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	<title>Bürger für Gelnhausen</title>
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	<description>Die freie Wählergruppe in der Barbarossastadt</description>
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	<title>Bürger für Gelnhausen</title>
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		<title>Bürger für Gelnhausen: &#8222;Haushalt wichtiger Schritt für die Zukunft&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2026 16:32:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Fraktion der Bürger für Gelnhausen (BG) hat dem Haushalt 2026 mehrheitlich zugestimmt. &#8222;Trotz der weiterhin angespannten Finanzlage sehen wir in dem verabschiedeten Etat einen wichtigen Schritt, um die Handlungsfähigkeit unserer Stadt zu sichern und notwendige Investitionen zu ermöglichen. Wir setzen uns seit Jahren für eine solide und sparsame Haushaltsführung ein. Deshalb fällt es uns nicht leicht, einen Haushalt mit einem Defizit zu beschließen“, erklärt Fraktionsvorsitzender Mario Röder. Gleichzeitig sei klar, dass die finanziellen Probleme der Kommune maßgeblich durch Erhöhung der Kreis- und Schulumlage sowie immer neue Aufgaben aus Berlin ohne ausreichende Gegenfinanzierung verursacht würden. Positiv bewertet die BG, dass das ursprünglich geplante Defizit durch intensive Beratungen von zunächst 5,7 auf 3,4 Millionen Euro reduziert werden konnte. Durch den mit anderen Fraktionen eingebrachten Antrag zum Stellenplan erwartet BG zusätzliche Einsparungen und eine weitere Verbesserung des Ergebnisses. &#8222;Der Haushalt trägt an vielen Stellen die Handschrift der Bürger für Gelnhausen. Die Entwicklung zur Schwammstadt ist seit Jahren eine zentrale Forderung der BG, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen. Mit gezielten Maßnahmen wie zusätzlichen Wasserrückhaltemaßnahmen im Wald zum Schutz vor Starkregen, Entsiegelungsprojekten und innovativen Konzepten zur Regenwasserbewirtschaftung machen wir Gelnhausen fit für die Zukunft. Die Erstellung eines Nahwärmekonzepts, sowie Verbesserungen der Verkehrssicherheit an Schulen und die Aufwertung der Bushaltestelle am Kapellenweg Ecke zur Alten Leipziger Straße sind berücksichtigt. Auch die Einführung der Grundsteuer C und die Schließung der Radweglücke am R3 gehen auf langjährige Forderungen der BG zurück. Die mittelfristige Finanzplanung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Jetzt gilt es, den begonnenen Konsolidierungskurs konsequent fortzusetzen – mit Augenmaß, klaren Prioritäten und ohne die Bürgerinnen und Bürger durch höhere Steuern oder Gebühren zusätzlich zu belasten“, so Röder.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Fraktion der Bürger für Gelnhausen (BG) hat dem Haushalt 2026 mehrheitlich zugestimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Trotz der weiterhin angespannten Finanzlage sehen wir in dem verabschiedeten Etat einen wichtigen Schritt, um die Handlungsfähigkeit unserer Stadt zu sichern und notwendige Investitionen zu ermöglichen. Wir setzen uns seit Jahren für eine solide und sparsame Haushaltsführung ein. Deshalb fällt es uns nicht leicht, einen Haushalt mit einem Defizit zu beschließen“, erklärt Fraktionsvorsitzender Mario Röder. Gleichzeitig sei klar, dass die finanziellen Probleme der Kommune maßgeblich durch Erhöhung der Kreis- und Schulumlage sowie immer neue Aufgaben aus Berlin ohne ausreichende Gegenfinanzierung verursacht würden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Positiv bewertet die BG, dass das ursprünglich geplante Defizit durch intensive Beratungen von zunächst 5,7 auf 3,4 Millionen Euro reduziert werden konnte. Durch den mit anderen Fraktionen eingebrachten Antrag zum Stellenplan erwartet BG zusätzliche Einsparungen und eine weitere Verbesserung des Ergebnisses.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Der Haushalt trägt an vielen Stellen die Handschrift der Bürger für Gelnhausen. Die Entwicklung zur Schwammstadt ist seit Jahren eine zentrale Forderung der BG, um den Folgen des Klimawandels zu begegnen. Mit gezielten Maßnahmen wie zusätzlichen Wasserrückhaltemaßnahmen im Wald zum Schutz vor Starkregen, Entsiegelungsprojekten und innovativen Konzepten zur Regenwasserbewirtschaftung machen wir Gelnhausen fit für die Zukunft. Die Erstellung eines Nahwärmekonzepts, sowie Verbesserungen der Verkehrssicherheit an Schulen und die Aufwertung der Bushaltestelle am Kapellenweg Ecke zur Alten Leipziger Straße sind berücksichtigt. Auch die Einführung der Grundsteuer C und die Schließung der Radweglücke am R3 gehen auf langjährige Forderungen der BG zurück. Die mittelfristige Finanzplanung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Jetzt gilt es, den begonnenen Konsolidierungskurs konsequent fortzusetzen – mit Augenmaß, klaren Prioritäten und ohne die Bürgerinnen und Bürger durch höhere Steuern oder Gebühren zusätzlich zu belasten“, so Röder.</p>



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		<title>„Das ist Verweigerung“</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/das-ist-verweigerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 14:52:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stadtrechtsfeier-Kosten: Bürger für Gelnhausen kritisieren unvollständige Offenlegung Die Bürger für Gelnhausen kritisieren ausbleibende Transparenz bei den Kosten der Stadtrechtsfeier 2025. Trotz eines einstimmigen Beschlusses zur vollständigen Offenlegung lägen bis heute keine vollständigen Zahlen vor. Nach eigener Schätzung sieht die Wählergemeinschaft ein mögliches Defizit von 750.000 bis zu 1,2 Millionen Euro. In einer Pressemitteilung erinnern die Bürger für Gelnhausen (BG) an den einstimmig gefassten Beschluss in der Stadtverordnetenversammlung vom 27. August 2025. Demnach sollte das Rathaus die Kosten für die jüngste Stadtrechtsfeier vollständig erfassen und transparent darstellen. Grundlage des BG-Antrags sei die öffentliche Zusage von Bürgermeister Christian Litzinger (CDU) gewesen, dass er für „100-prozentige Transparenz“ stehe. „Doch diese Transparenz bleibt bis heute aus“, schreibt die Wählergemeinschaft. Dem Kulturausschuss seien im Januar lediglich Teilzahlen präsentiert worden: 380.000 Euro für Sach- und Dienstleistungen, 180.000 Euro für den Betriebshof sowie 270.000 Euro an Erlösen. „Wesentliche Kostenblöcke fehlen jedoch weiterhin – insbesondere die Personal- und Verwaltungskosten der Abteilung Kultur und Tourismus sowie die während der Feierlichkeiten geleisteten Stunden städtischer Mitarbeiter“, heißt es in der Pressemitteilung. Uwe Leinhaas, BG-Vertreter im Kulturausschuss, habe diese Lücken frühzeitig benannt, schreibt die Wählergemeinschaft. Auch Elisabeth Jahn (BG) habe wiederholt ergänzende Informationen gefordert. Und: Selbst auf Nachfrage habe Stadtkämmerer Marcel Pipa keine vollständigen Angaben machen wollen. Zudem hätten Vertreter der BG Bürgermeister Litzinger dreimal aufgefordert, die fehlenden Zahlen nachzureichen – dreimal vergeblich, schreibt die Wählergemeinschaft. Sie betont: „Das ist keine Transparenz. Das ist Verweigerung.“ Wählergemeinschaft kritisiert auch Ticketpreise Da aus dem Rathaus keine vollständigen Zahlen vorgelegt würden, habe Uwe Leinhaas gemeinsam mit unabhängigen Kennern kommunaler Haushaltsstrukturen eine eigene Schätzung erarbeitet. Das Ergebnis ist aus Sicht der BG alarmierend: Ein Mindestfehlbetrag von 750.000 Euro, im ungünstigen Fall bis zu 1,2 Millionen Euro. Neben der Kostenfrage sorge auch die Ticketpreispolitik für erheblichen Unmut in der Bürgerschaft. „Es ist nicht hinnehmbar, dass Bürgerinnen und Bürger 18 Euro Eintritt zahlen müssen, nur um in der Altstadt etwas essen oder trinken zu können. Eine solche Preisgestaltung schließt viele Menschen faktisch aus – Familien, Senioren, junge Leute. Eine Stadtrechtsfeier darf kein exklusives Event für wenige werden. Sie muss ein Fest für alle sein“, heißt es in der BG-Mitteilung. Der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung habe zudem ausdrücklich vorgesehen, Standbetreiber, Gewerbetreibende und Besucher in die Nachbereitung der Großveranstaltung einzubeziehen und ihre Perspektiven zu evaluieren. Auch hierzu wurde bislang nichts vorgelegt, heißt es in der Mitteilung. Für die Bürger für Gelnhausen steht fest: „Eine Stadtrechtsfeier ist nur dann ein Erfolg, wenn sie finanziell verantwortbar, transparent abgerechnet und für alle Bürger zugänglich ist“, heißt es am Ende der Mitteilung. Und: „Ein Stadtfest ist nur dann wirklich gelungen, wenn Betreiber und Besucher zufrieden sind – und wenn die Bürger wissen, was es sie tatsächlich gekostet hat.“</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stadtrechtsfeier-Kosten: Bürger für Gelnhausen kritisieren unvollständige Offenlegung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bürger für Gelnhausen kritisieren ausbleibende Transparenz bei den Kosten der Stadtrechtsfeier 2025. Trotz eines einstimmigen Beschlusses zur vollständigen Offenlegung lägen bis heute keine vollständigen Zahlen vor. Nach eigener Schätzung sieht die Wählergemeinschaft ein mögliches Defizit von 750.000 bis zu 1,2 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Pressemitteilung erinnern die Bürger für Gelnhausen (BG) an den einstimmig gefassten Beschluss in der Stadtverordnetenversammlung vom 27. August 2025. Demnach sollte das Rathaus die Kosten für die jüngste Stadtrechtsfeier vollständig erfassen und transparent darstellen. Grundlage des BG-Antrags sei die öffentliche Zusage von Bürgermeister Christian Litzinger (CDU) gewesen, dass er für „100-prozentige Transparenz“ stehe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Doch diese Transparenz bleibt bis heute aus“, schreibt die Wählergemeinschaft. Dem Kulturausschuss seien im Januar lediglich Teilzahlen präsentiert worden: 380.000 Euro für Sach- und Dienstleistungen, 180.000 Euro für den Betriebshof sowie 270.000 Euro an Erlösen. „Wesentliche Kostenblöcke fehlen jedoch weiterhin – insbesondere die Personal- und Verwaltungskosten der Abteilung Kultur und Tourismus sowie die während der Feierlichkeiten geleisteten Stunden städtischer Mitarbeiter“, heißt es in der Pressemitteilung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Uwe Leinhaas, BG-Vertreter im Kulturausschuss, habe diese Lücken frühzeitig benannt, schreibt die Wählergemeinschaft. Auch Elisabeth Jahn (BG) habe wiederholt ergänzende Informationen gefordert. Und: Selbst auf Nachfrage habe Stadtkämmerer Marcel Pipa keine vollständigen Angaben machen wollen. Zudem hätten Vertreter der BG Bürgermeister Litzinger dreimal aufgefordert, die fehlenden Zahlen nachzureichen – dreimal vergeblich, schreibt die Wählergemeinschaft. Sie betont: „Das ist keine Transparenz. Das ist Verweigerung.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wählergemeinschaft kritisiert auch Ticketpreise</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Da aus dem Rathaus keine vollständigen Zahlen vorgelegt würden, habe Uwe Leinhaas gemeinsam mit unabhängigen Kennern kommunaler Haushaltsstrukturen eine eigene Schätzung erarbeitet. Das Ergebnis ist aus Sicht der BG alarmierend: Ein Mindestfehlbetrag von 750.000 Euro, im ungünstigen Fall bis zu 1,2 Millionen Euro. Neben der Kostenfrage sorge auch die Ticketpreispolitik für erheblichen Unmut in der Bürgerschaft. „Es ist nicht hinnehmbar, dass Bürgerinnen und Bürger 18 Euro Eintritt zahlen müssen, nur um in der Altstadt etwas essen oder trinken zu können. Eine solche Preisgestaltung schließt viele Menschen faktisch aus – Familien, Senioren, junge Leute. Eine Stadtrechtsfeier darf kein exklusives Event für wenige werden. Sie muss ein Fest für alle sein“, heißt es in der BG-Mitteilung. Der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung habe zudem ausdrücklich vorgesehen, Standbetreiber, Gewerbetreibende und Besucher in die Nachbereitung der Großveranstaltung einzubeziehen und ihre Perspektiven zu evaluieren. Auch hierzu wurde bislang nichts vorgelegt, heißt es in der Mitteilung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Bürger für Gelnhausen steht fest: „Eine Stadtrechtsfeier ist nur dann ein Erfolg, wenn sie finanziell verantwortbar, transparent abgerechnet und für alle Bürger zugänglich ist“, heißt es am Ende der Mitteilung. Und: „Ein Stadtfest ist nur dann wirklich gelungen, wenn Betreiber und Besucher zufrieden sind – und wenn die Bürger wissen, was es sie tatsächlich gekostet hat.“</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Ohne Zeitplan wird es teuer“</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/ohne-zeitplan-wird-es-teuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 14:37:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bürger für Gelnhausen fordern zügige Entscheidung für Nahwärmenetz in der Altstadt. Die Bürger für Gelnhausen (BG) setzen sich seit Jahren für den Aufbau eines Nahwärmenetzes in der Altstadt ein, betont die Wählergemeinschaft in einer Pressemitteilung. Hintergrund sei die besondere bauliche Situation der historischen Gebäude, die eine energetische Sanierung und den Einsatz moderner Einzelheizungen oft stark einschränke oder wirtschaftlich unmöglich mache. „Gerade in der Altstadt stehen viele Eigentümer vor nahezu unlösbaren Problemen“, betont BG-Fraktionschef Mario Röder in der Mitteilung. Und: „Fassaden können nicht einfach gedämmt werden, der Platz für Wärmepumpen fehlt, und Fußbodenheizungen lassen sich in vielen Gebäuden nicht realisieren. Deshalb brauchen wir hier eine gemeinschaftliche Lösung statt vieler teurer Einzelmaßnahmen.“ Bereits 2023 habe die BG-Fraktion einen Antrag zur Erstellung eines Nahwärmekonzeptes für die Altstadt in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht, der einstimmig beschlossen worden sei. Seitdem sei jedoch zu wenig passiert. Zwar arbeite die Verwaltung inzwischen an einem entsprechenden Konzept, doch aus Sicht der Wählergemeinschaft sei nun Tempo gefragt. „Wichtig ist, dass die Stadt jetzt einen klaren Zeitplan vorlegt und eine grundsätzliche Entscheidung trifft“, betont Rainer Christ, BG-Kandidat für die Stadtverordnetenversammlung und für den Ortsbeirat Gelnhausen-Mitte. „Wenn Eigentümer aus Unsicherheit heraus einzeln handeln müssen, wird am Ende eine gemeinsame Lösung wirtschaftlich unmöglich. Ein Nahwärmenetz kann nur funktionieren, wenn es koordiniert und rechtzeitig geplant wird.“ Moderne Nahwärmenetze könnten mit vergleichsweise niedrigen Temperaturen betrieben werden und beispielsweise auch Abwasser als Energiequelle nutzen. Dabei sei es wichtig, dass die Gebühren eines solchen Netzes nicht an den Gaspreis gekoppelt sind. In den Häusern selbst sind laut BG kompakte Wärmepumpen möglich, ohne große Anlagen in Gärten oder Höfen aufstellen zu müssen. Die Wählergemeinschaft fordere daher den Magistrat auf, das Wärmekonzept für die Altstadt zügig abzuschließen, transparent zu kommunizieren und den Bürgern eine verlässliche Perspektive aufzuzeigen. „Die Energiewende darf in der Altstadt nicht zur Überforderung der Eigentümer werden“, betont Heizungsfachmann Rainer Christ am Ende der Mitteilung.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bürger für Gelnhausen fordern zügige Entscheidung für Nahwärmenetz in der Altstadt</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bürger für Gelnhausen (BG) setzen sich seit Jahren für den Aufbau eines Nahwärmenetzes in der Altstadt ein, betont die Wählergemeinschaft in einer Pressemitteilung. Hintergrund sei die besondere bauliche Situation der historischen Gebäude, die eine energetische Sanierung und den Einsatz moderner Einzelheizungen oft stark einschränke oder wirtschaftlich unmöglich mache.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Gerade in der Altstadt stehen viele Eigentümer vor nahezu unlösbaren Problemen“, betont BG-Fraktionschef Mario Röder in der Mitteilung. Und: „Fassaden können nicht einfach gedämmt werden, der Platz für Wärmepumpen fehlt, und Fußbodenheizungen lassen sich in vielen Gebäuden nicht realisieren. Deshalb brauchen wir hier eine gemeinschaftliche Lösung statt vieler teurer Einzelmaßnahmen.“ Bereits 2023 habe die BG-Fraktion einen Antrag zur Erstellung eines Nahwärmekonzeptes für die Altstadt in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht, der einstimmig beschlossen worden sei. Seitdem sei jedoch zu wenig passiert. Zwar arbeite die Verwaltung inzwischen an einem entsprechenden Konzept, doch aus Sicht der Wählergemeinschaft sei nun Tempo gefragt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wichtig ist, dass die Stadt jetzt einen klaren Zeitplan vorlegt und eine grundsätzliche Entscheidung trifft“, betont Rainer Christ, BG-Kandidat für die Stadtverordnetenversammlung und für den Ortsbeirat Gelnhausen-Mitte. „Wenn Eigentümer aus Unsicherheit heraus einzeln handeln müssen, wird am Ende eine gemeinsame Lösung wirtschaftlich unmöglich. Ein Nahwärmenetz kann nur funktionieren, wenn es koordiniert und rechtzeitig geplant wird.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moderne Nahwärmenetze könnten mit vergleichsweise niedrigen Temperaturen betrieben werden und beispielsweise auch Abwasser als Energiequelle nutzen. Dabei sei es wichtig, dass die Gebühren eines solchen Netzes nicht an den Gaspreis gekoppelt sind. In den Häusern selbst sind laut BG kompakte Wärmepumpen möglich, ohne große Anlagen in Gärten oder Höfen aufstellen zu müssen. Die Wählergemeinschaft fordere daher den Magistrat auf, das Wärmekonzept für die Altstadt zügig abzuschließen, transparent zu kommunizieren und den Bürgern eine verlässliche Perspektive aufzuzeigen. „Die Energiewende darf in der Altstadt nicht zur Überforderung der Eigentümer werden“, betont Heizungsfachmann Rainer Christ am Ende der Mitteilung.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Flutmulde Nord: Der Schutzraum wächst</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/flutmulde-nord-der-schutzraum-waechst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 13:47:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bürger für Gelnhausen informieren sich bei der Bahn über Hochwasserschutz und Klimaanpassung Gelnhausen (re). Südlich des Gelnhäuser Tierheims entsteht auf 31.000 Quadratmetern ein neuer Hochwasserrückhalteraum mit 36.000 Kubikmetern Fassungsvermögen. Die Wählergemeinschaft Bürger für Gelnhausen hat sich vor Ort über das Großprojekt der Deutschen Bahn informiert. Bei einem Vor-Ort-Termin hat sich die Wählergemeinschaft Bürger für Gelnhausen (BG) von der Deutschen Bahn über den Bau der neuen Flutmulde im Westen der Stadt informieren lassen. Das Großprojekt entsteht südlich des Tierheims bis zur Westspange und dient als Ausgleichsmaßnahme im Zuge des viergleisigen Ausbaus der Bahnstrecke Hanau-Gelnhausen, erinnert die Wählergemeinschaft in einer Pressemitteilung. Flutmulde Nord: Fassungsvermögen von 36.000 Kubikmetern Auf einer Fläche von rund 31.000 Quadratmetern wird ein Hochwasserrückhalteraum mit einem Fassungsvermögen von etwa 36.000 Kubikmetern geschaffen. Die Flutmulde wird direkt an die Kinzig angeschlossen und soll künftig große Wassermengen aufnehmen, um das westliche Stadtgebiet bei Starkregenereignissen vor Überschwemmungen zu schützen, heißt es in der Mitteilung. Aufgrund des aktuellen Hochwassers war die Schutzfunktion der Anlage bereits deutlich zu erkennen, eilen die Bürger für Gelnhausen mit. Die Mitarbeiter der Bahn berichteten, dass die Flutmulde größtenteils fertiggestellt sei, während im Bereich einer Bahnbrücke noch abschließende Arbeiten erfolgen müssten, heißt es in der Mitteilung. Zwar sei die Mulde bereits vollständig ausgehoben, die Engstelle im Bereich der rund 120 Jahre alten Bahnbrücke in Richtung Gießen sei jedoch noch nicht fertiggestellt worden. Die Arbeiten sollen voraussichtlich nach Ostern abgeschlossen sein. Dann ist die Flutmulde vollständig funktionsfähig, informieren die Bürger für Gelnhausen. Bis die Flutmulde vollständig funktionsfähig sei, erfolgten ökologische Begleitarbeiten: Fische, die infolge der Überschwemmungen in verbliebenen Tümpeln zurückbleiben und nicht eigenständig in die Kinzig zurückgelangen können, werden per Hand umgesetzt. Röder: Wichtiger Baustein für Sicherheit des westlichen Stadtgebiets BG-Fraktionsvorsitzender Mario Röder begrüßt das Vorhaben ausdrücklich und dankt der Deutschen Bahn in der Mitteilung „für diese vorbildliche Ausgleichsmaßnahme“. Der Besuch habe gezeigt, wie wichtig vorausschauender Hochwasserschutz und technische Sorgfalt bei Infrastrukturprojekten seien. Die BG stehen konsequent für Klimaanpassungsmaßnahmen, für mehr Resilienz bei Starkregenereignissen und für die strategische Weiterentwicklung Gelnhausens hin zu einer „Schwammstadt“, die Wasser speichert, statt es unkontrolliert abzuführen, heißt es in der Mitteilung. Hochwasserschutz, Stadtentwicklung und Naturschutz müssten dabei gemeinsam gedacht werden. Die Flutmulde sei ein wichtiger Baustein für die Sicherheit des westlichen Stadtgebiets und ein Beispiel dafür, wie Vorsorge konkret umgesetzt werden kann.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/flutmulde-nord-der-schutzraum-waechst/">Flutmulde Nord: Der Schutzraum wächst</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bürger für Gelnhausen informieren sich bei der Bahn über Hochwasserschutz und Klimaanpassung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen (re). Südlich des Gelnhäuser Tierheims entsteht auf 31.000 Quadratmetern ein neuer Hochwasserrückhalteraum mit 36.000 Kubikmetern Fassungsvermögen. Die Wählergemeinschaft Bürger für Gelnhausen hat sich vor Ort über das Großprojekt der Deutschen Bahn informiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem Vor-Ort-Termin hat sich die Wählergemeinschaft Bürger für Gelnhausen (BG) von der Deutschen Bahn über den Bau der neuen Flutmulde im Westen der Stadt informieren lassen. Das Großprojekt entsteht südlich des Tierheims bis zur Westspange und dient als Ausgleichsmaßnahme im Zuge des viergleisigen Ausbaus der Bahnstrecke Hanau-Gelnhausen, erinnert die Wählergemeinschaft in einer Pressemitteilung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Flutmulde Nord: Fassungsvermögen von 36.000 Kubikmetern</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf einer Fläche von rund 31.000 Quadratmetern wird ein Hochwasserrückhalteraum mit einem Fassungsvermögen von etwa 36.000 Kubikmetern geschaffen. Die Flutmulde wird direkt an die Kinzig angeschlossen und soll künftig große Wassermengen aufnehmen, um das westliche Stadtgebiet bei Starkregenereignissen vor Überschwemmungen zu schützen, heißt es in der Mitteilung. Aufgrund des aktuellen Hochwassers war die Schutzfunktion der Anlage bereits deutlich zu erkennen, eilen die Bürger für Gelnhausen mit. Die Mitarbeiter der Bahn berichteten, dass die Flutmulde größtenteils fertiggestellt sei, während im Bereich einer Bahnbrücke noch abschließende Arbeiten erfolgen müssten, heißt es in der Mitteilung. Zwar sei die Mulde bereits vollständig ausgehoben, die Engstelle im Bereich der rund 120 Jahre alten Bahnbrücke in Richtung Gießen sei jedoch noch nicht fertiggestellt worden. Die Arbeiten sollen voraussichtlich nach Ostern abgeschlossen sein. Dann ist die Flutmulde vollständig funktionsfähig, informieren die Bürger für Gelnhausen. Bis die Flutmulde vollständig funktionsfähig sei, erfolgten ökologische Begleitarbeiten: Fische, die infolge der Überschwemmungen in verbliebenen Tümpeln zurückbleiben und nicht eigenständig in die Kinzig zurückgelangen können, werden per Hand umgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Röder: Wichtiger Baustein für Sicherheit des westlichen Stadtgebiets</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">BG-Fraktionsvorsitzender Mario Röder begrüßt das Vorhaben ausdrücklich und dankt der Deutschen Bahn in der Mitteilung „für diese vorbildliche Ausgleichsmaßnahme“. Der Besuch habe gezeigt, wie wichtig vorausschauender Hochwasserschutz und technische Sorgfalt bei Infrastrukturprojekten seien. Die BG stehen konsequent für Klimaanpassungsmaßnahmen, für mehr Resilienz bei Starkregenereignissen und für die strategische Weiterentwicklung Gelnhausens hin zu einer „Schwammstadt“, die Wasser speichert, statt es unkontrolliert abzuführen, heißt es in der Mitteilung. Hochwasserschutz, Stadtentwicklung und Naturschutz müssten dabei gemeinsam gedacht werden. Die Flutmulde sei ein wichtiger Baustein für die Sicherheit des westlichen Stadtgebiets und ein Beispiel dafür, wie Vorsorge konkret umgesetzt werden kann.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/flutmulde-nord-der-schutzraum-waechst/">Flutmulde Nord: Der Schutzraum wächst</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Hochwasserschutz und Resilienz gegen Starkregen unbedingt vorantreiben</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/hochwasserschutz-und-resilienz-gegen-starkregen-unbedingt-vorantreiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 14:09:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pressemitteilung BG 06.02.2026 Seit dem katastrophalen Hochwasser 2003 im Kinzigtal haben wir alle großes Glück gehabt. Wir waren von den schlimmen Hochwasserkatastrophen in Deutschland und Zentraleuropa mit vielen Toten und Verletzten sowie Schäden in Milliardenhöhe nicht betroffen. Trotzdem werden effektive und relativ kostengünstige Maßnahmen zum Hochwasserschutz, obwohl längst beschlossen sowie schnell und einfach umsetzbar, von der Stadtverwaltung in Gelnhausen einfach nicht durchgeführt. Der Hochwasserschutz ist für die Bürger von Gelnhausen ein zentrales Anliegen. Bereits im Januar 2025 hat die Wählergemeinschaft einen Antrag zum Haushaltsplan 2025 zur Reduzierung von Starkregenereignissen eingebracht. Mindestens 100 neue Versickerungsmulden oberhalb der Kernstadt und von Haitz und Roth sollten geschaffen und die bestehenden Mulden saniert werden. Im Haushalt sollte dafür ein Budget von mindestens 100.000 € eingeplant werden. Zwar wurde die Maßnahmen in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen und das Budget eingeplant, aber passiert ist bis heute nichts, kritisiert Magdalena Kohlruss, die als Mitglied der BG für die Stadtverordnetenversammlung und den Ortsbeirat Roth kandidiert. Vielmehr ist es notwendig, dass Mario Röder, Fraktionschef der BG, im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2026 die Umsetzung der Maßnahmen erneut einfordert, damit jetzt endlich etwas passiert. Im August 2025 wurde auch ein weiterer Antrag der BG in Sachen Prävention bei Starkregenereignissen einstimmig von den Stadtverordneten verabschiedet. Unter dem Oberbegriff „Schwammstadt“ soll der Magistrat prüfen, ob an unseren städtischen Hallen und Gebäuden Versickerungsmöglichkeiten geschaffen werden können, um das Regenwasser vor Ort versickern zu lassen oder zeitverzögert abzuleiten. Es sollen auch Zisternen geschaffen werden, welche von Bürgern und dem Bauhof zur Bewässerung der umliegenden Bäume genutzt werden können. Um Überschwemmungen und voll gelaufene Keller zu vermeiden, sollen in den Hanglagen Versickerungsmöglichkeiten und Rückhaltebecken geschaffen werden. Insbesondere an den Streuobstwiesen, die aktuell vom Landschaftspflegeverband saniert werden, sollen Reservoire entstehen, die auch zur Bewässerung von neu gepflanzten Bäumen geeignet sind. Gleichzeitig können so auch Hangabrutschungen auf den gemulchten Wiesen verhindert werden. Leider hapert es in Sachen „Schwammstadt“ auch an der zeitnahen Umsetzung der gefassten Beschlüsse. Dabei können wir uns keinesfalls entspannt zurücklehnen. Wie kürzlich in dem Artikel der GNZ, „Hochwasser bleibt ein Dauerthema“, nachzulesen war, ist es damals, am 3. Januar 2003 und am 04.Januar 2024, zu gefährlichen Überflutungen im Kinzigtal gekommen. Ein plötzlicher Temperaturanstieg bis in den zweistelligen Bereich führte zu einer schnellen Schneeschmelze und gleichzeitig setzte starker Regen ein. Dieser floss bei gefroren Boden überwiegend oberflächlich ab, anstatt zumindest teilweise zu versickern. In kurzer Zeit traten vor allem die Kinzigzuflüsse Bracht und Salz massiv über die Ufer und es gab große Schäden in Brachttal und Bad Soden-Salmünster. Die Kinzigtalsperre konnte in der Situation zwar das Hochwasser in der Kinzig regulieren, aber nicht das Hochwasser von Salz und Bracht, die unterhalb der der Talsperre münden. Deshalb wurden auch Gelnhausen und teilweise auch Hanau überflutet. Hier zeigten sich ganz klar die Schwachstellen des Hochwasserschutzes im Main-Kinzig-Kreis. &#160;Nicht die Kinzig selbst, sondern die Nebenflüsse können zu einem ernsten Problem werden. Gut, dass es angesichts dieser Gefahrenlage seit 2007 ein Hochwasserschutzplan Kinzig gibt und sich der Wasserverband Kinzig in Abstimmung mit dem RP für eine Vorzugsvariante mit dem Bau von drei Rückhaltebecken entschieden hat. Allerdings ist bis heute, sage und schreibe 23 Jahre nach der letzten schlimmen Hochwassersituation bei uns, ebenfalls überhaupt nichts umgesetzt worden. Und dann wird auch noch das geplante Regenrückhaltebecken an der Salz aus Wirtschaftlichkeitsgründen gestrichen. Nutzen-Kostenanalysen bei Hochwasserschutz-Projekten halten wir für wenig geeignet, um sinnvolle Entscheidungen über den Schutz von Leben und Besitz der Menschen zu treffen. Wie viel ist ein Menschenleben, eine zerstörte Existenz, das Leid der Betroffenen wert? Anscheinend nicht sehr viel. Von etwa 2,4 Millionen Euro Nutzenbarwert ist die Rede in dem Artikel in der GNZ am 21. Mai 2025 über die Einstellung des Projektes. Das ganze Vorhaben ist aus Sicht des Landes Hessen eindeutig unwirtschaftlich. Ausgerechnet bei dem Schutz und der Sicherheit ihrer Landeskinder im Main-Kinzig-Kreis spart das Land Hessen. Das ist empörend und ein Skandal, der uns alle noch teuer zu stehen kommen kann. Die Überschwemmung der Altstadt in Büdingen am 29. Januar 2021, als Boote durch die Altstadt gefahren sind, hat gezeigt welche Kosten mit solchen Ereignissen einher gehen. Dieser Tage haben der Verwaltungs- und Katastrophenschutz-Stab des Main-Kinzig-Kreises 2 Tage lang das Szenario „Jahrhunderthochwasser“ geübt, um für die Bewältigung einer solchen Krise vorbereitet zu sein. Das ist wichtig und sehr beruhigend. Noch besser wäre es, mit oberster Priorität alles in die Wege zu leiten, um solche Katastrophen, wenn irgend möglich, zu verhindern. &#160; Es ist deshalb von zentraler Bedeutung, dass die Stadtverwaltung in Gelnhausen endlich ins Tun kommt. Die Bürger für Gelnhausen werden hier nicht nachlassen und die zügige Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen zum Hochwasserschutz weiter vorantreiben.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pressemitteilung BG 06.02.2026</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem katastrophalen Hochwasser 2003 im Kinzigtal haben wir alle großes Glück gehabt. Wir waren von den schlimmen Hochwasserkatastrophen in Deutschland und Zentraleuropa mit vielen Toten und Verletzten sowie Schäden in Milliardenhöhe nicht betroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem werden effektive und relativ kostengünstige Maßnahmen zum Hochwasserschutz, obwohl längst beschlossen sowie schnell und einfach umsetzbar, von der Stadtverwaltung in Gelnhausen einfach nicht durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Hochwasserschutz ist für die Bürger von Gelnhausen ein zentrales Anliegen. Bereits im Januar 2025 hat die Wählergemeinschaft einen Antrag zum Haushaltsplan 2025 zur Reduzierung von Starkregenereignissen eingebracht. Mindestens 100 neue Versickerungsmulden oberhalb der Kernstadt und von Haitz und Roth sollten geschaffen und die bestehenden Mulden saniert werden. Im Haushalt sollte dafür ein Budget von mindestens 100.000 € eingeplant werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar wurde die Maßnahmen in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen und das Budget eingeplant, aber passiert ist bis heute nichts, kritisiert Magdalena Kohlruss, die als Mitglied der BG für die Stadtverordnetenversammlung und den Ortsbeirat Roth kandidiert. Vielmehr ist es notwendig, dass Mario Röder, Fraktionschef der BG, im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2026 die Umsetzung der Maßnahmen erneut einfordert, damit jetzt endlich etwas passiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im August 2025 wurde auch ein weiterer Antrag der BG in Sachen Prävention bei Starkregenereignissen einstimmig von den Stadtverordneten verabschiedet. Unter dem Oberbegriff „Schwammstadt“ soll der Magistrat prüfen, ob an unseren städtischen Hallen und Gebäuden Versickerungsmöglichkeiten geschaffen werden können, um das Regenwasser vor Ort versickern zu lassen oder zeitverzögert abzuleiten. Es sollen auch Zisternen geschaffen werden, welche von Bürgern und dem Bauhof zur Bewässerung der umliegenden Bäume genutzt werden können. Um Überschwemmungen und voll gelaufene Keller zu vermeiden, sollen in den Hanglagen Versickerungsmöglichkeiten und Rückhaltebecken geschaffen werden. Insbesondere an den Streuobstwiesen, die aktuell vom Landschaftspflegeverband saniert werden, sollen Reservoire entstehen, die auch zur Bewässerung von neu gepflanzten Bäumen geeignet sind. Gleichzeitig können so auch Hangabrutschungen auf den gemulchten Wiesen verhindert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider hapert es in Sachen „Schwammstadt“ auch an der zeitnahen Umsetzung der gefassten Beschlüsse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei können wir uns keinesfalls entspannt zurücklehnen. Wie kürzlich in dem Artikel der GNZ, „Hochwasser bleibt ein Dauerthema“, nachzulesen war, ist es damals, am 3. Januar 2003 und am 04.Januar 2024, zu gefährlichen Überflutungen im Kinzigtal gekommen. Ein plötzlicher Temperaturanstieg bis in den zweistelligen Bereich führte zu einer schnellen Schneeschmelze und gleichzeitig setzte starker Regen ein. Dieser floss bei gefroren Boden überwiegend oberflächlich ab, anstatt zumindest teilweise zu versickern. In kurzer Zeit traten vor allem die Kinzigzuflüsse Bracht und Salz massiv über die Ufer und es gab große Schäden in Brachttal und Bad Soden-Salmünster. Die Kinzigtalsperre konnte in der Situation zwar das Hochwasser in der Kinzig regulieren, aber nicht das Hochwasser von Salz und Bracht, die unterhalb der der Talsperre münden. Deshalb wurden auch Gelnhausen und teilweise auch Hanau überflutet. Hier zeigten sich ganz klar die Schwachstellen des Hochwasserschutzes im Main-Kinzig-Kreis. &nbsp;Nicht die Kinzig selbst, sondern die Nebenflüsse können zu einem ernsten Problem werden. Gut, dass es angesichts dieser Gefahrenlage seit 2007 ein Hochwasserschutzplan Kinzig gibt und sich der Wasserverband Kinzig in Abstimmung mit dem RP für eine Vorzugsvariante mit dem Bau von drei Rückhaltebecken entschieden hat. Allerdings ist bis heute, sage und schreibe 23 Jahre nach der letzten schlimmen Hochwassersituation bei uns, ebenfalls überhaupt nichts umgesetzt worden. Und dann wird auch noch das geplante Regenrückhaltebecken an der Salz aus Wirtschaftlichkeitsgründen gestrichen. Nutzen-Kostenanalysen bei Hochwasserschutz-Projekten halten wir für wenig geeignet, um sinnvolle Entscheidungen über den Schutz von Leben und Besitz der Menschen zu treffen. Wie viel ist ein Menschenleben, eine zerstörte Existenz, das Leid der Betroffenen wert? Anscheinend nicht sehr viel. Von etwa 2,4 Millionen Euro Nutzenbarwert ist die Rede in dem Artikel in der GNZ am 21. Mai 2025 über die Einstellung des Projektes. Das ganze Vorhaben ist aus Sicht des Landes Hessen eindeutig unwirtschaftlich. Ausgerechnet bei dem Schutz und der Sicherheit ihrer Landeskinder im Main-Kinzig-Kreis spart das Land Hessen. Das ist empörend und ein Skandal, der uns alle noch teuer zu stehen kommen kann. Die Überschwemmung der Altstadt in Büdingen am 29. Januar 2021, als Boote durch die Altstadt gefahren sind, hat gezeigt welche Kosten mit solchen Ereignissen einher gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Tage haben der Verwaltungs- und Katastrophenschutz-Stab des Main-Kinzig-Kreises 2 Tage lang das Szenario „Jahrhunderthochwasser“ geübt, um für die Bewältigung einer solchen Krise vorbereitet zu sein. Das ist wichtig und sehr beruhigend. Noch besser wäre es, mit oberster Priorität alles in die Wege zu leiten, um solche Katastrophen, wenn irgend möglich, zu verhindern. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist deshalb von zentraler Bedeutung, dass die Stadtverwaltung in Gelnhausen endlich ins Tun kommt. Die Bürger für Gelnhausen werden hier nicht nachlassen und die zügige Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen zum Hochwasserschutz weiter vorantreiben.</p>
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		<item>
		<title>Haushaltsdebatte: Bürger für Gelnhausen weisen Vorwürfe des Bürgermeisters entschieden zurück</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/haushaltsdebatte-buerger-fuer-gelnhausen-weisen-vorwuerfe-des-buergermeisters-entschieden-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 14:04:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pressemitteilung der Bürger für Gelnhausen (BG) 08.02.2026 Die Wählergemeinschaft Bürger für Gelnhausen weist die im Artikel der GNZ vom 7. Februar 2026 erhobenen Vorwürfe von Bürgermeister Christian Litzinger auf das Schärfste zurück. Die dort getätigten Aussagen verzerren die tatsächlichen Abläufe der Haushaltsberatungen und werden der sachlichen und konstruktiven Arbeit unserer Fraktion in keiner Weise gerecht. Fakt ist: Die Bürger für Gelnhausen haben sich während der gesamten Haushaltsberatung aktiv, transparent und konstruktiv eingebracht. Entgegen der Darstellung des Bürgermeisters waren wir die einzige Fraktion, die acht konkrete Änderungsanträge zum Haushalt 2026 eingereicht hat. Von „Arbeitsverweigerung“ kann daher keine Rede sein – diese Unterstellung ist sachlich falsch und politisch infam. Wir haben uns in öffentlichen Sitzungen umfassend informiert und unsere Positionen dort vertreten – nicht in Hinterzimmern, wie es bei der Fraktion der CDU offenbar üblich ist, die sich zunehmend aus der öffentlichen Diskussion in den Ausschüssen zurückgezogen hat und dort kaum noch inhaltlich Stellung bezieht. Demokratie lebt von Transparenz und offener Debatte, nicht von internen Absprachen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der Vorwurf, wir hätten das Gesprächsangebot der Verwaltung nicht angenommen, ist haltlos. Ebenso entschieden weisen wir die Behauptung zurück, der gemeinsame Sparauftrag von Bürger für Gelnhausen, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen sei erfüllt worden. Dieser Auftrag lautete eindeutig: Begrenzung des Defizits auf unter 4 Millionen Euro, ohne Steuer- oder Abgabenerhöhungen. Was der Bürgermeister nun als „Konsolidierungserfolg“ verkauft, ist in Wahrheit keine Haushaltskonsolidierung, sondern eine rechnerische Schönung des Haushalts. Die Reduzierung des Defizits von 5,7 auf 3,8 Millionen Euro wurde nicht durch Einsparungen, sondern im Wesentlichen durch eine Erhöhung der Steuerschätzungen um rund 1,9 Millionen Euro erreicht. Das hat mit struktureller Haushaltskonsolidierung nichts zu tun. Dies wurde auch in der letzten Ausschusssitzung von Mario Röder den Fraktionsvorsitzenden der BG klar kommuniziert. Entgegen den öffentlichen Aussagen des Bürgermeisters wurde keine belastbare Liste mit 148 Sparvorschlägen vorgelegt. Stattdessen wurden zahlreiche Haushaltspositionen schlicht an die Ist-Zahlen aus 2025 angepasst. Das ist kaufmännische Fortschreibung – kein Sparen, sagt Röder. Besonders irritierend ist die Aussage des Bürgermeisters, er wolle „überhaupt nicht sparen“. Wer so argumentiert, zeigt ein problematisches Verständnis für den verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern. Wenn es trotz Rekordsteuereinnahmen nicht gelingt, mit den Mitteln auszukommen, liegt das Problem nicht bei den Fraktionen, sondern bei der fehlenden Prioritätensetzung der Verwaltungsspitze. Wer sich in dieser Situation wie ein Sonnenkönig aufführt, verkennt die finanzielle Realität der Stadt Gelnhausen. Nicht akzeptabel ist zudem, dass sich der Leiter der Finanzverwaltung, Marcel Pipa, öffentlich parteipolitisch positioniert und damit faktisch Wahlkampf für die CDU betreibt. Die Finanzverwaltung hat neutral zu agieren – alles andere untergräbt das Vertrauen in eine sachliche Haushaltsführung. Die Bürger für Gelnhausen sind jederzeit zu konstruktiven Gesprächen bereit. Dies haben wir sowohl in Ausschusssitzungen als auch in persönlichen Gesprächen mit dem Bürgermeister deutlich gemacht. Dass die Verwaltung ihren Aufgaben nicht ausreichend nachkommt, zeigt sich exemplarisch daran, dass der Prüfantrag zur Einführung der Grundsteuer C, der bereits im Dezember eingebracht und im Januar im Haupt- und Finanzausschuss erneut angemahnt wurde, bis heute nicht abgearbeitet ist. Wir erwarten vom Bürgermeister weniger Polemik und Schuldzuweisungen – sondern stattdessen eine ehrliche, sachliche und verantwortungsbewusste Haushaltsführung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Der Bürgermeister ist in seinem Wahlkampf mit der Aussage angetreten: „Er könne Mehrheiten organisieren und pflege den politischen Konsens.“ Dies vermissen die Bürger für Gelnhausen, dazu tragen Schuldzuweisung an die ehrenamtlichen Stadtverordneten ganz sicher nicht bei. Mario Röder Fraktionsvorsitzender Bürger für Gelnhausen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pressemitteilung der Bürger für Gelnhausen (BG) 08.02.2026</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wählergemeinschaft Bürger für Gelnhausen weist die im Artikel der GNZ vom 7. Februar 2026 erhobenen Vorwürfe von Bürgermeister Christian Litzinger auf das Schärfste zurück. Die dort getätigten Aussagen verzerren die tatsächlichen Abläufe der Haushaltsberatungen und werden der sachlichen und konstruktiven Arbeit unserer Fraktion in keiner Weise gerecht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fakt ist: Die Bürger für Gelnhausen haben sich während der gesamten Haushaltsberatung aktiv, transparent und konstruktiv eingebracht. Entgegen der Darstellung des Bürgermeisters waren wir die einzige Fraktion, die acht konkrete Änderungsanträge zum Haushalt 2026 eingereicht hat. Von „Arbeitsverweigerung“ kann daher keine Rede sein – diese Unterstellung ist sachlich falsch und politisch infam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben uns in öffentlichen Sitzungen umfassend informiert und unsere Positionen dort vertreten – nicht in Hinterzimmern, wie es bei der Fraktion der CDU offenbar üblich ist, die sich zunehmend aus der öffentlichen Diskussion in den Ausschüssen zurückgezogen hat und dort kaum noch inhaltlich Stellung bezieht. Demokratie lebt von Transparenz und offener Debatte, nicht von internen Absprachen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Der Vorwurf, wir hätten das Gesprächsangebot der Verwaltung nicht angenommen, ist haltlos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso entschieden weisen wir die Behauptung zurück, der gemeinsame Sparauftrag von Bürger für Gelnhausen, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen sei erfüllt worden. Dieser Auftrag lautete eindeutig:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Begrenzung des Defizits auf unter 4 Millionen Euro, ohne Steuer- oder Abgabenerhöhungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was der Bürgermeister nun als „Konsolidierungserfolg“ verkauft, ist in Wahrheit keine Haushaltskonsolidierung, sondern eine rechnerische Schönung des Haushalts. Die Reduzierung des Defizits von 5,7 auf 3,8 Millionen Euro wurde nicht durch Einsparungen, sondern im Wesentlichen durch eine Erhöhung der Steuerschätzungen um rund 1,9 Millionen Euro erreicht. Das hat mit struktureller Haushaltskonsolidierung nichts zu tun. Dies wurde auch in der letzten Ausschusssitzung von Mario Röder den Fraktionsvorsitzenden der BG klar kommuniziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entgegen den öffentlichen Aussagen des Bürgermeisters wurde keine belastbare Liste mit 148 Sparvorschlägen vorgelegt. Stattdessen wurden zahlreiche Haushaltspositionen schlicht an die Ist-Zahlen aus 2025 angepasst. Das ist kaufmännische Fortschreibung – kein Sparen, sagt Röder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders irritierend ist die Aussage des Bürgermeisters, er wolle „überhaupt nicht sparen“. Wer so argumentiert, zeigt ein problematisches Verständnis für den verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern. Wenn es trotz Rekordsteuereinnahmen nicht gelingt, mit den Mitteln auszukommen, liegt das Problem nicht bei den Fraktionen, sondern bei der fehlenden Prioritätensetzung der Verwaltungsspitze. Wer sich in dieser Situation wie ein Sonnenkönig aufführt, verkennt die finanzielle Realität der Stadt Gelnhausen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht akzeptabel ist zudem, dass sich der Leiter der Finanzverwaltung, Marcel Pipa, öffentlich parteipolitisch positioniert und damit faktisch Wahlkampf für die CDU betreibt. Die Finanzverwaltung hat neutral zu agieren – alles andere untergräbt das Vertrauen in eine sachliche Haushaltsführung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bürger für Gelnhausen sind jederzeit zu konstruktiven Gesprächen bereit. Dies haben wir sowohl in Ausschusssitzungen als auch in persönlichen Gesprächen mit dem Bürgermeister deutlich gemacht. Dass die Verwaltung ihren Aufgaben nicht ausreichend nachkommt, zeigt sich exemplarisch daran, dass der Prüfantrag zur Einführung der Grundsteuer C, der bereits im Dezember eingebracht und im Januar im Haupt- und Finanzausschuss erneut angemahnt wurde, bis heute nicht abgearbeitet ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir erwarten vom Bürgermeister weniger Polemik und Schuldzuweisungen – sondern stattdessen eine ehrliche, sachliche und verantwortungsbewusste Haushaltsführung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Der Bürgermeister ist in seinem Wahlkampf mit der Aussage angetreten: „Er könne Mehrheiten organisieren und pflege den politischen Konsens.“ Dies vermissen die Bürger für Gelnhausen, dazu tragen Schuldzuweisung an die ehrenamtlichen Stadtverordneten ganz sicher nicht bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mario Röder</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fraktionsvorsitzender</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bürger für Gelnhausen</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Rad-Highway für Gelnhausen: In Meerholz könnte die erste Fahrradstraße der Barbarossastadt entstehen</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/rad-highway-fuer-gelnhausen-in-meerholz-koennte-die-erste-fahrradstrasse-der-barbarossastadt-entstehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 14:42:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Fahrradklimatest 2025 ist Gelnhausen krachend durchgefallen – jetzt bietet sich eine Chance. In Meerholz könnte die erste Fahrradstraße der Barbarossastadt entstehen. Was dahintersteckt, wie Bürger mitreden können und warum Autofahrer keine Angst haben müssen. Gelnhausen-Meerholz. Der Blick auf die Ausgangslage ist ernüchternd: Beim im Juli veröffentlichten ADFC-Fahrradklimatest schneidet Gelnhausen erneut schlecht ab. Mit der Gesamtnote 4,5 liegt die Barbarossastadt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 3,9. In der Vergleichsgruppe ähnlich großer Städte (20.000 bis 50.000 Einwohner) reicht es nur für Platz 413 von 429. Grundlage sind die Rückmeldungen von 213.000 Radfahrern aus 1.047 Städten – in Gelnhausen beteiligten sich 144 Menschen. Der Test misst keine Technik, sondern Wahrnehmung – und genau darin liegt seine Stärke. Denn die Kritikpunkte sind seit Jahren dieselben: zu schmale Radwege, schlechte Ampelschaltungen, mangelndes Sicherheitsgefühl und schwieriges Fahren im Mischverkehr mit Autos. Seit dem letzten Test 2022 hat sich daran kaum etwas verbessert. Eine Fahrradstraße in Gelnhausen: Erster Vorstoß in Hailer war 2023 gescheitert Genau das wollten die beiden Mitglieder der Bürger für Gelnhausen, Jochen Zahn, Ortsvorsteher von Meerholz, und Jochen Hofmann von der Initiative Sicherer Schulweg Gelnhausen nicht hinnehmen. Beide engagieren sich seit Langem für mehr Sicherheit im Straßenverkehr – für Kinder ebenso wie für Radfahrer. Hoffnung machte ihnen ein Gedanke, der im November 2023 von den People for Future ins Spiel gebracht wurde: eine Fahrradstraße durch Hailer und Meerholz. Ziel der Initiative war es, eine sichere Radverbindung vom Anfang der Jahnstraße bis zum Mittlauer Weg zu schaffen und bestenfalls darüber hinaus: Osten in Richtung Kernstadt und Altenhaßlau und auch zu den Orten im Westen der Barbarossastadt. Schon früh rückte dabei die alte Kleinbahntrasse in den Fokus – eine Strecke, die heute bereits eine wichtige Radachse durch Meerholz ist. Doch der erste Anlauf scheiterte. Zwei Wochen nach Vorstellung des Konzepts lehnte der Ortsbeirat Hailer die Umwidmung der Jahnstraße ab. Ein Rückschlag – aber kein Aus. „Ich fand die Idee einer Fahrradstraße gut und habe zu Jochen Hofmann gesagt: Lass es uns in Meerholz versuchen“, erinnert sich Jochen Zahn. Hofmann stieg tief ins Thema ein und suchte vor allem nach einem Weg, Menschen von der Idee zu überzeugen. Der entscheidende Impuls kam aus Rüsselsheim. Dort plant die Stadt ein ähnliches Projekt – begleitet vom Förderprojekt Transform-R, für das der Regionalverband Frankfurt-Rhein-Main verantwortlich ist. Transform-R ist ein vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördertes Projekt mit fünfjähriger Laufzeit bis Oktober 2027. Bessere Radwege in Gelnhausen: Förderprojekt Transform-R ins Boot geholt Ziel ist es, die Energie- und Mobilitätswende in der Region voranzubringen – nicht nur technisch, sondern auch sozial. Partner sind unter anderem die Goethe-Universität Frankfurt, das Institut für sozial-ökologische Forschung und das Ifeu-Institut. In sogenannten Reallaboren werden Lösungen erprobt, ausgewertet und für andere Kommunen nutzbar gemacht. Bei einem Infotermin in Rüsselsheim verabredeten Hofmann und mehrere Transform-R-Vertreter, sich die Situation in Meerholz gemeinsam anzuschauen und mit lokalen Akteuren ins Gespräch zu kommen. Der erste Termin in Meerholz verlief so überzeugend, dass Zahn und Hofmann kurze Zeit später Bürgermeister Christian Litzinger informierten. Der Rathauschef zeigte sofort Interesse. Nach einem gemeinsamen Treffen mit Mitarbeitern des Regionalverbandes entstand eine Arbeitsgruppe, zu der neben Zahn und Hofmann mehrere Vertreter der Stadt um Klimamanager Andreas Hlasseck und Verantwortliche von Transform-R gehören. Die Gruppe traf sich mehrfach – mit greifbaren Ergebnissen. Radweg an der Clamecystraße im Dezember fertiggestellt Parallel dazu hatte sich auch die allgemeine Stimmung für den Radverkehr in Gelnhausen verbessert. Im Herbst wurde bekannt, dass der Bund den Bau eines kombinierten Geh- und Radwegs entlang der Clamecystraße mit 445.000 Euro fördert. Das Gesamtprojekt kostet 600.000 Euro und schließt eine wichtige Lücke zwischen Kernstadt und Hailer. Die Arbeiten an der Clamecystraße wurden im vergangenen Dezember abgeschlossen. Auch der Schotterweg am Flugplatz soll nach Abschluss des Bahnausbaus asphaltiert werden. Für die Mitglieder der Arbeitsgruppe war klar: Zusammengenommen ergibt sich eine große Chance. Mit einer Fahrradstraße in Meerholz könnte perspektivisch eine durchgängige Verbindung entstehen – vom Bahnhof über Flugplatz, Hailer und Meerholz bis nach Niedermittlau oder über die Kinzigauen zum Fernradweg R3. Eine zentrale Achse für Alltag, Freizeit und Tourismus. Meerholz, ist sich Jochen Zahn sicher, würde auch aus touristischer Hinsicht profitieren. Immerhin steigt der Anteil der Radfahrer auch bei Reisenden aus anderen Regionen stetig. Radhighway durch Gelnhausen-Meerholz: Mehrere Trassen im Gespräch Die Arbeitsgruppe lotete Chancen auf Fördermittel aus und ging konkrete Vorplanungen an. Kurz vor Weihnachten erfolgte dann eine gemeinsame Ortsbegehung mit Vertretern von Transform-R und der Stadt, bei der kritische Stellen noch einmal gründlich begutachtet wurden. Noch 2026 soll ein Verkehrsversuch erfolgen. Und wo könnte die Route verlaufen? Los geht es laut aktuellen Überlegungen an der Grenze zwischen Hailer und Meerholz, an der Ecke Kleinbahnweg/Schießhausstraße, und dann entlang der alten Kleinbahntrasse weiter in Richtung Viadukt. Der große Vorteil: Ein Großteil der Strecke ist bereits Radweg. Kreuzende Straßen müssten lediglich beschildert werden – mit klarer Botschaft an Autofahrer: Hier haben Räder Vorrang. Der Anschluss an den Mittlauer Weg könnte über die Straße „Am Viadukt“ oder die Wingertstraße erfolgen. Wo kein Radweg existiert, reichen Markierungen auf der Fahrbahn. Teure Umbauten sind nicht nötig. Bleibt die zentrale Frage: Müssen Autofahrer nun Angst haben? „Ganz klar nein“, sagt Jochen Zahn. „Niemand will Autos aus Meerholz verbannen oder Straßen zu reinen Fahrradbereichen machen. Es geht darum, Fahrrädern Vorrang zu geben.“ Ziel, macht er klar, sind nicht Verbote, sondern gegenseitige Rücksicht. Eine Fahrradstraße für Gelnhausen: Rüsselsheim zeigt, wie es gehen kann Das wichtigste Gebot für die Akteure: Bürgerbeteiligung. Transform-R setzt konsequent auf Dialog – mit Erfolg. In Rüsselsheim kamen im August 2025 rund 100 Anwohner zu einer moderierten Dialogveranstaltung zur Umgestaltung der Weisenauer Straße. Bürger konnten sich informieren, Ideen einbringen und auf dem „roten Sofa“ direkt mit Oberbürgermeister und Stadtrat sprechen. Viele Anregungen – etwa zu Begrünung und Parken – flossen in die Planung ein. Die Akzeptanz für die Fahrradstraße ist dort laut Stadt hoch, die Entwurfsplanung soll bald abgeschlossen werden, der politische Beschluss steht im Februar an. Bürger reden mit: Infoveranstaltung in Gelnhausen am 9. Februar Dieser Weg macht Hoffnung. „Rüsselsheim zeigt, was möglich ist, wenn man die Menschen ernst nimmt“, sagt Jochen Hofmann. „Auch in</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Beim Fahrradklimatest 2025 ist Gelnhausen krachend durchgefallen – jetzt bietet sich eine Chance. In Meerholz könnte die erste Fahrradstraße der Barbarossastadt entstehen. Was dahintersteckt, wie Bürger mitreden können und warum Autofahrer keine Angst haben müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen-Meerholz. Der Blick auf die Ausgangslage ist ernüchternd: Beim im Juli veröffentlichten ADFC-Fahrradklimatest schneidet Gelnhausen erneut schlecht ab. Mit der Gesamtnote 4,5 liegt die Barbarossastadt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 3,9. In der Vergleichsgruppe ähnlich großer Städte (20.000 bis 50.000 Einwohner) reicht es nur für Platz 413 von 429. Grundlage sind die Rückmeldungen von 213.000 Radfahrern aus 1.047 Städten – in Gelnhausen beteiligten sich 144 Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Test misst keine Technik, sondern Wahrnehmung – und genau darin liegt seine Stärke. Denn die Kritikpunkte sind seit Jahren dieselben: zu schmale Radwege, schlechte Ampelschaltungen, mangelndes Sicherheitsgefühl und schwieriges Fahren im Mischverkehr mit Autos. Seit dem letzten Test 2022 hat sich daran kaum etwas verbessert.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="eine-fahrradstrasse-in-gelnhausen-erster-vorstoss-in-hailer-war-2023-gescheitert">Eine Fahrradstraße in Gelnhausen: Erster Vorstoß in Hailer war 2023 gescheitert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Genau das wollten die beiden Mitglieder der Bürger für Gelnhausen, Jochen Zahn, Ortsvorsteher von Meerholz, und Jochen Hofmann von der Initiative Sicherer Schulweg Gelnhausen nicht hinnehmen. Beide engagieren sich seit Langem für mehr Sicherheit im Straßenverkehr – für Kinder ebenso wie für Radfahrer. Hoffnung machte ihnen ein Gedanke, der im November 2023 von den People for Future ins Spiel gebracht wurde: eine Fahrradstraße durch Hailer und Meerholz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Initiative war es, eine sichere Radverbindung vom Anfang der Jahnstraße bis zum Mittlauer Weg zu schaffen und bestenfalls darüber hinaus: Osten in Richtung Kernstadt und Altenhaßlau und auch zu den Orten im Westen der Barbarossastadt. Schon früh rückte dabei die alte Kleinbahntrasse in den Fokus – eine Strecke, die heute bereits eine wichtige Radachse durch Meerholz ist. Doch der erste Anlauf scheiterte. Zwei Wochen nach Vorstellung des Konzepts lehnte der Ortsbeirat Hailer die Umwidmung der Jahnstraße ab. Ein Rückschlag – aber kein Aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich fand die Idee einer Fahrradstraße gut und habe zu Jochen Hofmann gesagt: Lass es uns in Meerholz versuchen“, erinnert sich Jochen Zahn. Hofmann stieg tief ins Thema ein und suchte vor allem nach einem Weg, Menschen von der Idee zu überzeugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der entscheidende Impuls kam aus Rüsselsheim. Dort plant die Stadt ein ähnliches Projekt – begleitet vom Förderprojekt Transform-R, für das der Regionalverband Frankfurt-Rhein-Main verantwortlich ist. Transform-R ist ein vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördertes Projekt mit fünfjähriger Laufzeit bis Oktober 2027.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="bessere-radwege-in-gelnhausen-forderprojekt-transform-r-ins-boot-geholt">Bessere Radwege in Gelnhausen: Förderprojekt Transform-R ins Boot geholt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel ist es, die Energie- und Mobilitätswende in der Region voranzubringen – nicht nur technisch, sondern auch sozial. Partner sind unter anderem die Goethe-Universität Frankfurt, das Institut für sozial-ökologische Forschung und das Ifeu-Institut. In sogenannten Reallaboren werden Lösungen erprobt, ausgewertet und für andere Kommunen nutzbar gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem Infotermin in Rüsselsheim verabredeten Hofmann und mehrere Transform-R-Vertreter, sich die Situation in Meerholz gemeinsam anzuschauen und mit lokalen Akteuren ins Gespräch zu kommen. Der erste Termin in Meerholz verlief so überzeugend, dass Zahn und Hofmann kurze Zeit später Bürgermeister Christian Litzinger informierten. Der Rathauschef zeigte sofort Interesse. Nach einem gemeinsamen Treffen mit Mitarbeitern des Regionalverbandes entstand eine Arbeitsgruppe, zu der neben Zahn und Hofmann mehrere Vertreter der Stadt um Klimamanager Andreas Hlasseck und Verantwortliche von Transform-R gehören. Die Gruppe traf sich mehrfach – mit greifbaren Ergebnissen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="radweg-an-der-clamecystrasse-im-dezember-fertiggestellt">Radweg an der Clamecystraße im Dezember fertiggestellt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu hatte sich auch die allgemeine Stimmung für den Radverkehr in Gelnhausen verbessert. Im Herbst wurde bekannt, dass der Bund den Bau eines kombinierten Geh- und Radwegs entlang der Clamecystraße mit 445.000 Euro fördert. Das Gesamtprojekt kostet 600.000 Euro und schließt eine wichtige Lücke zwischen Kernstadt und Hailer. Die Arbeiten an der Clamecystraße wurden im vergangenen Dezember abgeschlossen. Auch der Schotterweg am Flugplatz soll nach Abschluss des Bahnausbaus asphaltiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Mitglieder der Arbeitsgruppe war klar: Zusammengenommen ergibt sich eine große Chance. Mit einer Fahrradstraße in Meerholz könnte perspektivisch eine durchgängige Verbindung entstehen – vom Bahnhof über Flugplatz, Hailer und Meerholz bis nach Niedermittlau oder über die Kinzigauen zum Fernradweg R3. Eine zentrale Achse für Alltag, Freizeit und Tourismus. Meerholz, ist sich Jochen Zahn sicher, würde auch aus touristischer Hinsicht profitieren. Immerhin steigt der Anteil der Radfahrer auch bei Reisenden aus anderen Regionen stetig.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="radhighway-durch-gelnhausen-meerholz-mehrere-trassen-im-gesprach">Radhighway durch Gelnhausen-Meerholz: Mehrere Trassen im Gespräch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeitsgruppe lotete Chancen auf Fördermittel aus und ging konkrete Vorplanungen an. Kurz vor Weihnachten erfolgte dann eine gemeinsame Ortsbegehung mit Vertretern von Transform-R und der Stadt, bei der kritische Stellen noch einmal gründlich begutachtet wurden. Noch 2026 soll ein Verkehrsversuch erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wo könnte die Route verlaufen? Los geht es laut aktuellen Überlegungen an der Grenze zwischen Hailer und Meerholz, an der Ecke Kleinbahnweg/Schießhausstraße, und dann entlang der alten Kleinbahntrasse weiter in Richtung Viadukt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der große Vorteil: Ein Großteil der Strecke ist bereits Radweg. Kreuzende Straßen müssten lediglich beschildert werden – mit klarer Botschaft an Autofahrer: Hier haben Räder Vorrang. Der Anschluss an den Mittlauer Weg könnte über die Straße „Am Viadukt“ oder die Wingertstraße erfolgen. Wo kein Radweg existiert, reichen Markierungen auf der Fahrbahn. Teure Umbauten sind nicht nötig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt die zentrale Frage: Müssen Autofahrer nun Angst haben? „Ganz klar nein“, sagt Jochen Zahn. „Niemand will Autos aus Meerholz verbannen oder Straßen zu reinen Fahrradbereichen machen. Es geht darum, Fahrrädern Vorrang zu geben.“ Ziel, macht er klar, sind nicht Verbote, sondern gegenseitige Rücksicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="eine-fahrradstrasse-fur-gelnhausen-russelsheim-zeigt-wie-es-gehen-kann">Eine Fahrradstraße für Gelnhausen: Rüsselsheim zeigt, wie es gehen kann</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das wichtigste Gebot für die Akteure: Bürgerbeteiligung. Transform-R setzt konsequent auf Dialog – mit Erfolg. In Rüsselsheim kamen im August 2025 rund 100 Anwohner zu einer moderierten Dialogveranstaltung zur Umgestaltung der Weisenauer Straße.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bürger konnten sich informieren, Ideen einbringen und auf dem „roten Sofa“ direkt mit Oberbürgermeister und Stadtrat sprechen. Viele Anregungen – etwa zu Begrünung und Parken – flossen in die Planung ein. Die Akzeptanz für die Fahrradstraße ist dort laut Stadt hoch, die Entwurfsplanung soll bald abgeschlossen werden, der politische Beschluss steht im Februar an.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="burger-reden-mit-infoveranstaltung-in-gelnhausen-am-9-februar">Bürger reden mit: Infoveranstaltung in Gelnhausen am 9. Februar</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Weg macht Hoffnung. „Rüsselsheim zeigt, was möglich ist, wenn man die Menschen ernst nimmt“, sagt Jochen Hofmann. „Auch in Gelnhausen können wir mit der ersten Fahrradstraße ein echtes Modellprojekt starten“, ergänzt Jochen Zahn. „Davon würden andere Stadtteile und Kommunen profitieren – und eine der wichtigsten Routen im Kinzigtal würde sicherer und attraktiver.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau deshalb sollen auch in Meerholz die Bürger von Anfang an mitreden. Für Montag, 9. Februar um 17:30 Uhr, laden Stadt und Transform-R zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung in die Sport- und Kulturhalle Meerholz ein. Dort wird das Projekt vorgestellt, mögliche Routen werden diskutiert – und vor allem Meinungen eingeholt. Denn am Ende soll die Fahrradstraße eines sein: ein gemeinsames Projekt für Gelnhausen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GNZ</p>
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		<title>Bombenfund in Gelnhausen-Meerholz: Blindgänger bei Bahnarbeiten in Meerholz entdeckt</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/bombenfund-in-gelnhausen-meerholz-blindgaenger-bei-bahnarbeiten-in-meerholz-entdeckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 14:54:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Klaus Volz (links) und der Meerholzer Ortsvorsteher Jochen Zahn (beide Bürger für Gelnhausen) betrachten den abgesperrten Fundort. Bei Sondierungsarbeiten im Zug des Bahnausbaus in Gelnhausen ist am Mittwoch (14. Januar) eine Bombe in Meerholz entdeckt worden. Wann der mutmaßliche Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft wird, steht erst am Freitag fest. Laut aktuellen Informationen aus dem Rathaus besteht für die Bevölkerung keine Gefahr. Gelnhausen. Ein mutmaßlicher Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg sorgt seit Mittwoch für reges Treiben im Gelnhäuser Stadtteil Meerholz. Stadt, Feuerwehr, Polizei und Kampfmittelräumdienst haben den Fundort im Bereich des Anglerheims noch am selben Tag gesichert. Wie Bürgermeister Christian Litzinger (CDU) auf GNZ-Nachfrage informiert, klärt der Kampfmittelräumdienst aktuell, um was für eine Bombe es sich genau handelt und wie schwer sie ist. „Unser Ordnungsamt steht in ständigem Austausch mit Feuerwehr, Polizei und den weiteren zuständigen Behörden.“ Am Donnerstagnachmittag ist der städtische Krisenstab zu einer Sitzung zusammengekommen. Informationen zur Entschärfung und möglichen Auswirkungen auf Verkehr und Wohngebiet konnte der Rathauschef allerdings noch nicht nennen. „Wir können uns noch nicht zum Ausmaß der Arbeiten und dem Ablauf der Entschärfung äußern, da der Kampfmittelräumdienst den Blindgänger erst genauer in Augenschein nehmen muss.“ Am Freitag (16. Januar) will das Rathaus dann mit konkreten Informationen an die Öffentlichkeit gehen. „Die Stelle wurde fachgerecht gesichert“, sagt Litzinger. „Wir haben seitens der Stadt alles Erforderliche getan.“ Zuvor will die Stadt am Freitagmorgen mit den Experten des Kampfmittelräumdienstes die nötigen Schritte vor Ort besprechen. Die Bombe soll mehrere Meter tief in der Erde liegen. Ein mögliches Problem für den Räumdienst: Wie Stadt und Polizei gleichermaßen informieren, könnten das feuchte Wetter und das hohe Grundwasser die Arbeiten erschweren. Klaus Volz, Vorsitzender des Meerholzer Angelvereins, verfolgt die Arbeiten genau. „Die Sondierungsarbeiten laufen schon seit Wochen“, berichtet er. „Unweit von hier befand sich im Weltkrieg ein Schützengraben. Deshalb wird hier genau nach möglichen Kampfmitteln gesucht.“ Und auch für die Bombe hat er eine mögliche Erklärung: „Sie sollte vermutlich einen Militärflugplatz in Rothenbergen treffen.“ Ortsvorsteher Jochen Zahn (Bürger für Gelnhausen) hofft jetzt auf eine schnelle Entschärfung der Bombe, die nicht zu einer langen Verzögerung der Bahnarbeiten führt. Und: „Ich finde es beruhigend, wie akribisch der Kampfmittelräumdienst den Baustellenbereich seit Wochen absucht, damit keine Gefahren für die Bevölkerung entstehen.“ In einer am Donnerstagabend versendeten Pressemitteilung versichert Bürgermeister Litzinger: „Wir werden die Bevölkerung selbstverständlich mit allen nötigen Fakten versorgen, sobald diese bekannt sind“. Zeitnah werde ein Bürgertelefon eingerichtet. Litzinger bittet die Bürger, sich auch über die entsprechenden Mitteilungskanäle der Stadt Gelnhausen, Feuerwehr Gelnhausen (Instagram ff_gn_west) und über die regionalen Medien zu informieren. GNZ</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Klaus Volz (links) und der Meerholzer Ortsvorsteher Jochen Zahn (beide Bürger für Gelnhausen) betrachten den abgesperrten Fundort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Sondierungsarbeiten im Zug des Bahnausbaus in Gelnhausen ist am Mittwoch (14. Januar) eine Bombe in Meerholz entdeckt worden. Wann der mutmaßliche Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft wird, steht erst am Freitag fest. Laut aktuellen Informationen aus dem Rathaus besteht für die Bevölkerung keine Gefahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen. Ein mutmaßlicher Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg sorgt seit Mittwoch für reges Treiben im Gelnhäuser Stadtteil Meerholz. Stadt, Feuerwehr, Polizei und Kampfmittelräumdienst haben den Fundort im Bereich des Anglerheims noch am selben Tag gesichert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Bürgermeister Christian Litzinger (CDU) auf GNZ-Nachfrage informiert, klärt der Kampfmittelräumdienst aktuell, um was für eine Bombe es sich genau handelt und wie schwer sie ist. „Unser Ordnungsamt steht in ständigem Austausch mit Feuerwehr, Polizei und den weiteren zuständigen Behörden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Donnerstagnachmittag ist der städtische Krisenstab zu einer Sitzung zusammengekommen. Informationen zur Entschärfung und möglichen Auswirkungen auf Verkehr und Wohngebiet konnte der Rathauschef allerdings noch nicht nennen. „Wir können uns noch nicht zum Ausmaß der Arbeiten und dem Ablauf der Entschärfung äußern, da der Kampfmittelräumdienst den Blindgänger erst genauer in Augenschein nehmen muss.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Freitag (16. Januar) will das Rathaus dann mit konkreten Informationen an die Öffentlichkeit gehen. „Die Stelle wurde fachgerecht gesichert“, sagt Litzinger. „Wir haben seitens der Stadt alles Erforderliche getan.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor will die Stadt am Freitagmorgen mit den Experten des Kampfmittelräumdienstes die nötigen Schritte vor Ort besprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bombe soll mehrere Meter tief in der Erde liegen. Ein mögliches Problem für den Räumdienst: Wie Stadt und Polizei gleichermaßen informieren, könnten das feuchte Wetter und das hohe Grundwasser die Arbeiten erschweren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klaus Volz, Vorsitzender des Meerholzer Angelvereins, verfolgt die Arbeiten genau. „Die Sondierungsarbeiten laufen schon seit Wochen“, berichtet er. „Unweit von hier befand sich im Weltkrieg ein Schützengraben. Deshalb wird hier genau nach möglichen Kampfmitteln gesucht.“ Und auch für die Bombe hat er eine mögliche Erklärung: „Sie sollte vermutlich einen Militärflugplatz in Rothenbergen treffen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ortsvorsteher Jochen Zahn (Bürger für Gelnhausen) hofft jetzt auf eine schnelle Entschärfung der Bombe, die nicht zu einer langen Verzögerung der Bahnarbeiten führt. Und: „Ich finde es beruhigend, wie akribisch der Kampfmittelräumdienst den Baustellenbereich seit Wochen absucht, damit keine Gefahren für die Bevölkerung entstehen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer am Donnerstagabend versendeten Pressemitteilung versichert Bürgermeister Litzinger: „Wir werden die Bevölkerung selbstverständlich mit allen nötigen Fakten versorgen, sobald diese bekannt sind“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zeitnah werde ein Bürgertelefon eingerichtet. Litzinger bittet die Bürger, sich auch über die entsprechenden Mitteilungskanäle der Stadt Gelnhausen, Feuerwehr Gelnhausen (Instagram ff_gn_west) und über die regionalen Medien zu informieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GNZ</p>
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		<title>Kommunalwahl 2026</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/kommunalwahl-2026/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 29 Dec 2025 15:24:51 +0000</pubDate>
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		<title>Kommunalwahl 2026</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/kommunalwahl-2026-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2025 15:22:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
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