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	<title>Kinzigaue &#8211; Bürger für Gelnhausen</title>
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	<description>Die freie Wählergruppe in der Barbarossastadt</description>
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	<title>Kinzigaue &#8211; Bürger für Gelnhausen</title>
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		<title>Online-Petition gegen Bau der Omegabrücke</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/online-petition-gegen-bau-der-omegabruecke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Aug 2024 11:03:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
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		<category><![CDATA[Planfeststellungsverfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit dem 17.08.2024 gibt es unter folgendem Link eine Online-Petition gegen den Bau der Omegabrücke über den ehemaligen Bahnübergang am Bahnhof Hailer-Meerholz: https://www.openpetition.de/petition/online/k904-dauerhafte-schliessung-des-bahnueberganges-keine-omegabrueckeBitte unterzeichnen Sie die Petition damit ein massiver Eingriff in das Ökosystem der Kinzigaue verhindert werden kann! Der Bau einer Omegabrücke wäre Steuerverschwendung in Höhe von 18-25 Millionen Euro. Die Online-Petition dauert nach dem Start noch 5 Wochen. Vielen Dank!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 17.08.2024 gibt es unter folgendem Link eine Online-Petition gegen den Bau der Omegabrücke über den ehemaligen Bahnübergang am Bahnhof Hailer-Meerholz:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.openpetition.de/petition/online/k904-dauerhafte-schliessung-des-bahnueberganges-keine-omegabruecke" target="_blank" rel="noopener">https://www.openpetition.de/petition/online/k904-dauerhafte-schliessung-des-bahnueberganges-keine-omegabruecke</a><br>Bitte unterzeichnen Sie die Petition damit ein massiver Eingriff in das Ökosystem der Kinzigaue verhindert werden kann!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bau einer Omegabrücke wäre Steuerverschwendung in Höhe von 18-25 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Online-Petition dauert nach dem Start noch 5 Wochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielen Dank!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Planfeststellungsverfahren einstellen“</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/planfeststellungsverfahren-einstellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2024 16:42:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[K904]]></category>
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		<category><![CDATA[Bahnübergang]]></category>
		<category><![CDATA[Planfeststellungsverfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GNZ vom 14.08.2024 Omegabrücke: Wie die Gegner das Millionen-Projekt in Gelnhausen stoppen wollen Der Bahnübergang der K 904 am Ortsausgang von Hailer und Meerholz ist seit November 2023 geschlossen. Geht es nach der Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“, soll dies auch künftig der Fall sein. Als Argument führen sie unter anderem hohe Kosten für die Verlegung der Ladestraße (rechts) an, die für den Bau der Omegabrücke erforderlich wäre. Foto: Abel „Planfeststellungsverfahren einstellen“ Gelnhausen-Meerholz/Hailer (mab). Seit der zweitägigen Erörterungssitzung zur geplanten Omegabrücke am Ortseingang von Hailer und Meerholz ist es in der Öffentlichkeit still um den Gelnhäuser Dauerzankapfel geworden. Die Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“ will dies ändern. Was die Brückengegner planen und wie es im Verfahren weitergeht. Es war eine echte Mammutsitzung: An zwei Tagen im April sind 140 Teilnehmer zum lang erwarteten Erörterungstermin im Planfeststellungsverfahren für die Omegabrücke in die Jahnhalle Hailer gekommen. Ein Großteil davon gehörte zu den insgesamt 487 Menschen, die schriftliche Einwendungen gegen das Bauprojekt verfasst hatten, das die Landesbehörde Hessen Mobil im Auftrag des Main-Kinzig-Kreises plant. Wie das Regierungspräsidium Darmstadt (RP) auf GNZ-Nachfrage mitteilt, ist das Anhörungsverfahren, für das die Behörde zuständig ist, noch nicht abgeschlossen. „Es ist derzeit leider nicht absehbar, wann wir das Verfahren dem Hessischen Wirtschaftsministerium zur Entscheidung übergeben können“, sagt ein RP-Sprecher. Aktuell tausche sich die Behörde mit dem Vorhabenträger (Main-Kinzig-Kreis) und Hessen Mobil über das weitere Vorgehen aus. Worüber die Beteiligten derzeit genau sprechen, teilt das RP nicht mit. In der Erörterungssitzung hatte die zuständige Leiterin, Christine von Knebel (RP), immerhin aufhorchen lassen, als sie Zweifel an der Eigenständigkeit des Verfahrens durchblicken ließ und die Frage aufwarf, warum die Omegabrücke nicht Teil des Planfeststellungsbeschlusses für den Bahnausbau sei. Der ist immerhin der Grund für die Schließung des bisherigen Bahnübergangs in Hailer und Meerholz. „Verkehrskollaps ist komplett ausgeblieben“ Wenn es nach der Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“ geht, soll dem Ministerium die Entscheidung über die Omegabrücke erspart bleiben. „Wir fordern den Main-Kinzig-Kreis auf, das Planfeststellungsverfahren einzustellen“, meint Sprecherin Lydia Naunheim: „Viele Bürger lehnen den Bau einer Omegabrücke ab. Mehr als 2 300 Menschen haben sich in einer Unterschriftenaktion gegen das Projekt ausgesprochen. Und rund 500 Einwender haben dem Planfeststellungsantrag für den Bau der Omegabrücke und dem Ausbau der Kreisstraßen K 904 und K 862 widersprochen.“ Keine Frage, die BI verspürt Rückenwind. Und den will sie nun nutzen, um den Brückenbau und die damit verbundenen Eingriffe innerhalb der Ortsteile zu verhindern. „Der Kreis sollte den Bürgerwillen beachten“, ist Bodo Delhey überzeugt. Und: „Er sollte auf die veränderte Situation seit November 2023 reagieren.“ Seitdem ist der Bahnübergang am Ortseingang von Meerholz und Hailer geschlossen. Damit fällt der Meerholzer Landweg als Verbindung zwischen Gelnhausen und Lieblos weg. Genau diesen aufrecht zu erhalten ist das Ziel der Brücke. „Allerdings ist der befürchtete Verkehrskollaps komplett ausgefallen“, sagt Naunheim. „Im Gegenteil: Die Situation in der Ortsdurchfahrt hat sich spürbar verbessert.“ Die Brücke würde die Fahrzeuge wieder in den Ort hineinziehen, sagt die BI. Laut Planfeststellungsunterlagen würde sich das Verkehrsaufkommen auf der K 904 von zuletzt 2 500 Fahrzeugen bis 2030 auf rund 6 000 Fahrzeuge mehr als verdoppeln. Das ist in der Erörterungssitzung vielen Menschen klar geworden“, sagt Naunheim, die nun eine neue Verkehrszählung in der Ortsdurchfahrt von Meerholz und Hailer nach den Sommerferien ankündigt. „Wenn es an der Westspange Probleme gibt, sollten sie dort gelöst werden und nicht durch den Bau einer Brücke noch mehr Verkehr nach Hailer und Meerholz gezogen werden“, ist Bodo Delhey überzeugt. Brückengegner favorisieren Nulllösung „Nicht nur seit dem Eröterungstermin sind mittlerweile viele Menschen der Ansicht, dass der Bahnübergang und die K 904 dauerhaft geschlossen bleiben sollten und weder eine Brücke noch eine Unterführung gebaut werden sollte“, spricht er die sogenannte Nulllösung an. Und die, betonen die BI-Vertreter, koste auch null Euro. Die Brücke und die damit verbundenen weiteren Vorhaben belasteten die Bürger dagegen mit Kosten zwischen 18 und 25 Millionen Euro. „Immer mehr Menschen begreifen, um was es sich dabei handelt, nämlich um reine Steuerverschwendung“, sagt Lydia Naunheim. „Die Verantwortlichen im Main-Kinzig-Kreis scheint der Bürgerwille allerdings nicht zu interessieren“, spricht die BI-Sprecherin eine strittige Frage an – nämlich die, ob der Main-Kinzig-Kreis überhaupt dazu legitimiert war, das alte Planfeststellungsverfahren, das 2006 eröffnet worden war, einzustellen und dann ein neues Verfahren zu eröffnen. „Diese Frage wurde beim Erörterungstermin nicht beantwortet.“ Hat der Kreistag überhaupt grünes Licht für das Vorhaben gegeben? Wie ein Kreissprecher auf GNZ-Nachfrage antwortet, war der mögliche Bau der Omegabrücke bisher kein Tagesordnungspunkt im Kreistag. Und: „Zum jetzigen Zeitpunkt geht die Verwaltung davon aus, dass auch im weiteren Verlauf des Verfahrens kein Kreistagsbeschluss dazu erforderlich sein wird.“ In einer Antwort auf eine Anfrage der BI schreibt die Kreisverwaltung: „Der politische Entscheidungsprozess war lange vorher abgeschlossen und ist rückwirkend nicht in Frage zu stellen.“ Darin verweist die Verwaltung auf einen Beschluss des Kreisausschusses von 2016, das Planungsverfahren fortzusetzen. BI erwartet Kosten in Millionenhöhe für Stadt Von Anfang an hatte die Kreisspitze die Zustimmung der Stadt Gelnhausen zu einer Bedingung für das Vorhaben gemacht. Zweimal haben die Stadtverordneten für die Errichtung der Omegabrücke mehrheitlich die Hände gehoben, zunächst 2018, dann erneut im vergangenen Jahr. Die BI hatte die Abstimmungsergebnisse beide Male deutlich kritisiert. „Den meisten Stadtverordneten scheinen der Wille und der Schutz der Bürger aus Hailer und Meerholz egal zu sein“, sagt Lydia Naunheim. „Sie haben im Oktober 2023 die Brücke befürwortet, ohne die neuen Planfeststellungsunterlagen zuvor zu prüfen und zu bewerten.“ Denn dann, meinen die BI-Vertreter, hätten sie bemerkt, dass im Zuge des Projekts deutliche Kosten auf die Stadt zukommen. Hintergrund ist die Verlegung der Bahn- und der Ladestraße auf einer Länge von 250 Metern, die, wie aus dem Feststellungsentwurf hervorgeht, für die Zufahrt zur Brücke erforderlich wird. „Da es sich um Gemeindestraßen handelt, muss die Stadt für den Neubau zahlen, dazu kommen noch die Kosten für Elektroleitungen, Gas- und Wasserleitungen und Kanäle“, rechnet Bodo Delhey mit einem Millionenbetrag. „Diese Kosten hatte keiner auf dem Schirm, auch nicht der Bürgermeister, der immer davon spricht, dass das Vorhaben die Stadtkasse nicht belastet. Beim Erörterungstermin hat sich bestätigt, dass das Gegenteil der</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>GNZ vom 14.08.2024</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Omegabrücke: Wie die Gegner das Millionen-Projekt in Gelnhausen stoppen wollen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"> Der Bahnübergang der K 904 am Ortsausgang von Hailer und Meerholz ist seit November 2023 geschlossen. Geht es nach der Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“, soll dies auch künftig der Fall sein. Als Argument führen sie unter anderem hohe Kosten für die Verlegung der Ladestraße (rechts) an, die für den Bau der Omegabrücke erforderlich wäre. Foto: Abel</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<strong>Planfeststellungsverfahren einstellen“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen-Meerholz/Hailer (mab). Seit der zweitägigen Erörterungssitzung zur geplanten Omegabrücke am Ortseingang von Hailer und Meerholz ist es in der Öffentlichkeit still um den Gelnhäuser Dauerzankapfel geworden. Die Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“ will dies ändern. Was die Brückengegner planen und wie es im Verfahren weitergeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war eine echte Mammutsitzung: An zwei Tagen im April sind 140 Teilnehmer zum lang erwarteten Erörterungstermin im Planfeststellungsverfahren für die Omegabrücke in die Jahnhalle Hailer gekommen. Ein Großteil davon gehörte zu den insgesamt 487 Menschen, die schriftliche Einwendungen gegen das Bauprojekt verfasst hatten, das die Landesbehörde Hessen Mobil im Auftrag des Main-Kinzig-Kreises plant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie das Regierungspräsidium Darmstadt (RP) auf GNZ-Nachfrage mitteilt, ist das Anhörungsverfahren, für das die Behörde zuständig ist, noch nicht abgeschlossen. „Es ist derzeit leider nicht absehbar, wann wir das Verfahren dem Hessischen Wirtschaftsministerium zur Entscheidung übergeben können“, sagt ein RP-Sprecher. Aktuell tausche sich die Behörde mit dem Vorhabenträger (Main-Kinzig-Kreis) und Hessen Mobil über das weitere Vorgehen aus. Worüber die Beteiligten derzeit genau sprechen, teilt das RP nicht mit. In der Erörterungssitzung hatte die zuständige Leiterin, Christine von Knebel (RP), immerhin aufhorchen lassen, als sie Zweifel an der Eigenständigkeit des Verfahrens durchblicken ließ und die Frage aufwarf, warum die Omegabrücke nicht Teil des Planfeststellungsbeschlusses für den Bahnausbau sei. Der ist immerhin der Grund für die Schließung des bisherigen Bahnübergangs in Hailer und Meerholz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<strong>Verkehrskollaps ist komplett ausgeblieben“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es nach der Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“ geht, soll dem Ministerium die Entscheidung über die Omegabrücke erspart bleiben. „Wir fordern den Main-Kinzig-Kreis auf, das Planfeststellungsverfahren einzustellen“, meint Sprecherin Lydia Naunheim: „Viele Bürger lehnen den Bau einer Omegabrücke ab. Mehr als 2 300 Menschen haben sich in einer Unterschriftenaktion gegen das Projekt ausgesprochen. Und rund 500 Einwender haben dem Planfeststellungsantrag für den Bau der Omegabrücke und dem Ausbau der Kreisstraßen K 904 und K 862 widersprochen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Keine Frage, die BI verspürt Rückenwind. Und den will sie nun nutzen, um den Brückenbau und die damit verbundenen Eingriffe innerhalb der Ortsteile zu verhindern. „Der Kreis sollte den Bürgerwillen beachten“, ist Bodo Delhey überzeugt. Und: „Er sollte auf die veränderte Situation seit November 2023 reagieren.“ Seitdem ist der Bahnübergang am Ortseingang von Meerholz und Hailer geschlossen. Damit fällt der Meerholzer Landweg als Verbindung zwischen Gelnhausen und Lieblos weg. Genau diesen aufrecht zu erhalten ist das Ziel der Brücke. „Allerdings ist der befürchtete Verkehrskollaps komplett ausgefallen“, sagt Naunheim. „Im Gegenteil: Die Situation in der Ortsdurchfahrt hat sich spürbar verbessert.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Brücke würde die Fahrzeuge wieder in den Ort hineinziehen, sagt die BI. Laut Planfeststellungsunterlagen würde sich das Verkehrsaufkommen auf der K 904 von zuletzt 2 500 Fahrzeugen bis 2030 auf rund 6 000 Fahrzeuge mehr als verdoppeln. Das ist in der Erörterungssitzung vielen Menschen klar geworden“, sagt Naunheim, die nun eine neue Verkehrszählung in der Ortsdurchfahrt von Meerholz und Hailer nach den Sommerferien ankündigt. „Wenn es an der Westspange Probleme gibt, sollten sie dort gelöst werden und nicht durch den Bau einer Brücke noch mehr Verkehr nach Hailer und Meerholz gezogen werden“, ist Bodo Delhey überzeugt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Brückengegner favorisieren Nulllösung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nicht nur seit dem Eröterungstermin sind mittlerweile viele Menschen der Ansicht, dass der Bahnübergang und die K 904 dauerhaft geschlossen bleiben sollten und weder eine Brücke noch eine Unterführung gebaut werden sollte“, spricht er die sogenannte Nulllösung an. Und die, betonen die BI-Vertreter, koste auch null Euro. Die Brücke und die damit verbundenen weiteren Vorhaben belasteten die Bürger dagegen mit Kosten zwischen 18 und 25 Millionen Euro. „Immer mehr Menschen begreifen, um was es sich dabei handelt, nämlich um reine Steuerverschwendung“, sagt Lydia Naunheim.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Verantwortlichen im Main-Kinzig-Kreis scheint der Bürgerwille allerdings nicht zu interessieren“, spricht die BI-Sprecherin eine strittige Frage an – nämlich die, ob der Main-Kinzig-Kreis überhaupt dazu legitimiert war, das alte Planfeststellungsverfahren, das 2006 eröffnet worden war, einzustellen und dann ein neues Verfahren zu eröffnen. „Diese Frage wurde beim Erörterungstermin nicht beantwortet.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hat der Kreistag überhaupt grünes Licht für das Vorhaben gegeben? Wie ein Kreissprecher auf GNZ-Nachfrage antwortet, war der mögliche Bau der Omegabrücke bisher kein Tagesordnungspunkt im Kreistag. Und: „Zum jetzigen Zeitpunkt geht die Verwaltung davon aus, dass auch im weiteren Verlauf des Verfahrens kein Kreistagsbeschluss dazu erforderlich sein wird.“ In einer Antwort auf eine Anfrage der BI schreibt die Kreisverwaltung: „Der politische Entscheidungsprozess war lange vorher abgeschlossen und ist rückwirkend nicht in Frage zu stellen.“ Darin verweist die Verwaltung auf einen Beschluss des Kreisausschusses von 2016, das Planungsverfahren fortzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>BI erwartet Kosten in Millionenhöhe für Stadt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Anfang an hatte die Kreisspitze die Zustimmung der Stadt Gelnhausen zu einer Bedingung für das Vorhaben gemacht. Zweimal haben die Stadtverordneten für die Errichtung der Omegabrücke mehrheitlich die Hände gehoben, zunächst 2018, dann erneut im vergangenen Jahr. Die BI hatte die Abstimmungsergebnisse beide Male deutlich kritisiert. „Den meisten Stadtverordneten scheinen der Wille und der Schutz der Bürger aus Hailer und Meerholz egal zu sein“, sagt Lydia Naunheim. „Sie haben im Oktober 2023 die Brücke befürwortet, ohne die neuen Planfeststellungsunterlagen zuvor zu prüfen und zu bewerten.“ Denn dann, meinen die BI-Vertreter, hätten sie bemerkt, dass im Zuge des Projekts deutliche Kosten auf die Stadt zukommen. Hintergrund ist die Verlegung der Bahn- und der Ladestraße auf einer Länge von 250 Metern, die, wie aus dem Feststellungsentwurf hervorgeht, für die Zufahrt zur Brücke erforderlich wird. „Da es sich um Gemeindestraßen handelt, muss die Stadt für den Neubau zahlen, dazu kommen noch die Kosten für Elektroleitungen, Gas- und Wasserleitungen und Kanäle“, rechnet Bodo Delhey mit einem Millionenbetrag. „Diese Kosten hatte keiner auf dem Schirm, auch nicht der Bürgermeister, der immer davon spricht, dass das Vorhaben die Stadtkasse nicht belastet. Beim Erörterungstermin hat sich bestätigt, dass das Gegenteil der Fall ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage der GNZ, welche Arbeiten und Kosten bezüglich der Verlegung der Straßen im Zuge der Omegabrücke auf die Stadt zukämen, antwortet das Rathaus etwas knapp: „Es liegen noch keine neuen Informationen zu den erfragten Baumaßnahmen, den Kosten für die Stadt Gelnhausen und zum Baubeginn vor.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterschriftenaktion soll Stadtparlament zum Umdenken bringen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie geht es weiter? Neben der angekündigten Verkehrszählung will die BI eine neue Unterschriftenaktion für die dauerhafte Schließung des Bahnübergangs und der K 904 starten, die sich an das Stadtparlament richten soll. Ziel ist es, einen erneuten Parlamentsbeschluss herbeizuführen. Am 1. September wollen die Mitglieder beim Schöpfungstag in Meerholz Unterschriften sammeln und über die Auswirkungen des Vorhabens informieren. Und die sind aus Sicht der BI verheerend: Zu den Problemen, die die Initiative anprangert, gehören die Versetzung der Meerholzer Schlossmauer, die Enteignung von Gärten im Heimatfriedering, drohende Staus und Rückstaus in der Liebloser Straße und der Ortsdurchfahrt durch die neue Ampelanlage, die Zunahme des Verkehrs inklusive einer Verschärfung der Lärm- und Abgasbelastung, Gefahren für Radfahrer, Schüler und die Bewohner des angrenzenden Seniorenheims und Auswirkungen auf die Natur. Unter anderem führen die BI-Vertreter einen Retentionsraumverlust von 7 000 Kubikmetern, einen Flächenverlust von 5 bis 6 Hektar und eine Neuversiegelung von etwa 5 000 Quadratmetern in den Kinzigauen an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der politische Willensbildungsprozess ist also zumindest aus Sicht der Bürgerinitiative noch lange nicht abgeschlossen.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>BG laden ein: Diskussion über Stadtplanung</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/buergerversammlung-am-16-11-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Nov 2023 17:30:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Bebauungsplan]]></category>
		<category><![CDATA[Bürger-Treffen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinzigaue]]></category>
		<category><![CDATA[Kinzigufer]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[Müllerwiese]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Donnerstag den 16. November 2023 um 19 Uhr findet das nächste öffentliche Bürger-Treffen in der Gaststätte &#8222;Laib und Rebe&#8220; in Gelnhausen, Obermarkt 21 statt. Die BÜRGER FÜR GELNHAUSEN (BG) laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger recht herzlich ein. Es soll über aktuelle Themen der Stadtpolitik informiert werden, u.a. über die Planungen zur Umgestaltung der Müllerwiese und der Röther Gasse. Die Mandatsträger der BG stehen für Fragen und Anregungen zur Verfügung.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am Donnerstag den 16. November 2023 um 19 Uhr findet das nächste öffentliche Bürger-Treffen in der Gaststätte &#8222;Laib und Rebe&#8220; in Gelnhausen, Obermarkt 21 statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die BÜRGER FÜR GELNHAUSEN (BG) laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger recht herzlich ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es soll über aktuelle Themen der Stadtpolitik informiert werden, u.a. über die Planungen zur Umgestaltung der Müllerwiese und der Röther Gasse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mandatsträger der BG stehen für Fragen und Anregungen zur Verfügung.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/buergerversammlung-am-16-11-2023/">BG laden ein: Diskussion über Stadtplanung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Muster-Einwendungsschreiben Planfeststellungsverfahren Omegabrücke / K904</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/muster-einwendung-pfv-k904/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2023 14:27:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[K904]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerinitiative]]></category>
		<category><![CDATA[Hailer]]></category>
		<category><![CDATA[Kinzigaue]]></category>
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		<category><![CDATA[Planfeststellungsverfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die &#8222;Bürger-Initiative zum Erhalt der K 904 und Kinzigaue&#8220; hat ein Muster-Einwendungsschreiben erstellt. Möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sollten Einwendungen gegen das Planfeststellungsverfahren erheben und sich gegen den Bau einer Omegabrücke sowie den Ausbau der K 904 und der K 862 aussprechen. Das Muster-Einwendungsschreiben kann von der Website der BI K 904 herunter geladen werden.https://www.bahn-uebergang.de/muster-vorlage-fuer-ihre-einwendungen-im-anhoerungsverfahren/</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die &#8222;Bürger-Initiative zum Erhalt der K 904 und Kinzigaue&#8220; hat ein Muster-Einwendungsschreiben erstellt. Möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sollten Einwendungen gegen das Planfeststellungsverfahren erheben und sich gegen den Bau einer Omegabrücke sowie den Ausbau der K 904 und der K 862 aussprechen. Das Muster-Einwendungsschreiben kann von der Website der BI K 904 herunter geladen werden.<br>https://www.bahn-uebergang.de/muster-vorlage-fuer-ihre-einwendungen-im-anhoerungsverfahren/</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/muster-einwendung-pfv-k904/">Muster-Einwendungsschreiben Planfeststellungsverfahren Omegabrücke / K904</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Ortsbeirat und zahlreiche Röther Bürger lehnen einen Solarpark auf den Weiberswiesen ab.</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/der-ortsbeirat-und-zahlreiche-roether-buerger-lehnen-einen-solarpark-auf-den-weiberswiesen-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2023 21:23:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Kinzigaue]]></category>
		<category><![CDATA[Roth]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://buergerfuergelnhausen.de/?p=7851</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Ortsbeirat wird deutlich: Ein potenzieller Standort kommt für die Bürger in Roth nicht infrage GNZ 01.02.23 Gelnhausen-Roth (jol). Die aktuelle Prüfung potenzieller Flächen für Freiflächen-Photovoltaikanlagen hat im Ortsbeirat Roth hohe Wellen geschlagen. Auslöser war der Antrag der SPD, die „Weiberswiesen“ dafür vorzusehen. Das stieß beim Gremium wie bei fast allen der rund 40 anwesenden Bürger auf Ablehnung. Rathaus wie Kommunalpolitik konnten die Stimmung zwar beruhigen, die Sorgen aber nicht ganz ausmerzen. Da das Thema „Solarpark Weiberswiesen“ auf der Tagesordnung stand, war es nicht verwunderlich, dass sich gemeinsam mit dem Ortsbeirat rund 40 Besucher in der Willi-Bechtold-Halle versammelt hatten. Schon als das Gebiet am Rande der Kinzigaue als Gewerbegebiet oder zum ersten Mal als Solarpark ins Auge gefasst worden war, stemmten sich die Röther dagegen. Ortsvorsteher Ottmar Schüll (SPD) machte mit seinen einleitenden Worten klar, dass er auf der Linie der Bürger sei. Es sei nicht nur wichtig als Naherholungsgebiet, sondern auch für die Landwirtschaft. Hochwassergefährdet seien die Wiesen ebenso. Man könne nicht immer weitere Flächen opfern. Zudem müsse man bei einer immer älter werdenden Bevölkerung bedenken, dass der Weg den Herzberg hoch nicht mehr für jeden zu schaffen sei. Deshalb hatte sich Schüll als Stadtverordneter auch bei dem Prüfungsauftrag, der sich aus dem Antrag der SPD zur Schaffung eines Solarparks entwickelt hatte, als Einziger enthalten. „Wir sind derzeit mitten in der Prüfung, welche Flächen wir nutzen können“, berichtete Bürgermeister Daniel Glöckner. Die Stadtverordneten hatten als Klimaziel beschlossen, Gelnhausen bis 2035 klimaneutral zu machen. Dies müsse nun in die Wege geleitet werden. Der Bürgermeister machte klar, dass die „Weiberswiesen“ aufgrund der Lage eher ungeeignet seien. „Das Wasser fließt im Plan im rechten Winkel an der Fläche vorbei. Das ist wohl nur in Gelnhausen so.“ Nach einem Hinweis sagte der Rathaus-chef, dass die „Weiberswiesen“ im Rahmen der Novellierung des Landschaftsschutzgebiets in diese Kategorie fallen könnten. Auch Reinhard Simon (BG) versuchte, die Bürger zu beruhigen. „Wir arbeiten daran, dass zunächst versiegelte Flächen genutzt werden.“ Eine Überdachung des Parkplatzes am Hallenbad mit einer Photovoltaikanlage könnte nicht nur Strom liefern, sondern auch die Fahrzeuge schützen. Glöckner ergänzte, dass so etwas auch am Parkplatz am Freibad im Gespräch sei. „Wir haben zwar viel Fläche, aber das meiste ist Wald und Auengebiet“, verwies er aber auch darauf, dass es nur wenige potenzielle Plätze für Photovoltaikanlagen auf freier Fläche gebe. Christian Litzinger (CDU) erklärte ebenfalls, dass im Rahmen der aktuellen Prüfung die „Weiberswiesen“ eigentlich eine untergeordnete Rolle spielen würden. Für die Bürger vor Ort war die Antwort auf die Frage ganz klar: „Ein Solarpark gehört nicht auf die Weiberswiesen.“ Zudem habe man mit dem schon bestehenden Solarpark am ehemaligen Munitionsdepot bereits einen Beitrag zur Energiewende geleistet. Nur eine Stimme bat zu bedenken, dass ein Solarpark immer noch eine bessere Alternative sei, als im Wald große Windkraftanlagen zu errichten. Man könne sich zumindest einer Diskussion und einer gesunden Abwägung nicht verschließen. Nach den Aussagen von Kommunalpolitik wie Rathaus findet genau das im Moment im Rahmen der Prüfung statt.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/der-ortsbeirat-und-zahlreiche-roether-buerger-lehnen-einen-solarpark-auf-den-weiberswiesen-ab/">Der Ortsbeirat und zahlreiche Röther Bürger lehnen einen Solarpark auf den Weiberswiesen ab.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Ortsbeirat wird deutlich: Ein potenzieller Standort kommt für die Bürger in Roth nicht infrage</strong> GNZ 01.02.23</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen-Roth (jol). Die aktuelle Prüfung potenzieller Flächen für Freiflächen-Photovoltaikanlagen hat im Ortsbeirat Roth hohe Wellen geschlagen. Auslöser war der Antrag der SPD, die „Weiberswiesen“ dafür vorzusehen. Das stieß beim Gremium wie bei fast allen der rund 40 anwesenden Bürger auf Ablehnung. Rathaus wie Kommunalpolitik konnten die Stimmung zwar beruhigen, die Sorgen aber nicht ganz ausmerzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da das Thema „Solarpark Weiberswiesen“ auf der Tagesordnung stand, war es nicht verwunderlich, dass sich gemeinsam mit dem Ortsbeirat rund 40 Besucher in der Willi-Bechtold-Halle versammelt hatten. Schon als das Gebiet am Rande der Kinzigaue als Gewerbegebiet oder zum ersten Mal als Solarpark ins Auge gefasst worden war, stemmten sich die Röther dagegen. Ortsvorsteher Ottmar Schüll (SPD) machte mit seinen einleitenden Worten klar, dass er auf der Linie der Bürger sei. Es sei nicht nur wichtig als Naherholungsgebiet, sondern auch für die Landwirtschaft. Hochwassergefährdet seien die Wiesen ebenso. Man könne nicht immer weitere Flächen opfern. Zudem müsse man bei einer immer älter werdenden Bevölkerung bedenken, dass der Weg den Herzberg hoch nicht mehr für jeden zu schaffen sei. Deshalb hatte sich Schüll als Stadtverordneter auch bei dem Prüfungsauftrag, der sich aus dem Antrag der SPD zur Schaffung eines Solarparks entwickelt hatte, als Einziger enthalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir sind derzeit mitten in der Prüfung, welche Flächen wir nutzen können“, berichtete Bürgermeister Daniel Glöckner. Die Stadtverordneten hatten als Klimaziel beschlossen, Gelnhausen bis 2035 klimaneutral zu machen. Dies müsse nun in die Wege geleitet werden. Der Bürgermeister machte klar, dass die „Weiberswiesen“ aufgrund der Lage eher ungeeignet seien. „Das Wasser fließt im Plan im rechten Winkel an der Fläche vorbei. Das ist wohl nur in Gelnhausen so.“ Nach einem Hinweis sagte der Rathaus-chef, dass die „Weiberswiesen“ im Rahmen der Novellierung des Landschaftsschutzgebiets in diese Kategorie fallen könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Reinhard Simon (BG) versuchte, die Bürger zu beruhigen. „Wir arbeiten daran, dass zunächst versiegelte Flächen genutzt werden.“ Eine Überdachung des Parkplatzes am Hallenbad mit einer Photovoltaikanlage könnte nicht nur Strom liefern, sondern auch die Fahrzeuge schützen. Glöckner ergänzte, dass so etwas auch am Parkplatz am Freibad im Gespräch sei. „Wir haben zwar viel Fläche, aber das meiste ist Wald und Auengebiet“, verwies er aber auch darauf, dass es nur wenige potenzielle Plätze für Photovoltaikanlagen auf freier Fläche gebe. Christian Litzinger (CDU) erklärte ebenfalls, dass im Rahmen der aktuellen Prüfung die „Weiberswiesen“ eigentlich eine untergeordnete Rolle spielen würden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Bürger vor Ort war die Antwort auf die Frage ganz klar: „Ein Solarpark gehört nicht auf die Weiberswiesen.“ Zudem habe man mit dem schon bestehenden Solarpark am ehemaligen Munitionsdepot bereits einen Beitrag zur Energiewende geleistet. Nur eine Stimme bat zu bedenken, dass ein Solarpark immer noch eine bessere Alternative sei, als im Wald große Windkraftanlagen zu errichten. Man könne sich zumindest einer Diskussion und einer gesunden Abwägung nicht verschließen. Nach den Aussagen von Kommunalpolitik wie Rathaus findet genau das im Moment im Rahmen der Prüfung statt.</p>
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		<title>Alternative Flächen für Solarpark</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/alternative-flaechen-fuer-solarpark/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 May 2022 09:43:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Kinzigaue]]></category>
		<category><![CDATA[Roth]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein neuer Solarpark muss nicht auf den Weiberswiesen errichtet werden. Photovoltaikanlagen können z.B. über großen Parkplätzen errichtet werden. Dann wird keine Fläche zusätzlich versiegelt, zudem stehen die geparkten Fahrzeuge vor Sonne und Niederschlägen geschützt. Auch über landwirtschaftlich genutzten Flächen ist Photovoltaik vielversprechend. Die Agri-Photovoltaik stellt hierzulande eine „große Chance“ dar, sagt Anna Heimsath vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) auf einer Veranstaltung der Berliner Energietage. Schon mit einem Bruchteil der in Deutschland maximal installierbaren Agri-PV-Leistung von 1700 Gigawatt sei der für die Energiewende nötige Solarstrom-Ausbau zu schaffen. Weiterlesen: https://parentsforfuture.de/de/gelnhausen</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/alternative-flaechen-fuer-solarpark/">Alternative Flächen für Solarpark</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ein neuer Solarpark muss nicht auf den Weiberswiesen errichtet werden. Photovoltaikanlagen können z.B. über großen Parkplätzen errichtet werden. Dann wird keine Fläche zusätzlich versiegelt, zudem stehen die geparkten Fahrzeuge vor Sonne und Niederschlägen geschützt. Auch über landwirtschaftlich genutzten Flächen ist Photovoltaik vielversprechend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Agri-Photovoltaik stellt hierzulande eine „große Chance“ dar, sagt Anna Heimsath vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) auf einer Veranstaltung der Berliner Energietage. Schon mit einem Bruchteil der in Deutschland maximal installierbaren Agri-PV-Leistung von 1700 Gigawatt sei der für die Energiewende nötige Solarstrom-Ausbau zu schaffen. Weiterlesen: <a href="https://parentsforfuture.de/de/gelnhausen?fbclid=IwAR1A6UOF-5EoNnmDq1Qra3sctuiS4d4TypYyoFRVIj3mEr8ltl2xT2aHCdM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://parentsforfuture.de/de/gelnhausen</a></p>
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		<item>
		<title>Solarpark in den Weiberswiesen: Das geht gar nicht!</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/solarpark-in-den-weiberswiesen-das-geht-gar-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2022 09:56:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinzigaue]]></category>
		<category><![CDATA[Roth]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Projekte, die Solarenergie zur Stromerzeugung für Haushalte in Gelnhausen nutzen wollen, sind in Anbetracht von Klimakrise und Ukraine-Krieg durchaus sinnvolle und richtige Maßnahmen. So liefert ein Solarpark im Wald oberhalb von Roth schon Strom aus erneuerbarer Energie. Jetzt gibt es konkrete Überlegungen, die Flächen im Besitz der Stadt in den Weiberswiesen für einen zweiten Solarpark zu nutzen – und wieder in Roth. Aber sehen wir es einmal positiv. Wenn sechs Hektar Grünfläche verschwinden, werden die Weiberswiesen durch die angedachten Solarmodule nicht erst richtig aufgewertet? Herrliche, glatte Glas-/Metallkonstruktionen, die sich ganz wunderbar in die Auenlandschaft der Kinzig einfügen, ja diese geradezu vervollkommnen. Es wird eine große Freude sein, wenn beim Spazierengehen, Joggen, Gassigehen mit dem Hund oder dem Radeln auf dem Radweg R3, übrigens einem der schönsten überregionalen Radwege Hessens, das Auge wohltuend auf diesen Anlagen ruhen kann, statt wie bisher nur auf Wiesen, Sträuchern und Bäumen. Schließlich sind sich alle Röther gewiss, nur sie sind die wahren Helden, die oben im Wald und unten in der Aue für das Wohl von Gelnhausen im Klimawandel echte Opferbereitschaft zeigen. Wozu Naherholungsgebiete erhalten, wenn es um so viel mehr geht? Ich teile die Auffassung des Ortsvorstehers, dass viele Einwohner von Roth hier möglicherweise eine andere Einschätzung haben und sich ihre Opferbereitschaft in Grenzen hält. Meine übrigens auch. Ein Solarpark in den Weiberswiesen: Das geht gar nicht! Gut, dass es offenbar alternative Flächen gibt. Magdalena Kohlruss Gelnhausen-Roth</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Projekte, die Solarenergie zur Stromerzeugung für Haushalte in Gelnhausen nutzen wollen, sind in Anbetracht von Klimakrise und Ukraine-Krieg durchaus sinnvolle und richtige Maßnahmen. So liefert ein Solarpark im Wald oberhalb von Roth schon Strom aus erneuerbarer Energie. Jetzt gibt es konkrete Überlegungen, die Flächen im Besitz der Stadt in den Weiberswiesen für einen zweiten Solarpark zu nutzen – und wieder in Roth.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber sehen wir es einmal positiv. Wenn sechs Hektar Grünfläche verschwinden, werden die Weiberswiesen durch die angedachten Solarmodule nicht erst richtig aufgewertet? Herrliche, glatte Glas-/Metallkonstruktionen, die sich ganz wunderbar in die Auenlandschaft der Kinzig einfügen, ja diese geradezu vervollkommnen. Es wird eine große Freude sein, wenn beim Spazierengehen, Joggen, Gassigehen mit dem Hund oder dem Radeln auf dem Radweg R3, übrigens einem der schönsten überregionalen Radwege Hessens, das Auge wohltuend auf diesen Anlagen ruhen kann, statt wie bisher nur auf Wiesen, Sträuchern und Bäumen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich sind sich alle Röther gewiss, nur sie sind die wahren Helden, die oben im Wald und unten in der Aue für das Wohl von Gelnhausen im Klimawandel echte Opferbereitschaft zeigen. Wozu Naherholungsgebiete erhalten, wenn es um so viel mehr geht?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich teile die Auffassung des Ortsvorstehers, dass viele Einwohner von Roth hier möglicherweise eine andere Einschätzung haben und sich ihre Opferbereitschaft in Grenzen hält. Meine übrigens auch. <strong>Ein Solarpark in den Weiberswiesen: Das geht gar nicht! Gut, dass es offenbar alternative Flächen gibt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Magdalena Kohlruss</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen-Roth</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wenn die Verantwortlichen von Stadt und Kreis nicht gegen alle Bedenken die Omegabrücke durchsetzen wollten, hätte vor einer Schließung des Bahnübergangs die Unterführung fertiggestellt werden können.</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/wenn-die-verantwortlichen-von-stadt-und-kreis-nicht-gegen-alle-bedenken-die-omegabruecke-durchsetzen-wollten-haette-vor-einer-schliessung-des-bahnuebergangs-die-unterfuehrung-fertiggestellt-werden-ko/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2021 21:28:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[K904]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinzigaue]]></category>
		<category><![CDATA[Omegabrücke]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/wenn-die-verantwortlichen-von-stadt-und-kreis-nicht-gegen-alle-bedenken-die-omegabruecke-durchsetzen-wollten-haette-vor-einer-schliessung-des-bahnuebergangs-die-unterfuehrung-fertiggestellt-werden-ko/">Wenn die Verantwortlichen von Stadt und Kreis nicht gegen alle Bedenken die Omegabrücke durchsetzen wollten, hätte vor einer Schließung des Bahnübergangs die Unterführung fertiggestellt werden können.</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-burger-initiative-zum-erhalt-der-k-904-und-kinzigaue wp-block-embed-burger-initiative-zum-erhalt-der-k-904-und-kinzigaue"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="oceanwp-oembed-wrap clr"><blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="CcVsBplepF"><a href="https://www.bahn-uebergang.de/schon-wieder-hat-hessen-mobil-baeume-an-der-k-904-faellen-lassen/" target="_blank" rel="noopener">Schon wieder hat „Hessen Mobil“ Bäume an der K 904 fällen lassen.</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Schon wieder hat „Hessen Mobil“ Bäume an der K 904 fällen lassen.&#8220; &#8212; Bürger-Initiative zum Erhalt der K904 und Kinzigaue" src="https://www.bahn-uebergang.de/schon-wieder-hat-hessen-mobil-baeume-an-der-k-904-faellen-lassen/embed/#?secret=5wqjTUTcpT#?secret=CcVsBplepF" data-secret="CcVsBplepF" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></div>
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			</item>
		<item>
		<title>GNZ weigert sich, Pressemitteilung der BI zu veröffentlichen</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/gnz-weigert-sich-pressemitteilung-der-bi-zu-veroeffentlichen/</link>
					<comments>https://buergerfuergelnhausen.de/gnz-weigert-sich-pressemitteilung-der-bi-zu-veroeffentlichen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2017 19:52:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürgerinitiative]]></category>
		<category><![CDATA[K904]]></category>
		<category><![CDATA[Kinzigaue]]></category>
		<category><![CDATA[Omegabrücke]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://aufderlauer.de/?p=4288</guid>

					<description><![CDATA[<p>„BI zum Erhalt der K 904 und Kinzigaue“ klärt auf. Die „BI zum Erhalt der K 904 und Kinzigaue“ macht das, was viele Bürger seitens des Main-Kinzig-Kreises und der Stadt Gelnhausen seit dem Beschluss vom 20.04.1999 für eine Omegabrücke erwartet haben:&#160; Die BI klärt die Bevölkerung über die Planungen an der K 904 und deren Auswirkungen auf Mensch und Natur auf.&#160; Dabei verwendet die „Bürgerinitiative zum Erhalt der K904 und Kinzigaue“ Daten, Zahlen, Fakten, Aussagen und Unterlagen aus den Planungsunterlagen, die im Wesentlichen von Hessen Mobil geplant und erstellt wurden.&#160; Aus der Umweltverträglichkeitsstudie II ist zu entnehmen, dass der Bau einer Omegabrücke einen erheblichen Eingriff in die Kinzigaue verursachen würde: neuer Flächenverbrauch: 2,79 ha Flächenverlust Biotope: hoch Standortveränderungen: 8,18 ha Beeinträchtigung Biotope: mittel bis hoch Beeinträchtigung Boden: mittel Beeinträchtigung Wasser: mittel bis hoch Die Bewertung der Umweltverträglichkeitsstudie II stammt aus 1998, d.h. die in den letzten 20 Jahren erfolgte naturschutzfachliche Verbesserung und Weiterentwicklung der Kinzigaue, z.B. die Anlage von Feuchtlandtrittsteinen, die Schaffung von Biotopen für Wiesenbrüter und die Wiederansiedelung von Störchen sind in der Bewertung der Umweltverträglichkeitsstudie II noch nicht enthalten.&#160; Alleine durch die Omegabrücke, ohne Berücksichtigung des Ausbaus der K 904, würden die Brutgebiete und die zwischenzeitlich entstandenen Biotope nicht nur gestört, sondern zu großen Teilen auch zerstört werden. Der Ausbau der K 904 ist nicht vom Tisch, er soll nur verschoben werden, bis die Wogen sich geglättet haben. Denn wenn die K 904 nicht mehr ausgebaut werden soll, braucht man auch keine 13,95 m breite Brücke zu bauen. Die vorhandene Fahrbahn der K 904 hat eine Breite von ca. 5 m. In den Planfeststellungsunterlagen von 2006 wird eindeutig ausgesagt, dass von Seiten der Straßenbauverwaltung ein zweistufiger Ausbau favorisiert wurde. Zunächst solle über eine „kleine“ Omegalösung der Bahnübergang beseitigt werden. Erst in einem zweiten Schritt solle dann der Ausbau des nördlichen Bereiches der K 904 erfolgen. In den Planungsunterlagen ist eindeutig zu erkennen, dass Hessen Mobil als vom MKK beauftragter Planer bestimmt hat, was gemacht werden soll und wie es erfolgen soll: Zitat aus der Umweltverträglichkeitsstudie:&#160; „Es zeigte sich in einem Variantenvergleich, dass von den 5 vorgeschlagenen Varianten, eine Unterführung die konfliktärmste Lösung wäre. Hessen Mobil kritisierte, dass bei den Bewertungen der erforderlich werdende Ausbau des nördlichen Abschnittes der K904 nicht enthalten und somit das Ergebnis unrealistisch sei. Deshalb kamen die Deutsche Bahn AG und Hessen Mobil überein, dass für den weiteren Verfahrensweg nur große Lösungen miteinander verglichen werden.“ (Quelle: Planfeststellungsunterlagen 2006) Auch wenn der MKK sagt, dass derzeit niemand beabsichtige die K904 auszubauen, so wird Hessen Mobil als zuständige Straßenbauverwaltung nach einer Schamfrist fordern, dass die K904 aufgrund des höheren Kfz.-Verkehrsaufkommens den neuen Richtlinien entsprechend auszubauen ist. Denn Hessen Mobil hat prognostiziert, dass sich das Verkehrsaufkommen auf 4.200 Kfz/24h, davon 126 Kfz/24h Schwerlastverkehr, nach der Beseitigung der Schranken mehr als verdoppeln wird. Mit dem Bau einer Unterführung könnte der Ausbau der K 904 in der Kinzigaue und damit noch größere Eingriffe in die Kinzigaue voraussichtlich verhindert werden. Insbesondere wenn die Fahrbahn der Unterführung nicht breiter wird als die Straße zwischen den Alleebäumen. Eine Unterführung mit reduziertem Lichtraumprofil wie die Autobahn-Unterführung im Stadtweg in Altenhasslau (3,30 m Höhe) an der Kreisstraße K 894 könnte vom MKK auch an der K 904 gebaut werden. Auch die neue Richtlinie RAL 2012 lässt Ausnahmen zu. Wenn der MKK ausschließlich Personen fragt, die vom Straßenbau- und der Straßenunterhaltung leben, und diese Personen mit der Planung beauftragt, kann nur eine große autogerechte und keine menschen- und naturverträgliche Variante herauskommen. Der MKK sollte selbst prüfen, welche Ausnahmen möglich sind und Hessen Mobil die Planung nicht ungeprüft überlassen, statt der Stadt Gelnhausen zu drohen, dass sie ein Drittel der Kosten für den Bau einer Unterführung mit reduziertem Lichtraumprofil zu tragen hätte. Für die „BI zum Erhalt der K 904 und Kinzigaue“ Reinhard Simon&#160; Hindenburgallee 20 63571 Gelnhausen Tel. 06051/5969</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/gnz-weigert-sich-pressemitteilung-der-bi-zu-veroeffentlichen/">GNZ weigert sich, Pressemitteilung der BI zu veröffentlichen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">„BI zum Erhalt der K 904 und Kinzigaue“ klärt auf.</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die „BI zum Erhalt der K 904 und Kinzigaue“ macht das, was viele Bürger seitens des Main-Kinzig-Kreises und der Stadt Gelnhausen seit dem Beschluss vom 20.04.1999 für eine Omegabrücke erwartet haben:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die BI klärt die Bevölkerung über die Planungen an der K 904 und deren Auswirkungen auf Mensch und Natur auf.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei verwendet die „Bürgerinitiative zum Erhalt der K904 und Kinzigaue“ Daten, Zahlen, Fakten, Aussagen und Unterlagen aus den Planungsunterlagen, die im Wesentlichen von Hessen Mobil geplant und erstellt wurden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus der Umweltverträglichkeitsstudie II ist zu entnehmen, dass der Bau einer Omegabrücke einen erheblichen Eingriff in die Kinzigaue verursachen würde:</p>



<p class="wp-block-paragraph">neuer Flächenverbrauch: 2,79 ha</p>



<p class="wp-block-paragraph">Flächenverlust Biotope: hoch</p>



<p class="wp-block-paragraph">Standortveränderungen: 8,18 ha</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beeinträchtigung Biotope: mittel bis hoch</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beeinträchtigung Boden: mittel</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beeinträchtigung Wasser: mittel bis hoch</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bewertung der Umweltverträglichkeitsstudie II stammt aus 1998, d.h. die in den letzten 20 Jahren erfolgte naturschutzfachliche Verbesserung und Weiterentwicklung der Kinzigaue, z.B. die Anlage von Feuchtlandtrittsteinen, die Schaffung von Biotopen für Wiesenbrüter und die Wiederansiedelung von Störchen sind in der Bewertung der Umweltverträglichkeitsstudie II noch nicht enthalten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alleine durch die Omegabrücke, ohne Berücksichtigung des Ausbaus der K 904, würden die Brutgebiete und die zwischenzeitlich entstandenen Biotope nicht nur gestört, sondern zu großen Teilen auch zerstört werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausbau der K 904 ist nicht vom Tisch, er soll nur verschoben werden, bis die Wogen sich geglättet haben. Denn wenn die K 904 nicht mehr ausgebaut werden soll, braucht man auch keine 13,95 m breite Brücke zu bauen. Die vorhandene Fahrbahn der K 904 hat eine Breite von ca. 5 m.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Planfeststellungsunterlagen von 2006 wird eindeutig ausgesagt, dass von Seiten der Straßenbauverwaltung ein zweistufiger Ausbau favorisiert wurde. Zunächst solle über eine „kleine“ Omegalösung der Bahnübergang beseitigt werden. Erst in einem zweiten Schritt solle dann der Ausbau des nördlichen Bereiches der K 904 erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Planungsunterlagen ist eindeutig zu erkennen, dass Hessen Mobil als vom MKK beauftragter Planer bestimmt hat, was gemacht werden soll und wie es erfolgen soll:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zitat aus der Umweltverträglichkeitsstudie:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es zeigte sich in einem Variantenvergleich, dass von den 5 vorgeschlagenen Varianten, eine Unterführung die konfliktärmste Lösung wäre. Hessen Mobil kritisierte, dass bei den Bewertungen der erforderlich werdende Ausbau des nördlichen Abschnittes der K904 nicht enthalten und somit das Ergebnis unrealistisch sei. Deshalb kamen die Deutsche Bahn AG und Hessen Mobil überein, dass für den weiteren Verfahrensweg nur große Lösungen miteinander verglichen werden.“ (Quelle: Planfeststellungsunterlagen 2006)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn der MKK sagt, dass derzeit niemand beabsichtige die K904 auszubauen, so wird Hessen Mobil als zuständige Straßenbauverwaltung nach einer Schamfrist fordern, dass die K904 aufgrund des höheren Kfz.-Verkehrsaufkommens den neuen Richtlinien entsprechend auszubauen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn Hessen Mobil hat prognostiziert, dass sich das Verkehrsaufkommen auf 4.200 Kfz/24h, davon 126 Kfz/24h Schwerlastverkehr, nach der Beseitigung der Schranken mehr als verdoppeln wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Bau einer Unterführung könnte der Ausbau der K 904 in der Kinzigaue und damit noch größere Eingriffe in die Kinzigaue voraussichtlich verhindert werden. Insbesondere wenn die Fahrbahn der Unterführung nicht breiter wird als die Straße zwischen den Alleebäumen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Unterführung mit reduziertem Lichtraumprofil wie die Autobahn-Unterführung im Stadtweg in Altenhasslau (3,30 m Höhe) an der Kreisstraße K 894 könnte vom MKK auch an der K 904 gebaut werden. Auch die neue Richtlinie RAL 2012 lässt Ausnahmen zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der MKK ausschließlich Personen fragt, die vom Straßenbau- und der Straßenunterhaltung leben, und diese Personen mit der Planung beauftragt, kann nur eine große autogerechte und keine menschen- und naturverträgliche Variante herauskommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der MKK sollte selbst prüfen, welche Ausnahmen möglich sind und Hessen Mobil die Planung nicht ungeprüft überlassen, statt der Stadt Gelnhausen zu drohen, dass sie ein Drittel der Kosten für den Bau einer Unterführung mit reduziertem Lichtraumprofil zu tragen hätte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die „BI zum Erhalt der K 904 und Kinzigaue“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reinhard Simon&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hindenburgallee 20</p>



<p class="wp-block-paragraph">63571 Gelnhausen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tel. 06051/5969</p>
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		<title>Musterbrief Protest gegen Rastanlage an der A 66</title>
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		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jun 2012 10:35:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kinzigaue]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Herrn StaatsministerFlorian RentschHessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und LandesentwicklungKaiser-Friedrich-Ring 75 65185 Wiesbaden Neubau einer Parkplatz- und WC-Anlage „Kinzigaue“ im Bereich Gelnhausen / Linsengericht an der A 66 Sehr geehrter Herr Staatsminister Rentsch,&#160; derzeit befindet sich die oben genannte Maßnahme in der Vorplanung zur Einleitung eines Planfeststellungsverfahrens. Mit diesem Schreiben spricht sich der Unterzeichner gegen dieses Vorhaben aus und fordert Sie als zuständigen hessischen Landesminister dazu auf, die Vorplanungen sofort zu stoppen.&#160; Aufgrund der topographischen Gegebenheiten und der Lage von Gelnhausen und Linsengericht im schönen Kinzigtal wird durch diese geplante Maßnahme der Retentionsraum für häufig auftretendes Hochwasser verändert. Gerade die Hochwassersituation in der Südstadt von Gelnhausen ist äußerst problematisch und darf nicht weiter verschlechtert werden. Der Bau einer Parkplatz- und WC-Anlage in den Kinzigauen würde die Hochwasserproblematik weiter verschärfen und ist daher abzulehnen.&#160; Die Gemeinde Linsengericht hat mit Beschluss der Gemeindevertretung vom 27.01.2011 entschieden, alle rechtlichen Möglichkeiten gegen den Bau dieser Rastanlage einzuleiten. Einen entsprechenden Beschluss hat die Stadtverordnetenversammlung von Gelnhausen am 16.03.2011 gefasst. Dennoch treibt das Land Hessen die Planungen gegen den ausdrücklichen Willen der Stadt Gelnhausen und der Gemeinde Linsengericht voran.&#160; Es liegt nun in Ihrer Hand und in Ihrer Entscheidung, die Vorplanungen zu beenden. So kann dem Land Hessen ein langwieriges und für den Steuerzahler kostspieliges Klageverfahren erspart bleiben.&#160; Sie sind jetzt gefordert im Sinne der Bürgerinnen und Bürger in Gelnhausen, Linsengericht und im Kinzigtal zu handeln.&#160; Mit freundlichen Grüßen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Herrn Staatsminister<br>Florian Rentsch<br>Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung<br>Kaiser-Friedrich-Ring 75</p>



<p class="wp-block-paragraph">65185 Wiesbaden</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neubau einer Parkplatz- und WC-Anlage „Kinzigaue“ im Bereich Gelnhausen / Linsengericht an der A 66</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr geehrter Herr Staatsminister Rentsch,&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">derzeit befindet sich die oben genannte Maßnahme in der Vorplanung zur Einleitung eines Planfeststellungsverfahrens. Mit diesem Schreiben spricht sich der Unterzeichner gegen dieses Vorhaben aus und fordert Sie als zuständigen hessischen Landesminister dazu auf, die Vorplanungen sofort zu stoppen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der topographischen Gegebenheiten und der Lage von Gelnhausen und Linsengericht im schönen Kinzigtal wird durch diese geplante Maßnahme der Retentionsraum für häufig auftretendes Hochwasser verändert. Gerade die Hochwassersituation in der Südstadt von Gelnhausen ist äußerst problematisch und darf nicht weiter verschlechtert werden. Der Bau einer Parkplatz- und WC-Anlage in den Kinzigauen würde die Hochwasserproblematik weiter verschärfen und ist daher abzulehnen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gemeinde Linsengericht hat mit Beschluss der Gemeindevertretung vom 27.01.2011 entschieden, alle rechtlichen Möglichkeiten gegen den Bau dieser Rastanlage einzuleiten. Einen entsprechenden Beschluss hat die Stadtverordnetenversammlung von Gelnhausen am 16.03.2011 gefasst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch treibt das Land Hessen die Planungen gegen den ausdrücklichen Willen der Stadt Gelnhausen und der Gemeinde Linsengericht voran.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es liegt nun in Ihrer Hand und in Ihrer Entscheidung, die Vorplanungen zu beenden. So kann dem Land Hessen ein langwieriges und für den Steuerzahler kostspieliges Klageverfahren erspart bleiben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie sind jetzt gefordert im Sinne der Bürgerinnen und Bürger in Gelnhausen, Linsengericht und im Kinzigtal zu handeln.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/4405-2/">Musterbrief Protest gegen Rastanlage an der A 66</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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