jahreshauptversammlung sagte, bleibe das Neubaugebiet Mittlauer Weg in Meerholz für die BG ein zentrales Thema. Dabei betonte sie, dass der auf Forderung der Wählergemeinschaft eingesetzte Akteneinsichtsausschuss festgestellt habe, dass der Verkauf der öffentlichen Grünflächen als private Gärten rechtswidrig sei. Zudem erinnerte sie an die Anträge, die die Wählergemeinschaft in den vergangenen beiden Jahren in der Stadtverordnetenversammlung gestellt hat. Dazu zählte die Einführung von Ganztagsangeboten an allen Gelnhäuser Grundschulen, die Erstellung einer Baumschutzsatzung, die Ermittlung des Sanierungsbedarfs der Stadthalle durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen und der Radwegausbau. Weitere Anträge beschäftigten sich mit der Aufhebung der Straßenbeitragssatzung, der Reduzierung der Verkehrsbelastung in der Frankfurter Straße und der Errichtung eines Parkhauses südlich der Bahnlinie, um die Südstadt zu entlasten. Als Erfolg wertete Baumann das Abschneiden der BG bei der jüngsten Kommunalwahl, bei der die Wählergemeinschaft ihr Ergebnis von 2016 trotz hoher Zuwachsraten der Grünen leicht verbessern und wieder sechs Sitze im Stadtparlament erreichen konnte. Nach wie vor, betonte die scheidende Vorsitzende, machten sich die Bürger für Gelnhausen an der Seite der Bürgerinitiative für den Erhalt der Kreisstraße 904 stark, um statt einer großen lastwagentauglichen Brücke eine umweltverträgliche Lösung herbeizuführen. Nach ihrer Wahl erläuterte Lydia Naunheim die künftigen Schwerpunkte der BG. „Eine große Aufgabe wird die Stadtentwicklung sein, mit der Planung und Entwicklung der Südstadt mit dem ehemaligen Kaufhaus Joh und dem Bahnhofsumfeld sowie dem Bereich zwischen Südstadt und Altstadt.“ Weiterhin wollten sich die BG für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes einsetzen. Dazu gehörten unter anderem der Ausbau der Radwege, der Ausbau von Solar- und Photovoltaikanlagen und der Aufbau einer Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität. Gemeinsam mit den anderen Fraktionen will die neue BG-Chefin möglichst viele „Baustellen“, wie die Sanierung und die schnellstmögliche Wiedereröffnung der Stadthalle, umsetzen.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Sehen die Wählermeinschaft weiterhin gut aufgestellt (von links): Vizechef Bodo Delhey, die neue Vorsitzende Lydia Naunheim, Kassierer Walter Schneider und die ehemalige Vorsitzende Renate Baumann. GNZ 2022-01-08</em></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Wechsel an der Spitze</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen (re/mab). Lydia Naunheim ist neue Vorsitzende der Bürger für Gelnhausen (BG). Die 67-jährige Stadtverordnete wurde in der Jahreshauptversammlung zur Nachfolgerin von Renate Baumann gewählt, die nach vielen Jahren an der Spitze ihr Amt weitergereicht hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Stellvertreter steht der neuen Vorsitzenden Bodo Delhey zur Seite, der in der Sitzung im vergangenen Jahr in seinem Amt bestätigt wurde. Auch Walter Schneider wurde erneut zum Kassierer gewählt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Delhey zeigt sich im Gespräch mit der GNZ zuversichtlich, dass die Mitglieder mit Lydia Naunheim die richtige Entscheidung getroffen hätten, nachdem Renate Baumann das Amt aus Altersgründen abgegeben habe. „Lydia Naunheim ist zwar noch nicht sehr lange bei den Bürgern für Gelnhausen dabei, hat aber bereits viel kommunalpolitische Erfahrung gesammelt. Ich bin überzeugt, dass sie eine gute Vorsitzende wird.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Naunheim ist vor rund drei Jahren zur Wählergemeinschaft gestoßen und sitzt seit Beginn der neuen Legislaturperiode für die BG-Fraktion im Stadtparlament. Bereits vor ihrem Eintritt hatte sie sich in der Bürgerinitiative zum Erhalt der Kreisstraße 904 engagiert, die fordert, den Parlamentsbeschluss zum Bau einer Omega-Brücke am Bahnübergang Hailer-Meerholz aufzuheben und stattdessen eine kleinere Unterführung errichten will.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/02/IMG_0944-2.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/02/IMG_0944-2-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-6065" width="481" height="270" srcset="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/02/IMG_0944-2-1024x576.jpg 1024w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/02/IMG_0944-2-300x169.jpg 300w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/02/IMG_0944-2-768x432.jpg 768w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/02/IMG_0944-2.jpg 1280w" sizes="(max-width: 481px) 100vw, 481px" /></a><figcaption><em>„Über die Bürgerinitiative bin ich dann zu den BG gekommen“, meint Naunheim im Gespräch mit der GNZ</em></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung, das Amt der Vorsitzenden zu übernehmen, sei ihr nicht schwergefallen. „Das liegt daran, dass wir eine relativ kleine Gemeinschaft sind, in der es keine Hierarchien gibt. Wir arbeiten auf Augenhöhe zusammen und sprechen uns gut ab.“ Das soll auch künftig so sein. „Die Bürger für Gelnhausen ziehen keinen persönlichen Nutzen aus der politischen Arbeit. Wir wollen konkrete Verbesserungen für die Bürger erreichen und für transparente Entscheidungen sorgen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die scheidende Vorsitzende Renate Baumann in der Jahreshauptversammlung sagte, bleibe das Neubaugebiet Mittlauer Weg in Meerholz für die BG ein zentrales Thema. Dabei betonte sie, dass der auf Forderung der Wählergemeinschaft eingesetzte Akteneinsichtsausschuss festgestellt habe, dass der Verkauf der öffentlichen Grünflächen als private Gärten rechtswidrig sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem erinnerte sie an die Anträge, die die Wählergemeinschaft in den vergangenen beiden Jahren in der Stadtverordnetenversammlung gestellt hat. Dazu zählte die Einführung von Ganztagsangeboten an allen Gelnhäuser Grundschulen, die Erstellung einer Baumschutzsatzung, die Ermittlung des Sanierungsbedarfs der Stadthalle durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen und der Radwegausbau. Weitere Anträge beschäftigten sich mit der Aufhebung der Straßenbeitragssatzung, der Reduzierung der Verkehrsbelastung in der Frankfurter Straße und der Errichtung eines Parkhauses südlich der Bahnlinie, um die Südstadt zu entlasten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Erfolg wertete Baumann das Abschneiden der BG bei der jüngsten Kommunalwahl, bei der die Wählergemeinschaft ihr Ergebnis von 2016 trotz hoher Zuwachsraten der Grünen leicht verbessern und wieder sechs Sitze im Stadtparlament erreichen konnte. Nach wie vor, betonte die scheidende Vorsitzende, machten sich die Bürger für Gelnhausen an der Seite der Bürgerinitiative für den Erhalt der Kreisstraße 904 stark, um statt einer großen lastwagentauglichen Brücke eine umweltverträgliche Lösung herbeizuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach ihrer Wahl erläuterte Lydia Naunheim die künftigen Schwerpunkte der BG. „Eine große Aufgabe wird die Stadtentwicklung sein, mit der Planung und Entwicklung der Südstadt mit dem ehemaligen Kaufhaus Joh und dem Bahnhofsumfeld sowie dem Bereich zwischen Südstadt und Altstadt.“ Weiterhin wollten sich die BG für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes einsetzen. Dazu gehörten unter anderem der Ausbau der Radwege, der Ausbau von Solar- und Photovoltaikanlagen und der Aufbau einer Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität. Gemeinsam mit den anderen Fraktionen will die neue BG-Chefin möglichst viele „Baustellen“, wie die Sanierung und die schnellstmögliche Wiedereröffnung der Stadthalle, umsetzen.</p>
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		<title>Wenn die Verantwortlichen von Stadt und Kreis nicht gegen alle Bedenken die Omegabrücke durchsetzen wollten, hätte vor einer Schließung des Bahnübergangs die Unterführung fertiggestellt werden können.</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/wenn-die-verantwortlichen-von-stadt-und-kreis-nicht-gegen-alle-bedenken-die-omegabruecke-durchsetzen-wollten-haette-vor-einer-schliessung-des-bahnuebergangs-die-unterfuehrung-fertiggestellt-werden-ko/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2021 21:28:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[K904]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinzigaue]]></category>
		<category><![CDATA[Omegabrücke]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-burger-initiative-zum-erhalt-der-k-904-und-kinzigaue wp-block-embed-burger-initiative-zum-erhalt-der-k-904-und-kinzigaue"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="oceanwp-oembed-wrap clr"><blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="CcVsBplepF"><a href="https://www.bahn-uebergang.de/schon-wieder-hat-hessen-mobil-baeume-an-der-k-904-faellen-lassen/" target="_blank" rel="noopener">Schon wieder hat „Hessen Mobil“ Bäume an der K 904 fällen lassen.</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Schon wieder hat „Hessen Mobil“ Bäume an der K 904 fällen lassen.&#8220; &#8212; Bürger-Initiative zum Erhalt der K904 und Kinzigaue" src="https://www.bahn-uebergang.de/schon-wieder-hat-hessen-mobil-baeume-an-der-k-904-faellen-lassen/embed/#?secret=5wqjTUTcpT#?secret=CcVsBplepF" data-secret="CcVsBplepF" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></div>
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		<title>Jochen Zahn löst Klaus Brune ab</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/jochen-zahn-loest-klaus-brune-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2021 11:36:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meerholz]]></category>
		<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Mittlauer Weg]]></category>
		<category><![CDATA[Omegabrücke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neuer Ortsvorsteher mit Stimmen von BG und CDU gewählt GNZ 22.04.2021 Gelnhausen-Meerholz (jol). Ende vergangener Woche war Klaus Brune (SPD) noch fest davon ausgegangen, nach der Kommunalwahl erneut zum Ortsvorsteher von Meerholz gewählt zu werden. Dann folgte ein ereignisreiches Wochenende – und eine überraschende Wendung in der konstituierenden Sitzung des Ortsbeirates am Dienstagabend: Mit Stimmen von BG und CDU wurde Jochen Zahn (BG) zum neuen Vorsitzenden des Gremiums und damit zum neuen Meerholzer Ortsvorsteher gewählt. Die beiden Fraktionen begründeten den personellen Neuanfang im Gremium mit unterschiedlichen Meinungen bei zwei Großprojekten im Stadtteil und beklagten eine „mangelhafte Neutralität“ des bisherigen Ortsvorstehers Brune. An diesem Maßstab wird sich nun auch Jochen Zahn als neuer Ortsvorsteher messen lassen müssen. Zahn genügten in der Sitzung des Ortsbeirates die fünf Stimmen von BG und CDU, um in der Sport- und Kulturhalle bei vier Gegenstimmen der SPD zum neuen Ortsvorsteher gewählt zu werden. Sein Stellvertreter ist künftig Marc André Kiwitz (CDU), der fünf Jastimmen und vier Enthaltungen erhielt. Schriftführerin bleibt Karin Reichert von der Stadtverwaltung. Neue Mitglieder im Ortsbeirat sind neben Kiwitz auch Oliver Eissing (CDU), Marianne Meitner (BG) und Hannah Wegener (SPD). Weiter sind dabei: Klaus Brune, Alfred Jakob und Gerhard Brune (SPD) sowie Jochen Zahn und Klaus Volz (BG). „Ich habe vor der Sitzung mit den neuen Mitgliedern gesprochen. Da sah es noch so aus, als könnte ich sechs Stimmen für mich gewinnen“, berichtete der bisherige Ortsvorsteher Klaus Brune. Dies hätte auch den Gepflogenheiten in Gelnhausen entsprochen, dass die stärkste Fraktion den Ortsvorsteher stellt. Wie sein Bruder Gerhard Brune als Wahlleiter verwies auch Klaus Brune auf die legitime demokratische Wahl, zeigte sich aber dennoch schwer enttäuscht: „Nicht alles, was politisch legitim ist, ist auch politisch richtig.“ Es sei von außerhalb des Gremiums Einfluss auf den Ortsbeirat genommen worden, der Ortsbeirat sei zum Spielball politischer Machtinteressen geworden. Begonnen hatte Klaus Brune seine Stellungnahme mit einer aufrichtigen Gratulation an den Nachfolger. „Ich habe diese Arbeit gerne gemacht. Ich wünsche meinem Nachfolger Glück, Geschick und die notwendige Zeit und Beharrlichkeit.“ Zum Schluss vermeldete er die Entscheidung der drei weiteren SPD-Mitglieder, nicht für den Stellvertreterposten zur Verfügung zu stehen. Unterschiedliche Auffassungen zu Großprojekten im Stadtteil Klaus Volz begann die Stellungnahme seiner Fraktion mit einem Blick auf die Wahlen 2016. Schon da sei den üblichen Gepflogenheiten nicht gefolgt worden, der zweitstärksten Fraktion den Posten des Stellvertreters zu überlassen. Wichtige Themen wie der Bau eines Kuhstalls im Stadtteil, die Gestaltung des alten Friedhofs, der Bau des neuen Kindergartens und die Schließung des Gemeinschaftshauses seien ohne Beteiligung des Ortsbeiratees erfolgt. Es wäre Aufgabe des Ortsvorstehers gewesen, sich dagegenzustellen. „Es gibt zwei Megaprobleme in Meerholz, bei denen der Ortsbeirat nicht mit einer Stimme sprechen kann“, sprach Jochen Zahn die wesentlichen Punkte an. Es gebe zum Mittlauer Weg und zur Omega-Brücke zu unterschiedliche Meinungen. Klaus Brune habe unter anderem gemeinsam mit seinem SPD-Kollegen Daniel Dietrich (Hailer) zu sehr den Eindruck erweckt, in Sachen „Omega-Brücke“ für die Ortsbeiräte zu sprechen. Doch das Thema sei nie im Gremium besprochen worden. Für den Ortsvorsteher Jochen Zahn ist es nun wichtig, nicht nur gemeinsam Themen zu erarbeiten, sondern auch vor Ort im Gremium mitunter kontrovers zu diskutieren, was auch dazu führen könne, schwere Themen auszufechten, wenn ein Konsens fast unmöglich erscheine. Zudem beklagte Zahn, dass sein Vorgänger Brune sich gerade im Wahlkampf mit Themen geschmückt habe, die gemeinsam im Ortsbeirat erarbeitet worden seien. Damit legte der neue Ortsvorsteher die Messlatte für sich selbst hoch, denn gerade an der eingeforderten Neutralität wird sich Jochen Zahn in den kommenden fünf Jahren messen lassen müssen. „Auch für uns war es ein sehr ereignisreiches Wochenende“, ergänzte Marc-André Kiwitz. Auf der einen Seite habe Klaus Brune zwar die meisten Personenstimmen geholt, die SPD habe aber nicht mehr die absolute Mehrheit im Ortsbeirat erzielen können. Der Wähler habe BG und CDU mehr Verantwortung geben wollen. Mit der politischen Entscheidung sei ein Neustart möglich, um unter der Regie von Jochen Zahn einen neuen Weg für Meerholz zu finden. „Wir verschließen uns nicht einer Zusammenarbeit“, erklärte Klaus Brune. „Ich hoffe, wir schaffen es, kontrovers miteinander zu diskutieren und uns danach noch in die Augen schauen zu können.“ Er selbst habe Fehler gemacht und sei gewillt gewesen, sich weiterzuentwickeln und es besser zu machen. „Ein guter Start in die neue Legislaturperiode ist es so aber nicht.“ Doch während der Sitzung, an der mehr als 20 Besucher teilnahmen, wurden die ersten vorsichtigen Schritte zu einem neuen gemeinsamen Weg eingeleitet. Denn eines wurde trotz des unerwarteten Wechsels an der Spitze in Erinnerung gebracht: Alle neun Mitglieder wollen sich engagiert zum Wohle ihres Stadtteils Meerholz einsetzen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/jochen-zahn-loest-klaus-brune-ab/">Jochen Zahn löst Klaus Brune ab</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Neuer Ortsvorsteher mit Stimmen von BG und CDU gewählt</strong>    GNZ 22.04.2021</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen-Meerholz (jol). Ende vergangener Woche war Klaus Brune (SPD) noch fest davon ausgegangen, nach der Kommunalwahl erneut zum Ortsvorsteher von Meerholz gewählt zu werden. Dann folgte ein ereignisreiches Wochenende – und eine überraschende Wendung in der konstituierenden Sitzung des Ortsbeirates am Dienstagabend: Mit Stimmen von BG und CDU wurde Jochen Zahn (BG) zum neuen Vorsitzenden des Gremiums und damit zum neuen Meerholzer Ortsvorsteher gewählt. Die beiden Fraktionen begründeten den personellen Neuanfang im Gremium mit unterschiedlichen Meinungen bei zwei Großprojekten im Stadtteil und beklagten eine „mangelhafte Neutralität“ des bisherigen Ortsvorstehers Brune. An diesem Maßstab wird sich nun auch Jochen Zahn als neuer Ortsvorsteher messen lassen müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zahn genügten in der Sitzung des Ortsbeirates die fünf Stimmen von BG und CDU, um in der Sport- und Kulturhalle bei vier Gegenstimmen der SPD zum neuen Ortsvorsteher gewählt zu werden. Sein Stellvertreter ist künftig Marc André Kiwitz (CDU), der fünf Jastimmen und vier Enthaltungen erhielt. Schriftführerin bleibt Karin Reichert von der Stadtverwaltung. Neue Mitglieder im Ortsbeirat sind neben Kiwitz auch Oliver Eissing (CDU), Marianne Meitner (BG) und Hannah Wegener (SPD). Weiter sind dabei: Klaus Brune, Alfred Jakob und Gerhard Brune (SPD) sowie Jochen Zahn und Klaus Volz (BG).</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich habe vor der Sitzung mit den neuen Mitgliedern gesprochen. Da sah es noch so aus, als könnte ich sechs Stimmen für mich gewinnen“, berichtete der bisherige Ortsvorsteher Klaus Brune. Dies hätte auch den Gepflogenheiten in Gelnhausen entsprochen, dass die stärkste Fraktion den Ortsvorsteher stellt. Wie sein Bruder Gerhard Brune als Wahlleiter verwies auch Klaus Brune auf die legitime demokratische Wahl, zeigte sich aber dennoch schwer enttäuscht: „Nicht alles, was politisch legitim ist, ist auch politisch richtig.“ Es sei von außerhalb des Gremiums Einfluss auf den Ortsbeirat genommen worden, der Ortsbeirat sei zum Spielball politischer Machtinteressen geworden. Begonnen hatte Klaus Brune seine Stellungnahme mit einer aufrichtigen Gratulation an den Nachfolger. „Ich habe diese Arbeit gerne gemacht. Ich wünsche meinem Nachfolger Glück, Geschick und die notwendige Zeit und Beharrlichkeit.“ Zum Schluss vermeldete er die Entscheidung der drei weiteren SPD-Mitglieder, nicht für den Stellvertreterposten zur Verfügung zu stehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2021/04/OrtsvorsteherZahn.jpg" alt="" class="wp-image-7126" width="839" height="340" srcset="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2021/04/OrtsvorsteherZahn.jpg 800w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2021/04/OrtsvorsteherZahn-300x122.jpg 300w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2021/04/OrtsvorsteherZahn-768x311.jpg 768w" sizes="(max-width: 839px) 100vw, 839px" /><figcaption>Der neue Meerholzer Ortsvorsteher Jochen Zahn (BG, Zweiter von links) mit seinem Stellvertreter Marc André Kiwitz (CDU, links), dem bisherigen Ortsvorsteher Klaus Brune (SPD, rechts) und Bürgermeister Daniel Glöckner (FDP). Foto: Ludwig</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterschiedliche Auffassungen zu Großprojekten im Stadtteil</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Klaus Volz begann die Stellungnahme seiner Fraktion mit einem Blick auf die Wahlen 2016. Schon da sei den üblichen Gepflogenheiten nicht gefolgt worden, der zweitstärksten Fraktion den Posten des Stellvertreters zu überlassen. Wichtige Themen wie der Bau eines Kuhstalls im Stadtteil, die Gestaltung des alten Friedhofs, der Bau des neuen Kindergartens und die Schließung des Gemeinschaftshauses seien ohne Beteiligung des Ortsbeiratees erfolgt. Es wäre Aufgabe des Ortsvorstehers gewesen, sich dagegenzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es gibt zwei Megaprobleme in Meerholz, bei denen der Ortsbeirat nicht mit einer Stimme sprechen kann“, sprach Jochen Zahn die wesentlichen Punkte an. Es gebe zum Mittlauer Weg und zur Omega-Brücke zu unterschiedliche Meinungen. Klaus Brune habe unter anderem gemeinsam mit seinem SPD-Kollegen Daniel Dietrich (Hailer) zu sehr den Eindruck erweckt, in Sachen „Omega-Brücke“ für die Ortsbeiräte zu sprechen. Doch das Thema sei nie im Gremium besprochen worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Ortsvorsteher Jochen Zahn ist es nun wichtig, nicht nur gemeinsam Themen zu erarbeiten, sondern auch vor Ort im Gremium mitunter kontrovers zu diskutieren, was auch dazu führen könne, schwere Themen auszufechten, wenn ein Konsens fast unmöglich erscheine. Zudem beklagte Zahn, dass sein Vorgänger Brune sich gerade im Wahlkampf mit Themen geschmückt habe, die gemeinsam im Ortsbeirat erarbeitet worden seien. Damit legte der neue Ortsvorsteher die Messlatte für sich selbst hoch, denn gerade an der eingeforderten Neutralität wird sich Jochen Zahn in den kommenden fünf Jahren messen lassen müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Auch für uns war es ein sehr ereignisreiches Wochenende“, ergänzte Marc-André Kiwitz. Auf der einen Seite habe Klaus Brune zwar die meisten Personenstimmen geholt, die SPD habe aber nicht mehr die absolute Mehrheit im Ortsbeirat erzielen können. Der Wähler habe BG und CDU mehr Verantwortung geben wollen. Mit der politischen Entscheidung sei ein Neustart möglich, um unter der Regie von Jochen Zahn einen neuen Weg für Meerholz zu finden. „Wir verschließen uns nicht einer Zusammenarbeit“, erklärte Klaus Brune. „Ich hoffe, wir schaffen es, kontrovers miteinander zu diskutieren und uns danach noch in die Augen schauen zu können.“ Er selbst habe Fehler gemacht und sei gewillt gewesen, sich weiterzuentwickeln und es besser zu machen. „Ein guter Start in die neue Legislaturperiode ist es so aber nicht.“ Doch während der Sitzung, an der mehr als 20 Besucher teilnahmen, wurden die ersten vorsichtigen Schritte zu einem neuen gemeinsamen Weg eingeleitet. Denn eines wurde trotz des unerwarteten Wechsels an der Spitze in Erinnerung gebracht: Alle neun Mitglieder wollen sich engagiert zum Wohle ihres Stadtteils Meerholz einsetzen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/jochen-zahn-loest-klaus-brune-ab/">Jochen Zahn löst Klaus Brune ab</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vorwürfe der SPD gegen BG sind absurd und zeugen von Unkenntnis über Planungen und Genehmigungsverfahren</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/vorwuerfe-der-spd-gegen-bg-sind-absurd-und-zeugen-von-unkenntnis-ueber-planungen-und-genehmigungsverfahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2020 22:13:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Omegabrücke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Aussage der SPD, dass die „Bürger für Gelnhausen“ (BG) und die Bürgerinitiative zum Erhalt der K904 die Planungen eines Ersatzbauwerkes für den Bahnübergang an der K904 behindert und verzögert hätten ist absurd. Die BG finden es sehr bedauerlich, dass sie von der SPD wieder mit Halbwahrheiten und Unterstellungen unqualifiziert und in inakzeptabler Weise angegriffen werden. Für die Planungen an der Kreisstraße K904 ist der Main-Kinzig-Kreis und nicht die Stadt Gelnhausen zuständig und weder die BG noch die BI können die Entscheidungen des MKK behindern oder verzögern. Die Schließung des Bahnübergangs an der K904 Ende 2023 wurde von der DB bereits 2017 in der Arbeitsgruppe „Hanau-Gelnhausen“ angekündigt, an der der BG-Fraktionsvorsitzende Bodo Delhey als einziger Gelnhäuser Stadtverordneter regelmäßig teilgenommen hat. Dass der Bahnübergang mit Inbetriebnahme des neuen elektronischen Stellwerks laut DB geschlossen werden muss, ist der SPD offensichtlich unbekannt und zeigt auch hier, dass die SPD völlig uninformiert ist. Die BG und die BI haben auch auf die Planungen der DB keinerlei Einfluss. Falsch ist die Aussage von Ewald Desch, dass die kleine Unterführung 20 Mio. Euro kosten würde, die von der Stadt Gelnhausen übernommen werden müssten. Die Kosten für eine kleine Unterführung wurden nicht ermittelt, sondern die grob geschätzten Kosten für eine große Unterführung wurden für eine kleine Unterführung angenommen, ohne deren genaue Ausführung zu kennen. Die Stadt Gelnhausen hätte aber nur ein Drittel der Kosten zu tragen. Für dieses Drittel würde die Stadt Gelnhausen, ebenso wie der MKK für den Bau einer Omegabrücke, vom Land Hessen einen Zuschuss von 80-90 % bekommen. Die Stadt Gelnhausen müsste also maximal 6,7% der Kosten für eine kleine Unterführung aufbringen. Falsch sind auch die Aussagen von SPD-Ortbeirat Daniel Dietrich zur Feuerwehr. Sie sind als weitere, mittlerweile übliche, Nebelkerzen der SPD zu werten, um die Bürgerinnen und Bürger zu verunsichern. Die K904 war noch nie eine Einsatzstrecke der Feuerwehr Hailer, da bei Einsätzen die Schranken immer geschlossen sein können. Die K904 wird seit Jahrzehnten bestens von den Feuerwehren Lieblos und Roth versorgt. Die entscheidende Tatsache zur Feuerwehr hat Herr Dietrich leider vergessen zu erwähnen: Bis Ende 2023 wird die DB eine Wirtschaftswegbrücke am östlichen Ortsrand von Hailer als Ersatz für den zu schließenden Bahnübergang Bleichstraße bauen. Diese Brücke dient in erster Linie einem Landwirt, der nördlich der Bahnlinie im Wasserschutzgebiet einen Kuhstall betreibt und der Herrn Dietrich aufgrund enger verwandtschaftlicher Beziehungen bestens bekannt ist. Diese Brücke kann von der Feuerwehr für Einsätze nördlich der Bahnlinie genutzt werden. Die Omegabrücke wird daher von der Feuerwehr Gelnhausen-West nicht benötigt und eine kleine Unterführung wäre als Ersatzmaßnahme für die Hailerer und Meerholzer vollkommen ausreichend. Auch SPD-Ortsbeirat Klaus Brune äußert sich plötzlich zur K904. Das ist verwunderlich, da er das Thema K904 und Omegabrücke selbst noch nie im Ortsbeirat Meerholz thematisiert hat. Grundsatz und Anspruch der BG ist es, die Bürgerinnen und Bürger über Planungen und deren mögliche Auswirkungen zu informieren und deren Ideen, Anregungen und Bewertungen in den Gremien einzubringen und bei der Entscheidungsfindung zu berücksichtigen. Richtig ist, dass die BG der Meinung von mehr als 2400 Bürgerinnen und Bürgern Gehör verschaffen, die sich bei der Unterschriften-Sammlung der BI mit ihrer Unterschrift gegen eine Omegabrücke und gegen den Ausbau der K904 sowie für eine kleine Unterführung mit reduziertem Lichtraumprofil ausgesprochen haben. Bürgermeister Glöckner, SPD und FDP, aber auch CDU und Grüne haben die Vorschläge und Wünsche dieser 2400 Bürgerinnen und Bürger leider bei ihrer Entscheidung für die Omegabrücke nicht berücksichtigt. Richtig ist auch, dass die BG die Bürgerinnen und Bürger über die K904 und die Ersatzbauwerke für den Bahnübergang informieren, da sie sich schon seit Anfang der 1990er Jahre mit diesem Thema beschäftigen. So haben die BG bekannt gemacht, dass in der Umweltverträglichkeitsprüfung für das unterbrochene Planfeststellungsverfahren die sogenannte „gestreckte Unterführung“, d.h. die nach Westen verschwenkte große Unterführung, als beste und umweltverträglichste Variante beurteilt wurde und nicht etwa die Omegabrücke. Im Februar 1993 hat sich auch der damalige SPD-Fraktionsvorsitzende Werner Hepp nach Durchsicht der UVS für eine Unterführung und gegen eine Brücke ausgesprochen. Die BG haben auch darüber informiert, dass in den Planfeststellungsunterlagen nicht nur der Bau der Omegabrücke beantragt wurde, sondern auch der Ausbau der K904 im südlichen Bereich ab Omegabrücke bis zur Hindenburgallee und dass auch ein Eingriff in die Hindenburgallee geplant ist. Auch die Prognose von Hessen Mobil, dass der Verkehr auf der K904 nach Bau der Omegabrücke um das 2,5 bis 3 fache steigt, haben die BG bekannt gemacht. Deshalb sind bei Hessen Mobil die Pläne aus den 1990er Jahren zum Ausbau der K904 im Auenbereich noch immer in den Unterlagen zu finden. Die BG setzen sich nach wie vor für die umwelt- und naturfreundlichste Variante mit den geringsten Auswirkungen auf die Hailerer und Meerholzer Bürgerinnen und Bürger ein und das ist nach dem derzeitigen Kenntnisstand eine kleine Unterführung. Die Schaffung eines Schleichweges für den überörtlichen Kunden- und Lieferverkehr zum Gewerbegebiet Lieblos auf Kosten der Hailerer und Meerholzer Bürgerinnen und Bürger und zum Nachteil der Gelnhäuser Geschäfte lehnen die BG ab.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/vorwuerfe-der-spd-gegen-bg-sind-absurd-und-zeugen-von-unkenntnis-ueber-planungen-und-genehmigungsverfahren/">Vorwürfe der SPD gegen BG sind absurd und zeugen von Unkenntnis über Planungen und Genehmigungsverfahren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-normal-font-size wp-block-paragraph"><strong>Die Aussage der SPD, dass die „Bürger für Gelnhausen“ (BG) und die Bürgerinitiative zum Erhalt der K904 die Planungen eines Ersatzbauwerkes für den Bahnübergang an der K904 behindert und verzögert hätten ist absurd. Die BG finden es sehr bedauerlich, dass sie von der SPD wieder mit Halbwahrheiten und Unterstellungen unqualifiziert und in inakzeptabler Weise angegriffen werden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Planungen an der Kreisstraße K904 ist der Main-Kinzig-Kreis und nicht die Stadt Gelnhausen zuständig und weder die BG noch die BI können die Entscheidungen des MKK behindern oder verzögern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schließung des Bahnübergangs an der K904 Ende 2023 wurde von der DB bereits 2017 in der Arbeitsgruppe „Hanau-Gelnhausen“ angekündigt, an der der BG-Fraktionsvorsitzende Bodo Delhey als einziger Gelnhäuser Stadtverordneter regelmäßig teilgenommen hat. Dass der Bahnübergang mit Inbetriebnahme des neuen elektronischen Stellwerks laut DB geschlossen werden muss, ist der SPD offensichtlich unbekannt und zeigt auch hier, dass die SPD völlig uninformiert ist. Die BG und die BI haben auch auf die Planungen der DB keinerlei Einfluss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falsch ist die Aussage von Ewald Desch, dass die kleine Unterführung 20 Mio. Euro kosten würde, die von der Stadt Gelnhausen übernommen werden müssten. Die Kosten für eine kleine Unterführung wurden nicht ermittelt, sondern die grob geschätzten Kosten für eine große Unterführung wurden für eine kleine Unterführung angenommen, ohne deren genaue Ausführung zu kennen. Die Stadt Gelnhausen hätte aber nur ein Drittel der Kosten zu tragen. Für dieses Drittel würde die Stadt Gelnhausen, ebenso wie der MKK für den Bau einer Omegabrücke, vom Land Hessen einen Zuschuss von 80-90 % bekommen. Die Stadt Gelnhausen müsste also maximal 6,7% der Kosten für eine kleine Unterführung aufbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falsch sind auch die Aussagen von SPD-Ortbeirat Daniel Dietrich zur Feuerwehr. Sie sind als weitere, mittlerweile übliche, Nebelkerzen der SPD zu werten, um die Bürgerinnen und Bürger zu verunsichern. Die K904 war noch nie eine Einsatzstrecke der Feuerwehr Hailer, da bei Einsätzen die Schranken immer geschlossen sein können. Die K904 wird seit Jahrzehnten bestens von den Feuerwehren Lieblos und Roth versorgt. Die entscheidende Tatsache zur Feuerwehr hat Herr Dietrich leider vergessen zu erwähnen: Bis Ende 2023 wird die DB eine Wirtschaftswegbrücke am östlichen Ortsrand von Hailer als Ersatz für den zu schließenden Bahnübergang Bleichstraße bauen. Diese Brücke dient in erster Linie einem Landwirt, der nördlich der Bahnlinie im Wasserschutzgebiet einen Kuhstall betreibt und der Herrn Dietrich aufgrund enger verwandtschaftlicher Beziehungen bestens bekannt ist. Diese Brücke kann von der Feuerwehr für Einsätze nördlich der Bahnlinie genutzt werden. Die Omegabrücke wird daher von der Feuerwehr Gelnhausen-West nicht benötigt und eine kleine Unterführung wäre als Ersatzmaßnahme für die Hailerer und Meerholzer vollkommen ausreichend.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_0973-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-6285" srcset="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_0973-1024x682.jpg 1024w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_0973-300x200.jpg 300w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_0973-768x512.jpg 768w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_0973.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch SPD-Ortsbeirat Klaus Brune äußert sich plötzlich zur K904. Das ist verwunderlich, da er das Thema K904 und Omegabrücke selbst noch nie im Ortsbeirat Meerholz thematisiert hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Grundsatz und Anspruch der BG ist es, die Bürgerinnen und Bürger über Planungen und deren mögliche Auswirkungen zu informieren und deren Ideen, Anregungen und Bewertungen in den Gremien einzubringen und bei der Entscheidungsfindung zu berücksichtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Richtig ist, dass die BG der Meinung von mehr als 2400 Bürgerinnen und Bürgern Gehör verschaffen, die sich bei der Unterschriften-Sammlung der BI mit ihrer Unterschrift gegen eine Omegabrücke und gegen den Ausbau der K904 sowie für eine kleine Unterführung mit reduziertem Lichtraumprofil ausgesprochen haben. Bürgermeister Glöckner, SPD und FDP, aber auch CDU und Grüne haben die Vorschläge und Wünsche dieser 2400 Bürgerinnen und Bürger leider bei ihrer Entscheidung für die Omegabrücke nicht berücksichtigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Richtig ist auch, dass die BG die Bürgerinnen und Bürger über die K904 und die Ersatzbauwerke für den Bahnübergang informieren, da sie sich schon seit Anfang der 1990er Jahre mit diesem Thema beschäftigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So haben die BG bekannt gemacht, dass in der Umweltverträglichkeitsprüfung für das unterbrochene Planfeststellungsverfahren die sogenannte „gestreckte Unterführung“, d.h. die nach Westen verschwenkte große Unterführung, als beste und umweltverträglichste Variante beurteilt wurde und nicht etwa die Omegabrücke. Im Februar 1993 hat sich auch der damalige SPD-Fraktionsvorsitzende Werner Hepp nach Durchsicht der UVS für eine Unterführung und gegen eine Brücke ausgesprochen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="465" height="670" src="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/08/FR-vom-18.02.1993-Bahnunterfuehrung-fuer-Meerholzer-Landweg.jpg" alt="" class="wp-image-6281" srcset="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/08/FR-vom-18.02.1993-Bahnunterfuehrung-fuer-Meerholzer-Landweg.jpg 465w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/08/FR-vom-18.02.1993-Bahnunterfuehrung-fuer-Meerholzer-Landweg-208x300.jpg 208w" sizes="(max-width: 465px) 100vw, 465px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die BG haben auch darüber informiert, dass in den Planfeststellungsunterlagen nicht nur der Bau der Omegabrücke beantragt wurde, sondern auch der Ausbau der K904 im südlichen Bereich ab Omegabrücke bis zur Hindenburgallee und dass auch ein Eingriff in die Hindenburgallee geplant ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Prognose von Hessen Mobil, dass der Verkehr auf der K904 nach Bau der Omegabrücke um das 2,5 bis 3 fache steigt, haben die BG bekannt gemacht. Deshalb sind bei Hessen Mobil die Pläne aus den 1990er Jahren zum Ausbau der K904 im Auenbereich noch immer in den Unterlagen zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die BG setzen sich nach wie vor für die umwelt- und naturfreundlichste Variante mit den geringsten Auswirkungen auf die Hailerer und Meerholzer Bürgerinnen und Bürger ein und das ist nach dem derzeitigen Kenntnisstand eine kleine Unterführung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schaffung eines Schleichweges für den überörtlichen Kunden- und Lieferverkehr zum Gewerbegebiet Lieblos auf Kosten der Hailerer und Meerholzer Bürgerinnen und Bürger und zum Nachteil der Gelnhäuser Geschäfte lehnen die BG ab.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Unwahrheiten und Vermutungen zur Omegabrücke an K904</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/unwahrheiten-zur-omegabruecke-an-k904/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2019 20:10:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Omegabrücke]]></category>
		<category><![CDATA[K904]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://buergerfuergelnhausen.de/?p=5479</guid>

					<description><![CDATA[<p>Holger Saß und Gerd Noll sind ahnungslos und uninformiert und verbreiten weiterhin Unwahrheiten und Vermutungen. Das schreibt Bodo Delhey, der Fraktionsvorsitzende der Bürger für Gelnhausen (BG), in einer Pressemitteilung. Die BG werden die Bürger-Initiative zum Erhalt der K904 und Kinzigaue weiter unterstützen „Lügen, Vermutungen, Unterstellungen und Forderungen, die von völliger Unkenntnis und Inkompetenz zeugen, werden weiterhin von den Herren Holger Saß und Gerd Noll und ihrer Initiative ,Brücke der Vernunft&#8216; verbreitet. Die ,Bürger für Gelnhausen&#8216; werden in einer unangemessenen und nicht akzeptablen Weise angegriffen.“ Mit deutlichen Worten reagiert der persönlich angegriffene BG-Fraktionsvorsitzende Bodo Delhey auf eine Pressemitteilung der Initiative vom 4. Mai 2019. Besonders unverschämt sind nach Ansicht von Delhey die Ausführungen des Hailerer Landwirts Gerd Noll in Anbetracht der Tatsache, dass für ihn für viele Millionen Euro eine landwirtschaftliche Brücke als Ersatz des bisher von ihm genutzten Bahnübergangs Bleichstraße gebaut wird. Diese Noll-Brücke ist bereits planfestgestellt und wird neben der Autobahnbrücke im Wasserschutzgebiet II gebaut, aber Herr Noll fordert als &#8222;Anwohner&#8220; zusätzlich die Omegabrücke. Und wie kommen diese Herren zu der Aussage: „Wir alle wollen schnell und möglichst bequem überall hinkommen…“ ? Glauben sie wirklich, für alle Einwohner sprechen zu können? Diese Überheblichkeit gegenüber den 2.000 Bürgern, die gegen die Omegabrücke unterschrieben haben, ist kaum zu glauben. Auch die Ahnungslosigkeit und Unkenntnis von Herrn Saß, der den Ablauf von öffentlichen Bauvorhaben durch seine langjährige Tätigkeit in politischen Gremien kennen müsste, zeigt die vollständige Inkompetenz der Bürgerinitiative &#8222;Brücke der Vernunft&#8220; und deren Sprecher. Die meisten Punkte in der Pressemitteilung dieser Bürgerinitiative waren falsch. Die Stadtverordnetenversammlung hat sich am 7. November 2018 und nicht im Dezember für eine Omegabrücke ausgesprochen. Zugestimmt haben nur SPD, CDU und FDP, nicht aber die &#8222;Bürger für Gelnhausen&#8220; und die Grünen. Die Behauptung, alle Parteien im Stadtparlament Gelnhausen und im Kreistag hätten sich für eine Omegabrücke ausgesprochen, ist ebenso unwahr wie die Behauptung, die Beschlüsse seien auf der Grundlage von Gutachten erfolgt. Der Beschluss der K904-Kommission erfolgte nicht, wie von Saß ausgeführt, aufgrund der Bewertung von beauftragten Gutachten. Neue Gutachten standen der Kommission – bis auf ein neues Grundwassergutachten – nicht zur Verfügung. In der Kommission wurde die alte Umweltverträglichkeitsstudie von 1998 neu bewertet, wobei als zusätzliches Bewertungskriterium die Kosten herangezogen wurden. Die Kosten haben zu einer anderen Reihenfolge der verschiedenen Über- und Unterführungsvarianten im Vergleich zur UVS 1998 geführt. Die Kosten einer Über- oder Unterführung sind aber für die Stadt Gelnhausen nicht relevant, da die Finanzierung durch Bahn AG, den Bund und Main-Kinzig-Kreis erfolgt. Kosten wären für Gelnhausen allenfalls angefallen, wenn die K904 von einer Kreisstraße auf eine Gemeindestraße abgestuft worden wäre, z.B. beim Bau einer &#8222;kleinen&#8220; Unterführung. Die von mehr als 2.000 Bürgern geforderte Unterführung mit reduziertem Lichtraumprofil wurde allerdings weder vom Main-Kinzig-Kreis noch von Gutachtern oder Hessen Mobil untersucht. In der Bewertungsmatrix der K904-Kommission hat die gestreckte Überführung und nicht etwa die Omegabrücke am besten abgeschnitten. Trotzdem wurde von den Herren Silken und Saß von der FDP-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung am 7. November 2018 beantragt, dass die Planung für den Bau einer Omegabrücke fortgesetzt werden soll. Der Beschluss für die Omegabrücke war somit eine politische Entscheidung und nicht die Entscheidung für die Variante mit den geringsten Auswirkungen auf Mensch, Natur und Umwelt, wie von Saß und Noll bewusst falsch dargestellt. Auch die Behauptung, dass die BG bei Verkehrsdezernent Winfried Ottmann wegen der vorgeschlagenen Ortsumgehung vorgesprochen habe, ist falsch. Ebenso unwahr ist, dass die BG eine 15 Meter breite Straße vorgeschlagen oder gefordert hätten. Richtig ist, dass die BG eine Ortsumgehung durch den Ausbau von vorhandenen landwirtschaftlichen Wegen vorgeschlagen haben und weiterhin für den Erhalt der K904 in der jetzigen Form eintreten, d.h. eine Allee mit einer Straßenbreite von fünf Metern. Mit einer Omegabrücke erhöht sich der Verkehr auf der K904 laut Hessen Mobil um das 2,5 bis 3-fache, also um zusätzlich 5.000 bis 6.000 Fahrzeuge pro Tag. Das Verkehrsaufkommen und damit die Belastung der Menschen in Hailer und Meerholz durch Abgase und Lärm wird deutlich zunehmen. Mit einer von über 2.000 Bürgern geforderten kleinen Unterführung würde sich der Verkehr auf der K904 nur geringfügig erhöhen. Da eine kleine Unterführung nicht untersucht wurde, haben die BG eine Ortsumgehung, wie in Niedermittlau, vorgeschlagen, um die Menschen in Hailer und Meerholz vor zusätzlichem Lärm und Abgasen zu schützen. Der Main-Kinzig-Kreis hat in seiner Pressemitteilung vom 8. Mai 2019 die Herren Noll und Saß darüber aufgeklärt, dass die Planungen und das Planfeststellungsverfahren für die Omegabrücke laufen und durch die vorgeschlagene Ortsumgehung nicht verzögert werden. Auch die Angstmacherei, dass sich der viergleisige Ausbau durch die Omegabrücke verzögern könne und damit die Pendler weiter Verspätungen hinnehmen müssten, ist unwahr. Die Bahn AG plant, im Frühjahr 2025 mit dem viergleisigen Ausbau der Strecke Hanau-Gelnhausen zu beginnen. Mit Inbetriebnahme der viergleisigen Strecke werden Schnell- und Nahverkehr jeweils auf zwei Gleisen getrennt fahren, so dass Nahverkehrszüge keine Verspätungen mehr haben werden, weil sie auf den ICE warten müssen. Brücken braucht die Bahn AG für den viergleisigen Betrieb nicht. Die Pendler werden also unabhängig vom Bau irgendwelcher Brücken profitieren. Bezüglich K904 werden die BG den Willen von mehr als 2.000 Bürgern weiter unterstützen und sich für sachbezogene und nicht für politisch gewollte Lösungen einsetzen. Mehr Informationen finden Sie hier: Bürger-Initiative zum Erhalt der K904 und Kinzigaue</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Holger Saß und Gerd Noll sind ahnungslos und uninformiert und verbreiten weiterhin Unwahrheiten und Vermutungen. Das schreibt Bodo Delhey, der Fraktionsvorsitzende der Bürger für Gelnhausen (BG),  in einer Pressemitteilung. Die BG werden die </strong><a href="https://www.bahn-uebergang.de/" target="_blank" rel="noopener">Bürger-Initiative zum Erhalt der K904 und Kinzigaue</a><strong> weiter unterstützen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Lügen, Vermutungen, Unterstellungen und Forderungen, die von völliger Unkenntnis und Inkompetenz zeugen, werden weiterhin von den Herren Holger Saß und Gerd Noll und ihrer Initiative ,Brücke der Vernunft&#8216; verbreitet. Die ,Bürger für Gelnhausen&#8216; werden in einer unangemessenen und nicht akzeptablen Weise angegriffen.“ Mit deutlichen Worten reagiert der persönlich angegriffene BG-Fraktionsvorsitzende Bodo Delhey auf eine <a href="https://www.vorsprung-online.de/mkk/gelnhausen/303-hailer/147918-wann-kommt-endlich-die-br%C3%BCcke-der-vernunft.html" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung</a> der Initiative vom 4. Mai 2019.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders unverschämt sind nach Ansicht von Delhey die Ausführungen des Hailerer Landwirts Gerd Noll in Anbetracht der Tatsache, dass für ihn für viele Millionen Euro eine landwirtschaftliche Brücke als Ersatz des bisher von ihm genutzten Bahnübergangs Bleichstraße gebaut wird. Diese Noll-Brücke ist bereits planfestgestellt und wird neben der Autobahnbrücke im Wasserschutzgebiet II gebaut, aber Herr Noll fordert als &#8222;Anwohner&#8220; zusätzlich die Omegabrücke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie kommen diese Herren zu der Aussage: „Wir alle wollen schnell und möglichst bequem überall hinkommen…“ ? Glauben sie wirklich, für alle Einwohner sprechen zu können? Diese Überheblichkeit gegenüber den 2.000 Bürgern, die gegen die Omegabrücke unterschrieben haben, ist kaum zu glauben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Ahnungslosigkeit und Unkenntnis von Herrn Saß, der den Ablauf von öffentlichen Bauvorhaben durch seine langjährige Tätigkeit in politischen Gremien kennen müsste, zeigt die vollständige Inkompetenz der Bürgerinitiative &#8222;Brücke der Vernunft&#8220; und deren Sprecher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Punkte in der Pressemitteilung dieser Bürgerinitiative waren falsch. Die Stadtverordnetenversammlung hat sich am <a href="https://www.gelnhausen.de/fileadmin/media/pdf/virtuelles-rathaus/stadtverordnetenversammlung/protokolle/2018/2018-11-07_STVO.pdf" target="_blank" rel="noopener">7. November 2018 </a>und nicht im Dezember für eine Omegabrücke ausgesprochen. Zugestimmt haben nur SPD, CDU und FDP, nicht aber die &#8222;Bürger für Gelnhausen&#8220; und die Grünen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Behauptung, alle Parteien im Stadtparlament Gelnhausen und im Kreistag hätten sich für eine Omegabrücke ausgesprochen, ist ebenso unwahr wie die Behauptung, die Beschlüsse seien auf der Grundlage von Gutachten erfolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Beschluss der K904-Kommission erfolgte nicht, wie von Saß ausgeführt, aufgrund der Bewertung von beauftragten Gutachten. Neue Gutachten standen der Kommission – bis auf ein neues Grundwassergutachten – nicht zur Verfügung. In der Kommission wurde die alte Umweltverträglichkeitsstudie von 1998 neu bewertet, wobei als zusätzliches Bewertungskriterium die Kosten herangezogen wurden. Die Kosten haben zu einer anderen Reihenfolge der verschiedenen Über- und Unterführungsvarianten im Vergleich zur UVS 1998 geführt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kosten einer Über- oder Unterführung sind aber für die Stadt Gelnhausen nicht relevant, da die Finanzierung durch Bahn AG, den Bund und Main-Kinzig-Kreis erfolgt. Kosten wären für Gelnhausen allenfalls angefallen, wenn die K904 von einer Kreisstraße auf eine Gemeindestraße abgestuft worden wäre, z.B. beim Bau einer &#8222;kleinen&#8220; Unterführung. Die von mehr als 2.000 Bürgern geforderte Unterführung mit reduziertem Lichtraumprofil wurde allerdings weder vom Main-Kinzig-Kreis noch von Gutachtern oder Hessen Mobil untersucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Bewertungsmatrix der
K904-Kommission hat die gestreckte Überführung und nicht etwa die Omegabrücke
am besten abgeschnitten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem wurde von den Herren Silken und Saß von der FDP-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung am 7. November 2018 beantragt, dass die Planung für den Bau einer Omegabrücke fortgesetzt werden soll. Der Beschluss für die Omegabrücke war somit eine politische Entscheidung und nicht die Entscheidung für die Variante mit den geringsten Auswirkungen auf Mensch, Natur und Umwelt, wie von Saß und Noll bewusst falsch dargestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Behauptung, dass die BG
bei Verkehrsdezernent Winfried Ottmann wegen der vorgeschlagenen Ortsumgehung
vorgesprochen habe, ist falsch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso unwahr ist, dass die BG eine 15 Meter breite Straße vorgeschlagen oder gefordert hätten. Richtig ist, dass die BG eine Ortsumgehung durch den Ausbau von vorhandenen landwirtschaftlichen Wegen vorgeschlagen haben und weiterhin für den Erhalt der K904 in der jetzigen Form eintreten, d.h. eine Allee mit einer Straßenbreite von fünf Metern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer Omegabrücke erhöht sich der Verkehr auf der K904 laut Hessen Mobil um das 2,5 bis 3-fache, also um zusätzlich 5.000 bis 6.000 Fahrzeuge pro Tag. Das Verkehrsaufkommen und damit die Belastung der Menschen in Hailer und Meerholz durch Abgase und Lärm wird deutlich zunehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer von über 2.000 Bürgern
geforderten kleinen Unterführung würde sich der Verkehr auf der K904 nur
geringfügig erhöhen. Da eine kleine Unterführung nicht untersucht wurde, haben
die BG eine Ortsumgehung, wie in Niedermittlau, vorgeschlagen, um die Menschen
in Hailer und Meerholz vor zusätzlichem Lärm und Abgasen zu schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Main-Kinzig-Kreis hat in seiner Pressemitteilung vom 8. Mai 2019 die Herren Noll und Saß darüber aufgeklärt, dass die Planungen und das Planfeststellungsverfahren für die Omegabrücke laufen und durch die vorgeschlagene Ortsumgehung nicht verzögert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Angstmacherei, dass sich der viergleisige Ausbau durch die Omegabrücke verzögern könne und damit die Pendler weiter Verspätungen hinnehmen müssten, ist unwahr. Die Bahn AG plant, im Frühjahr 2025 mit dem viergleisigen Ausbau der Strecke Hanau-Gelnhausen zu beginnen. Mit Inbetriebnahme der viergleisigen Strecke werden Schnell- und Nahverkehr jeweils auf zwei Gleisen getrennt fahren, so dass Nahverkehrszüge keine Verspätungen mehr haben werden, weil sie auf den ICE warten müssen. Brücken braucht die Bahn AG für den viergleisigen Betrieb nicht. Die Pendler werden also unabhängig vom Bau irgendwelcher Brücken profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bezüglich K904 werden die BG den Willen von mehr als 2.000 Bürgern weiter unterstützen und sich für sachbezogene und nicht für politisch gewollte Lösungen einsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Informationen finden Sie hier: <a href="https://www.bahn-uebergang.de/" target="_blank" rel="noopener">Bürger-Initiative zum Erhalt der K904 und Kinzigaue</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>BG stellen Fehlinformationen der Brückenbefürworter klar</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/bg-stellen-fehlinformationen-der-brueckenbefuerworter-klar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2018 18:50:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Omegabrücke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://aufderlauer.de/?p=4286</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die BÜRGER FÜR GELNHAUSEN (BG) weisen darauf hin, dass keine zwei verschiedenen Omegabrücken, eine kleine und große Omegabrücke, an der K 904 in Hailer-Meerholz geplant wurden. In den Planfeststellungsunterlagen werden zwei Varianten, die „gestreckte Omega“- und die „kleine Omega“-Variante dargestellt. Diese beiden Varianten unterscheiden sich in der Straßenführung der K 904. Das eigentliche Brückenbauwerk ist bei den beiden Varianten identisch! Bei der ursprünglich geplanten „gestreckten Omega“-Variante, sollte die K 904 von der Omegabrücke in gerader Linie in nordwestlicher Richtung quer durch die Kinzigaue geführt werden. Da die obere Naturschutzbehörde eine Trasse quer durch das Kinzigtal in einem Planfeststellungsverfahren im Jahre 1990 ablehnte, wurde die „kleine Omega“-Variante geplant, bei der die Straße von der Omegabrücke auf kürzerem Weg zurück zur vorhandenen Allee geführt werden sollte. Diese Straßenführung wurde beim Planfeststellungsverfahren in 2006 beantragt.Das heißt, bei der „kleinen Omega“-Variante sollte der Eingriff in die Kinzigaue durch eine kürzere Rückführung der Straße nach Osten auf die vorhandene Trasse reduziert werden. Das eigentliche Brückenbauwerk hat die gleichen Abmessungen und diese können nicht verkleinert werden.&#160; Im Gegenteil: Die DB AG hat 2013 in einem Widerspruch gegen die Planfeststellungsunterlagen bemängelt, dass die vorgesehen Bauhöhe nicht ausreicht und ein größerer Siherheitsabstand zu den Stromleitungen eingehalten werden muss.&#160; Wie groß die Omegabrücke etwa sein wird, kann man an der Brücke in Niedermittlau sehen. Die Omegabrücke in Hailer-Meerholz wird aber laut Planfeststellungsunterlagen mit 13,95 m deutlich breiter. Leider waren weder der Main-Kinzig-Kreis noch die Stadt Gelnhausen bisher bereit, eine Fotomontage bzw. eine 3D-Simulation der Brücke mit Umgebung erstellen zu lassen, wie sie im Planfeststellungsverfahren in 2006 von Hessen Mobil beantragt wurde. Warum wohl?</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die BÜRGER FÜR GELNHAUSEN (BG) weisen darauf hin, dass keine zwei verschiedenen Omegabrücken, eine kleine und große Omegabrücke, an der K 904 in Hailer-Meerholz geplant wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Planfeststellungsunterlagen werden zwei Varianten, die „gestreckte Omega“- und die „kleine Omega“-Variante dargestellt. Diese beiden Varianten unterscheiden sich in der Straßenführung der K 904. Das eigentliche Brückenbauwerk ist bei den beiden Varianten identisch!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der ursprünglich geplanten „gestreckten Omega“-Variante, sollte die K 904 von der Omegabrücke in gerader Linie in nordwestlicher Richtung quer durch die Kinzigaue geführt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die obere Naturschutzbehörde eine Trasse quer durch das Kinzigtal in einem Planfeststellungsverfahren im Jahre 1990 ablehnte, wurde die „kleine Omega“-Variante geplant, bei der die Straße von der Omegabrücke auf kürzerem Weg zurück zur vorhandenen Allee geführt werden sollte. Diese Straßenführung wurde beim Planfeststellungsverfahren in 2006 beantragt.<br>Das heißt, bei der „kleinen Omega“-Variante sollte der Eingriff in die Kinzigaue durch eine kürzere Rückführung der Straße nach Osten auf die vorhandene Trasse reduziert werden. Das eigentliche Brückenbauwerk hat die gleichen Abmessungen und diese können nicht verkleinert werden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegenteil: Die DB AG hat 2013 in einem Widerspruch gegen die Planfeststellungsunterlagen bemängelt, dass die vorgesehen Bauhöhe nicht ausreicht und ein größerer Siherheitsabstand zu den Stromleitungen eingehalten werden muss.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie groß die Omegabrücke etwa sein wird, kann man an der Brücke in Niedermittlau sehen. Die Omegabrücke in Hailer-Meerholz wird aber laut Planfeststellungsunterlagen mit 13,95 m deutlich breiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider waren weder der Main-Kinzig-Kreis noch die Stadt Gelnhausen bisher bereit, eine Fotomontage bzw. eine 3D-Simulation der Brücke mit Umgebung erstellen zu lassen, wie sie im Planfeststellungsverfahren in 2006 von Hessen Mobil beantragt wurde. Warum wohl?</p>
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		<title>„Weder Panik- noch Stimmungsmache“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2017 19:48:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Omegabrücke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kleine Unterführung war die beste Variante bei Umweltverträglichkeitsstudie Die BÜRGER FÜR GELNHAUSEN hatten mit ihrer Info-Veranstaltung am 1. Juni eine erklärte Absicht: Die Bürgerinnen und Bürger von Hailer und Meerholz sollten über den Stand des Planfeststellungsverfahren zur Beseitigung des Bahnübergangs sowie des Ausbaus der K 904 informiert werden. Und sie sollten sachlich und umfassend erfahren, welche Auswirkungen diese 1999 – also vor 18 Jahren – beschlossenen Planungen für Menschen und Natur haben.&#160; „Genauso geschah es. Hier von einer Panik- und Stimmungsmache zu sprechen, ist absolut unangebracht“, sagt Bodo Delhey, Fraktionsvorsitzender der BÜRGER FÜR GELNHAUSEN (BG). „Eigentlich hätte der Main-Kinzig-Kreis als Planungsträger diese Informationsveranstaltung durchführen müssen. Stattdessen versucht der Kreis jetzt, fast 20 Jahre alte Planungen ohne Beteiligung der Bevölkerung und der städtischen Gremien durchzuziehen.“Es wäre auch Aufgabe des Kreises, die städtischen Gremien zu informieren. Zudem hätte er die Stadtverordneten-Versammlung auffordern müssen, zu prüfen, ob ein Beschluss nach 18 Jahren noch aktuell sei und wirklich aufrecht erhalten werden könne. Das alles, so Delhey, sei nicht Aufgabe der BÜRGER FÜR GELNHAUSEN, wie Landrat Pipa in seiner Pressemitteilung darzustellen versuchte. Die BG hätten deshalb bei ihrer Info-Veranstaltung auch unmissverständlich klargestellt, dass der Main-Kinzig-Kreis über den Bau einer „Monsterbrücke“ entscheide – und nicht die Stadt Gelnhausen.&#160; „Es ist das Ziel der BÜRGER FÜR GELNHAUSEN und ein zentraler Punkt in meinem Wahlprogramm, dass derartige Planungsprozesse künftig transparent gemacht und insbesondere die betroffenen Bürgerinnen und Bürger mit eingebunden werden“, sagt Bürgermeister-Kandidat Jochen Zahn. „Wir unterstützen ausdrücklich die Bürgerinitiative in Höchst gegen den Bau einer ICE-Trasse quer durchs Kinzigtal. Für mich ist es deshalb unverständlich, wieso sich jetzt ein Höchster CDU-Kandidat dafür ausspricht, dass die landschaftsgeschützte Kinzigaue in Meerholz und Hailer durch diese große Brücke verschandelt werden soll.“&#160; Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) habe den Main-Kinzig-Kreis bereits im Jahr 2014 gebeten, eine kleine Unterführung als Alternative zur großen Omega-Brücke zu prüfen. Eine solche Unterführung wurde nämlich 1993 bei einer Umweltverträglichkeitsstudie als die konfliktärmste Lösung bewertet. „Wenn jetzt behauptet wird, eine kleine Unterführung beeinträchtige die Qualität des Grundwassers, ist das sachlich schlicht falsch: Das damalige Amt für Straßen- und Verkehrswesen (jetzt Hessen Mobil) hatte 1995 eine große Unterführung in den Planungsprozess eingebracht, und nur die wurde wegen möglicher Beeinträchtigung der Grundwasserqualität des Trinkwasserbrunnens Hailer negativ beurteilt“, ergänzt Bodo Delhey, der seit vielen Jahren für den BUND in der gemeinsamen Planungsgruppe für den Bahnausbau mitarbeitet. Der BUND habe den Kreis auch darauf hingewiesen, dass die naturschutzfachlichen und artenschutzrechtlichen Gutachten, die der Planfeststellung zugrunde liegen, nicht älter als fünf Jahre sein dürfen. „Die heute vorliegenden Gutachten sind 15 Jahre alt und dürfen deshalb gar nicht mehr verwendet werden. Neue Gutachten sind auch deshalb erforderlich, weil sich in den letzten Jahren einiges am Standort geändert hat.“ So habe die Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer in der Kinzigaue Feuchtlandtrittsteine angelegt, Störche hätten sich wieder angesiedelt, und südlich der Bahnstrecke sei im Schlossgarten ein neues Feuerwehrhaus und ein neues Haus des Pflegeheims Meerholz gebaut worden. Leider habe der Kreis die Anregungen und Hinweise des BUND bisher nicht aufgenommen, so Bodo Delhey. Vielmehr habe er zwei Jahre Zeit verstreichen lassen. Wenn es nun zu Verzögerungen beim Planfeststellungsverfahren kommen sollte, sei dies eindeutig das Verschulden des Main-Kinzig-Kreises. Auch die Bitte des BUND, sich über den aktuellen Stand des Planfeststellungsverfahrens auszutauschen, sei von Landrat Pipa bisher stets abgelehnt worden; seine Begründung: „Der Zug ist schon abgefahren“. Delhey: „Wenn Pipa jetzt über eine öffentliche Pressemitteilung ein Gespräch mit Verkehrsdezernent Matthias Zach anbietet, spricht das für sich.“</p>
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<h3 class="wp-block-heading">Kleine Unterführung war die beste Variante bei Umweltverträglichkeitsstudie</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die BÜRGER FÜR GELNHAUSEN hatten mit ihrer Info-Veranstaltung am 1. Juni eine erklärte Absicht: Die Bürgerinnen und Bürger von Hailer und Meerholz sollten über den Stand des Planfeststellungsverfahren zur Beseitigung des Bahnübergangs sowie des Ausbaus der K 904 informiert werden. Und sie sollten sachlich und umfassend erfahren, welche Auswirkungen diese 1999 – also vor 18 Jahren – beschlossenen Planungen für Menschen und Natur haben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Genauso geschah es. Hier von einer Panik- und Stimmungsmache zu sprechen, ist absolut unangebracht“, sagt Bodo Delhey, Fraktionsvorsitzender der BÜRGER FÜR GELNHAUSEN (BG). „Eigentlich hätte der Main-Kinzig-Kreis als Planungsträger diese Informationsveranstaltung durchführen müssen. Stattdessen versucht der Kreis jetzt, fast 20 Jahre alte Planungen ohne Beteiligung der Bevölkerung und der städtischen Gremien durchzuziehen.“<br>Es wäre auch Aufgabe des Kreises, die städtischen Gremien zu informieren. Zudem hätte er die Stadtverordneten-Versammlung auffordern müssen, zu prüfen, ob ein Beschluss nach 18 Jahren noch aktuell sei und wirklich aufrecht erhalten werden könne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das alles, so Delhey, sei nicht Aufgabe der BÜRGER FÜR GELNHAUSEN, wie Landrat Pipa in seiner Pressemitteilung darzustellen versuchte. Die BG hätten deshalb bei ihrer Info-Veranstaltung auch unmissverständlich klargestellt, dass der Main-Kinzig-Kreis über den Bau einer „Monsterbrücke“ entscheide – und nicht die Stadt Gelnhausen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es ist das Ziel der BÜRGER FÜR GELNHAUSEN und ein zentraler Punkt in meinem Wahlprogramm, dass derartige Planungsprozesse künftig transparent gemacht und insbesondere die betroffenen Bürgerinnen und Bürger mit eingebunden werden“, sagt Bürgermeister-Kandidat Jochen Zahn. „Wir unterstützen ausdrücklich die Bürgerinitiative in Höchst gegen den Bau einer ICE-Trasse quer durchs Kinzigtal. Für mich ist es deshalb unverständlich, wieso sich jetzt ein Höchster CDU-Kandidat dafür ausspricht, dass die landschaftsgeschützte Kinzigaue in Meerholz und Hailer durch diese große Brücke verschandelt werden soll.“&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) habe den Main-Kinzig-Kreis bereits im Jahr 2014 gebeten, eine kleine Unterführung als Alternative zur großen Omega-Brücke zu prüfen. Eine solche Unterführung wurde nämlich 1993 bei einer Umweltverträglichkeitsstudie als die konfliktärmste Lösung bewertet. „Wenn jetzt behauptet wird, eine kleine Unterführung beeinträchtige die Qualität des Grundwassers, ist das sachlich schlicht falsch: Das damalige Amt für Straßen- und Verkehrswesen (jetzt Hessen Mobil) hatte 1995 eine große Unterführung in den Planungsprozess eingebracht, und nur die wurde wegen möglicher Beeinträchtigung der Grundwasserqualität des Trinkwasserbrunnens Hailer negativ beurteilt“, ergänzt Bodo Delhey, der seit vielen Jahren für den BUND in der gemeinsamen Planungsgruppe für den Bahnausbau mitarbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der BUND habe den Kreis auch darauf hingewiesen, dass die naturschutzfachlichen und artenschutzrechtlichen Gutachten, die der Planfeststellung zugrunde liegen, nicht älter als fünf Jahre sein dürfen. „Die heute vorliegenden Gutachten sind 15 Jahre alt und dürfen deshalb gar nicht mehr verwendet werden. Neue Gutachten sind auch deshalb erforderlich, weil sich in den letzten Jahren einiges am Standort geändert hat.“ So habe die Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer in der Kinzigaue Feuchtlandtrittsteine angelegt, Störche hätten sich wieder angesiedelt, und südlich der Bahnstrecke sei im Schlossgarten ein neues Feuerwehrhaus und ein neues Haus des Pflegeheims Meerholz gebaut worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider habe der Kreis die Anregungen und Hinweise des BUND bisher nicht aufgenommen, so Bodo Delhey. Vielmehr habe er zwei Jahre Zeit verstreichen lassen. Wenn es nun zu Verzögerungen beim Planfeststellungsverfahren kommen sollte, sei dies eindeutig das Verschulden des Main-Kinzig-Kreises. Auch die Bitte des BUND, sich über den aktuellen Stand des Planfeststellungsverfahrens auszutauschen, sei von Landrat Pipa bisher stets abgelehnt worden; seine Begründung: „Der Zug ist schon abgefahren“. Delhey: „Wenn Pipa jetzt über eine öffentliche Pressemitteilung ein Gespräch mit Verkehrsdezernent Matthias Zach anbietet, spricht das für sich.“</p>
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