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	<title>Verkehr &#8211; Bürger für Gelnhausen</title>
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	<title>Verkehr &#8211; Bürger für Gelnhausen</title>
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		<title>„Planfeststellungsverfahren einstellen“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2024 16:42:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[K904]]></category>
		<category><![CDATA[Kinzigaue]]></category>
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		<category><![CDATA[Planfeststellungsverfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GNZ vom 14.08.2024 Omegabrücke: Wie die Gegner das Millionen-Projekt in Gelnhausen stoppen wollen Der Bahnübergang der K 904 am Ortsausgang von Hailer und Meerholz ist seit November 2023 geschlossen. Geht es nach der Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“, soll dies auch künftig der Fall sein. Als Argument führen sie unter anderem hohe Kosten für die Verlegung der Ladestraße (rechts) an, die für den Bau der Omegabrücke erforderlich wäre. Foto: Abel „Planfeststellungsverfahren einstellen“ Gelnhausen-Meerholz/Hailer (mab). Seit der zweitägigen Erörterungssitzung zur geplanten Omegabrücke am Ortseingang von Hailer und Meerholz ist es in der Öffentlichkeit still um den Gelnhäuser Dauerzankapfel geworden. Die Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“ will dies ändern. Was die Brückengegner planen und wie es im Verfahren weitergeht. Es war eine echte Mammutsitzung: An zwei Tagen im April sind 140 Teilnehmer zum lang erwarteten Erörterungstermin im Planfeststellungsverfahren für die Omegabrücke in die Jahnhalle Hailer gekommen. Ein Großteil davon gehörte zu den insgesamt 487 Menschen, die schriftliche Einwendungen gegen das Bauprojekt verfasst hatten, das die Landesbehörde Hessen Mobil im Auftrag des Main-Kinzig-Kreises plant. Wie das Regierungspräsidium Darmstadt (RP) auf GNZ-Nachfrage mitteilt, ist das Anhörungsverfahren, für das die Behörde zuständig ist, noch nicht abgeschlossen. „Es ist derzeit leider nicht absehbar, wann wir das Verfahren dem Hessischen Wirtschaftsministerium zur Entscheidung übergeben können“, sagt ein RP-Sprecher. Aktuell tausche sich die Behörde mit dem Vorhabenträger (Main-Kinzig-Kreis) und Hessen Mobil über das weitere Vorgehen aus. Worüber die Beteiligten derzeit genau sprechen, teilt das RP nicht mit. In der Erörterungssitzung hatte die zuständige Leiterin, Christine von Knebel (RP), immerhin aufhorchen lassen, als sie Zweifel an der Eigenständigkeit des Verfahrens durchblicken ließ und die Frage aufwarf, warum die Omegabrücke nicht Teil des Planfeststellungsbeschlusses für den Bahnausbau sei. Der ist immerhin der Grund für die Schließung des bisherigen Bahnübergangs in Hailer und Meerholz. „Verkehrskollaps ist komplett ausgeblieben“ Wenn es nach der Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“ geht, soll dem Ministerium die Entscheidung über die Omegabrücke erspart bleiben. „Wir fordern den Main-Kinzig-Kreis auf, das Planfeststellungsverfahren einzustellen“, meint Sprecherin Lydia Naunheim: „Viele Bürger lehnen den Bau einer Omegabrücke ab. Mehr als 2 300 Menschen haben sich in einer Unterschriftenaktion gegen das Projekt ausgesprochen. Und rund 500 Einwender haben dem Planfeststellungsantrag für den Bau der Omegabrücke und dem Ausbau der Kreisstraßen K 904 und K 862 widersprochen.“ Keine Frage, die BI verspürt Rückenwind. Und den will sie nun nutzen, um den Brückenbau und die damit verbundenen Eingriffe innerhalb der Ortsteile zu verhindern. „Der Kreis sollte den Bürgerwillen beachten“, ist Bodo Delhey überzeugt. Und: „Er sollte auf die veränderte Situation seit November 2023 reagieren.“ Seitdem ist der Bahnübergang am Ortseingang von Meerholz und Hailer geschlossen. Damit fällt der Meerholzer Landweg als Verbindung zwischen Gelnhausen und Lieblos weg. Genau diesen aufrecht zu erhalten ist das Ziel der Brücke. „Allerdings ist der befürchtete Verkehrskollaps komplett ausgefallen“, sagt Naunheim. „Im Gegenteil: Die Situation in der Ortsdurchfahrt hat sich spürbar verbessert.“ Die Brücke würde die Fahrzeuge wieder in den Ort hineinziehen, sagt die BI. Laut Planfeststellungsunterlagen würde sich das Verkehrsaufkommen auf der K 904 von zuletzt 2 500 Fahrzeugen bis 2030 auf rund 6 000 Fahrzeuge mehr als verdoppeln. Das ist in der Erörterungssitzung vielen Menschen klar geworden“, sagt Naunheim, die nun eine neue Verkehrszählung in der Ortsdurchfahrt von Meerholz und Hailer nach den Sommerferien ankündigt. „Wenn es an der Westspange Probleme gibt, sollten sie dort gelöst werden und nicht durch den Bau einer Brücke noch mehr Verkehr nach Hailer und Meerholz gezogen werden“, ist Bodo Delhey überzeugt. Brückengegner favorisieren Nulllösung „Nicht nur seit dem Eröterungstermin sind mittlerweile viele Menschen der Ansicht, dass der Bahnübergang und die K 904 dauerhaft geschlossen bleiben sollten und weder eine Brücke noch eine Unterführung gebaut werden sollte“, spricht er die sogenannte Nulllösung an. Und die, betonen die BI-Vertreter, koste auch null Euro. Die Brücke und die damit verbundenen weiteren Vorhaben belasteten die Bürger dagegen mit Kosten zwischen 18 und 25 Millionen Euro. „Immer mehr Menschen begreifen, um was es sich dabei handelt, nämlich um reine Steuerverschwendung“, sagt Lydia Naunheim. „Die Verantwortlichen im Main-Kinzig-Kreis scheint der Bürgerwille allerdings nicht zu interessieren“, spricht die BI-Sprecherin eine strittige Frage an – nämlich die, ob der Main-Kinzig-Kreis überhaupt dazu legitimiert war, das alte Planfeststellungsverfahren, das 2006 eröffnet worden war, einzustellen und dann ein neues Verfahren zu eröffnen. „Diese Frage wurde beim Erörterungstermin nicht beantwortet.“ Hat der Kreistag überhaupt grünes Licht für das Vorhaben gegeben? Wie ein Kreissprecher auf GNZ-Nachfrage antwortet, war der mögliche Bau der Omegabrücke bisher kein Tagesordnungspunkt im Kreistag. Und: „Zum jetzigen Zeitpunkt geht die Verwaltung davon aus, dass auch im weiteren Verlauf des Verfahrens kein Kreistagsbeschluss dazu erforderlich sein wird.“ In einer Antwort auf eine Anfrage der BI schreibt die Kreisverwaltung: „Der politische Entscheidungsprozess war lange vorher abgeschlossen und ist rückwirkend nicht in Frage zu stellen.“ Darin verweist die Verwaltung auf einen Beschluss des Kreisausschusses von 2016, das Planungsverfahren fortzusetzen. BI erwartet Kosten in Millionenhöhe für Stadt Von Anfang an hatte die Kreisspitze die Zustimmung der Stadt Gelnhausen zu einer Bedingung für das Vorhaben gemacht. Zweimal haben die Stadtverordneten für die Errichtung der Omegabrücke mehrheitlich die Hände gehoben, zunächst 2018, dann erneut im vergangenen Jahr. Die BI hatte die Abstimmungsergebnisse beide Male deutlich kritisiert. „Den meisten Stadtverordneten scheinen der Wille und der Schutz der Bürger aus Hailer und Meerholz egal zu sein“, sagt Lydia Naunheim. „Sie haben im Oktober 2023 die Brücke befürwortet, ohne die neuen Planfeststellungsunterlagen zuvor zu prüfen und zu bewerten.“ Denn dann, meinen die BI-Vertreter, hätten sie bemerkt, dass im Zuge des Projekts deutliche Kosten auf die Stadt zukommen. Hintergrund ist die Verlegung der Bahn- und der Ladestraße auf einer Länge von 250 Metern, die, wie aus dem Feststellungsentwurf hervorgeht, für die Zufahrt zur Brücke erforderlich wird. „Da es sich um Gemeindestraßen handelt, muss die Stadt für den Neubau zahlen, dazu kommen noch die Kosten für Elektroleitungen, Gas- und Wasserleitungen und Kanäle“, rechnet Bodo Delhey mit einem Millionenbetrag. „Diese Kosten hatte keiner auf dem Schirm, auch nicht der Bürgermeister, der immer davon spricht, dass das Vorhaben die Stadtkasse nicht belastet. Beim Erörterungstermin hat sich bestätigt, dass das Gegenteil der</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>GNZ vom 14.08.2024</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Omegabrücke: Wie die Gegner das Millionen-Projekt in Gelnhausen stoppen wollen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"> Der Bahnübergang der K 904 am Ortsausgang von Hailer und Meerholz ist seit November 2023 geschlossen. Geht es nach der Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“, soll dies auch künftig der Fall sein. Als Argument führen sie unter anderem hohe Kosten für die Verlegung der Ladestraße (rechts) an, die für den Bau der Omegabrücke erforderlich wäre. Foto: Abel</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<strong>Planfeststellungsverfahren einstellen“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen-Meerholz/Hailer (mab). Seit der zweitägigen Erörterungssitzung zur geplanten Omegabrücke am Ortseingang von Hailer und Meerholz ist es in der Öffentlichkeit still um den Gelnhäuser Dauerzankapfel geworden. Die Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“ will dies ändern. Was die Brückengegner planen und wie es im Verfahren weitergeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war eine echte Mammutsitzung: An zwei Tagen im April sind 140 Teilnehmer zum lang erwarteten Erörterungstermin im Planfeststellungsverfahren für die Omegabrücke in die Jahnhalle Hailer gekommen. Ein Großteil davon gehörte zu den insgesamt 487 Menschen, die schriftliche Einwendungen gegen das Bauprojekt verfasst hatten, das die Landesbehörde Hessen Mobil im Auftrag des Main-Kinzig-Kreises plant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie das Regierungspräsidium Darmstadt (RP) auf GNZ-Nachfrage mitteilt, ist das Anhörungsverfahren, für das die Behörde zuständig ist, noch nicht abgeschlossen. „Es ist derzeit leider nicht absehbar, wann wir das Verfahren dem Hessischen Wirtschaftsministerium zur Entscheidung übergeben können“, sagt ein RP-Sprecher. Aktuell tausche sich die Behörde mit dem Vorhabenträger (Main-Kinzig-Kreis) und Hessen Mobil über das weitere Vorgehen aus. Worüber die Beteiligten derzeit genau sprechen, teilt das RP nicht mit. In der Erörterungssitzung hatte die zuständige Leiterin, Christine von Knebel (RP), immerhin aufhorchen lassen, als sie Zweifel an der Eigenständigkeit des Verfahrens durchblicken ließ und die Frage aufwarf, warum die Omegabrücke nicht Teil des Planfeststellungsbeschlusses für den Bahnausbau sei. Der ist immerhin der Grund für die Schließung des bisherigen Bahnübergangs in Hailer und Meerholz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<strong>Verkehrskollaps ist komplett ausgeblieben“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es nach der Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“ geht, soll dem Ministerium die Entscheidung über die Omegabrücke erspart bleiben. „Wir fordern den Main-Kinzig-Kreis auf, das Planfeststellungsverfahren einzustellen“, meint Sprecherin Lydia Naunheim: „Viele Bürger lehnen den Bau einer Omegabrücke ab. Mehr als 2 300 Menschen haben sich in einer Unterschriftenaktion gegen das Projekt ausgesprochen. Und rund 500 Einwender haben dem Planfeststellungsantrag für den Bau der Omegabrücke und dem Ausbau der Kreisstraßen K 904 und K 862 widersprochen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Keine Frage, die BI verspürt Rückenwind. Und den will sie nun nutzen, um den Brückenbau und die damit verbundenen Eingriffe innerhalb der Ortsteile zu verhindern. „Der Kreis sollte den Bürgerwillen beachten“, ist Bodo Delhey überzeugt. Und: „Er sollte auf die veränderte Situation seit November 2023 reagieren.“ Seitdem ist der Bahnübergang am Ortseingang von Meerholz und Hailer geschlossen. Damit fällt der Meerholzer Landweg als Verbindung zwischen Gelnhausen und Lieblos weg. Genau diesen aufrecht zu erhalten ist das Ziel der Brücke. „Allerdings ist der befürchtete Verkehrskollaps komplett ausgefallen“, sagt Naunheim. „Im Gegenteil: Die Situation in der Ortsdurchfahrt hat sich spürbar verbessert.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Brücke würde die Fahrzeuge wieder in den Ort hineinziehen, sagt die BI. Laut Planfeststellungsunterlagen würde sich das Verkehrsaufkommen auf der K 904 von zuletzt 2 500 Fahrzeugen bis 2030 auf rund 6 000 Fahrzeuge mehr als verdoppeln. Das ist in der Erörterungssitzung vielen Menschen klar geworden“, sagt Naunheim, die nun eine neue Verkehrszählung in der Ortsdurchfahrt von Meerholz und Hailer nach den Sommerferien ankündigt. „Wenn es an der Westspange Probleme gibt, sollten sie dort gelöst werden und nicht durch den Bau einer Brücke noch mehr Verkehr nach Hailer und Meerholz gezogen werden“, ist Bodo Delhey überzeugt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Brückengegner favorisieren Nulllösung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nicht nur seit dem Eröterungstermin sind mittlerweile viele Menschen der Ansicht, dass der Bahnübergang und die K 904 dauerhaft geschlossen bleiben sollten und weder eine Brücke noch eine Unterführung gebaut werden sollte“, spricht er die sogenannte Nulllösung an. Und die, betonen die BI-Vertreter, koste auch null Euro. Die Brücke und die damit verbundenen weiteren Vorhaben belasteten die Bürger dagegen mit Kosten zwischen 18 und 25 Millionen Euro. „Immer mehr Menschen begreifen, um was es sich dabei handelt, nämlich um reine Steuerverschwendung“, sagt Lydia Naunheim.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Verantwortlichen im Main-Kinzig-Kreis scheint der Bürgerwille allerdings nicht zu interessieren“, spricht die BI-Sprecherin eine strittige Frage an – nämlich die, ob der Main-Kinzig-Kreis überhaupt dazu legitimiert war, das alte Planfeststellungsverfahren, das 2006 eröffnet worden war, einzustellen und dann ein neues Verfahren zu eröffnen. „Diese Frage wurde beim Erörterungstermin nicht beantwortet.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hat der Kreistag überhaupt grünes Licht für das Vorhaben gegeben? Wie ein Kreissprecher auf GNZ-Nachfrage antwortet, war der mögliche Bau der Omegabrücke bisher kein Tagesordnungspunkt im Kreistag. Und: „Zum jetzigen Zeitpunkt geht die Verwaltung davon aus, dass auch im weiteren Verlauf des Verfahrens kein Kreistagsbeschluss dazu erforderlich sein wird.“ In einer Antwort auf eine Anfrage der BI schreibt die Kreisverwaltung: „Der politische Entscheidungsprozess war lange vorher abgeschlossen und ist rückwirkend nicht in Frage zu stellen.“ Darin verweist die Verwaltung auf einen Beschluss des Kreisausschusses von 2016, das Planungsverfahren fortzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>BI erwartet Kosten in Millionenhöhe für Stadt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Anfang an hatte die Kreisspitze die Zustimmung der Stadt Gelnhausen zu einer Bedingung für das Vorhaben gemacht. Zweimal haben die Stadtverordneten für die Errichtung der Omegabrücke mehrheitlich die Hände gehoben, zunächst 2018, dann erneut im vergangenen Jahr. Die BI hatte die Abstimmungsergebnisse beide Male deutlich kritisiert. „Den meisten Stadtverordneten scheinen der Wille und der Schutz der Bürger aus Hailer und Meerholz egal zu sein“, sagt Lydia Naunheim. „Sie haben im Oktober 2023 die Brücke befürwortet, ohne die neuen Planfeststellungsunterlagen zuvor zu prüfen und zu bewerten.“ Denn dann, meinen die BI-Vertreter, hätten sie bemerkt, dass im Zuge des Projekts deutliche Kosten auf die Stadt zukommen. Hintergrund ist die Verlegung der Bahn- und der Ladestraße auf einer Länge von 250 Metern, die, wie aus dem Feststellungsentwurf hervorgeht, für die Zufahrt zur Brücke erforderlich wird. „Da es sich um Gemeindestraßen handelt, muss die Stadt für den Neubau zahlen, dazu kommen noch die Kosten für Elektroleitungen, Gas- und Wasserleitungen und Kanäle“, rechnet Bodo Delhey mit einem Millionenbetrag. „Diese Kosten hatte keiner auf dem Schirm, auch nicht der Bürgermeister, der immer davon spricht, dass das Vorhaben die Stadtkasse nicht belastet. Beim Erörterungstermin hat sich bestätigt, dass das Gegenteil der Fall ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage der GNZ, welche Arbeiten und Kosten bezüglich der Verlegung der Straßen im Zuge der Omegabrücke auf die Stadt zukämen, antwortet das Rathaus etwas knapp: „Es liegen noch keine neuen Informationen zu den erfragten Baumaßnahmen, den Kosten für die Stadt Gelnhausen und zum Baubeginn vor.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterschriftenaktion soll Stadtparlament zum Umdenken bringen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie geht es weiter? Neben der angekündigten Verkehrszählung will die BI eine neue Unterschriftenaktion für die dauerhafte Schließung des Bahnübergangs und der K 904 starten, die sich an das Stadtparlament richten soll. Ziel ist es, einen erneuten Parlamentsbeschluss herbeizuführen. Am 1. September wollen die Mitglieder beim Schöpfungstag in Meerholz Unterschriften sammeln und über die Auswirkungen des Vorhabens informieren. Und die sind aus Sicht der BI verheerend: Zu den Problemen, die die Initiative anprangert, gehören die Versetzung der Meerholzer Schlossmauer, die Enteignung von Gärten im Heimatfriedering, drohende Staus und Rückstaus in der Liebloser Straße und der Ortsdurchfahrt durch die neue Ampelanlage, die Zunahme des Verkehrs inklusive einer Verschärfung der Lärm- und Abgasbelastung, Gefahren für Radfahrer, Schüler und die Bewohner des angrenzenden Seniorenheims und Auswirkungen auf die Natur. Unter anderem führen die BI-Vertreter einen Retentionsraumverlust von 7 000 Kubikmetern, einen Flächenverlust von 5 bis 6 Hektar und eine Neuversiegelung von etwa 5 000 Quadratmetern in den Kinzigauen an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der politische Willensbildungsprozess ist also zumindest aus Sicht der Bürgerinitiative noch lange nicht abgeschlossen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>BG laden ein: Diskussion über Stadtplanung</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/buergerversammlung-am-16-11-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Nov 2023 17:30:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Bebauungsplan]]></category>
		<category><![CDATA[Bürger-Treffen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinzigaue]]></category>
		<category><![CDATA[Kinzigufer]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[Müllerwiese]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Donnerstag den 16. November 2023 um 19 Uhr findet das nächste öffentliche Bürger-Treffen in der Gaststätte &#8222;Laib und Rebe&#8220; in Gelnhausen, Obermarkt 21 statt. Die BÜRGER FÜR GELNHAUSEN (BG) laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger recht herzlich ein. Es soll über aktuelle Themen der Stadtpolitik informiert werden, u.a. über die Planungen zur Umgestaltung der Müllerwiese und der Röther Gasse. Die Mandatsträger der BG stehen für Fragen und Anregungen zur Verfügung.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am Donnerstag den 16. November 2023 um 19 Uhr findet das nächste öffentliche Bürger-Treffen in der Gaststätte &#8222;Laib und Rebe&#8220; in Gelnhausen, Obermarkt 21 statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die BÜRGER FÜR GELNHAUSEN (BG) laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger recht herzlich ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es soll über aktuelle Themen der Stadtpolitik informiert werden, u.a. über die Planungen zur Umgestaltung der Müllerwiese und der Röther Gasse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mandatsträger der BG stehen für Fragen und Anregungen zur Verfügung.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/buergerversammlung-am-16-11-2023/">BG laden ein: Diskussion über Stadtplanung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Muster-Einwendungsschreiben Planfeststellungsverfahren Omegabrücke / K904</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/muster-einwendung-pfv-k904/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2023 14:27:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[K904]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerinitiative]]></category>
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		<category><![CDATA[Planfeststellungsverfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die &#8222;Bürger-Initiative zum Erhalt der K 904 und Kinzigaue&#8220; hat ein Muster-Einwendungsschreiben erstellt. Möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sollten Einwendungen gegen das Planfeststellungsverfahren erheben und sich gegen den Bau einer Omegabrücke sowie den Ausbau der K 904 und der K 862 aussprechen. Das Muster-Einwendungsschreiben kann von der Website der BI K 904 herunter geladen werden.https://www.bahn-uebergang.de/muster-vorlage-fuer-ihre-einwendungen-im-anhoerungsverfahren/</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die &#8222;Bürger-Initiative zum Erhalt der K 904 und Kinzigaue&#8220; hat ein Muster-Einwendungsschreiben erstellt. Möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sollten Einwendungen gegen das Planfeststellungsverfahren erheben und sich gegen den Bau einer Omegabrücke sowie den Ausbau der K 904 und der K 862 aussprechen. Das Muster-Einwendungsschreiben kann von der Website der BI K 904 herunter geladen werden.<br>https://www.bahn-uebergang.de/muster-vorlage-fuer-ihre-einwendungen-im-anhoerungsverfahren/</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/muster-einwendung-pfv-k904/">Muster-Einwendungsschreiben Planfeststellungsverfahren Omegabrücke / K904</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Schaufensterbeschlüsse vermeiden“</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/schaufensterbeschluesse-vermeiden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2023 18:19:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Joh-Immobilie]]></category>
		<category><![CDATA[Mittlauer Weg]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fraktionsumfrage zum Jahreswechsel: Jochen Zahn (BG) spricht über seine Wünsche für Gelnhausen GNZ: Welche drei Dinge wünschen Sie sich für die Stadt Gelnhausen im kommenden Jahr? Jochen Zahn: Erstens: einen Bürgermeister, der transparent handelt, die Beschlüsse der Stadtverordneten umsetzt und gemeinsam mit Parlament und Verwaltung sachorientierte Lösungen findet. Zweitens: die Stärkung der Verwaltung durch die Besetzung offener Stellen, den effizienten Umbau der Verwaltung mit flexiblen Einsatzmöglichkeiten und mehr Eigenverantwortung und weniger „Schaufensterbeschlüsse“ (Weltkulturerbe/Gendersprache/mehrsprachige Homepage), die unnötig viel Arbeit machen. Drittens: eine rasche kompromissfähige Lösung der Kernprobleme wie Stadthalle, Mittlauer Weg, JOH-Gelände und so weiter. Wenn Sie die absolute Mehrheit im Stadtparlament hätten, was würden Sie als Erstes beschließen? Den Beschluss einer rechtskonformen Kindergarten-Satzung, basierend auf einer Kosten-Nutzen-Analyse, frei von Wahlkampf- und sonstigen populistischen Taktiken und entsprechend der aktuellen Rechtslage. Gelnhausen sollte nicht wieder einen Sonderweg gehen, sondern sich an Vorgehensweisen orientieren, die auch in anderen Kommunen erfolgreich und vor allem weniger kontrovers praktiziert werden. Was war aus Ihrer Sicht der beste Stadtverordnetenbeschluss im Jahr 2022? Der Beschluss zur Aufstellung eines neuen Bebauungsplans für die Südstadt. Er bietet möglichen Investoren Rechtssicherheit und gestattet der Stadt Gelnhausen, Einfluss auf die Gestaltung zu nehmen. Und was der schlechteste? Die Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuern. Die ursprünglich vom Bürgermeister veranschlagte Erhöhung wurde durch die intensive Arbeit von BG, CDU und Grünen zwar erheblich reduziert, doch wäre mehr möglich gewesen. Der Grund: Zunächst wies der aktuelle Haushalt ein Defizit von 1,4 Millionen Euro auf, der sich inzwischen in ein leichtes Plus gewandelt hat. Welche Themen wollen Sie im kommenden Jahr angehen? Die Umsetzung von Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes unter der Prämisse „Transparenz, Gemeinsamkeit, Vermeiden von Schaufensterbeschlüssen“. Maßnahmen zur Umsetzung der Energiewende (Ausbau und Förderung insbesondere von Photovoltaik- und Solaranlagen – vorrangig über Parkplätzen wie beispielsweise am Hallenbad, Speichern, Ladeinfrastruktur auch in städtischen Einrichtungen etc.). Maßnahmen zur Umsetzung der Verkehrswende (Ausbau der Infrastruktur für Fahrradfahrer und Fußgänger durch Reduzierung des innerstädtischen Autoverkehrs, Umstellung auf vollelektrische Stadtbusse etc.). Den Erhalt und die Sicherung der Streuobstwiesen sowie unseres Waldes. Den Erhalt der Kreisstraße 904 und die Verhinderung einer Omegabrücke. Die Erstellung und Umsetzung von Verkehrskonzepten für die Schulen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Fraktionsumfrage zum Jahreswechsel: Jochen Zahn (BG) spricht über seine Wünsche für Gelnhausen</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>GNZ: Welche drei Dinge wünschen Sie sich für die Stadt Gelnhausen im kommenden Jahr?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Jochen Zahn: Erstens: einen Bürgermeister, der transparent handelt, die Beschlüsse der Stadtverordneten umsetzt und gemeinsam mit Parlament und Verwaltung sachorientierte Lösungen findet. Zweitens: die Stärkung der Verwaltung durch die Besetzung offener Stellen, den effizienten Umbau der Verwaltung mit flexiblen Einsatzmöglichkeiten und mehr Eigenverantwortung und weniger „Schaufensterbeschlüsse“ (Weltkulturerbe/Gendersprache/mehrsprachige Homepage), die unnötig viel Arbeit machen. Drittens: eine rasche kompromissfähige Lösung der Kernprobleme wie Stadthalle, Mittlauer Weg, JOH-Gelände und so weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn Sie die absolute Mehrheit im Stadtparlament hätten, was würden Sie als Erstes beschließen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Beschluss einer rechtskonformen Kindergarten-Satzung, basierend auf einer Kosten-Nutzen-Analyse, frei von Wahlkampf- und sonstigen populistischen Taktiken und entsprechend der aktuellen Rechtslage. Gelnhausen sollte nicht wieder einen Sonderweg gehen, sondern sich an Vorgehensweisen orientieren, die auch in anderen Kommunen erfolgreich und vor allem weniger kontrovers praktiziert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was war aus Ihrer Sicht der beste Stadtverordnetenbeschluss im Jahr 2022?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Beschluss zur Aufstellung eines neuen Bebauungsplans für die Südstadt. Er bietet möglichen Investoren Rechtssicherheit und gestattet der Stadt Gelnhausen, Einfluss auf die Gestaltung zu nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und was der schlechteste?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuern. Die ursprünglich vom Bürgermeister veranschlagte Erhöhung wurde durch die intensive Arbeit von BG, CDU und Grünen zwar erheblich reduziert, doch wäre mehr möglich gewesen. Der Grund: Zunächst wies der aktuelle Haushalt ein Defizit von 1,4 Millionen Euro auf, der sich inzwischen in ein leichtes Plus gewandelt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welche Themen wollen Sie im kommenden Jahr angehen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umsetzung von Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes unter der Prämisse „Transparenz, Gemeinsamkeit, Vermeiden von Schaufensterbeschlüssen“. Maßnahmen zur Umsetzung der Energiewende (Ausbau und Förderung insbesondere von Photovoltaik- und Solaranlagen – vorrangig über Parkplätzen wie beispielsweise am Hallenbad, Speichern, Ladeinfrastruktur auch in städtischen Einrichtungen etc.).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Maßnahmen zur Umsetzung der Verkehrswende (Ausbau der Infrastruktur für Fahrradfahrer und Fußgänger durch Reduzierung des innerstädtischen Autoverkehrs, Umstellung auf vollelektrische Stadtbusse etc.). Den Erhalt und die Sicherung der Streuobstwiesen sowie unseres Waldes. Den Erhalt der Kreisstraße 904 und die Verhinderung einer Omegabrücke. Die Erstellung und Umsetzung von Verkehrskonzepten für die Schulen.</p>
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		<title>Bürger für Gelnhausen pochen auf mehr Tempo beim Ausbau von Radwegen</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/buerger-fuer-gelnhausen-pochen-auf-mehr-tempo-beim-ausbau-von-radwegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2022 14:07:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Alte Ausreden ziehen nicht mehr“ Gelnhausen (GNZ mab). Entsprechende Mittel wurden in den vergangenen Haushaltsjahren regelmäßig bereitgestellt – verbessert hat sich die Situation für Radfahrer in der Barbarossastadt bislang nicht. Dieser Meinung sind zumindest die Bürger für Gelnhausen, die in die jüngste Stadtverordnetenversammlung einen Antrag eingebracht hatten, mit dem die Stadt sicherer und attraktiver für Radler werden soll. Auch die anderen Fraktionen sahen entsprechenden Bedarf und votierten geschlossen für die Vorlage. Seit 2021 liegt das Radwegekonzept für den Ausbau des R3 auf dem Tisch des Magistrats. Jetzt, so sieht es der einstimmig beschlossene Antrag der Bürger für Gelnhausen (BG) vor, soll der Magistrat unter Einbindung entsprechender Interessengruppen überflüssige Alternativrouten eliminieren und einen Masterplan für den Ausbau des Wegenetzes entwickeln. Dabei sollen mögliche Fördergelder von Land, Bund und Kreis beantragt werden. Röder: Argument der Hanglage in Zeiten von E-Bikes überholt Am Ausbau des Weges bestehe kein Zweifel, betonte Mario Röder (GG) im Parlament. Entsprechende Haushaltsmittel seien regelmäßig bereitgestellt worden, allerdings weitgehend ungenutzt geblieben. „Die Radwegekonzepte der Stadt Gelnhausen und des Main-Kinzig-Kreises wurden mit viel Aufwand erstellt und laufen nunmehr Gefahr, in der Schublade zu verschwinden. Dafür sind sie deutlich zu schade“, lautete Röders Fazit. Erst wenn es gelinge, attraktive Angebote für Fußgänger und Radfahrer zu machen, würden Menschen auf das Auto verzichten. „Das würde wesentlich dazu beizutragen, die Parkplatzsituation in der Innenstadt zu entschärfen“, betonte der BG-Vertreter. Dabei wollte er das Argument, dass Gelnhausen aufgrund der Hanglage keine Fahrradstadt sei, nicht länger gelten lassen. „Das ist in Zeiten von E-Bikes längst überholt.“ Dass im Zuge der R3-Umlegung noch Routen zu beschließen seien, sei ihm klar, betonte Röder. Dennoch sei der Antrag zentral, um den Betroffenen zu signalisieren, dass die Stadt sie ernst nehme. Doch auch da, wo sich bereits etwas getan hat, zeigte sich der BG-Politiker unzufrieden und verwies auf die neuen Fahrbahnmarkierungen auf der Straße „Am Galgenfeld“. „Da gibt es neue Spuren, allerdings nicht an den gefährlichen Stellen. Hier sind die Radfahrer nach wie vor auf sich selbst angewiesen.“ Zudem erneuerte er die Forderung, die Röther Gasse in beiden Richtungen für Radfahrer zu öffnen. Zustimmung kam von Rudi Michl (SPD), der vorschlug, die Gasse in eine Radstraße umzuwandeln, „auf der auch Autos fahren dürfen.“ Weitere Kritik brachte Elke Krieg (Grüne) vor, die darauf verwies, dass vor dem Rathaus keine Radständer vorhanden seien. Bürgermeister Daniel Glöckner kündigte an, entsprechende Abstellplätze am Rathaus zu schaffen. Zudem verwies er auf die Gespräche mit der Bahn, deren Ziel es ist, geeignete Abstellflächen zu ermitteln, um Rad- und Schienenverkehr besser in Einklang zu bringen (die GNZ berichtete). Erster Schritt des beim Vor-Ort-Termin vereinbarten Fahrplans sei es, den Bau einer Fahrradgarage im Bereich des Parkhauses am Bahnhof voranzutreiben. Außerdem solle eine zusätzliche Stellfläche am Bahn-Haltepunkt Haitz-Höchst entstehen. Am Haltepunkt in Hailer-Meerholz setze die Bahn bereits die Einrichtung entsprechender Abstellmöglichkeiten um. Im nächsten Schritt werde es nun um die Bereitstellung der Gelder für das Projekt und die Beantragung weiterer Fördermittel gehen, erläuterte Glöckner die kommende Vorgehensweise. Ein weiteres Treffen stehe in Kürze bevor. R3: Vier Alternativrouten liegen auf dem Tisch Auch im Hinblick auf die R3-Umlegung sei die Verwaltung nicht untätig gewesen. Der Weg soll innerstädtisch an der Kinzig entlangführen. „Dafür müssen wir warten, bis die Bahn die nördliche Flutmulde gebaut hat.“ Zudem müsse die Stadt zunächst ein Grundstück am Tierheim erwerben, bevor der Weg umgelegt werden könne. Das Radwegekonzept von 2021 sieht vier alternative Routen für den Ausbau des Weges vor.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Alte Ausreden ziehen nicht mehr“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen (GNZ mab). Entsprechende Mittel wurden in den vergangenen Haushaltsjahren regelmäßig bereitgestellt – verbessert hat sich die Situation für Radfahrer in der Barbarossastadt bislang nicht. Dieser Meinung sind zumindest die Bürger für Gelnhausen, die in die jüngste Stadtverordnetenversammlung einen Antrag eingebracht hatten, mit dem die Stadt sicherer und attraktiver für Radler werden soll. Auch die anderen Fraktionen sahen entsprechenden Bedarf und votierten geschlossen für die Vorlage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 2021 liegt das Radwegekonzept für den Ausbau des R3 auf dem Tisch des Magistrats. Jetzt, so sieht es der einstimmig beschlossene Antrag der Bürger für Gelnhausen (BG) vor, soll der Magistrat unter Einbindung entsprechender Interessengruppen überflüssige Alternativrouten eliminieren und einen Masterplan für den Ausbau des Wegenetzes entwickeln. Dabei sollen mögliche Fördergelder von Land, Bund und Kreis beantragt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Röder: Argument der Hanglage in Zeiten von E-Bikes überholt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ausbau des Weges bestehe kein Zweifel, betonte Mario Röder (GG) im Parlament. Entsprechende Haushaltsmittel seien regelmäßig bereitgestellt worden, allerdings weitgehend ungenutzt geblieben. „Die Radwegekonzepte der Stadt Gelnhausen und des Main-Kinzig-Kreises wurden mit viel Aufwand erstellt und laufen nunmehr Gefahr, in der Schublade zu verschwinden. Dafür sind sie deutlich zu schade“, lautete Röders Fazit. Erst wenn es gelinge, attraktive Angebote für Fußgänger und Radfahrer zu machen, würden Menschen auf das Auto verzichten. „Das würde wesentlich dazu beizutragen, die Parkplatzsituation in der Innenstadt zu entschärfen“, betonte der BG-Vertreter. Dabei wollte er das Argument, dass Gelnhausen aufgrund der Hanglage keine Fahrradstadt sei, nicht länger gelten lassen. „Das ist in Zeiten von E-Bikes längst überholt.“ Dass im Zuge der R3-Umlegung noch Routen zu beschließen seien, sei ihm klar, betonte Röder. Dennoch sei der Antrag zentral, um den Betroffenen zu signalisieren, dass die Stadt sie ernst nehme.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2022/10/Radstreifen-im-Galgenfeld.jpg" alt="" class="wp-image-7811" width="806" height="362" srcset="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2022/10/Radstreifen-im-Galgenfeld.jpg 626w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2022/10/Radstreifen-im-Galgenfeld-300x135.jpg 300w" sizes="(max-width: 806px) 100vw, 806px" /><figcaption><em>Die neuen Radstreifen auf der Straße „Am Galgenfeld“ enden da, wo es brenzlig wird. Nur einer der Kritikpunkte der Bürger für Gelnhausen an der Umsetzung der Forderungen nach einer radfahrerfreundlichen Stadt. Foto: Abel</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Doch auch da, wo sich bereits etwas getan hat, zeigte sich der BG-Politiker unzufrieden und verwies auf die neuen Fahrbahnmarkierungen auf der Straße „Am Galgenfeld“. „Da gibt es neue Spuren, allerdings nicht an den gefährlichen Stellen. Hier sind die Radfahrer nach wie vor auf sich selbst angewiesen.“ Zudem erneuerte er die Forderung, die Röther Gasse in beiden Richtungen für Radfahrer zu öffnen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2021/12/244.1-1024x1024.png" alt="" class="wp-image-7482" width="598" height="598" srcset="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2021/12/244.1-1024x1024.png 1024w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2021/12/244.1-300x300.png 300w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2021/12/244.1-150x150.png 150w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2021/12/244.1-768x768.png 768w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2021/12/244.1-1536x1536.png 1536w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2021/12/244.1.png 2000w" sizes="(max-width: 598px) 100vw, 598px" /><figcaption><em>In Fahrradstraßen darf Autofahren mit eingeschränker Geschwindigkeit erlaubt werden</em></figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"> Zustimmung kam von Rudi Michl (SPD), der vorschlug, die Gasse in eine Radstraße umzuwandeln, „auf der auch Autos fahren dürfen.“ Weitere Kritik brachte Elke Krieg (Grüne) vor, die darauf verwies, dass vor dem Rathaus keine Radständer vorhanden seien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bürgermeister Daniel Glöckner kündigte an, entsprechende Abstellplätze am Rathaus zu schaffen. Zudem verwies er auf die Gespräche mit der Bahn, deren Ziel es ist, geeignete Abstellflächen zu ermitteln, um Rad- und Schienenverkehr besser in Einklang zu bringen (die GNZ berichtete). Erster Schritt des beim Vor-Ort-Termin vereinbarten Fahrplans sei es, den Bau einer Fahrradgarage im Bereich des Parkhauses am Bahnhof voranzutreiben. Außerdem solle eine zusätzliche Stellfläche am Bahn-Haltepunkt Haitz-Höchst entstehen. Am Haltepunkt in Hailer-Meerholz setze die Bahn bereits die Einrichtung entsprechender Abstellmöglichkeiten um. Im nächsten Schritt werde es nun um die Bereitstellung der Gelder für das Projekt und die Beantragung weiterer Fördermittel gehen, erläuterte Glöckner die kommende Vorgehensweise. Ein weiteres Treffen stehe in Kürze bevor.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>R3: Vier Alternativrouten liegen auf dem Tisch</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch im Hinblick auf die R3-Umlegung sei die Verwaltung nicht untätig gewesen. Der Weg soll innerstädtisch an der Kinzig entlangführen. „Dafür müssen wir warten, bis die Bahn die nördliche Flutmulde gebaut hat.“ Zudem müsse die Stadt zunächst ein Grundstück am Tierheim erwerben, bevor der Weg umgelegt werden könne. Das Radwegekonzept von 2021 sieht vier alternative Routen für den Ausbau des Weges vor.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/buerger-fuer-gelnhausen-pochen-auf-mehr-tempo-beim-ausbau-von-radwegen/">Bürger für Gelnhausen pochen auf mehr Tempo beim Ausbau von Radwegen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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		<title>Überführung der K 904: Hessen Mobil stellt Planungen für Omegabrücke vor</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/ueberfuehrung-der-k-904-hessen-mobil-stellt-planungen-fuer-omegabruecke-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2022 11:55:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Hailer]]></category>
		<category><![CDATA[K904]]></category>
		<category><![CDATA[Meerholz]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Donnerstag, 29. September 2022 GNZ Baubeginn wohl erst 2026 Gelnhausen-Hailer/Meerholz (mab). Die Errichtung der viel diskutierten Omegabrücke als Überführung der Kreisstraße 904 zwischen Hailer/Meerholz und Lieblos beginnt nach derzeitigen Schätzungen wohl erst im dritten Quartal 2026. Und auch diese Zahl ist mit Vorsicht zu genießen. Grund ist das erforderliche Genehmigungsverfahren mit ungewisser Dauer. In einer gemeinsamen Sitzung des Bauausschusses und der beiden betreffenden Ortsbeiräte hat Uwe Zimmer als verantwortlicher Planer von Hessen Mobil am Dienstag den aktuellen Stand des Großprojektes vorgestellt, das den schienengleichen Bahnübergang im Zuge des Ausbaus der Bahnstrecke Hanau-Gelnhausen ersetzen soll. Mehrere Monate war die geplante Brücke von der politischen Bildfläche in Gelnhausen verwunden. Im Hintergrund seien die Vorbereitungen jedoch auf Hochtouren weitergegangen, wie Uwe Zimmer als Vertreter von Hessen Mobil in der Ausschusssitzung im Main-Kinzig-Forum berichtete. Wie sehr das Thema besonders den betreffenden Anwohnern in Hailer und Meerholz auf den Nägeln brennt, zeigte sich an der nicht unerheblichen Zahl an Besuchern, die die Ausführungen des Planers teils äußerst skeptisch verfolgten. Viele Anwohner hätten statt einer Brücke lieber eine Unterführung gesehen, auch, weil diese schneller realisiert werden könnte. Brücke voraussichtlich erst 2029 fertig Tatsächlich läuft den Planern die Zeit davon. Der Grund: Der bisherige Bahnübergang der K 904 wird voraussichtlich im Oktober 2023 geschlossen. Der Grund: Bei Fahrgeschwindigkeiten von mehr als 160 Kilometern pro Stunde sind schienengleiche Übergänge nicht mehr erlaubt. Auf der Ausbaustrecke sollen Züge mit 230 Stundenkilometern unterwegs sein. Die neue Brücke werde allerdings nach vorläufigem Stand erst ab dem dritten Quartal 2026 errichtet werden können, teilte der Planer von Hessen Mobil mit. In Betrieb genommen werden kann das Ersatzbauwerk nach derzeitigem Stand vermutlich erst im Jahr 2029. Bis dahin müssen Verkehrsteilnehmer also lange Umwege in Kauf nehmen. Verantwortlich für die Errichtung der Brücke und den Ausbau der südlichen K 904 in Hailer und Meerholz ist der Main-Kinzig-Kreis. Grundlage ist ein Beschluss der Gelnhäuser Stadtverordneten von 2018, die Gleisstrecke mittels einer Überführung zu queren. Hessen Mobil hat die Planungen für den Kreis übernommen. Und dort habe man in den vergangenen Monaten deutliche Fortschritte gemacht, berichtete Uwe Zimmer. So bereite das Straßenverkehrsmanagement des Landes aktuell die Entwurfs- und die Genehmigungsplanung zeitgleich vor. Noch Ende 2022 soll der Antrag beim Regierungspräsidium Darmstadt eingereicht werden, das für das Anhörungsverfahren verantwortlich ist. Während die Planunterlagen öffentlich ausgelegt werden, haben betroffene Privatleute und Träger öffentlicher Belange dann die Möglichkeit, ihre Einwände gegen das Vorhaben geltend zu machen. Nach Beendigung des Anhörungsverfahrens muss das Verkehrsministerium den Ausbau der südlichen K 904 und die Errichtung der Brücke genehmigen. Wie lange das dauert, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. „Deshalb sind die Jahreszahlen für den Baubeginn und die Fertigstellung derzeit noch eine ziemliche Kaffeesatzleserei“, betonte Zimmer. Ampel an Einmündung der Liebloser Straße geplant Gleiches gelte auch für die finanziellen Dimensionen. „Die Kostenermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, wir gehen derzeit von einem zweistelligen Millionenbetrag aus.“ Den muss nicht der Kreis alleine zahlen, auch die Bahn, das Land und der Bund beteiligen sich an den Kosten, ebenso wie die Stadt Gelnhausen mit einem Betrag  in Höhe von voraussichtlich 45 000 Euro für die Gehweggestaltung. Wie Zimmer berichtete, seien die Vorplanungen mittlerweile abgeschlossen. Diese sähen eine Verbreiterung der Einmündung von der Gelnhäuser Straße in die Liebloser Straße (K 904) vor, ebenso wie die Errichtung einer Ampelanlage an derselben Stelle. Von hier verläuft ein Geh- und Radweg bis zu den Bahngleisen und über die künftige Brücke, die dann wieder auf den alten Verlauf der K 904 durch die bestehende Allee mündet. Das Altenheim und die Feuerwache werden wieder an die Kreisstraße angeschlossen und sollen während des Ausbaus über eine Baustraße erreichbar bleiben. Prognose: Verkehr auf der Straße verdoppelt sich bis 2030 Ein wesentlicher Bestandteil der Vorplanungen war das mittlerweile abgeschlossene Lärmschutzgutachten. „Dafür wurde jedes Gebäude im betreffenden Bereich einzeln betrachtet.“ Ein sensibles Thema. Laut einer aktuellen Prognose erhöht sich das Verkehrsaufkommen der Kreisstraße von derzeit 2 700 Fahrzeugen pro Tag bis zum Jahr 2030 auf rund 5 300. Die Untersuchung habe ergeben, dass eine Lärmvorsorge gemäß Immissionsschutzgesetz erforderlich sei. Wie der Planer informierte, komme auf der gesamten Ausbaustrecke eine lärmmindernde Asphaltbefestigung zum Einsatz. Lärmschutzwände entlang der Liebloser Straße, die immerhin sieben Meter hoch sein müssten, sind laut Zimmer nicht vorgesehen. Grund seien hohe Kosten und die Auswirkungen auf die angrenzenden Gärten. Aus diesem Grund setze Hessen Mobil auf den sogenannten passiven Lärmschutz, also den Einbau dämmender Fenster in den betroffenen Gebäuden auf Kosten des Bauträgers. Wie Zimmer informierte, seien insgesamt elf Gärten und 18 einzelne Gebäude, darunter das Pflegeheim, vom erhöhten Straßenlärm betroffen. BI will Unterlagen juristisch prüfen lassen Bereits Anfang 2021 hatte der Main-Kinzig-Kreis ein Video zur Visualisierung der ausgebauten Kreisstraße und der Omegabrücke im Internet veröffentlicht. Eine aktuelle Version des Films wurde bei der Ausschusssitzung am Dienstag präsentiert. Und der kam nicht bei allen Teilnehmern gut an. Reinhard Simon, der die Sitzung zugleich als Vertreter der Bürger für Gelnhausen und der Bürgerinitiative zum Erhalt der K 904 und Kinzigaue (BI) verfolgte, nannte den Film eine „Propagandashow“, der die wirkliche Größe der Brücke nicht verdeutliche. „Die Brücke am Niedermittlauer Bahnhof gibt da einen realistischeren Einblick“ meinte der BI-Vertreter. Diese habe immerhin den Vorteil, dass sie den Verkehr um die Wohnbebauung herumführe. Im Falle der K 904 würden Fahrzeuge direkt nach Hailer und Meerholz hineingeführt. Der damit verbundene Lärm stelle eine „unzumutbare Belastung“ für die Anwohner und die Bewohner des Seniorenheims dar. Dies wäre laut Simon im Falle einer Unterführung nicht gegeben, die noch dazu den Vorteil besessen hätte, dass sie rechtzeitig bis zur Schließung des Bahnübergangs hätte fertiggestellt werden können. „Jetzt müssen Verkehrsteilnehmer jahrelang Umwege fahren.“ Uwe Zimmer entgegnete, dass die Planer gründlich vorgegangen seien. „Wir müssen einen genehmigungsfähigen Entwurf vorlegen, deshalb wird das Projekt qua Gesetz keine unzumutbaren Belastungen für Bürger enthalten.“ Dabei verwies er darauf, dass es sich bei der K 904 um eine Verbindungsstraße zwischen zwei Kommunen und nicht um ein Wohngebiet handele. „Einen möglichen Ausbau der Strecke hätten die Grundstückseigentümer in Erwägung ziehen müssen.“ Während der Vorplanungen seien alle möglichen Varianten gründlich geprüft worden, auch eine Unterführung. Neben dem Lärmaufkommen seien</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/ueberfuehrung-der-k-904-hessen-mobil-stellt-planungen-fuer-omegabruecke-vor/">Überführung der K 904: Hessen Mobil stellt Planungen für Omegabrücke vor</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Donnerstag, 29. September 2022 GNZ</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Baubeginn wohl erst 2026</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen-Hailer/Meerholz (mab). Die Errichtung der viel diskutierten Omegabrücke als Überführung der Kreisstraße 904 zwischen Hailer/Meerholz und Lieblos beginnt nach derzeitigen Schätzungen wohl erst im dritten Quartal 2026. Und auch diese Zahl ist mit Vorsicht zu genießen. Grund ist das erforderliche Genehmigungsverfahren mit ungewisser Dauer. In einer gemeinsamen Sitzung des Bauausschusses und der beiden betreffenden Ortsbeiräte hat Uwe Zimmer als verantwortlicher Planer von Hessen Mobil am Dienstag den aktuellen Stand des Großprojektes vorgestellt, das den schienengleichen Bahnübergang im Zuge des Ausbaus der Bahnstrecke Hanau-Gelnhausen ersetzen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Monate war die geplante Brücke von der politischen Bildfläche in Gelnhausen verwunden. Im Hintergrund seien die Vorbereitungen jedoch auf Hochtouren weitergegangen, wie Uwe Zimmer als Vertreter von Hessen Mobil in der Ausschusssitzung im Main-Kinzig-Forum berichtete. Wie sehr das Thema besonders den betreffenden Anwohnern in Hailer und Meerholz auf den Nägeln brennt, zeigte sich an der nicht unerheblichen Zahl an Besuchern, die die Ausführungen des Planers teils äußerst skeptisch verfolgten. Viele Anwohner hätten statt einer Brücke lieber eine Unterführung gesehen, auch, weil diese schneller realisiert werden könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Brücke voraussichtlich erst 2029 fertig</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich läuft den Planern die Zeit davon. Der Grund: Der bisherige Bahnübergang der K 904 wird voraussichtlich im Oktober 2023 geschlossen. Der Grund: Bei Fahrgeschwindigkeiten von mehr als 160 Kilometern pro Stunde sind schienengleiche Übergänge nicht mehr erlaubt. Auf der Ausbaustrecke sollen Züge mit 230 Stundenkilometern unterwegs sein. Die neue Brücke werde allerdings nach vorläufigem Stand erst ab dem dritten Quartal 2026 errichtet werden können, teilte der Planer von Hessen Mobil mit. In Betrieb genommen werden kann das Ersatzbauwerk nach derzeitigem Stand vermutlich erst im Jahr 2029. Bis dahin müssen Verkehrsteilnehmer also lange Umwege in Kauf nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verantwortlich für die Errichtung der Brücke und den Ausbau der südlichen K 904 in Hailer und Meerholz ist der Main-Kinzig-Kreis. Grundlage ist ein Beschluss der Gelnhäuser Stadtverordneten von 2018, die Gleisstrecke mittels einer Überführung zu queren. Hessen Mobil hat die Planungen für den Kreis übernommen. Und dort habe man in den vergangenen Monaten deutliche Fortschritte gemacht, berichtete Uwe Zimmer. So bereite das Straßenverkehrsmanagement des Landes aktuell die Entwurfs- und die Genehmigungsplanung zeitgleich vor. Noch Ende 2022 soll der Antrag beim Regierungspräsidium Darmstadt eingereicht werden, das für das Anhörungsverfahren verantwortlich ist. Während die Planunterlagen öffentlich ausgelegt werden, haben betroffene Privatleute und Träger öffentlicher Belange dann die Möglichkeit, ihre Einwände gegen das Vorhaben geltend zu machen. Nach Beendigung des Anhörungsverfahrens muss das Verkehrsministerium den Ausbau der südlichen K 904 und die Errichtung der Brücke genehmigen. Wie lange das dauert, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. „Deshalb sind die Jahreszahlen für den Baubeginn und die Fertigstellung derzeit noch eine ziemliche Kaffeesatzleserei“, betonte Zimmer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ampel an Einmündung der Liebloser Straße geplant</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleiches gelte auch für die finanziellen Dimensionen. „Die Kostenermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, wir gehen derzeit von einem zweistelligen Millionenbetrag aus.“ Den muss nicht der Kreis alleine zahlen, auch die Bahn, das Land und der Bund beteiligen sich an den Kosten, ebenso wie die Stadt Gelnhausen mit einem Betrag  in Höhe von voraussichtlich 45 000 Euro für die Gehweggestaltung. Wie Zimmer berichtete, seien die Vorplanungen mittlerweile abgeschlossen. Diese sähen eine Verbreiterung der Einmündung von der Gelnhäuser Straße in die Liebloser Straße (K 904) vor, ebenso wie die Errichtung einer Ampelanlage an derselben Stelle. Von hier verläuft ein Geh- und Radweg bis zu den Bahngleisen und über die künftige Brücke, die dann wieder auf den alten Verlauf der K 904 durch die bestehende Allee mündet. Das Altenheim und die Feuerwache werden wieder an die Kreisstraße angeschlossen und sollen während des Ausbaus über eine Baustraße erreichbar bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prognose: Verkehr auf der Straße verdoppelt sich bis 2030</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wesentlicher Bestandteil der Vorplanungen war das mittlerweile abgeschlossene Lärmschutzgutachten. „Dafür wurde jedes Gebäude im betreffenden Bereich einzeln betrachtet.“ Ein sensibles Thema. Laut einer aktuellen Prognose erhöht sich das Verkehrsaufkommen der Kreisstraße von derzeit 2 700 Fahrzeugen pro Tag bis zum Jahr 2030 auf rund 5 300. Die Untersuchung habe ergeben, dass eine Lärmvorsorge gemäß Immissionsschutzgesetz erforderlich sei. Wie der Planer informierte, komme auf der gesamten Ausbaustrecke eine lärmmindernde Asphaltbefestigung zum Einsatz. Lärmschutzwände entlang der Liebloser Straße, die immerhin sieben Meter hoch sein müssten, sind laut Zimmer nicht vorgesehen. Grund seien hohe Kosten und die Auswirkungen auf die angrenzenden Gärten. Aus diesem Grund setze Hessen Mobil auf den sogenannten passiven Lärmschutz, also den Einbau dämmender Fenster in den betroffenen Gebäuden auf Kosten des Bauträgers. Wie Zimmer informierte, seien insgesamt elf Gärten und 18 einzelne Gebäude, darunter das Pflegeheim, vom erhöhten Straßenlärm betroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>BI will Unterlagen juristisch prüfen lassen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits Anfang 2021 hatte der Main-Kinzig-Kreis ein Video zur Visualisierung der ausgebauten Kreisstraße und der Omegabrücke im Internet veröffentlicht. Eine aktuelle Version des Films wurde bei der Ausschusssitzung am Dienstag präsentiert. Und der kam nicht bei allen Teilnehmern gut an. Reinhard Simon, der die Sitzung zugleich als Vertreter der Bürger für Gelnhausen und der Bürgerinitiative zum Erhalt der K 904 und Kinzigaue (BI) verfolgte, nannte den Film eine „Propagandashow“, der die wirkliche Größe der Brücke nicht verdeutliche. „Die Brücke am Niedermittlauer Bahnhof gibt da einen realistischeren Einblick“ meinte der BI-Vertreter. Diese habe immerhin den Vorteil, dass sie den Verkehr um die Wohnbebauung herumführe. Im Falle der K 904 würden Fahrzeuge direkt nach Hailer und Meerholz hineingeführt. Der damit verbundene Lärm stelle eine „unzumutbare Belastung“ für die Anwohner und die Bewohner des Seniorenheims dar. Dies wäre laut Simon im Falle einer Unterführung nicht gegeben, die noch dazu den Vorteil besessen hätte, dass sie rechtzeitig bis zur Schließung des Bahnübergangs hätte fertiggestellt werden können. „Jetzt müssen Verkehrsteilnehmer jahrelang Umwege fahren.“ Uwe Zimmer entgegnete, dass die Planer gründlich vorgegangen seien. „Wir müssen einen genehmigungsfähigen Entwurf vorlegen, deshalb wird das Projekt qua Gesetz keine unzumutbaren Belastungen für Bürger enthalten.“ Dabei verwies er darauf, dass es sich bei der K 904 um eine Verbindungsstraße zwischen zwei Kommunen und nicht um ein Wohngebiet handele. „Einen möglichen Ausbau der Strecke hätten die Grundstückseigentümer in Erwägung ziehen müssen.“ Während der Vorplanungen seien alle möglichen Varianten gründlich geprüft worden, auch eine Unterführung. Neben dem Lärmaufkommen seien dabei allerdings viele weitere Kriterien zu berücksichtigen gewesen, unter anderem Baukosten, technische Belange und Landschaftsschutz. All dies habe klar für die sogenannte Omegabrücke gesprochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Simon kündigte hingegen an, dass sich die BI die Planunterlagen im Anhörungsverfahren gründlich und zudem mit juristischem Beistand ansehen werde. Kreisverkehrsdezernent Winfried Ottmann verwies darauf, dass ohne die Brücke erhebliche Verkehrsprobleme an der Westspange und in Richtung Niedermittlau entstehen würden. Im Falle alternativer Straßenausbauten würden die Eingriffe in die Auen zudem wesentlich größer ausfallen. Möglichen Klagen gegen das Vorhaben sehe er gelassen entgegen. „Wir dürfen uns jetzt nicht zerstreiten, wenn wir wollen, dass die Brücke 2029 freigegeben werden kann“, sagte Ottmann. Dabei signalisierte er in Detailfragen wie dem aktiven oder passiven Lärmschutz Gesprächsbereitschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kreis: Nördlicher Abschnitt wird nicht ausgebaut</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem bekräftigte er die Absicht des Kreises, den nördlichen Teil der K 904 in Richtung Lieblos nicht auszubauen. Die BI befürchtet, dass genau dies nach dem Bau der Brücke passieren wird. Die bestehende Allee ist nicht nur kurvenreich, sondern befindet sich zudem im Überschwemmungsgebiet. Der Kreis will jedoch auf den Ausbau verzichten, um das Verkehrsaufkommen nicht zusätzlich zu erhöhen. Das bedeutet aber, dass die Strecke während der Hochwasser im Frühjahr und im Herbst auch künftig gesperrt werden muss. Ein Problem, das die Planer in Kauf nehmen. „Zwischen der Ausbaustrecke und der alten Allee besteht durchaus eine Diskrepanz“, räumte Planer Uwe Zimmer ein. „Doch damit werden wir leben müssen.“</p>
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		<item>
		<title>Mobilitätswende jetzt! Auch in Gelnhausen &#8211; Mit dem Fahrrad von der Müllerwiese zum Glashaus</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/mobilitaetswende-jetzt-auch-in-gelnhausen-mit-dem-fahrrad-von-der-muellerwiese-zum-glashaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2022 13:16:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Radfernweg R3 – und dann??? Wo ist nochmal der Radweg zur schönen Innenstadt mit Ober- und Untermarkt Gelnhausens?“ fragen die Initiatoren der Fahrradaktion. „Haben Sie schon mal mit dem Fahrrad versucht, das Paradieschen oder samstags den Wochenmarkt am Glashaus zu erreichen, weil Sie ökologisch und/oder regional einkaufen möchten? Allen ist mittlerweile klar, dass wir Menschen unsere Welt, in der wir auch zukünftig noch leben möchten, nicht durch Mobilität mit fossilen Energien gestalten können. Ein Einkauf in oder Besuch von Gelnhausen mit dem Fahrrad hat die CO2-Belastung von NULL! Aber wenn die Lokalpolitik sich Gedanken über die Wiederbelebung der Ziegelhaus-Region macht, geht es weiterhin fast ausschließlich um die Erreichbarkeit mit dem AUTO, um Parkhäuser und -plätze! Ist das zeitgemäß? Fast jede mittlere oder große Stadt in Deutschland bietet ausgewiesene Fahrradwege an. Fahrradstädte wie Heidelberg und Münster machen es vor.“ Für das Wochenende am 18./19.6.2022 haben einige Umweltverbände wie der BUND und der ADFC zu einer bundesweiten Aktion „Mobilitätswende jetzt!“ aufgerufen. Weil es in Gelnhausen dringend nötig sei, findet am Samstag, den 18.6.2022 eine Demonstration statt, zu der alle eingeladen sind, die sicherer in der Stadt und Umgebung mit dem Fahrrad unterwegs sein möchten, besonders auch Familien mit Kindern sind angesprochen. Die veranstaltenden Gruppen, ein Aktionsbündnis u.a. der People For Future, Psychologists For Future, Fridays for Future, BUND, ADFC, VCD, machen mit dieser Aktion auf die Wichtigkeit veränderter Mobilität für gegenwärtiges und zukünftiges Leben aufmerksam. https://parentsforfuture.de/de/gelnhausen</p>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Radfernweg R3 – und dann??? Wo ist nochmal der Radweg zur schönen Innenstadt mit Ober- und Untermarkt Gelnhausens?“ fragen die Initiatoren der Fahrradaktion. „Haben Sie schon mal mit dem Fahrrad versucht, das Paradieschen oder samstags den Wochenmarkt am Glashaus zu erreichen, weil Sie ökologisch und/oder regional einkaufen möchten? Allen ist mittlerweile klar, dass wir Menschen unsere Welt, in der wir auch zukünftig noch leben möchten, nicht durch Mobilität mit fossilen Energien gestalten können. Ein Einkauf in oder Besuch von Gelnhausen mit dem Fahrrad hat die CO2-Belastung von NULL! Aber wenn die Lokalpolitik sich Gedanken über die Wiederbelebung der Ziegelhaus-Region macht, geht es weiterhin fast ausschließlich um die Erreichbarkeit mit dem AUTO, um Parkhäuser und -plätze! Ist das zeitgemäß? Fast jede mittlere oder große Stadt in Deutschland bietet ausgewiesene Fahrradwege an. Fahrradstädte wie Heidelberg und Münster machen es vor.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Wochenende am 18./19.6.2022 haben einige Umweltverbände wie der BUND und der ADFC zu einer bundesweiten Aktion „Mobilitätswende jetzt!“ aufgerufen. Weil es in Gelnhausen dringend nötig sei, findet am Samstag, den 18.6.2022 eine Demonstration statt, zu der alle eingeladen sind, die sicherer in der Stadt und Umgebung mit dem Fahrrad unterwegs sein möchten, besonders auch Familien mit Kindern sind angesprochen. Die veranstaltenden Gruppen, ein Aktionsbündnis u.a. der People For Future, Psychologists For Future, Fridays for Future, BUND, ADFC, VCD, machen mit dieser Aktion auf die Wichtigkeit veränderter Mobilität für gegenwärtiges und zukünftiges Leben aufmerksam.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2022/06/Mobilitaetswende-Jetzt2-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-7704" srcset="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2022/06/Mobilitaetswende-Jetzt2-1024x1024.jpg 1024w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2022/06/Mobilitaetswende-Jetzt2-300x300.jpg 300w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2022/06/Mobilitaetswende-Jetzt2-150x150.jpg 150w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2022/06/Mobilitaetswende-Jetzt2-768x768.jpg 768w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2022/06/Mobilitaetswende-Jetzt2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://parentsforfuture.de/de/gelnhausen" target="_blank" rel="noopener">https://parentsforfuture.de/de/gelnhausen</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>In der täglichen Kampfzone</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/in-der-taeglichen-kampfzone/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Apr 2022 07:25:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder+Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Parlament fordert neues Verkehrskonzept für die Schulbereiche&#160;&#160; GNZ 26.04.2022 Gelnhausen (mab). Mehr als 6 800 Menschen sind täglich im Bereich des Grimmelshausen-Gymnasiums, der Philipp-Reis-Schule, der Kreisrealschule und der Beruflichen Schulen unterwegs. Vor und nach dem Unterricht kommt es nicht selten zu brenzligen Situationen, wenn Fußgänger, Radler und Autofahrer sich ihren Weg bahnen müssen. Anlass für die Fraktionen von CDU, Bürger für Gelnhausen (BG) und Grünen, den Magistrat mit der Erstellung eines zeitgemäßen Verkehrskonzeptes für den Bereich rund um den Lohmühlenweg zu beauftragen. Am Mittwoch stimmten die Stadtverordneten geschlossen für die Beschlussvorlage der Koalition – und setzten noch eins drauf. Es war eine markige Rede, mit der Hagen Mootz (CDU) den Antrag der Koalition zur Erstellung eines Verkehrskonzeptes im Bereich des Lohmühlenwegs begründete. Wie der Christdemokrat betonte, beobachte er von seinem Büro aus täglich ein wachsendes Verkehrschaos, und das seit annähernd 30 Jahren. Die Probleme träten morgens, vor allem aber zur Mittagszeit auf. „Kein Verkehrsteilnehmer, weder Fußgänger noch Fahrradfahrer, weder Busfahrer noch Lenker eines Kraftfahrzeugs, hält sich an irgendwelche Vorschriften.“ Schilder und geltende Regeln würden einfach ignoriert. Wie Mootz betonte, habe er bereits vor Jahren mit dem damaligen Leiter des Bauamtes, Günther Kauder, über die Angelegenheit gesprochen. Der habe nur gemeint, dass es sich dabei um eine ganz besondere Art der „Gelnhäuser Verkehrsberuhigung“ handele. Zu Scherzen ist Mootz allerdings nicht aufgelegt: „Ich würde sagen, dass es schon an ein Wunder grenzt, dass es bis heute noch zu keinen schweren Verkehrsunfällen gekommen ist. Mit flotten Sprüchen ist die Situation dort sicherlich nicht zu beheben.“ Mootz: Problem seit Jahrzehnten verschleppt Während der Vorbereitung des Antrags recherchierte der Christdemokrat gründlich und zeigte sich überrascht: „Rund 6 800 Personen besuchen die genannten Schulen. Ein Großteil dieser Personen versucht täglich mit ausgefahrenem Ellenbogen sein Recht auf dem Weg durchzusetzen.“ Der Bereich selbst umfasse neben dem Lohmühlenweg auch die Jahnstraße, den Uferweg und in Teilen die Philipp-Reis-Straße und die Bleiche. Die kontinuierliche Vergrößerung der Bildungseinrichtungen hätte laut Mootz zu einer erweiterten Parkraumbewirtschaftung und zu einer Anpassung der Verkehrsströme führen müssen. „Das hat man einfach versäumt“, kritisierte er die verantwortlichen Entscheidungsträger der vergangenen Jahrzehnte. Wie der Christdemokrat ankündigte, werde es die anstehende Erweiterung der Philipp-Reis-Schule mit der neuen Koalition nicht, wie in der Vergangenheit üblich, mit Parkplatzbefreiungen geben, die zu Lasten der Allgemeinheit gingen. Doch schon jetzt gleicht der Bereich laut Mootz einem Krisengebiet. Dabei geißelte er nicht zuletzt die sogenannten Eltern-Taxis. „Hier wird, scheinbar heute üblich, versucht, idealerweise bis ins Klassenzimmer zu fahren. Bitte nur keinen Schritt zu viel, es könnte ja gesund sein.“ Und eben jene „tägliche Invasion“ geschehe unter Missachtung sämtlicher Verkehrsregeln. „Busse und Autos parken im absoluten Halteverbot, ohne nach links oder rechts zu schauen. Eine Kontrolle durch unsere ‚Stadtsheriffs‘ geschieht natürlich auch nicht.“ Mit der Einnahmequelle „Lohmühlenweg“ könnte die Stadt in wenigen Jahren schuldenfrei sei, bezog er sich auf entgehende Einnahmen durch Strafzettel. Doch die Koalition wolle nicht abkassieren, sondern eine Lösung für ein Problem finden, das seit Jahren im Rathaus verschleppt werde. Zwar schlägt der Antrag die Prüfung von Zebrastreifen und Radspuren vor, doch dies komme laut Mootz erst am Ende. Zuvor müsse dafür Sorge getragen werden, dass der zunehmende Verkehr an den genannten Stellen reduziert, umgeleitet oder idealerweise vermieden werden könne. Die getroffenen Entscheidungen müssten zudem nachhaltig kontrolliert werden. Und das könnte für den einen oder anderen Verkehrsteilnehmer unangenehm werden: „Wir werden uns mit der Frage beschäftigen müssen, welche Fußmärsche für Lehrer und Schüler zweimal am Tag zumutbar sind. Dem einen oder anderen würde sicherlich ein wenig Bewegung ganz gut tun“, zeigte er sich dann doch zu einem Scherz aufgelegt. Klar sei jedoch, dass es ohne eine Reduzierung des Verkehrs keine Lösung geben werde. Keine Mehrheit für Prüfung autofreier Zonen (&#8230;) Anders erging es einem Änderungsantrag der SPD, der forderte, für alle Schulstandorte im Stadtgebiet ein Konzept für sichere Wege zu erstellen. Zudem sollte der Magistrat aufgefordert werden, auch die Ortsbeiräte in die Untersuchungen mit einzubeziehen und gegebenenfalls Kontakt mit der Schul- und der Verkehrsbehörde aufzunehmen. Der SPD-Vorstoß wurde einstimmig angenommen. Ein Antrag der Fraktion Gelnhausen plus, die Vorlage zunächst in den Verkehrsausschuss zu überweisen, fand dagegen keine Mehrheit.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Parlament fordert neues Verkehrskonzept für die Schulbereiche&nbsp;&nbsp; </strong>GNZ 26.04.2022</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen (mab). Mehr als 6 800 Menschen sind täglich im Bereich des Grimmelshausen-Gymnasiums, der Philipp-Reis-Schule, der Kreisrealschule und der Beruflichen Schulen unterwegs. Vor und nach dem Unterricht kommt es nicht selten zu brenzligen Situationen, wenn Fußgänger, Radler und Autofahrer sich ihren Weg bahnen müssen. Anlass für die Fraktionen von CDU, Bürger für Gelnhausen (BG) und Grünen, den Magistrat mit der Erstellung eines zeitgemäßen Verkehrskonzeptes für den Bereich rund um den Lohmühlenweg zu beauftragen. Am Mittwoch stimmten die Stadtverordneten geschlossen für die Beschlussvorlage der Koalition – und setzten noch eins drauf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war eine markige Rede, mit der Hagen Mootz (CDU) den Antrag der Koalition zur Erstellung eines Verkehrskonzeptes im Bereich des Lohmühlenwegs begründete. Wie der Christdemokrat betonte, beobachte er von seinem Büro aus täglich ein wachsendes Verkehrschaos, und das seit annähernd 30 Jahren. Die Probleme träten morgens, vor allem aber zur Mittagszeit auf. „Kein Verkehrsteilnehmer, weder Fußgänger noch Fahrradfahrer, weder Busfahrer noch Lenker eines Kraftfahrzeugs, hält sich an irgendwelche Vorschriften.“ Schilder und geltende Regeln würden einfach ignoriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Mootz betonte, habe er bereits vor Jahren mit dem damaligen Leiter des Bauamtes, Günther Kauder, über die Angelegenheit gesprochen. Der habe nur gemeint, dass es sich dabei um eine ganz besondere Art der „Gelnhäuser Verkehrsberuhigung“ handele. Zu Scherzen ist Mootz allerdings nicht aufgelegt: „Ich würde sagen, dass es schon an ein Wunder grenzt, dass es bis heute noch zu keinen schweren Verkehrsunfällen gekommen ist. Mit flotten Sprüchen ist die Situation dort sicherlich nicht zu beheben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mootz: Problem seit Jahrzehnten verschleppt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Vorbereitung des Antrags recherchierte der Christdemokrat gründlich und zeigte sich überrascht: „Rund 6 800 Personen besuchen die genannten Schulen. Ein Großteil dieser Personen versucht täglich mit ausgefahrenem Ellenbogen sein Recht auf dem Weg durchzusetzen.“ Der Bereich selbst umfasse neben dem Lohmühlenweg auch die Jahnstraße, den Uferweg und in Teilen die Philipp-Reis-Straße und die Bleiche. Die kontinuierliche Vergrößerung der Bildungseinrichtungen hätte laut Mootz zu einer erweiterten Parkraumbewirtschaftung und zu einer Anpassung der Verkehrsströme führen müssen. „Das hat man einfach versäumt“, kritisierte er die verantwortlichen Entscheidungsträger der vergangenen Jahrzehnte. Wie der Christdemokrat ankündigte, werde es die anstehende Erweiterung der Philipp-Reis-Schule mit der neuen Koalition nicht, wie in der Vergangenheit üblich, mit Parkplatzbefreiungen geben, die zu Lasten der Allgemeinheit gingen. Doch schon jetzt gleicht der Bereich laut Mootz einem Krisengebiet. Dabei geißelte er nicht zuletzt die sogenannten Eltern-Taxis. „Hier wird, scheinbar heute üblich, versucht, idealerweise bis ins Klassenzimmer zu fahren. Bitte nur keinen Schritt zu viel, es könnte ja gesund sein.“ Und eben jene „tägliche Invasion“ geschehe unter Missachtung sämtlicher Verkehrsregeln. „Busse und Autos parken im absoluten Halteverbot, ohne nach links oder rechts zu schauen. Eine Kontrolle durch unsere ‚Stadtsheriffs‘ geschieht natürlich auch nicht.“ Mit der Einnahmequelle „Lohmühlenweg“ könnte die Stadt in wenigen Jahren schuldenfrei sei, bezog er sich auf entgehende Einnahmen durch Strafzettel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch die Koalition wolle nicht abkassieren, sondern eine Lösung für ein Problem finden, das seit Jahren im Rathaus verschleppt werde. Zwar schlägt der Antrag die Prüfung von Zebrastreifen und Radspuren vor, doch dies komme laut Mootz erst am Ende. Zuvor müsse dafür Sorge getragen werden, dass der zunehmende Verkehr an den genannten Stellen reduziert, umgeleitet oder idealerweise vermieden werden könne. Die getroffenen Entscheidungen müssten zudem nachhaltig kontrolliert werden. Und das könnte für den einen oder anderen Verkehrsteilnehmer unangenehm werden: „Wir werden uns mit der Frage beschäftigen müssen, welche Fußmärsche für Lehrer und Schüler zweimal am Tag zumutbar sind. Dem einen oder anderen würde sicherlich ein wenig Bewegung ganz gut tun“, zeigte er sich dann doch zu einem Scherz aufgelegt. Klar sei jedoch, dass es ohne eine Reduzierung des Verkehrs keine Lösung geben werde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Keine Mehrheit für Prüfung autofreier Zonen</strong>  (&#8230;)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anders erging es einem Änderungsantrag der SPD, der forderte, für alle Schulstandorte im Stadtgebiet ein Konzept für sichere Wege zu erstellen. Zudem sollte der Magistrat aufgefordert werden, auch die Ortsbeiräte in die Untersuchungen mit einzubeziehen und gegebenenfalls Kontakt mit der Schul- und der Verkehrsbehörde aufzunehmen. Der SPD-Vorstoß wurde einstimmig angenommen. Ein Antrag der Fraktion Gelnhausen plus, die Vorlage zunächst in den Verkehrsausschuss zu überweisen, fand dagegen keine Mehrheit.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/in-der-taeglichen-kampfzone/">In der täglichen Kampfzone</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bürger für Gelnhausen, CDU und Grüne schließen Koalitionsvertrag</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/cdu-buerger-fuer-gelnhausen-und-gruene-schliessen-koalitionsvertrag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2022 10:15:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Joh-Immobilie]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadthalle - Hallen]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(von links): Lydia Naunheim (BG), Jochen Zahn (BG), Christian Litzinger (CDU), Jakob Mähler (Grüne), Petra Schott-Pfeifer (CDU), Bernd Wietzorek (Grüne). Die Fraktionen von CDU, Bürger für Gelnhausen und Bündnis 90 / Die Grünen haben sich auf eine gemeinsame Koalition in der Stadtverordnetenversammlung geeinigt. Am vergangenen Montag haben die drei Fraktionsvorsitzenden einen entsprechenden Koalitionsvertrag unterzeichnet. „In Gelnhausen gibt es zahlreiche Baustellen. Deren Beseitigung erfordert stabile politische Mehrheiten“, sagen die drei Fraktionsvorsitzenden Christian Litzinger (CDU), Jochen Zahn (BG) und Jakob Mähler (Grüne). Aus diesem Grund haben die drei Fraktionen in intensiven Sondierungsrunden während der vergangenen Wochen einen gemeinsamen Koalitionsvertrag erarbeitet und im Rahmen einer Feierstunde im Romanischen Haus unterschrieben. „Wir haben klare Ziele und Vorstellungen, wie wir Gelnhausen in den kommenden Jahren entwickeln wollen. Gelnhausen ist unsere Heimat und wir wollen gemeinsam daran mitwirken, dass sie eine politisch, wirtschaftlich und ökologisch erfolgreiche sowie eine sichere und saubere Stadt ist.“ Die Bürgerinnen und Bürger in Gelnhausen haben sich in den vergangenen Jahren klare Zeichen und aus der Politik gewünscht: „Diese möchten wir nun gemeinsam setzen“, so die drei Fraktionsvorsitzenden. Die Stadt soll als hervorragender Gesundheits- und Bildungsstandort in Gelnhausen erhalten und weiterentwickelt, Digitalisierung ausgeweitet, Innovation ermöglicht und gefördert werden. Wichtigste Aufgaben sind die beiden Großbaustellen Stadthalle und JOH-Areal. Ziel ist es, die Stadthalle möglichst schnell und kostengünstig zu renovieren&#160; und für die Bevölkerung wieder nutzbar zu machen. Das ehemalige Kaufhausgelände in der Südstadt soll innerhalb einer gesamtheitlichen Quartierentwicklung endlich eine erfolgreiche Zukunft haben. Ein besonderes Anliegen der drei Koalitionäre: Gelnhausen als Stadt der Kultur und Geschichte zu stärken. Im unschätzbaren historischen Erbe der Barbarossastadt liegt noch großes Potential, das es zu nutzen gilt. Damit einhergehen der Ausbau zum kulturellen Zentrum und touristische Förderung. CDU, BG und Grüne möchten eine nachhaltige und klimaneutrale Stadtentwicklung ermöglichen: „Nachhaltiges Handeln ist eine große Aufgabe. Für einzelne Personen, aber auch für uns als Gesellschaft. Die sich stellenden Aufgaben umfassen viele Bereiche. Von der Entwicklung neuer Gebäude und die energetische Sanierung der Bestände, über die Verbesserung der Fahrrad-Infrastruktur bis hin zum Einsatz eines möglichst klimafreundlichen ÖPNV.“ In den kommenden Jahren soll beispielsweise das Klimaschutzkonzept überarbeitet und angepasst werden. Neben der Ausrufung des Klimanotstandes ist geplant, das hauptamtliche Klimaschutzmanagement wieder neu zu besetzen. „Wir möchten die Naherholungsmöglichkeiten erhalten, gleichzeitig Flächen entsiegeln und die nicht bewirtschafteten Flächen des Stadtwaldes erhöhen“, so Litzinger, Zahn und Mähler. „Das übergeordnete Ziel ist es, eine klimaneutrale Stadt zu ermöglichen und hierfür alles zu tun, was dafür auf kommunaler Ebene möglich und sinnvoll ist.“ „Gemeinsam wollen wir versuchen, die Zukunft Gelnhausens zu gestalten. Allen, die uns dabei unterstützen möchten bieten wir an, uns bei diesem Vorhaben zu begleiten. &#160; Präambel mit konkreten Forderungen aus dem Wahlprogramm</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph">(von links): Lydia Naunheim (BG), Jochen Zahn (BG), Christian Litzinger (CDU), Jakob Mähler (Grüne), Petra Schott-Pfeifer (CDU), Bernd Wietzorek (Grüne).</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die Fraktionen von CDU, Bürger für Gelnhausen und Bündnis 90 / Die Grünen haben sich auf eine gemeinsame Koalition in der Stadtverordnetenversammlung geeinigt. Am vergangenen Montag haben die drei Fraktionsvorsitzenden einen entsprechenden Koalitionsvertrag unterzeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„In Gelnhausen gibt es zahlreiche Baustellen. Deren Beseitigung erfordert stabile politische Mehrheiten“, sagen die drei Fraktionsvorsitzenden Christian Litzinger (CDU), Jochen Zahn (BG) und Jakob Mähler (Grüne).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus diesem Grund haben die drei Fraktionen in intensiven Sondierungsrunden während der vergangenen Wochen einen gemeinsamen Koalitionsvertrag erarbeitet und im Rahmen einer Feierstunde im Romanischen Haus unterschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir haben klare Ziele und Vorstellungen, wie wir Gelnhausen in den kommenden Jahren entwickeln wollen. Gelnhausen ist unsere Heimat und wir wollen gemeinsam daran mitwirken, dass sie eine politisch, wirtschaftlich und ökologisch erfolgreiche sowie eine sichere und saubere Stadt ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bürgerinnen und Bürger in Gelnhausen haben sich in den vergangenen Jahren klare Zeichen und aus der Politik gewünscht: „Diese möchten wir nun gemeinsam setzen“, so die drei Fraktionsvorsitzenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stadt soll als hervorragender Gesundheits- und Bildungsstandort in Gelnhausen erhalten und weiterentwickelt, Digitalisierung ausgeweitet, Innovation ermöglicht und gefördert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtigste Aufgaben sind die beiden Großbaustellen Stadthalle und JOH-Areal. Ziel ist es, die Stadthalle möglichst schnell und kostengünstig zu renovieren&nbsp; und für die Bevölkerung wieder nutzbar zu machen. Das ehemalige Kaufhausgelände in der Südstadt soll innerhalb einer gesamtheitlichen Quartierentwicklung endlich eine erfolgreiche Zukunft haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonderes Anliegen der drei Koalitionäre: Gelnhausen als Stadt der Kultur und Geschichte zu stärken. Im unschätzbaren historischen Erbe der Barbarossastadt liegt noch großes Potential, das es zu nutzen gilt. Damit einhergehen der Ausbau zum kulturellen Zentrum und touristische Förderung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CDU, BG und Grüne möchten eine nachhaltige und klimaneutrale Stadtentwicklung ermöglichen: „Nachhaltiges Handeln ist eine große Aufgabe. Für einzelne Personen, aber auch für uns als Gesellschaft. Die sich stellenden Aufgaben umfassen viele Bereiche. Von der Entwicklung neuer Gebäude und die energetische Sanierung der Bestände, über die Verbesserung der Fahrrad-Infrastruktur bis hin zum Einsatz eines möglichst klimafreundlichen ÖPNV.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den kommenden Jahren soll beispielsweise das Klimaschutzkonzept überarbeitet und angepasst werden. Neben der Ausrufung des Klimanotstandes ist geplant, das hauptamtliche Klimaschutzmanagement wieder neu zu besetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir möchten die Naherholungsmöglichkeiten erhalten, gleichzeitig Flächen entsiegeln und die nicht bewirtschafteten Flächen des Stadtwaldes erhöhen“, so Litzinger, Zahn und Mähler. „Das übergeordnete Ziel ist es, eine klimaneutrale Stadt zu ermöglichen und hierfür alles zu tun, was dafür auf kommunaler Ebene möglich und sinnvoll ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Gemeinsam wollen wir versuchen, die Zukunft Gelnhausens zu gestalten. Allen, die uns dabei unterstützen möchten bieten wir an, uns bei diesem Vorhaben zu begleiten. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Präambel mit konkreten Forderungen aus dem Wahlprogramm</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lydia Naunheim zur neuen Vorsitzenden der Bürger für Gelnhausen gewählt</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/lydia-naunheim-zur-neuen-vorsitzenden-der-buerger-fuer-gelnhausen-gewaehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jan 2022 10:19:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerinitiative]]></category>
		<category><![CDATA[K904]]></category>
		<category><![CDATA[Omegabrücke]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sehen die Wählermeinschaft weiterhin gut aufgestellt (von links): Vizechef Bodo Delhey, die neue Vorsitzende Lydia Naunheim, Kassierer Walter Schneider und die ehemalige Vorsitzende Renate Baumann. GNZ 2022-01-08 Wechsel an der Spitze Gelnhausen (re/mab). Lydia Naunheim ist neue Vorsitzende der Bürger für Gelnhausen (BG). Die 67-jährige Stadtverordnete wurde in der Jahreshauptversammlung zur Nachfolgerin von Renate Baumann gewählt, die nach vielen Jahren an der Spitze ihr Amt weitergereicht hat. Als Stellvertreter steht der neuen Vorsitzenden Bodo Delhey zur Seite, der in der Sitzung im vergangenen Jahr in seinem Amt bestätigt wurde. Auch Walter Schneider wurde erneut zum Kassierer gewählt. Delhey zeigt sich im Gespräch mit der GNZ zuversichtlich, dass die Mitglieder mit Lydia Naunheim die richtige Entscheidung getroffen hätten, nachdem Renate Baumann das Amt aus Altersgründen abgegeben habe. „Lydia Naunheim ist zwar noch nicht sehr lange bei den Bürgern für Gelnhausen dabei, hat aber bereits viel kommunalpolitische Erfahrung gesammelt. Ich bin überzeugt, dass sie eine gute Vorsitzende wird.“ Naunheim ist vor rund drei Jahren zur Wählergemeinschaft gestoßen und sitzt seit Beginn der neuen Legislaturperiode für die BG-Fraktion im Stadtparlament. Bereits vor ihrem Eintritt hatte sie sich in der Bürgerinitiative zum Erhalt der Kreisstraße 904 engagiert, die fordert, den Parlamentsbeschluss zum Bau einer Omega-Brücke am Bahnübergang Hailer-Meerholz aufzuheben und stattdessen eine kleinere Unterführung errichten will. Die Entscheidung, das Amt der Vorsitzenden zu übernehmen, sei ihr nicht schwergefallen. „Das liegt daran, dass wir eine relativ kleine Gemeinschaft sind, in der es keine Hierarchien gibt. Wir arbeiten auf Augenhöhe zusammen und sprechen uns gut ab.“ Das soll auch künftig so sein. „Die Bürger für Gelnhausen ziehen keinen persönlichen Nutzen aus der politischen Arbeit. Wir wollen konkrete Verbesserungen für die Bürger erreichen und für transparente Entscheidungen sorgen.“ Wie die scheidende Vorsitzende Renate Baumann in der Jahreshauptversammlung sagte, bleibe das Neubaugebiet Mittlauer Weg in Meerholz für die BG ein zentrales Thema. Dabei betonte sie, dass der auf Forderung der Wählergemeinschaft eingesetzte Akteneinsichtsausschuss festgestellt habe, dass der Verkauf der öffentlichen Grünflächen als private Gärten rechtswidrig sei. Zudem erinnerte sie an die Anträge, die die Wählergemeinschaft in den vergangenen beiden Jahren in der Stadtverordnetenversammlung gestellt hat. Dazu zählte die Einführung von Ganztagsangeboten an allen Gelnhäuser Grundschulen, die Erstellung einer Baumschutzsatzung, die Ermittlung des Sanierungsbedarfs der Stadthalle durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen und der Radwegausbau. Weitere Anträge beschäftigten sich mit der Aufhebung der Straßenbeitragssatzung, der Reduzierung der Verkehrsbelastung in der Frankfurter Straße und der Errichtung eines Parkhauses südlich der Bahnlinie, um die Südstadt zu entlasten. Als Erfolg wertete Baumann das Abschneiden der BG bei der jüngsten Kommunalwahl, bei der die Wählergemeinschaft ihr Ergebnis von 2016 trotz hoher Zuwachsraten der Grünen leicht verbessern und wieder sechs Sitze im Stadtparlament erreichen konnte. Nach wie vor, betonte die scheidende Vorsitzende, machten sich die Bürger für Gelnhausen an der Seite der Bürgerinitiative für den Erhalt der Kreisstraße 904 stark, um statt einer großen lastwagentauglichen Brücke eine umweltverträgliche Lösung herbeizuführen. Nach ihrer Wahl erläuterte Lydia Naunheim die künftigen Schwerpunkte der BG. „Eine große Aufgabe wird die Stadtentwicklung sein, mit der Planung und Entwicklung der Südstadt mit dem ehemaligen Kaufhaus Joh und dem Bahnhofsumfeld sowie dem Bereich zwischen Südstadt und Altstadt.“ Weiterhin wollten sich die BG für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes einsetzen. Dazu gehörten unter anderem der Ausbau der Radwege, der Ausbau von Solar- und Photovoltaikanlagen und der Aufbau einer Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität. Gemeinsam mit den anderen Fraktionen will die neue BG-Chefin möglichst viele „Baustellen“, wie die Sanierung und die schnellstmögliche Wiedereröffnung der Stadthalle, umsetzen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/lydia-naunheim-zur-neuen-vorsitzenden-der-buerger-fuer-gelnhausen-gewaehlt/">Lydia Naunheim zur neuen Vorsitzenden der Bürger für Gelnhausen gewählt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Sehen die Wählermeinschaft weiterhin gut aufgestellt (von links): Vizechef Bodo Delhey, die neue Vorsitzende Lydia Naunheim, Kassierer Walter Schneider und die ehemalige Vorsitzende Renate Baumann. GNZ 2022-01-08</em></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Wechsel an der Spitze</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen (re/mab). Lydia Naunheim ist neue Vorsitzende der Bürger für Gelnhausen (BG). Die 67-jährige Stadtverordnete wurde in der Jahreshauptversammlung zur Nachfolgerin von Renate Baumann gewählt, die nach vielen Jahren an der Spitze ihr Amt weitergereicht hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Stellvertreter steht der neuen Vorsitzenden Bodo Delhey zur Seite, der in der Sitzung im vergangenen Jahr in seinem Amt bestätigt wurde. Auch Walter Schneider wurde erneut zum Kassierer gewählt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Delhey zeigt sich im Gespräch mit der GNZ zuversichtlich, dass die Mitglieder mit Lydia Naunheim die richtige Entscheidung getroffen hätten, nachdem Renate Baumann das Amt aus Altersgründen abgegeben habe. „Lydia Naunheim ist zwar noch nicht sehr lange bei den Bürgern für Gelnhausen dabei, hat aber bereits viel kommunalpolitische Erfahrung gesammelt. Ich bin überzeugt, dass sie eine gute Vorsitzende wird.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Naunheim ist vor rund drei Jahren zur Wählergemeinschaft gestoßen und sitzt seit Beginn der neuen Legislaturperiode für die BG-Fraktion im Stadtparlament. Bereits vor ihrem Eintritt hatte sie sich in der Bürgerinitiative zum Erhalt der Kreisstraße 904 engagiert, die fordert, den Parlamentsbeschluss zum Bau einer Omega-Brücke am Bahnübergang Hailer-Meerholz aufzuheben und stattdessen eine kleinere Unterführung errichten will.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/02/IMG_0944-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/02/IMG_0944-2-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-6065" width="481" height="270" srcset="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/02/IMG_0944-2-1024x576.jpg 1024w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/02/IMG_0944-2-300x169.jpg 300w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/02/IMG_0944-2-768x432.jpg 768w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/02/IMG_0944-2.jpg 1280w" sizes="(max-width: 481px) 100vw, 481px" /></a><figcaption><em>„Über die Bürgerinitiative bin ich dann zu den BG gekommen“, meint Naunheim im Gespräch mit der GNZ</em></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung, das Amt der Vorsitzenden zu übernehmen, sei ihr nicht schwergefallen. „Das liegt daran, dass wir eine relativ kleine Gemeinschaft sind, in der es keine Hierarchien gibt. Wir arbeiten auf Augenhöhe zusammen und sprechen uns gut ab.“ Das soll auch künftig so sein. „Die Bürger für Gelnhausen ziehen keinen persönlichen Nutzen aus der politischen Arbeit. Wir wollen konkrete Verbesserungen für die Bürger erreichen und für transparente Entscheidungen sorgen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die scheidende Vorsitzende Renate Baumann in der Jahreshauptversammlung sagte, bleibe das Neubaugebiet Mittlauer Weg in Meerholz für die BG ein zentrales Thema. Dabei betonte sie, dass der auf Forderung der Wählergemeinschaft eingesetzte Akteneinsichtsausschuss festgestellt habe, dass der Verkauf der öffentlichen Grünflächen als private Gärten rechtswidrig sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem erinnerte sie an die Anträge, die die Wählergemeinschaft in den vergangenen beiden Jahren in der Stadtverordnetenversammlung gestellt hat. Dazu zählte die Einführung von Ganztagsangeboten an allen Gelnhäuser Grundschulen, die Erstellung einer Baumschutzsatzung, die Ermittlung des Sanierungsbedarfs der Stadthalle durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen und der Radwegausbau. Weitere Anträge beschäftigten sich mit der Aufhebung der Straßenbeitragssatzung, der Reduzierung der Verkehrsbelastung in der Frankfurter Straße und der Errichtung eines Parkhauses südlich der Bahnlinie, um die Südstadt zu entlasten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Erfolg wertete Baumann das Abschneiden der BG bei der jüngsten Kommunalwahl, bei der die Wählergemeinschaft ihr Ergebnis von 2016 trotz hoher Zuwachsraten der Grünen leicht verbessern und wieder sechs Sitze im Stadtparlament erreichen konnte. Nach wie vor, betonte die scheidende Vorsitzende, machten sich die Bürger für Gelnhausen an der Seite der Bürgerinitiative für den Erhalt der Kreisstraße 904 stark, um statt einer großen lastwagentauglichen Brücke eine umweltverträgliche Lösung herbeizuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach ihrer Wahl erläuterte Lydia Naunheim die künftigen Schwerpunkte der BG. „Eine große Aufgabe wird die Stadtentwicklung sein, mit der Planung und Entwicklung der Südstadt mit dem ehemaligen Kaufhaus Joh und dem Bahnhofsumfeld sowie dem Bereich zwischen Südstadt und Altstadt.“ Weiterhin wollten sich die BG für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes einsetzen. Dazu gehörten unter anderem der Ausbau der Radwege, der Ausbau von Solar- und Photovoltaikanlagen und der Aufbau einer Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität. Gemeinsam mit den anderen Fraktionen will die neue BG-Chefin möglichst viele „Baustellen“, wie die Sanierung und die schnellstmögliche Wiedereröffnung der Stadthalle, umsetzen.</p>
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