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	<title>Umwelt &#8211; Bürger für Gelnhausen</title>
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	<title>Umwelt &#8211; Bürger für Gelnhausen</title>
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		<title>Online-Petition gegen Bau der Omegabrücke</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/online-petition-gegen-bau-der-omegabruecke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Aug 2024 11:03:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerinitiative]]></category>
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		<category><![CDATA[Planfeststellungsverfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit dem 17.08.2024 gibt es unter folgendem Link eine Online-Petition gegen den Bau der Omegabrücke über den ehemaligen Bahnübergang am Bahnhof Hailer-Meerholz: https://www.openpetition.de/petition/online/k904-dauerhafte-schliessung-des-bahnueberganges-keine-omegabrueckeBitte unterzeichnen Sie die Petition damit ein massiver Eingriff in das Ökosystem der Kinzigaue verhindert werden kann! Der Bau einer Omegabrücke wäre Steuerverschwendung in Höhe von 18-25 Millionen Euro. Die Online-Petition dauert nach dem Start noch 5 Wochen. Vielen Dank!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 17.08.2024 gibt es unter folgendem Link eine Online-Petition gegen den Bau der Omegabrücke über den ehemaligen Bahnübergang am Bahnhof Hailer-Meerholz:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.openpetition.de/petition/online/k904-dauerhafte-schliessung-des-bahnueberganges-keine-omegabruecke" target="_blank" rel="noopener">https://www.openpetition.de/petition/online/k904-dauerhafte-schliessung-des-bahnueberganges-keine-omegabruecke</a><br>Bitte unterzeichnen Sie die Petition damit ein massiver Eingriff in das Ökosystem der Kinzigaue verhindert werden kann!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bau einer Omegabrücke wäre Steuerverschwendung in Höhe von 18-25 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Online-Petition dauert nach dem Start noch 5 Wochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielen Dank!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Planfeststellungsverfahren einstellen“</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/planfeststellungsverfahren-einstellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2024 16:42:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[K904]]></category>
		<category><![CDATA[Kinzigaue]]></category>
		<category><![CDATA[Omegabrücke]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnübergang]]></category>
		<category><![CDATA[Planfeststellungsverfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GNZ vom 14.08.2024 Omegabrücke: Wie die Gegner das Millionen-Projekt in Gelnhausen stoppen wollen Der Bahnübergang der K 904 am Ortsausgang von Hailer und Meerholz ist seit November 2023 geschlossen. Geht es nach der Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“, soll dies auch künftig der Fall sein. Als Argument führen sie unter anderem hohe Kosten für die Verlegung der Ladestraße (rechts) an, die für den Bau der Omegabrücke erforderlich wäre. Foto: Abel „Planfeststellungsverfahren einstellen“ Gelnhausen-Meerholz/Hailer (mab). Seit der zweitägigen Erörterungssitzung zur geplanten Omegabrücke am Ortseingang von Hailer und Meerholz ist es in der Öffentlichkeit still um den Gelnhäuser Dauerzankapfel geworden. Die Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“ will dies ändern. Was die Brückengegner planen und wie es im Verfahren weitergeht. Es war eine echte Mammutsitzung: An zwei Tagen im April sind 140 Teilnehmer zum lang erwarteten Erörterungstermin im Planfeststellungsverfahren für die Omegabrücke in die Jahnhalle Hailer gekommen. Ein Großteil davon gehörte zu den insgesamt 487 Menschen, die schriftliche Einwendungen gegen das Bauprojekt verfasst hatten, das die Landesbehörde Hessen Mobil im Auftrag des Main-Kinzig-Kreises plant. Wie das Regierungspräsidium Darmstadt (RP) auf GNZ-Nachfrage mitteilt, ist das Anhörungsverfahren, für das die Behörde zuständig ist, noch nicht abgeschlossen. „Es ist derzeit leider nicht absehbar, wann wir das Verfahren dem Hessischen Wirtschaftsministerium zur Entscheidung übergeben können“, sagt ein RP-Sprecher. Aktuell tausche sich die Behörde mit dem Vorhabenträger (Main-Kinzig-Kreis) und Hessen Mobil über das weitere Vorgehen aus. Worüber die Beteiligten derzeit genau sprechen, teilt das RP nicht mit. In der Erörterungssitzung hatte die zuständige Leiterin, Christine von Knebel (RP), immerhin aufhorchen lassen, als sie Zweifel an der Eigenständigkeit des Verfahrens durchblicken ließ und die Frage aufwarf, warum die Omegabrücke nicht Teil des Planfeststellungsbeschlusses für den Bahnausbau sei. Der ist immerhin der Grund für die Schließung des bisherigen Bahnübergangs in Hailer und Meerholz. „Verkehrskollaps ist komplett ausgeblieben“ Wenn es nach der Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“ geht, soll dem Ministerium die Entscheidung über die Omegabrücke erspart bleiben. „Wir fordern den Main-Kinzig-Kreis auf, das Planfeststellungsverfahren einzustellen“, meint Sprecherin Lydia Naunheim: „Viele Bürger lehnen den Bau einer Omegabrücke ab. Mehr als 2 300 Menschen haben sich in einer Unterschriftenaktion gegen das Projekt ausgesprochen. Und rund 500 Einwender haben dem Planfeststellungsantrag für den Bau der Omegabrücke und dem Ausbau der Kreisstraßen K 904 und K 862 widersprochen.“ Keine Frage, die BI verspürt Rückenwind. Und den will sie nun nutzen, um den Brückenbau und die damit verbundenen Eingriffe innerhalb der Ortsteile zu verhindern. „Der Kreis sollte den Bürgerwillen beachten“, ist Bodo Delhey überzeugt. Und: „Er sollte auf die veränderte Situation seit November 2023 reagieren.“ Seitdem ist der Bahnübergang am Ortseingang von Meerholz und Hailer geschlossen. Damit fällt der Meerholzer Landweg als Verbindung zwischen Gelnhausen und Lieblos weg. Genau diesen aufrecht zu erhalten ist das Ziel der Brücke. „Allerdings ist der befürchtete Verkehrskollaps komplett ausgefallen“, sagt Naunheim. „Im Gegenteil: Die Situation in der Ortsdurchfahrt hat sich spürbar verbessert.“ Die Brücke würde die Fahrzeuge wieder in den Ort hineinziehen, sagt die BI. Laut Planfeststellungsunterlagen würde sich das Verkehrsaufkommen auf der K 904 von zuletzt 2 500 Fahrzeugen bis 2030 auf rund 6 000 Fahrzeuge mehr als verdoppeln. Das ist in der Erörterungssitzung vielen Menschen klar geworden“, sagt Naunheim, die nun eine neue Verkehrszählung in der Ortsdurchfahrt von Meerholz und Hailer nach den Sommerferien ankündigt. „Wenn es an der Westspange Probleme gibt, sollten sie dort gelöst werden und nicht durch den Bau einer Brücke noch mehr Verkehr nach Hailer und Meerholz gezogen werden“, ist Bodo Delhey überzeugt. Brückengegner favorisieren Nulllösung „Nicht nur seit dem Eröterungstermin sind mittlerweile viele Menschen der Ansicht, dass der Bahnübergang und die K 904 dauerhaft geschlossen bleiben sollten und weder eine Brücke noch eine Unterführung gebaut werden sollte“, spricht er die sogenannte Nulllösung an. Und die, betonen die BI-Vertreter, koste auch null Euro. Die Brücke und die damit verbundenen weiteren Vorhaben belasteten die Bürger dagegen mit Kosten zwischen 18 und 25 Millionen Euro. „Immer mehr Menschen begreifen, um was es sich dabei handelt, nämlich um reine Steuerverschwendung“, sagt Lydia Naunheim. „Die Verantwortlichen im Main-Kinzig-Kreis scheint der Bürgerwille allerdings nicht zu interessieren“, spricht die BI-Sprecherin eine strittige Frage an – nämlich die, ob der Main-Kinzig-Kreis überhaupt dazu legitimiert war, das alte Planfeststellungsverfahren, das 2006 eröffnet worden war, einzustellen und dann ein neues Verfahren zu eröffnen. „Diese Frage wurde beim Erörterungstermin nicht beantwortet.“ Hat der Kreistag überhaupt grünes Licht für das Vorhaben gegeben? Wie ein Kreissprecher auf GNZ-Nachfrage antwortet, war der mögliche Bau der Omegabrücke bisher kein Tagesordnungspunkt im Kreistag. Und: „Zum jetzigen Zeitpunkt geht die Verwaltung davon aus, dass auch im weiteren Verlauf des Verfahrens kein Kreistagsbeschluss dazu erforderlich sein wird.“ In einer Antwort auf eine Anfrage der BI schreibt die Kreisverwaltung: „Der politische Entscheidungsprozess war lange vorher abgeschlossen und ist rückwirkend nicht in Frage zu stellen.“ Darin verweist die Verwaltung auf einen Beschluss des Kreisausschusses von 2016, das Planungsverfahren fortzusetzen. BI erwartet Kosten in Millionenhöhe für Stadt Von Anfang an hatte die Kreisspitze die Zustimmung der Stadt Gelnhausen zu einer Bedingung für das Vorhaben gemacht. Zweimal haben die Stadtverordneten für die Errichtung der Omegabrücke mehrheitlich die Hände gehoben, zunächst 2018, dann erneut im vergangenen Jahr. Die BI hatte die Abstimmungsergebnisse beide Male deutlich kritisiert. „Den meisten Stadtverordneten scheinen der Wille und der Schutz der Bürger aus Hailer und Meerholz egal zu sein“, sagt Lydia Naunheim. „Sie haben im Oktober 2023 die Brücke befürwortet, ohne die neuen Planfeststellungsunterlagen zuvor zu prüfen und zu bewerten.“ Denn dann, meinen die BI-Vertreter, hätten sie bemerkt, dass im Zuge des Projekts deutliche Kosten auf die Stadt zukommen. Hintergrund ist die Verlegung der Bahn- und der Ladestraße auf einer Länge von 250 Metern, die, wie aus dem Feststellungsentwurf hervorgeht, für die Zufahrt zur Brücke erforderlich wird. „Da es sich um Gemeindestraßen handelt, muss die Stadt für den Neubau zahlen, dazu kommen noch die Kosten für Elektroleitungen, Gas- und Wasserleitungen und Kanäle“, rechnet Bodo Delhey mit einem Millionenbetrag. „Diese Kosten hatte keiner auf dem Schirm, auch nicht der Bürgermeister, der immer davon spricht, dass das Vorhaben die Stadtkasse nicht belastet. Beim Erörterungstermin hat sich bestätigt, dass das Gegenteil der</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>GNZ vom 14.08.2024</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Omegabrücke: Wie die Gegner das Millionen-Projekt in Gelnhausen stoppen wollen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"> Der Bahnübergang der K 904 am Ortsausgang von Hailer und Meerholz ist seit November 2023 geschlossen. Geht es nach der Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“, soll dies auch künftig der Fall sein. Als Argument führen sie unter anderem hohe Kosten für die Verlegung der Ladestraße (rechts) an, die für den Bau der Omegabrücke erforderlich wäre. Foto: Abel</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<strong>Planfeststellungsverfahren einstellen“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen-Meerholz/Hailer (mab). Seit der zweitägigen Erörterungssitzung zur geplanten Omegabrücke am Ortseingang von Hailer und Meerholz ist es in der Öffentlichkeit still um den Gelnhäuser Dauerzankapfel geworden. Die Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“ will dies ändern. Was die Brückengegner planen und wie es im Verfahren weitergeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war eine echte Mammutsitzung: An zwei Tagen im April sind 140 Teilnehmer zum lang erwarteten Erörterungstermin im Planfeststellungsverfahren für die Omegabrücke in die Jahnhalle Hailer gekommen. Ein Großteil davon gehörte zu den insgesamt 487 Menschen, die schriftliche Einwendungen gegen das Bauprojekt verfasst hatten, das die Landesbehörde Hessen Mobil im Auftrag des Main-Kinzig-Kreises plant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie das Regierungspräsidium Darmstadt (RP) auf GNZ-Nachfrage mitteilt, ist das Anhörungsverfahren, für das die Behörde zuständig ist, noch nicht abgeschlossen. „Es ist derzeit leider nicht absehbar, wann wir das Verfahren dem Hessischen Wirtschaftsministerium zur Entscheidung übergeben können“, sagt ein RP-Sprecher. Aktuell tausche sich die Behörde mit dem Vorhabenträger (Main-Kinzig-Kreis) und Hessen Mobil über das weitere Vorgehen aus. Worüber die Beteiligten derzeit genau sprechen, teilt das RP nicht mit. In der Erörterungssitzung hatte die zuständige Leiterin, Christine von Knebel (RP), immerhin aufhorchen lassen, als sie Zweifel an der Eigenständigkeit des Verfahrens durchblicken ließ und die Frage aufwarf, warum die Omegabrücke nicht Teil des Planfeststellungsbeschlusses für den Bahnausbau sei. Der ist immerhin der Grund für die Schließung des bisherigen Bahnübergangs in Hailer und Meerholz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<strong>Verkehrskollaps ist komplett ausgeblieben“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es nach der Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“ geht, soll dem Ministerium die Entscheidung über die Omegabrücke erspart bleiben. „Wir fordern den Main-Kinzig-Kreis auf, das Planfeststellungsverfahren einzustellen“, meint Sprecherin Lydia Naunheim: „Viele Bürger lehnen den Bau einer Omegabrücke ab. Mehr als 2 300 Menschen haben sich in einer Unterschriftenaktion gegen das Projekt ausgesprochen. Und rund 500 Einwender haben dem Planfeststellungsantrag für den Bau der Omegabrücke und dem Ausbau der Kreisstraßen K 904 und K 862 widersprochen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Keine Frage, die BI verspürt Rückenwind. Und den will sie nun nutzen, um den Brückenbau und die damit verbundenen Eingriffe innerhalb der Ortsteile zu verhindern. „Der Kreis sollte den Bürgerwillen beachten“, ist Bodo Delhey überzeugt. Und: „Er sollte auf die veränderte Situation seit November 2023 reagieren.“ Seitdem ist der Bahnübergang am Ortseingang von Meerholz und Hailer geschlossen. Damit fällt der Meerholzer Landweg als Verbindung zwischen Gelnhausen und Lieblos weg. Genau diesen aufrecht zu erhalten ist das Ziel der Brücke. „Allerdings ist der befürchtete Verkehrskollaps komplett ausgefallen“, sagt Naunheim. „Im Gegenteil: Die Situation in der Ortsdurchfahrt hat sich spürbar verbessert.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Brücke würde die Fahrzeuge wieder in den Ort hineinziehen, sagt die BI. Laut Planfeststellungsunterlagen würde sich das Verkehrsaufkommen auf der K 904 von zuletzt 2 500 Fahrzeugen bis 2030 auf rund 6 000 Fahrzeuge mehr als verdoppeln. Das ist in der Erörterungssitzung vielen Menschen klar geworden“, sagt Naunheim, die nun eine neue Verkehrszählung in der Ortsdurchfahrt von Meerholz und Hailer nach den Sommerferien ankündigt. „Wenn es an der Westspange Probleme gibt, sollten sie dort gelöst werden und nicht durch den Bau einer Brücke noch mehr Verkehr nach Hailer und Meerholz gezogen werden“, ist Bodo Delhey überzeugt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Brückengegner favorisieren Nulllösung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nicht nur seit dem Eröterungstermin sind mittlerweile viele Menschen der Ansicht, dass der Bahnübergang und die K 904 dauerhaft geschlossen bleiben sollten und weder eine Brücke noch eine Unterführung gebaut werden sollte“, spricht er die sogenannte Nulllösung an. Und die, betonen die BI-Vertreter, koste auch null Euro. Die Brücke und die damit verbundenen weiteren Vorhaben belasteten die Bürger dagegen mit Kosten zwischen 18 und 25 Millionen Euro. „Immer mehr Menschen begreifen, um was es sich dabei handelt, nämlich um reine Steuerverschwendung“, sagt Lydia Naunheim.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Verantwortlichen im Main-Kinzig-Kreis scheint der Bürgerwille allerdings nicht zu interessieren“, spricht die BI-Sprecherin eine strittige Frage an – nämlich die, ob der Main-Kinzig-Kreis überhaupt dazu legitimiert war, das alte Planfeststellungsverfahren, das 2006 eröffnet worden war, einzustellen und dann ein neues Verfahren zu eröffnen. „Diese Frage wurde beim Erörterungstermin nicht beantwortet.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hat der Kreistag überhaupt grünes Licht für das Vorhaben gegeben? Wie ein Kreissprecher auf GNZ-Nachfrage antwortet, war der mögliche Bau der Omegabrücke bisher kein Tagesordnungspunkt im Kreistag. Und: „Zum jetzigen Zeitpunkt geht die Verwaltung davon aus, dass auch im weiteren Verlauf des Verfahrens kein Kreistagsbeschluss dazu erforderlich sein wird.“ In einer Antwort auf eine Anfrage der BI schreibt die Kreisverwaltung: „Der politische Entscheidungsprozess war lange vorher abgeschlossen und ist rückwirkend nicht in Frage zu stellen.“ Darin verweist die Verwaltung auf einen Beschluss des Kreisausschusses von 2016, das Planungsverfahren fortzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>BI erwartet Kosten in Millionenhöhe für Stadt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Anfang an hatte die Kreisspitze die Zustimmung der Stadt Gelnhausen zu einer Bedingung für das Vorhaben gemacht. Zweimal haben die Stadtverordneten für die Errichtung der Omegabrücke mehrheitlich die Hände gehoben, zunächst 2018, dann erneut im vergangenen Jahr. Die BI hatte die Abstimmungsergebnisse beide Male deutlich kritisiert. „Den meisten Stadtverordneten scheinen der Wille und der Schutz der Bürger aus Hailer und Meerholz egal zu sein“, sagt Lydia Naunheim. „Sie haben im Oktober 2023 die Brücke befürwortet, ohne die neuen Planfeststellungsunterlagen zuvor zu prüfen und zu bewerten.“ Denn dann, meinen die BI-Vertreter, hätten sie bemerkt, dass im Zuge des Projekts deutliche Kosten auf die Stadt zukommen. Hintergrund ist die Verlegung der Bahn- und der Ladestraße auf einer Länge von 250 Metern, die, wie aus dem Feststellungsentwurf hervorgeht, für die Zufahrt zur Brücke erforderlich wird. „Da es sich um Gemeindestraßen handelt, muss die Stadt für den Neubau zahlen, dazu kommen noch die Kosten für Elektroleitungen, Gas- und Wasserleitungen und Kanäle“, rechnet Bodo Delhey mit einem Millionenbetrag. „Diese Kosten hatte keiner auf dem Schirm, auch nicht der Bürgermeister, der immer davon spricht, dass das Vorhaben die Stadtkasse nicht belastet. Beim Erörterungstermin hat sich bestätigt, dass das Gegenteil der Fall ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage der GNZ, welche Arbeiten und Kosten bezüglich der Verlegung der Straßen im Zuge der Omegabrücke auf die Stadt zukämen, antwortet das Rathaus etwas knapp: „Es liegen noch keine neuen Informationen zu den erfragten Baumaßnahmen, den Kosten für die Stadt Gelnhausen und zum Baubeginn vor.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterschriftenaktion soll Stadtparlament zum Umdenken bringen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie geht es weiter? Neben der angekündigten Verkehrszählung will die BI eine neue Unterschriftenaktion für die dauerhafte Schließung des Bahnübergangs und der K 904 starten, die sich an das Stadtparlament richten soll. Ziel ist es, einen erneuten Parlamentsbeschluss herbeizuführen. Am 1. September wollen die Mitglieder beim Schöpfungstag in Meerholz Unterschriften sammeln und über die Auswirkungen des Vorhabens informieren. Und die sind aus Sicht der BI verheerend: Zu den Problemen, die die Initiative anprangert, gehören die Versetzung der Meerholzer Schlossmauer, die Enteignung von Gärten im Heimatfriedering, drohende Staus und Rückstaus in der Liebloser Straße und der Ortsdurchfahrt durch die neue Ampelanlage, die Zunahme des Verkehrs inklusive einer Verschärfung der Lärm- und Abgasbelastung, Gefahren für Radfahrer, Schüler und die Bewohner des angrenzenden Seniorenheims und Auswirkungen auf die Natur. Unter anderem führen die BI-Vertreter einen Retentionsraumverlust von 7 000 Kubikmetern, einen Flächenverlust von 5 bis 6 Hektar und eine Neuversiegelung von etwa 5 000 Quadratmetern in den Kinzigauen an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der politische Willensbildungsprozess ist also zumindest aus Sicht der Bürgerinitiative noch lange nicht abgeschlossen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>BG für nachhaltige Waldbewirtschaftung</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/bg-fuer-nachhaltige-waldbewirtschaftung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bodo Delhey]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 10:41:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtwald]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während die Stadt gespannt auf die Fertigstellung des neuen Forsteinrichtungswerks wartet, präsentieren die Bürger für Gelnhausen (BG) ihre Vorstellungen von der künftigen Entwicklung des Gelnhäuser Stadtwaldes. Für die BG ist klar: Es soll eine naturnähere Entwicklung sein. Die Grundlage dafür hat die Stadtverordnetenversammlung im Juni vergangenen Jahres geschaffen. Sie beschloss als neue Prioritäten für die Bewirtschaftung des Waldes 1. Anpassung an den Klimawandel, 2. Naturschutz, 3. Erhaltung der Wasserspeicherfähigkeit, 4. Naherholung. „All diese Aspekte sind Leistungen eines gesunden Waldökosystems“, sagt Bodo Delhey, Stellvertretender Vorsitzender der BG. „Wir müssen also nur dafür sorgen, dass unser Stadtwald gesund bleibt.“ Um das zu erreichen, müssten alle beeinflussbaren Stressfaktoren minimiert werden. Jeder Eingriff schädigt und schwächt den Wald. Besonders kritisch sieht die BG weitere Auflichtungen. Denn Wald schafft sich sein eigenes Standortklima, wenn man ihn lässt. Jeder kennt die angenehme Kühle im Schatten eines Buchenbestandes mit geschlossenem Kronendach an heißen Sommertagen. In den letzten Jahren ist der Stadtwald allerdings immer lückiger geworden. Hier summieren sich die Effekte von der Beseitigung borkenkäferbefallener Fichten, Durchforstungsaktionen und Sturmschäden. Auflichtung führt zur Aufheizung, und Auflichtung schafft Ränder, an denen hochgewachsene Bäume der Sonne und dem Wind schutzlos ausgesetzt sind. Es gilt zu verhindern, dass der Stadtwald durch solche Effekte in eine Abwärtsspirale gerät. Da Wirtschaftlichkeit, das heißt Erträge aus dem Holzverkauf, nicht mehr zu den Prioritäten gehören, sieht die BG Spielraum dafür, den Holzeinschlag im Stadtwald zu reduzieren. „Wir begrüßen, dass unser Revierförster dies in der Hiebsplanung für 2023/24 schon ein Stück weit berücksichtigt hat“, lobt BG-Mitglied Mario Röder, Vorsitzender des Bau- und Umweltausschusses. „Wenn wir einen klimaresilienten Wald wollen, müssen wir die Holzentnahme jedoch weiter reduzieren.“ Das heiße aber auch, dass nicht mehr allen Wünschen von Bürgern nach Brennholz aus dem Stadtwald entsprochen werden könne. Für einen gesunden, anpassungsfähigen Wald setzen die Bürger für Gelnhausen auf natürliche Verjüngung. Sie wollen die Standortbedingungen darüber entscheiden lassen, welcher Baum sich jeweils durchsetzt. Der Stadtwald ist in großen Teilen ein schöner Laubmischwald – dominiert von Buchen, aber mit eingestreuten Eichen, Hainbuchen, Bergahorn und sogar Esskastanien. Alle enthaltenen Arten verjüngen sich auf natürlichem Weg, wie jeder Spaziergänger feststellen kann. Ein gepflanzter Baum ist immer ein Baum mit Handicap. Das Wurzelwerk ist schlechter ausgebildet und schafft es meist nicht, an tiefergelegenes Wasser im Boden zu kommen. Die BG betont die überragende Bedeutung des Bodens, des darin gespeicherten Wassers und der dort lebenden Organismen für die Resilienz des Waldes. Wird der Boden durch tonnenschwere Maschinen verdichtet, verliert er seine Speicherfähigkeit für Wasser. Das verschärft den klimabedingten Stress für die Bäume. Unter Bodenverdichtung leiden auch Pilze und andere Bodenorganismen, deren Aufgabe es ist, die Nährstoffe von Laubstreu und totem Holz den Bäumen wieder verfügbar zu machen. Profitieren kann das Waldökosystem von mehr Totholz. Stehendes Totholz bietet als wichtiges Strukturelement im Wald vielen Vögeln, Wirbeltieren und Insekten Lebensraum. Liegendes Totholz wird allmählich von Pilzen und Insekten zersetzt. Totholz sichert so die Artenvielfalt im Wald und schafft das perfekte Nährbett für Baumkeimlinge. Es speichert Wasser, wird zu nährstoffreichem Humus und spendet Schutz. Philipp Buchenau, BG-Mitglied und Stellvertretender Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Gelnhausen Mitte, hat den Wildbestand als Einflussfaktor für die Waldentwicklung besonders im Blick. Wildschweine im Wald sieht er als durchaus nützlich, weil sie den Boden auflockern und Baumsamen verbreiten. Reh- und Damwild verursache in einigen Bereichen des Stadtwaldes seit Jahren starke Verbissschäden, insbesondere an jungen Weißtannen, die anstelle der Fichten zukünftig als Holzlieferant dienen sollen. „Da kann nur eine intensivere Bejagung helfen“, so Buchenau. Die Jagdgenossenschaft GN-Mitte hat sich dieses Problems inzwischen angenommen. Die BG erinnert daran, dass der Stadtwald ein Bürgerwald ist: „Wir alle wollen auch in Zukunft von den Leistungen eines gesunden Waldes profitieren. Das neue Forsteinrichtungswerk stellt dafür hoffentlich die richtigen Weichen.“</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Während die Stadt gespannt auf die Fertigstellung des neuen Forsteinrichtungswerks wartet, präsentieren die Bürger für Gelnhausen (BG) ihre Vorstellungen von der künftigen Entwicklung des Gelnhäuser Stadtwaldes.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die BG ist klar: Es soll eine naturnähere Entwicklung sein. Die Grundlage dafür hat die Stadtverordnetenversammlung im Juni vergangenen Jahres geschaffen. Sie beschloss als neue Prioritäten für die Bewirtschaftung des Waldes 1. Anpassung an den Klimawandel, 2. Naturschutz, 3. Erhaltung der Wasserspeicherfähigkeit, 4. Naherholung. „All diese Aspekte sind Leistungen eines gesunden Waldökosystems“, sagt Bodo Delhey, Stellvertretender Vorsitzender der BG. „Wir müssen also nur dafür sorgen, dass unser Stadtwald gesund bleibt.“ Um das zu erreichen, müssten alle beeinflussbaren Stressfaktoren minimiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder Eingriff schädigt und schwächt den Wald. Besonders kritisch sieht die BG weitere Auflichtungen. Denn Wald schafft sich sein eigenes Standortklima, wenn man ihn lässt. Jeder kennt die angenehme Kühle im Schatten eines Buchenbestandes mit geschlossenem Kronendach an heißen Sommertagen. In den letzten Jahren ist der Stadtwald allerdings immer lückiger geworden. Hier summieren sich die Effekte von der Beseitigung borkenkäferbefallener Fichten, Durchforstungsaktionen und Sturmschäden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auflichtung führt zur Aufheizung, und Auflichtung schafft Ränder, an denen hochgewachsene Bäume der Sonne und dem Wind schutzlos ausgesetzt sind. Es gilt zu verhindern, dass der Stadtwald durch solche Effekte in eine Abwärtsspirale gerät.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><a href="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0169_lowres.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="800" src="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0169_lowres.jpg" alt="" class="wp-image-8813" style="width:300px" srcset="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0169_lowres.jpg 600w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0169_lowres-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Da Wirtschaftlichkeit, das heißt Erträge aus dem Holzverkauf, nicht mehr zu den Prioritäten gehören, sieht die BG Spielraum dafür, den Holzeinschlag im Stadtwald zu reduzieren. „Wir begrüßen, dass unser Revierförster dies in der Hiebsplanung für 2023/24 schon ein Stück weit berücksichtigt hat“, lobt BG-Mitglied Mario Röder, Vorsitzender des Bau- und Umweltausschusses. „Wenn wir einen klimaresilienten Wald wollen, müssen wir die Holzentnahme jedoch weiter reduzieren.“ Das heiße aber auch, dass nicht mehr allen Wünschen von Bürgern nach Brennholz aus dem Stadtwald entsprochen werden könne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für einen gesunden, anpassungsfähigen Wald setzen die Bürger für Gelnhausen auf natürliche Verjüngung. Sie wollen die Standortbedingungen darüber entscheiden lassen, welcher Baum sich jeweils durchsetzt. Der Stadtwald ist in großen Teilen ein schöner Laubmischwald – dominiert von Buchen, aber mit eingestreuten Eichen, Hainbuchen, Bergahorn und sogar Esskastanien. Alle enthaltenen Arten verjüngen sich auf natürlichem Weg, wie jeder Spaziergänger feststellen kann. Ein gepflanzter Baum ist immer ein Baum mit Handicap. Das Wurzelwerk ist schlechter ausgebildet und schafft es meist nicht, an tiefergelegenes Wasser im Boden zu kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die BG betont die überragende Bedeutung des Bodens, des darin gespeicherten Wassers und der dort lebenden Organismen für die Resilienz des Waldes. Wird der Boden durch tonnenschwere Maschinen verdichtet, verliert er seine Speicherfähigkeit für Wasser. Das verschärft den klimabedingten Stress für die Bäume. Unter Bodenverdichtung leiden auch Pilze und andere Bodenorganismen, deren Aufgabe es ist, die Nährstoffe von Laubstreu und totem Holz den Bäumen wieder verfügbar zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Profitieren kann das Waldökosystem von mehr Totholz. Stehendes Totholz bietet als wichtiges Strukturelement im Wald vielen Vögeln, Wirbeltieren und Insekten Lebensraum. Liegendes Totholz wird allmählich von Pilzen und Insekten zersetzt. Totholz sichert so die Artenvielfalt im Wald und schafft das perfekte Nährbett für Baumkeimlinge. Es speichert Wasser, wird zu nährstoffreichem Humus und spendet Schutz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Philipp Buchenau, BG-Mitglied und Stellvertretender Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Gelnhausen Mitte, hat den Wildbestand als Einflussfaktor für die Waldentwicklung besonders im Blick. Wildschweine im Wald sieht er als durchaus nützlich, weil sie den Boden auflockern und Baumsamen verbreiten. Reh- und Damwild verursache in einigen Bereichen des Stadtwaldes seit Jahren starke Verbissschäden, insbesondere an jungen Weißtannen, die anstelle der Fichten zukünftig als Holzlieferant dienen sollen. „Da kann nur eine intensivere Bejagung helfen“, so Buchenau. Die Jagdgenossenschaft GN-Mitte hat sich dieses Problems inzwischen angenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die BG erinnert daran, dass der Stadtwald ein Bürgerwald ist: „Wir alle wollen auch in Zukunft von den Leistungen eines gesunden Waldes profitieren. Das neue Forsteinrichtungswerk stellt dafür hoffentlich die richtigen Weichen.“</p>
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		<title>BG wollen Parkhaus Berliner Straße</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/bg-will-parkhaus-berliner-strasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bodo Delhey]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2024 10:31:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Parken]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Der Kreis steht auf der Bremse“ Geplantes Parkhaus an der Berliner Straße: Bürger für Gelnhausen machen Druck Auf dem Parkplatz am ehemaligen Modehaus Böhm sollen ein Parkhaus und eine Erweiterung der Philipp-Reis-Schule entstehen. Falls der Kreis sein Teilstück nicht erwirbt, wollen die Bürger für Gelnhausen die Fläche komplett für ein Parkhaus nutzen – und dem Schulträger jetzt ein Ultimatum stellen. Foto: Archiv Gelnhausen (re/mab). Von der Umgestaltung der Röther Gasse bis zum autofreien Obermarkt – das geplante neue Parkhaus an der Berliner Straße spielt nahezu für jedes Vorhaben in der Altstadt eine Schlüsselrolle. Jetzt machen die Bürger für Gelnhausen Druck und fordern, dem Main-Kinzig-Kreis ein Ultimatum zu setzen. Eigentlich könnte jetzt alles ganz einfach und vor allem schnell gehen mit dem neuen Eingang zur Altstadt im Bereich Casino und Röther Gasse, heißt es in einer Pressemitteilung der Bürger für Gelnhausen (BG). Und: Das treffe auch auf die Verbesserung der Verkehrs- und Parksituation für den Obermarkt und die Stadthalle zu. „Umfangreiche Fördermittel von Bund und Land und die passenden Konzepte stehen zur Verfügung. Also alles in bester Ordnung? Leider nicht. Der Main-Kinzig-Kreis steht auf der Bremse“, heißt es in der BG-Mitteilung. Dabei bezieht sich die Wählergemeinschaft auf das geplante neue Parkhaus am ehemaligen Modehaus Böhm und die dringend erforderliche Erweiterung der Philipp-Reis-Schule. Voraussetzung für die Umsetzung des gemeinsamen Projektes von Kommune und Schulträger (Main-Kinzig-Kreis) ist der Verkauf einer rund 500 Quadratmeter großen Teilfläche „In der Planke“ von der Stadt an den Kreis. Die zuständigen politischen Gremien auf beiden Seiten haben dazu längst grünes Licht gegeben, bis heute hat das Grundstück jedoch noch immer nicht seinen Besitzer gewechselt. Somit existieren auch noch keine Pläne für den Erweiterungsbau der Schule, wodurch auch das Parkhaus keine Gestalt annehmen kann. Wie die BG betonen, nimmt dieses jedoch eine Schlüsselrolle bei der Umgestaltung der Röther Gasse, der Verkehrsentlastung am Obermarkt und für die Verbesserung der Parksituation an der Stadthalle ein. „Die zusätzlichen Parkplätze werden dringend benötigt, um die Stadtentwicklung endlich voranzutreiben und die ganzen schönen Konzepte Wirklichkeit werden zu lassen“, macht die Wählergemeinschaft Druck. Hinzu komme, dass die Fördermittel nicht unbefristet genutzt werden könnten. So stünden zum Beispiel die Landesmittel mit eine Quote von 66 Prozent der Kosten für die Röther Gasse nur noch bis 2026 zur Verfügung. Eine ganzheitliche, gemeinsame Planung von Stadt und Kreis sei für die Entwicklung des Quartiers und die Schulerweiterung unumgänglich. In ihrer Mitteilung gehen die BG auch auf eine weitere Option ein, die sich der Stadt vor Kurzem eröffnet hat und die dazu führen könnte, dass das Parkhaus größer als bislang vorgesehen wird. So hat zwischenzeitlich eine Erbengemeinschaft ein Grundstück unmittelbar neben dem Gebäude der Philipp-Reis-Schule zum Verkauf angeboten, das sich die Stadt für 160 000 Euro per Vorkaufsrecht sichern kann. Die Hoffnung: Der Kreis könnte diese Fläche in seine Planungen für die Schulerweiterung einbeziehen und der Stadt den Parkplatz überlassen. Ob der Schulträger dazu bereit ist, steht bislang noch nicht fest. Wie die BG betonen, ermögliche das Ziehen des Vorkaufsrechts, die Planungen für das Parkhaus jetzt weiter voranzutreiben. „Allerdings gibt es nach wie vor keine konkreten Planungen für die Schulerweiterung. Auch im Etat 2024/2025 hat der Kreis keine entsprechenden Investitionen vorgesehen“, kritisiert die Wählergemeinschaft. „Seit 2017 werden Jahr für Jahr Mittel für das neue Parkdeck an der Berliner Straße in den Haushalt der Stadt eingestellt. Sieben Jahre, in denen nichts passiert ist“, kritisieren die BG und fordern, dass dieses „so wichtige Projekt für die Entwicklung unserer Heimatstadt nicht mehr länger aufgeschoben, sondern zeitnah umgesetzt wird“. Und dafür soll die Stadt dem Kreis jetzt ein Ultimatum setzen. Wie die Wählergemeinschaft in einem Antrag für die heutige Sitzung der Stadtverordneten fordert, soll dem Main-Kinzig-Kreis bis zum 31. Dezember 2024 eine Frist gesetzt werden, um die Kaufoption über das 500 Quadratmeter große Grundstück „In der Planke“ zu vollziehen. „Das ist nach mehreren Jahren ohne Entscheidung des Schulträgers in Sachen Schulerweiterung durchaus legitim“, heißt es in der BG-Mitteilung. Übe der Kreis diese Option nicht aus, solle das Parkhaus kurzfristig über die gesamte Fläche geplant und mit Priorität realisiert werden. „Der Kreis muss sich jetzt entscheiden, wie es weitergehen soll. Es liegt auch in seinem Interesse, die Kreisstadt Gelnhausen in ihrer weiteren Entwicklung zu unterstützen und nicht noch unnötig Hemmnisse zu schaffen.“ Die Stadtversammlung beginnt am heutigen Abend um 19.30 Uhr im Barbarossasaal des Main-Kinzig-Forums.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Der Kreis steht auf der Bremse“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Geplantes Parkhaus an der Berliner Straße: Bürger für Gelnhausen machen Druck</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Parkplatz am ehemaligen Modehaus Böhm sollen ein Parkhaus und eine Erweiterung der Philipp-Reis-Schule entstehen. Falls der Kreis sein Teilstück nicht erwirbt, wollen die Bürger für Gelnhausen die Fläche komplett für ein Parkhaus nutzen – und dem Schulträger jetzt ein Ultimatum stellen. Foto: Archiv</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen (re/mab). Von der Umgestaltung der Röther Gasse bis zum autofreien Obermarkt – das geplante neue Parkhaus an der Berliner Straße spielt nahezu für jedes Vorhaben in der Altstadt eine Schlüsselrolle. Jetzt machen die Bürger für Gelnhausen Druck und fordern, dem Main-Kinzig-Kreis ein Ultimatum zu setzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich könnte jetzt alles ganz einfach und vor allem schnell gehen mit dem neuen Eingang zur Altstadt im Bereich Casino und Röther Gasse, heißt es in einer Pressemitteilung der Bürger für Gelnhausen (BG). Und: Das treffe auch auf die Verbesserung der Verkehrs- und Parksituation für den Obermarkt und die Stadthalle zu. „Umfangreiche Fördermittel von Bund und Land und die passenden Konzepte stehen zur Verfügung. Also alles in bester Ordnung? Leider nicht. Der Main-Kinzig-Kreis steht auf der Bremse“, heißt es in der BG-Mitteilung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei bezieht sich die Wählergemeinschaft auf das geplante neue Parkhaus am ehemaligen Modehaus Böhm und die dringend erforderliche Erweiterung der Philipp-Reis-Schule. Voraussetzung für die Umsetzung des gemeinsamen Projektes von Kommune und Schulträger (Main-Kinzig-Kreis) ist der Verkauf einer rund 500 Quadratmeter großen Teilfläche „In der Planke“ von der Stadt an den Kreis. Die zuständigen politischen Gremien auf beiden Seiten haben dazu längst grünes Licht gegeben, bis heute hat das Grundstück jedoch noch immer nicht seinen Besitzer gewechselt. Somit existieren auch noch keine Pläne für den Erweiterungsbau der Schule, wodurch auch das Parkhaus keine Gestalt annehmen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die BG betonen, nimmt dieses jedoch eine Schlüsselrolle bei der Umgestaltung der Röther Gasse, der Verkehrsentlastung am Obermarkt und für die Verbesserung der Parksituation an der Stadthalle ein. „Die zusätzlichen Parkplätze werden dringend benötigt, um die Stadtentwicklung endlich voranzutreiben und die ganzen schönen Konzepte Wirklichkeit werden zu lassen“, macht die Wählergemeinschaft Druck.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinzu komme, dass die Fördermittel nicht unbefristet genutzt werden könnten. So stünden zum Beispiel die Landesmittel mit eine Quote von 66 Prozent der Kosten für die Röther Gasse nur noch bis 2026 zur Verfügung. Eine ganzheitliche, gemeinsame Planung von Stadt und Kreis sei für die Entwicklung des Quartiers und die Schulerweiterung unumgänglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Mitteilung gehen die BG auch auf eine weitere Option ein, die sich der Stadt vor Kurzem eröffnet hat und die dazu führen könnte, dass das Parkhaus größer als bislang vorgesehen wird. So hat zwischenzeitlich eine Erbengemeinschaft ein Grundstück unmittelbar neben dem Gebäude der Philipp-Reis-Schule zum Verkauf angeboten, das sich die Stadt für 160 000 Euro per Vorkaufsrecht sichern kann. Die Hoffnung: Der Kreis könnte diese Fläche in seine Planungen für die Schulerweiterung einbeziehen und der Stadt den Parkplatz überlassen. Ob der Schulträger dazu bereit ist, steht bislang noch nicht fest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die BG betonen, ermögliche das Ziehen des Vorkaufsrechts, die Planungen für das Parkhaus jetzt weiter voranzutreiben. „Allerdings gibt es nach wie vor keine konkreten Planungen für die Schulerweiterung. Auch im Etat 2024/2025 hat der Kreis keine entsprechenden Investitionen vorgesehen“, kritisiert die Wählergemeinschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Seit 2017 werden Jahr für Jahr Mittel für das neue Parkdeck an der Berliner Straße in den Haushalt der Stadt eingestellt. Sieben Jahre, in denen nichts passiert ist“, kritisieren die BG und fordern, dass dieses „so wichtige Projekt für die Entwicklung unserer Heimatstadt nicht mehr länger aufgeschoben, sondern zeitnah umgesetzt wird“. Und dafür soll die Stadt dem Kreis jetzt ein Ultimatum setzen. Wie die Wählergemeinschaft in einem Antrag für die heutige Sitzung der Stadtverordneten fordert, soll dem Main-Kinzig-Kreis bis zum 31. Dezember 2024 eine Frist gesetzt werden, um die Kaufoption über das 500 Quadratmeter große Grundstück „In der Planke“ zu vollziehen. „Das ist nach mehreren Jahren ohne Entscheidung des Schulträgers in Sachen Schulerweiterung durchaus legitim“, heißt es in der BG-Mitteilung. Übe der Kreis diese Option nicht aus, solle das Parkhaus kurzfristig über die gesamte Fläche geplant und mit Priorität realisiert werden. „Der Kreis muss sich jetzt entscheiden, wie es weitergehen soll. Es liegt auch in seinem Interesse, die Kreisstadt Gelnhausen in ihrer weiteren Entwicklung zu unterstützen und nicht noch unnötig Hemmnisse zu schaffen.“ Die Stadtversammlung beginnt am heutigen Abend um 19.30 Uhr im Barbarossasaal des Main-Kinzig-Forums.</p>




<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="626" height="294" src="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2024/06/Parkplatz-Berliner-Strasse.jpg" alt="" class="wp-image-8017" srcset="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2024/06/Parkplatz-Berliner-Strasse.jpg 626w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2024/06/Parkplatz-Berliner-Strasse-300x141.jpg 300w" sizes="(max-width: 626px) 100vw, 626px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Antrag auf Bezuschussung PV BKW</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/antrag-auf-bezuschussung-pv-bkw/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2023 10:22:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit die Stadtverordnetenversammlung am 8. März 2023 die Förderung von Photovoltaikanlagen und Balkonkraftwerken einstimmig beschlossen hat, erreichen uns zahlreiche Anfragen nach den Inhalten der Beschlüsse. Um diesen Informationsbedürfnis nachzukommen hatten wir hier den auszufüllenden Antrag veröffentlicht, und in einem weiteren Beitrag die beschlossenen Förderrichtlinien. Aus rechtlichen Gründen müssen wir das Antragsformular von unserer Seite entfernen &#8211; tut uns leid! Der Antrag kann ab sofort unter www.gelnhausen.de/klimaschutz heruntergeladen werden. Dort sind auch die Förderrichtlinien hinterlegt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit die Stadtverordnetenversammlung am 8. März 2023 die Förderung von Photovoltaikanlagen und Balkonkraftwerken einstimmig beschlossen hat, erreichen uns zahlreiche Anfragen nach den Inhalten der Beschlüsse. Um diesen Informationsbedürfnis nachzukommen hatten wir hier den auszufüllenden Antrag veröffentlicht, und in einem weiteren Beitrag die beschlossenen Förderrichtlinien.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Aus rechtlichen Gründen müssen wir das Antragsformular von unserer Seite entfernen &#8211; tut uns leid!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Antrag kann ab sofort unter <a href="http://www.gelnhausen.de/klimaschutz" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.gelnhausen.de/klimaschutz</a>  heruntergeladen werden. Dort sind auch die Förderrichtlinien hinterlegt. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/antrag-auf-bezuschussung-pv-bkw/">Antrag auf Bezuschussung PV BKW</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Förderrichtlinie zur Bezuschussung von Photovoltaikanlagen und Balkonkraftwerken der Stadt Gelnhausen</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/foerderrichtlinie-zur-bezuschussung-von-photovoltaikanlagen-und-balkonkraftwerken-der-stadt-gelnhausen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2023 10:07:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einstimmig beschlossen in der Stadtverordnetenversammlung am 08.03.2023</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-luminous-vivid-orange-color">Einstimmig beschlossen in der Stadtverordnetenversammlung am 08.03.2023</mark></em></strong></p>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2023/03/Foerderrichtlinie.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von Foerderrichtlinie."></object><a id="wp-block-file--media-20ee5ab5-8f2e-4f42-91b4-31d4ad86d05c" href="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2023/03/Foerderrichtlinie.pdf">Foerderrichtlinie</a><a href="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2023/03/Foerderrichtlinie.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" aria-describedby="wp-block-file--media-20ee5ab5-8f2e-4f42-91b4-31d4ad86d05c" download>Herunterladen</a></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Info Termin muss verschoben werden</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/info-termin-muss-verschoben-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Mar 2023 18:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Haitz]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://buergerfuergelnhausen.de/?p=7874</guid>

					<description><![CDATA[<p>EILMELDUNG Da unser Referent Gerhard wegen einer Erkrankung für die Info-Veranstaltung zu Balkonkraftwerken morgen, Samstag 18.03.23 in der Mehrzweckhalle Haitz, nicht zur Verfügung steht, müssen wir den Termin verschieben. In der kurzen Zeit konnten wir keinen Ersatz organisieren. Der neue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>EILMELDUNG</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Da unser Referent Gerhard wegen einer Erkrankung für die Info-Veranstaltung zu Balkonkraftwerken morgen, Samstag 18.03.23 in der Mehrzweckhalle Haitz, nicht zur Verfügung steht, müssen wir den Termin verschieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der kurzen Zeit konnten wir keinen Ersatz organisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/info-termin-muss-verschoben-werden/">Info Termin muss verschoben werden</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Informationsveranstaltung Balkonkraftwerke am 18. März um 14 Uhr in Haitz</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/informationsveranstaltung-balkonkraftwerke-am-18-maerz-um-14-uhr-in-haitz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Mar 2023 21:15:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Haitz]]></category>
		<category><![CDATA[Höchst]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mittlerweile weiß jeder, dass die Klimakrise und steigende Stromkosten den Umstieg auf erneuerbare Energien, vor allem auf Wind- und Solarenergie, erfordern. Aber wie kann das für mich als Mieter oder Hauseigentümer auch ohne viel Aufwand funktionieren? Gibt es auch kostengünstige Lösungen für den eher kleinen Geldbeutel? Ja, das kann funktionieren und ja, die gibt es. Kommen Sie einfach am 18. März 2023 um 14:00 Uhr zur Informationsveranstaltung über Balkonkraftwerke der Bürger für Gelnhausen im Kollegraum der Mehrzweckhalle Haitz. Referent ist Herr Gerhard Müller-Waldheim, Experte für Balkonkraftwerke der People for Future Gelnhausen. Erfahren Sie alles über die Installation und Nutzung dieser kleinen Photovoltaikanlagen. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Dies ist bereits die zweite Veranstaltung zum Thema Balkonkraftwerke. Viele haben das Informationsangebot der Bürger für Gelnhausen schon im November 2022 genutzt. Jetzt haben die Stadtverordneten die Förderrichtlinien beschlossen, die Voraussetzung um die Installation von Photovoltaikanlagen und Balkonkraftwerken in 2023 zu bezuschussen. Die Zuschüsse können jetzt beantragt werden. Ein Grund mehr für die Wählergemeinschaft allen interessierten Bürgern jetzt erneut die Möglichkeit zu geben, sich ausführlich über alle wesentlichen Fakten zu informieren.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/informationsveranstaltung-balkonkraftwerke-am-18-maerz-um-14-uhr-in-haitz/">Informationsveranstaltung Balkonkraftwerke am 18. März um 14 Uhr in Haitz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile weiß jeder, dass die Klimakrise und steigende Stromkosten den Umstieg auf erneuerbare Energien, vor allem auf Wind- und Solarenergie, erfordern. Aber wie kann das für mich als Mieter oder Hauseigentümer auch ohne viel Aufwand funktionieren? Gibt es auch kostengünstige Lösungen für den eher kleinen Geldbeutel? Ja, das kann funktionieren und ja, die gibt es.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommen Sie einfach am <strong>18. März 2023 um 14:00 Uhr zur Informationsveranstaltung über Balkonkraftwerke der Bürger für Gelnhausen im Kollegraum der Mehrzweckhalle Haitz</strong>. Referent ist Herr Gerhard Müller-Waldheim, Experte für Balkonkraftwerke der People for Future Gelnhausen. Erfahren Sie alles über die Installation und Nutzung dieser kleinen Photovoltaikanlagen. Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist bereits die zweite Veranstaltung zum Thema Balkonkraftwerke. Viele haben das Informationsangebot der Bürger für Gelnhausen schon im November 2022 genutzt. Jetzt haben die Stadtverordneten die Förderrichtlinien beschlossen, die Voraussetzung um die Installation von Photovoltaikanlagen und Balkonkraftwerken in 2023 zu bezuschussen. Die Zuschüsse können jetzt beantragt werden. Ein Grund mehr für die Wählergemeinschaft allen interessierten Bürgern jetzt erneut die Möglichkeit zu geben, sich ausführlich über alle wesentlichen Fakten zu informieren.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/informationsveranstaltung-balkonkraftwerke-am-18-maerz-um-14-uhr-in-haitz/">Informationsveranstaltung Balkonkraftwerke am 18. März um 14 Uhr in Haitz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Schaufensterbeschlüsse vermeiden“</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/schaufensterbeschluesse-vermeiden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2023 18:19:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Joh-Immobilie]]></category>
		<category><![CDATA[Mittlauer Weg]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://buergerfuergelnhausen.de/?p=7847</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fraktionsumfrage zum Jahreswechsel: Jochen Zahn (BG) spricht über seine Wünsche für Gelnhausen GNZ: Welche drei Dinge wünschen Sie sich für die Stadt Gelnhausen im kommenden Jahr? Jochen Zahn: Erstens: einen Bürgermeister, der transparent handelt, die Beschlüsse der Stadtverordneten umsetzt und gemeinsam mit Parlament und Verwaltung sachorientierte Lösungen findet. Zweitens: die Stärkung der Verwaltung durch die Besetzung offener Stellen, den effizienten Umbau der Verwaltung mit flexiblen Einsatzmöglichkeiten und mehr Eigenverantwortung und weniger „Schaufensterbeschlüsse“ (Weltkulturerbe/Gendersprache/mehrsprachige Homepage), die unnötig viel Arbeit machen. Drittens: eine rasche kompromissfähige Lösung der Kernprobleme wie Stadthalle, Mittlauer Weg, JOH-Gelände und so weiter. Wenn Sie die absolute Mehrheit im Stadtparlament hätten, was würden Sie als Erstes beschließen? Den Beschluss einer rechtskonformen Kindergarten-Satzung, basierend auf einer Kosten-Nutzen-Analyse, frei von Wahlkampf- und sonstigen populistischen Taktiken und entsprechend der aktuellen Rechtslage. Gelnhausen sollte nicht wieder einen Sonderweg gehen, sondern sich an Vorgehensweisen orientieren, die auch in anderen Kommunen erfolgreich und vor allem weniger kontrovers praktiziert werden. Was war aus Ihrer Sicht der beste Stadtverordnetenbeschluss im Jahr 2022? Der Beschluss zur Aufstellung eines neuen Bebauungsplans für die Südstadt. Er bietet möglichen Investoren Rechtssicherheit und gestattet der Stadt Gelnhausen, Einfluss auf die Gestaltung zu nehmen. Und was der schlechteste? Die Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuern. Die ursprünglich vom Bürgermeister veranschlagte Erhöhung wurde durch die intensive Arbeit von BG, CDU und Grünen zwar erheblich reduziert, doch wäre mehr möglich gewesen. Der Grund: Zunächst wies der aktuelle Haushalt ein Defizit von 1,4 Millionen Euro auf, der sich inzwischen in ein leichtes Plus gewandelt hat. Welche Themen wollen Sie im kommenden Jahr angehen? Die Umsetzung von Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes unter der Prämisse „Transparenz, Gemeinsamkeit, Vermeiden von Schaufensterbeschlüssen“. Maßnahmen zur Umsetzung der Energiewende (Ausbau und Förderung insbesondere von Photovoltaik- und Solaranlagen – vorrangig über Parkplätzen wie beispielsweise am Hallenbad, Speichern, Ladeinfrastruktur auch in städtischen Einrichtungen etc.). Maßnahmen zur Umsetzung der Verkehrswende (Ausbau der Infrastruktur für Fahrradfahrer und Fußgänger durch Reduzierung des innerstädtischen Autoverkehrs, Umstellung auf vollelektrische Stadtbusse etc.). Den Erhalt und die Sicherung der Streuobstwiesen sowie unseres Waldes. Den Erhalt der Kreisstraße 904 und die Verhinderung einer Omegabrücke. Die Erstellung und Umsetzung von Verkehrskonzepten für die Schulen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/schaufensterbeschluesse-vermeiden/">„Schaufensterbeschlüsse vermeiden“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Fraktionsumfrage zum Jahreswechsel: Jochen Zahn (BG) spricht über seine Wünsche für Gelnhausen</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>GNZ: Welche drei Dinge wünschen Sie sich für die Stadt Gelnhausen im kommenden Jahr?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Jochen Zahn: Erstens: einen Bürgermeister, der transparent handelt, die Beschlüsse der Stadtverordneten umsetzt und gemeinsam mit Parlament und Verwaltung sachorientierte Lösungen findet. Zweitens: die Stärkung der Verwaltung durch die Besetzung offener Stellen, den effizienten Umbau der Verwaltung mit flexiblen Einsatzmöglichkeiten und mehr Eigenverantwortung und weniger „Schaufensterbeschlüsse“ (Weltkulturerbe/Gendersprache/mehrsprachige Homepage), die unnötig viel Arbeit machen. Drittens: eine rasche kompromissfähige Lösung der Kernprobleme wie Stadthalle, Mittlauer Weg, JOH-Gelände und so weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn Sie die absolute Mehrheit im Stadtparlament hätten, was würden Sie als Erstes beschließen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Beschluss einer rechtskonformen Kindergarten-Satzung, basierend auf einer Kosten-Nutzen-Analyse, frei von Wahlkampf- und sonstigen populistischen Taktiken und entsprechend der aktuellen Rechtslage. Gelnhausen sollte nicht wieder einen Sonderweg gehen, sondern sich an Vorgehensweisen orientieren, die auch in anderen Kommunen erfolgreich und vor allem weniger kontrovers praktiziert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was war aus Ihrer Sicht der beste Stadtverordnetenbeschluss im Jahr 2022?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Beschluss zur Aufstellung eines neuen Bebauungsplans für die Südstadt. Er bietet möglichen Investoren Rechtssicherheit und gestattet der Stadt Gelnhausen, Einfluss auf die Gestaltung zu nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und was der schlechteste?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuern. Die ursprünglich vom Bürgermeister veranschlagte Erhöhung wurde durch die intensive Arbeit von BG, CDU und Grünen zwar erheblich reduziert, doch wäre mehr möglich gewesen. Der Grund: Zunächst wies der aktuelle Haushalt ein Defizit von 1,4 Millionen Euro auf, der sich inzwischen in ein leichtes Plus gewandelt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welche Themen wollen Sie im kommenden Jahr angehen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umsetzung von Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes unter der Prämisse „Transparenz, Gemeinsamkeit, Vermeiden von Schaufensterbeschlüssen“. Maßnahmen zur Umsetzung der Energiewende (Ausbau und Förderung insbesondere von Photovoltaik- und Solaranlagen – vorrangig über Parkplätzen wie beispielsweise am Hallenbad, Speichern, Ladeinfrastruktur auch in städtischen Einrichtungen etc.).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Maßnahmen zur Umsetzung der Verkehrswende (Ausbau der Infrastruktur für Fahrradfahrer und Fußgänger durch Reduzierung des innerstädtischen Autoverkehrs, Umstellung auf vollelektrische Stadtbusse etc.). Den Erhalt und die Sicherung der Streuobstwiesen sowie unseres Waldes. Den Erhalt der Kreisstraße 904 und die Verhinderung einer Omegabrücke. Die Erstellung und Umsetzung von Verkehrskonzepten für die Schulen.</p>
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		<title>Strom vom eigenen Balkon</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/strom-vom-eigenen-balkon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2022 11:45:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Hailer]]></category>
		<category><![CDATA[Meerholz]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Reinhard Simon (r.) und die „Bürger für Gelnhausen“ hatten Gerhard Müller-Waldheim (l.) eingeladen, der über Balkonkraftwerke informierte. Foto: Ludwig Freitag, 2. Dezember 2022 GNZ Lohnt sich das? Experte gibt Tipps zum Einsatz von Mini-Solaranlagen Gelnhausen-Meerholz (jol). Es ist der Traum vieler: einfach eine kleine Photovoltaikanlage kaufen und direkt an die Steckdose anschließen, um nicht mehr so viel Strom kaufen zu müssen. Ganz so einfach ist es zwar nicht, doch ein Hexenwerk ist die Anschaffung und der Aufbau eines Balkonkraftwerks schon lange nicht mehr. „Sinnvoll ist es auf jeden Fall“, meint Experte Gerhard Müller-Waldheim, Rund 50 Besucher fanden sich im Meerholzer Gemeindezentrum ein, um sich in einer Veranstaltung der „Bürger für Gelnhausen“ von Gerhad Müller-Waldheim rund um das Thema „Balkonkraftwerke“ informieren zu lassen. Dieser machte deutlich, dass zwar einiges zu beachten ist, allerdings mit den kleinen Solaranlagen am Ende einiges an kostbarem Strom selbst produziert und genutzt werden kann. Eine Anlage kostet je nach Größe und Modell zwischen 600 und 1 200 Euro. Mit ein bisschen angepasster Nutzung ist eine Amortisation bereits nach vier oder fünf Jahren geschafft. „Die aktuellen Anlagen liefern mehr als 20 Jahre lang Strom. Und der gekaufte Strom wird sicher nicht billiger.“ Gerhard Müller-Waldheim stellte seine eigene Anlage vor, die seit März läuft. Rund 130 Euro hat er seitdem eingespart. „Im April hatte ich am meisten Ertrag. Der schlechteste Tag im April war etwas besser als der beste Tag im Oktober“, machte der Experte von Parents vor Future Gelnhausen deutlich, dass Photovoltaik ein Saisongeschäft ist. Zudem stelle sich die Standortfrage. Mit der gleichen Anlage an einem besseren Platz seien 40 Prozent mehr Solarstrom drin. Aber auch an einem schlechten Standort lohne es sich. „Aktuell sind wieder viele Anlagen lieferbar“, so der Referent. Es scheitere meist am Aufbau. Hier wolle man ein Netzwerk schaffen, um Elektriker und andere Handwerker in Ruhestand zu gewinnen, die Energiewende ehrenamtlich zu fördern. Um ein Balkonkraftwerk erfolgreich zu betreiben, sei Bewusstsein notwendig. „Wir produzieren dann Strom, wenn wir eigentlich am wenigsten verbrauchen.“ Eine Südlage mit 30 Grad Neigung bringe am meisten. Allerdings könne es auch sinnvoll sein, westliche oder östliche Lagen zu nutzen, um dann Strom zu produzieren, wenn er gebraucht wird. „Jedes überschüssig produzierte Watt geht kostenlos ins Netz.“ Der Zähler laufe dann nicht rückwärts. Sollte man noch einen älteren Zähler haben, würde dieser bei der Anmeldung der Anlage schnell vom Energieversorger ausgetauscht. „Die neuen Zähler sind saldierend“, sprach Gerhard Müller-Waldheim die drei Phasen an, mit denen ein Haus oder eine Wohnung versorgt würden. Das heißt, dass man das Balkonkraftwerk an eine Phase anschließen könne, der Strom dann aber in allen Phasen nutzbar sei. „Der Zähler zählt nur, was wirklich aus dem Netz gezogen wird.“ Durch ein kleines bisschen mehr Spannung sei sichergestellt, dass zunächst der selbst produzierte Strom genutzt wird. „Ich habe meine Anlage an Phase 2, an der der Außenbereich angeschlossen ist.“ Das sei gut, denn die großen Verbraucher würden an den beiden anderen Phasen hängen. Man sollte nicht mehr als 3,5 Kilowatt an einen Stromkreis anschließen. Das komme bei stärkeren Verbrauchern wie Fön oder Waschmaschine schnell zusammen. „Die Waschmaschine sollte dann laufen, wenn wir am meisten Strom produzieren“, gab Gerhard Müller-Waldheim einen Tipp. Dann lohne sich das Balkonkraftwerk noch mehr, als wenn es nur konstante Verbraucher wie Kühlschrank versorge. Rund 300 Watt betrage der Grundbedarf. Das sei mit einer kleinen Anlage zu decken. Die maximale Produktion von 600 Watt gehe schnell darüber hinaus. „Ich lade zum Beispiel mein E-Bike auch nur tagsüber.“ In Sachen Technik gebe es derzeit zwei verschiedene konkurrierende Steckersysteme vom Wechselrichter zur Steckdose. Die Verbindung von der Zelle – meist etwas kleiner als 1 Meter auf 2 Meter – sei standardisiert. „Der Wechselrichter macht aus dem Gleichstrom den Wechselstrom.“ Zudem liefere dieser meist Daten, die über Internet oder Handy abgerufen werden können. Die Anlagen können an Balkonen ebenso wie im Garten oder auf Gartenhütten installiert werden. Je weniger Aufwand und Kosten damit verbunden seien, desto schneller lohne sich die Investition in erneuerbare Energien. „Jeder Beitrag zählt“, ist sich Gerhard Müller-Waldheim sicher. Bei steigenden Strompreisen könne sich das zudem noch schneller lohnen als bisher angenommen. Reinhard Simon bedankte sich im Namen der „Bürger für Gelnhausen“ für die sehr interessanten zwei Stunden. Gerhard Müller-Waldheim nimmt Anfragen nach Informationen gerne per E-Mail an gelnhausen@parentsforfuture.de entgegen.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Reinhard Simon (r.) und die „Bürger für Gelnhausen“ hatten Gerhard Müller-Waldheim (l.) eingeladen, der über Balkonkraftwerke informierte. Foto: Ludwig</p>



<p class="wp-block-paragraph">Freitag, 2. Dezember 2022 GNZ</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lohnt sich das? Experte gibt Tipps zum Einsatz von Mini-Solaranlagen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen-Meerholz (jol). Es ist der Traum vieler: einfach eine kleine Photovoltaikanlage kaufen und direkt an die Steckdose anschließen, um nicht mehr so viel Strom kaufen zu müssen. Ganz so einfach ist es zwar nicht, doch ein Hexenwerk ist die Anschaffung und der Aufbau eines Balkonkraftwerks schon lange nicht mehr. „Sinnvoll ist es auf jeden Fall“, meint Experte Gerhard Müller-Waldheim,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 50 Besucher fanden sich im Meerholzer Gemeindezentrum ein, um sich in einer Veranstaltung der „Bürger für Gelnhausen“ von Gerhad Müller-Waldheim rund um das Thema „Balkonkraftwerke“ informieren zu lassen. Dieser machte deutlich, dass zwar einiges zu beachten ist, allerdings mit den kleinen Solaranlagen am Ende einiges an kostbarem Strom selbst produziert und genutzt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Anlage kostet je nach Größe und Modell zwischen 600 und 1 200 Euro. Mit ein bisschen angepasster Nutzung ist eine Amortisation bereits nach vier oder fünf Jahren geschafft. „Die aktuellen Anlagen liefern mehr als 20 Jahre lang Strom. Und der gekaufte Strom wird sicher nicht billiger.“ Gerhard Müller-Waldheim stellte seine eigene Anlage vor, die seit März läuft. Rund 130 Euro hat er seitdem eingespart. „Im April hatte ich am meisten Ertrag. Der schlechteste Tag im April war etwas besser als der beste Tag im Oktober“, machte der Experte von Parents vor Future Gelnhausen deutlich, dass Photovoltaik ein Saisongeschäft ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem stelle sich die Standortfrage. Mit der gleichen Anlage an einem besseren Platz seien 40 Prozent mehr Solarstrom drin. Aber auch an einem schlechten Standort lohne es sich. „Aktuell sind wieder viele Anlagen lieferbar“, so der Referent. Es scheitere meist am Aufbau. Hier wolle man ein Netzwerk schaffen, um Elektriker und andere Handwerker in Ruhestand zu gewinnen, die Energiewende ehrenamtlich zu fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um ein Balkonkraftwerk erfolgreich zu betreiben, sei Bewusstsein notwendig. „Wir produzieren dann Strom, wenn wir eigentlich am wenigsten verbrauchen.“ Eine Südlage mit 30 Grad Neigung bringe am meisten. Allerdings könne es auch sinnvoll sein, westliche oder östliche Lagen zu nutzen, um dann Strom zu produzieren, wenn er gebraucht wird. „Jedes überschüssig produzierte Watt geht kostenlos ins Netz.“ Der Zähler laufe dann nicht rückwärts. Sollte man noch einen älteren Zähler haben, würde dieser bei der Anmeldung der Anlage schnell vom Energieversorger ausgetauscht. „Die neuen Zähler sind saldierend“, sprach Gerhard Müller-Waldheim die drei Phasen an, mit denen ein Haus oder eine Wohnung versorgt würden. Das heißt, dass man das Balkonkraftwerk an eine Phase anschließen könne, der Strom dann aber in allen Phasen nutzbar sei. „Der Zähler zählt nur, was wirklich aus dem Netz gezogen wird.“ Durch ein kleines bisschen mehr Spannung sei sichergestellt, dass zunächst der selbst produzierte Strom genutzt wird. „Ich habe meine Anlage an Phase 2, an der der Außenbereich angeschlossen ist.“ Das sei gut, denn die großen Verbraucher würden an den beiden anderen Phasen hängen. Man sollte nicht mehr als 3,5 Kilowatt an einen Stromkreis anschließen. Das komme bei stärkeren Verbrauchern wie Fön oder Waschmaschine schnell zusammen. „Die Waschmaschine sollte dann laufen, wenn wir am meisten Strom produzieren“, gab Gerhard Müller-Waldheim einen Tipp. Dann lohne sich das Balkonkraftwerk noch mehr, als wenn es nur konstante Verbraucher wie Kühlschrank versorge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 300 Watt betrage der Grundbedarf. Das sei mit einer kleinen Anlage zu decken. Die maximale Produktion von 600 Watt gehe schnell darüber hinaus. „Ich lade zum Beispiel mein E-Bike auch nur tagsüber.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Sachen Technik gebe es derzeit zwei verschiedene konkurrierende Steckersysteme vom Wechselrichter zur Steckdose. Die Verbindung von der Zelle – meist etwas kleiner als 1 Meter auf 2 Meter – sei standardisiert. „Der Wechselrichter macht aus dem Gleichstrom den Wechselstrom.“ Zudem liefere dieser meist Daten, die über Internet oder Handy abgerufen werden können. Die Anlagen können an Balkonen ebenso wie im Garten oder auf Gartenhütten installiert werden. Je weniger Aufwand und Kosten damit verbunden seien, desto schneller lohne sich die Investition in erneuerbare Energien. „Jeder Beitrag zählt“, ist sich Gerhard Müller-Waldheim sicher. Bei steigenden Strompreisen könne sich das zudem noch schneller lohnen als bisher angenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reinhard Simon bedankte sich im Namen der „Bürger für Gelnhausen“ für die sehr interessanten zwei Stunden. Gerhard Müller-Waldheim nimmt Anfragen nach Informationen gerne per E-Mail an gelnhausen@parentsforfuture.de entgegen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/strom-vom-eigenen-balkon/">Strom vom eigenen Balkon</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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