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	<title>Ortsbeirat &#8211; Bürger für Gelnhausen</title>
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	<description>Die freie Wählergruppe in der Barbarossastadt</description>
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	<title>Ortsbeirat &#8211; Bürger für Gelnhausen</title>
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	<item>
		<title>Das Geheimnis um die Corona-Zuschüsse für Vereine</title>
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		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2022 16:15:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Meerholz]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsbeirat]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer hat warum wie viel bekommen? Und wieso sind manche leer ausgegangen? Die Fragen sind naheliegend, aber das Gelnhäuser Rathaus schweigt beharrlich.    von Matthias Boll GNZ Foto: Archiv Nach welchen Kriterien hat die Stadt im vergangenen Jahr „Corona-Zuschüsse“ an die Gelnhäuser Vereine gezahlt? Die Frage sollte für einen Bürgermeister nicht schwer zu beantworten sein – Daniel Glöckner aber schweigt dazu. Gelnhausen. Die Stadt Gelnhausen hat Vereine für das vergangene Jahr mit Zuschüssen unterstützt, um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Unklar ist jedoch, warum der eine offenbar eine Zuwendung erhalten hat, der andere aber nicht, und nach welchen Kriterien das Geld geflossen ist. Für Aufklärung könnte das Gelnhäuser Rathaus sorgen – aber Bürgermeister Daniel Glöckner (FDP) zieht es (wieder einmal) vor zu schweigen. Klaus Volz, Vorsitzender des Angelsportvereins Meerholz, versucht nun schon seit rund neun Monaten, das Geheimnis um die Corona-Zuschüsse für Gelnhäuser Vereine zu lüften – bislang jedoch vergeblich. Erstmals wendet er sich am 18. Februar 2022 in dieser Angelegenheit an den Bürgermeister, nachdem ihm bekannt geworden war, dass Vereine im Zuge von Corona im Jahr 2021 finanzielle Zuwendungen von der Stadt Gelnhausen erhalten hatten. Volz will wissen, nach welchen Kriterien seitens der Stadt verfahren wurde und ob ein Antrag auf Beihilfe gestellt werden musste. „Wir als Angelsportverein hatten ebenfalls finanzielle Einbußen, indem uns vom Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises jegliche öffentlichen Veranstaltungen untersagt wurden“, schreibt der Vorsitzende an Glöckner. Eine Reaktion aus dem Rathaus auf Volz‘ E-Mail bleibt aus. Also probiert er es nach zwei Wochen über den postalischen Weg. Und siehe da, diesmal bekommt er eine Antwort aus dem Büro des Bürgermeisters. Darin heißt es, der Angelsportverein Meerholz hätte am 21. Dezember 2021 einen Bewilligungsbescheid erhalten. „Dieser Bescheid ist bei uns aber nicht eingegangen“, betont Volz im Gespräch mit der GNZ. Nach einer erneuten Anfrage beim Bürgermeister kommt die Antwort, dass ein neuer Förderbescheid unterwegs sei. Und tatsächlich: Am 22. März trudelt ein Schreiben aus dem Rathaus mit einer Bewilligung von 500 Euro für den Angelsportverein Meerholz ein, das vom 21. Dezember 2021 datiert. Ende gut, alles gut? Nicht für Klaus Volz. Er will es genauer wissen. Denn eine Antwort auf seine Fragen zu den Kriterien und einer möglichen Beantragung der Zuschüsse hat er noch immer nicht erhalten. Dafür hat er sich bei anderen Vereinen umgehört. Und so weiß Volz inzwischen, dass ein Verein aus dem Stadtteil Roth € 1 687,85 Euro und ein Verein aus Meerholz 1 215 Euro erhalten hat. „Beide Vereine mussten keinen Antrag stellen“, berichtet der Vorsitzende der Meerholzer Angler. Auch sei im Vorfeld seitens der Stadt weder die Höhe der Umsatzverluste noch die Mitgliederzahl abgefragt worden. Darüber hinaus tun sich noch weitere Fragen auf. Volz: „Der Angelsportverein Barbarossa Gelnhausen und der Höchster Angelsportverein haben bis heute weder eine Mitteilung noch einen Betrag erhalten.“ Ein Verdacht keimt auf Den ganzen Sachverhalt und seine Vorgeschichte schildert er am 22. Mai 2022 in einem Schreiben an den Ersten Stadtrat Volker Rode (CDU), verbunden mit der Bitte, sich dieser Angelegenheit anzunehmen, nachdem er vom Bürgermeister keine Antworten bekommen hatte. Aber auch von dieser Stelle kommt keine Hilfe, noch nicht einmal eine Reaktion. Entsprechend deutlich fallen die Worte aus, die Volz in seinem Schreiben am 16. August an Rode wählt: „Mit einem Schreiben vom 22. Mai 2022 hatte ich Sie gebeten, sich dieser ungleichmäßigen Verteilung von Zuwendungen an Gelnhäuser Vereine wegen des Ausfalls von Einnahmen bei Veranstaltungen anzunehmen und mir umgehend eine Stellungnahme zukommen zu lassen. Bis heute habe ich von Ihnen weder schriftlich noch telefonisch eine Rückmeldung erhalten.“ Dieselben Fragen habe er dem Bürgermeister gestellt, aber ebenfalls keine Antwort erhalten. „Eine weitere Anfrage an ihn erspare ich mir“, so Volz weiter. „Durch diese mangelhafte Kooperation entsteht bei mir der Verdacht, dass hier nur bestimmte Vereine in den Genuss dieser Zuwendungen gekommen sind. Ich hoffe, doch noch von Ihnen eine Antwort auf meine Fragen zu bekommen.“ Doch auch diese Hoffnung erfüllt sich nicht. Da Volz für die „Bürger für Gelnhausen“ im Ortsbeirat Meerholz sitzt, probiert er es mit seinen Kontakten in der Kommunalpolitik. Aber auch hier kann ihm keiner so wirklich weiterhelfen. Also bleibt als letzte Option der Weg an die Öffentlichkeit: Volz wendet sich an die GNZ, um möglicherweise auf diesem Umweg doch noch Aufklärung von offizieller Stelle zu erhalten. Aber auch diese Hoffnung erfüllt sich nicht. Auf eine entsprechende GNZ-Anfrage zu den Corona-Zuschüssen für Vereine reagiert Glöckner überhaupt nicht, auch eine erneute Nachfrage lässt ihn gänzlich unbeeindruckt. Zentrale Fragen bleiben offen Angesichts des beharrlichen Schweigens aus dem Gelnhäuser Rathaus hilft ein Blick in den Haushaltsplan 2021 zumindest ein bisschen weiter. Dem Zahlenwerk lässt sich immerhin entnehmen, welcher Betrag für Corona-Zuschüsse an die Gelnhäuser Vereine geplant war: Im Bereich Kultur sollten Gesang-, Musik-, Theater- und sonstige Kulturvereine mit 103 100 Euro unterstützt werden, die Zuwendungen an Sportvereine erhöhten sich im Ansatz für das Haushaltsjahr 2021 von 27 500 auf 95 000 Euro. Für das laufende Jahr sind im aktuellen Etat übrigens 35 400 Euro für Vereine im Ressort Kultur und 20 000 Euro Zuschüsse für Sportvereine (plus weitere Zuwendungen für Übungsleiter und die Jugendarbeit) vorgesehen. Aber musste ein solcher Zuschuss von den Vereinen beantragt werden? Und nach welchen Kriterien sind die Zuwendungen geflossen? Auf die beiden zentralen Fragen von Klaus Volz weiß das Zahlenwerk freilich auch keine Antwort. Allerdings findet sich auf Seite 277 des mehr als 600 Seiten umfassenden Haushaltsplans zumindest ein allgemeiner Hinweis zur Vereinsförderung im Bereich Kultur: „Die Zuschüsse an Kulturvereine erfolgen nach einem Verteilungsschlüssel nach Vorschlag durch die AG Kultur.“ Letztgenannte ist indes noch niemals öffentlich in Erscheinung getreten, möglicherweise könnte damit aber auch der Kulturausschuss gemeint sein. Aber das ist ohnehin nur ein Randaspekt im nach wie vor ungelösten Geheimnis um die Corona-Zuschüsse für Vereine.                                                                         </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/das-geheimnis-um-die-corona-zuschuesse-fuer-vereine/">Das Geheimnis um die Corona-Zuschüsse für Vereine</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer hat warum wie viel bekommen? Und wieso sind manche leer ausgegangen? Die Fragen sind naheliegend, aber das Gelnhäuser Rathaus schweigt beharrlich.</strong>    von Matthias Boll <strong>GNZ</strong>  Foto: Archiv</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach welchen Kriterien hat die Stadt im vergangenen Jahr „Corona-Zuschüsse“ an die Gelnhäuser Vereine gezahlt? Die Frage sollte für einen Bürgermeister nicht schwer zu beantworten sein – Daniel Glöckner aber schweigt dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen. Die Stadt Gelnhausen hat Vereine für das vergangene Jahr mit Zuschüssen unterstützt, um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. Unklar ist jedoch, warum der eine offenbar eine Zuwendung erhalten hat, der andere aber nicht, und nach welchen Kriterien das Geld geflossen ist. Für Aufklärung könnte das Gelnhäuser Rathaus sorgen – aber Bürgermeister Daniel Glöckner (FDP) zieht es (wieder einmal) vor zu schweigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klaus Volz, Vorsitzender des Angelsportvereins Meerholz, versucht nun schon seit rund neun Monaten, das Geheimnis um die Corona-Zuschüsse für Gelnhäuser Vereine zu lüften – bislang jedoch vergeblich. Erstmals wendet er sich am 18. Februar 2022 in dieser Angelegenheit an den Bürgermeister, nachdem ihm bekannt geworden war, dass Vereine im Zuge von Corona im Jahr 2021 finanzielle Zuwendungen von der Stadt Gelnhausen erhalten hatten. Volz will wissen, nach welchen Kriterien seitens der Stadt verfahren wurde und ob ein Antrag auf Beihilfe gestellt werden musste. „Wir als Angelsportverein hatten ebenfalls finanzielle Einbußen, indem uns vom Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises jegliche öffentlichen Veranstaltungen untersagt wurden“, schreibt der Vorsitzende an Glöckner.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Reaktion aus dem Rathaus auf Volz‘ E-Mail bleibt aus. Also probiert er es nach zwei Wochen über den postalischen Weg. Und siehe da, diesmal bekommt er eine Antwort aus dem Büro des Bürgermeisters. Darin heißt es, der Angelsportverein Meerholz hätte am 21. Dezember 2021 einen Bewilligungsbescheid erhalten. „Dieser Bescheid ist bei uns aber nicht eingegangen“, betont Volz im Gespräch mit der GNZ. Nach einer erneuten Anfrage beim Bürgermeister kommt die Antwort, dass ein neuer Förderbescheid unterwegs sei. Und tatsächlich: Am 22. März trudelt ein Schreiben aus dem Rathaus mit einer Bewilligung von 500 Euro für den Angelsportverein Meerholz ein, das vom 21. Dezember 2021 datiert. Ende gut, alles gut?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht für Klaus Volz. Er will es genauer wissen. Denn eine Antwort auf seine Fragen zu den Kriterien und einer möglichen Beantragung der Zuschüsse hat er noch immer nicht erhalten. Dafür hat er sich bei anderen Vereinen umgehört. Und so weiß Volz inzwischen, dass ein Verein aus dem Stadtteil Roth € 1 687,85 Euro und ein Verein aus Meerholz 1 215 Euro erhalten hat. „Beide Vereine mussten keinen Antrag stellen“, berichtet der Vorsitzende der Meerholzer Angler. Auch sei im Vorfeld seitens der Stadt weder die Höhe der Umsatzverluste noch die Mitgliederzahl abgefragt worden. Darüber hinaus tun sich noch weitere Fragen auf. Volz: „Der Angelsportverein Barbarossa Gelnhausen und der Höchster Angelsportverein haben bis heute weder eine Mitteilung noch einen Betrag erhalten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Verdacht keimt auf</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Den ganzen Sachverhalt und seine Vorgeschichte schildert er am 22. Mai 2022 in einem Schreiben an den Ersten Stadtrat Volker Rode (CDU), verbunden mit der Bitte, sich dieser Angelegenheit anzunehmen, nachdem er vom Bürgermeister keine Antworten bekommen hatte. Aber auch von dieser Stelle kommt keine Hilfe, noch nicht einmal eine Reaktion. Entsprechend deutlich fallen die Worte aus, die Volz in seinem Schreiben am 16. August an Rode wählt: „Mit einem Schreiben vom 22. Mai 2022 hatte ich Sie gebeten, sich dieser ungleichmäßigen Verteilung von Zuwendungen an Gelnhäuser Vereine wegen des Ausfalls von Einnahmen bei Veranstaltungen anzunehmen und mir umgehend eine Stellungnahme zukommen zu lassen. Bis heute habe ich von Ihnen weder schriftlich noch telefonisch eine Rückmeldung erhalten.“ Dieselben Fragen habe er dem Bürgermeister gestellt, aber ebenfalls keine Antwort erhalten. „Eine weitere Anfrage an ihn erspare ich mir“, so Volz weiter. „Durch diese mangelhafte Kooperation entsteht bei mir der Verdacht, dass hier nur bestimmte Vereine in den Genuss dieser Zuwendungen gekommen sind. Ich hoffe, doch noch von Ihnen eine Antwort auf meine Fragen zu bekommen.“ Doch auch diese Hoffnung erfüllt sich nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da Volz für die „Bürger für Gelnhausen“ im Ortsbeirat Meerholz sitzt, probiert er es mit seinen Kontakten in der Kommunalpolitik. Aber auch hier kann ihm keiner so wirklich weiterhelfen. Also bleibt als letzte Option der Weg an die Öffentlichkeit: Volz wendet sich an die GNZ, um möglicherweise auf diesem Umweg doch noch Aufklärung von offizieller Stelle zu erhalten. Aber auch diese Hoffnung erfüllt sich nicht. Auf eine entsprechende GNZ-Anfrage zu den Corona-Zuschüssen für Vereine reagiert Glöckner überhaupt nicht, auch eine erneute Nachfrage lässt ihn gänzlich unbeeindruckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zentrale Fragen bleiben offen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts des beharrlichen Schweigens aus dem Gelnhäuser Rathaus hilft ein Blick in den Haushaltsplan 2021 zumindest ein bisschen weiter. Dem Zahlenwerk lässt sich immerhin entnehmen, welcher Betrag für Corona-Zuschüsse an die Gelnhäuser Vereine geplant war: Im Bereich Kultur sollten Gesang-, Musik-, Theater- und sonstige Kulturvereine mit 103 100 Euro unterstützt werden, die Zuwendungen an Sportvereine erhöhten sich im Ansatz für das Haushaltsjahr 2021 von 27 500 auf 95 000 Euro. Für das laufende Jahr sind im aktuellen Etat übrigens 35 400 Euro für Vereine im Ressort Kultur und 20 000 Euro Zuschüsse für Sportvereine (plus weitere Zuwendungen für Übungsleiter und die Jugendarbeit) vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber musste ein solcher Zuschuss von den Vereinen beantragt werden? Und nach welchen Kriterien sind die Zuwendungen geflossen? Auf die beiden zentralen Fragen von Klaus Volz weiß das Zahlenwerk freilich auch keine Antwort. Allerdings findet sich auf Seite 277 des mehr als 600 Seiten umfassenden Haushaltsplans zumindest ein allgemeiner Hinweis zur Vereinsförderung im Bereich Kultur: „Die Zuschüsse an Kulturvereine erfolgen nach einem Verteilungsschlüssel nach Vorschlag durch die AG Kultur.“ Letztgenannte ist indes noch niemals öffentlich in Erscheinung getreten, möglicherweise könnte damit aber auch der Kulturausschuss gemeint sein. Aber das ist ohnehin nur ein Randaspekt im nach wie vor ungelösten Geheimnis um die Corona-Zuschüsse für Vereine.</p>



<p class="wp-block-paragraph">                                                                        </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Solarparkpläne in Roth: Mehrheitsbündnis bringt weitere Standorte ins Spiel</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/solarparkplaene-in-roth-mehrheitsbuendnis-bringt-weitere-standorte-ins-spiel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 May 2022 15:42:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsbeirat]]></category>
		<category><![CDATA[Roth]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Statt der Röther Weiberswiesen präferiert die Koalition eine Fläche zwischen Westspange, Autobahn und Bahnline am Gewerbegebiet Hailer-Ost als Standort für einen Solarpark. GNZ 26.04.2022 (mab). Es ist ein echtes Mega(watt)projekt, das die SPD auf die Tagesordnung der jüngsten Stadtverordnetenversammlung gesetzt hat. Ein Solarpark in den Röther Weiberswiesen soll Sonnenstrom für 2 000 Gelnhäuser Haushalte schaffen. Die neue Koalition will dagegen mehrere Standorte prüfen lassen. Dabei präferiert das Bündnis offensichtlich eine andere Fläche. Während die Sozialdemokraten zunächst ein Verzögerungsmanöver gewittert hatten, stimmten sie am Mittwoch einem entsprechenden Änderungsantrag der Koalition zu. Die Pläne für den Solarpark in Roth sind nicht ganz neu. Schon vor zehn Jahren gab es Überlegungen, einen solchen auf dem Wiesenareal zu errichten, die nach dem uneindeutigen Ausgang einer Bürgerbefragung allerdings auf Eis gelegt wurden. Ehrgeizig ist der neue Vorstoß der Sozialdemokraten dennoch, immerhin soll die Anlage auf einer sechs Hektar großen Fläche rund 2 000 Haushalte mit grünem und günstigem Strom versorgen. Konkret sah der Antrag vor, den Magistrat mit den Planungen für den Park und mit der Aufnahme von Gesprächen mit möglichen Investoren zu beauftragen. Ferner sollte die Gründung einer Bürgersolargenossenschaft geprüft werden. Die Pläne der neuen Koalition aus CDU, Bürgern für Gelnhausen (BG) und Grünen gehen weiter. In einem Änderungsantrag forderte das Mehrheitsbündnis, die Planungen nicht nur auf die Weiberswiesen zu konzentrieren. Vielmehr soll der Magistrat weitere Flächen für mehrere Solarparks prüfen. Grundlage für die Analyse sollen die im Klimaschutzkonzept von 2013 dargestellten Potenzialflächen sein. Die ersten Ergebnisse, fordert die Koalition, sollten im vierten Quartal des laufenden Jahres vorgelegt werden. Wie aus der Begründung des Änderungsantrags hervorgeht, präferiert das Bündnis einen anderen Standort. So sei laut Klimaschutzkonzept ein Areal zwischen Westspange, Autobahn und Bahnlinie nördlich des Gewerbegebietes Hailer-Ost für das Vorhaben geeignet. Wie Heinz Klausner (BG) im Parlament betonte, sei es für die angrenzenden Trinkwasserbrunnen der Fläche günstig, wenn dort auf eine landwirtschaftliche Nutzung verzichtet würde. Ein Vorteil gegenüber den Weiberswiesen wäre zudem, dass hier nicht in den Auenbereich eingegriffen werden müsste. Weitere mögliche Flächen seien die Grünstreifen neben der Autobahn und der Bahn. Die Gründung einer Genossenschaft erachtet das Mehrheitsbündnis nicht für notwendig, da es bereits bestehende Möglichkeiten für Bürger gebe, sich an den Planungen zu beteiligen. So verweist die Koalition auf die Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal, die bereits zwölf Photovoltaik- und zwei Windkraftanlagen betreibe, was auch für das künftige Projekt in Gelnhausen denkbar sei. Rudi Michl (SPD) betonte, dass nichts gegen die Prüfung weiterer Standorte spreche, warnte allerdings davor, das Projekt durch die Einbeziehung immer weiterer potenzieller Flächen zu verzögern. Der Vorteil des Standortes auf den Weiberswiesen sei der, dass dieser bereits mit Baurecht versehen sei. „Ich hoffe sehr, dass der Änderungsantrag kein Verzögerungsversuch ist“, sagte Michel und kündigte an, den SPD-Antrag nicht zurückziehen zu wollen, um der Koalitionsvorlage die Grundlage zu entziehen. Wie Jakob Mähler (Grüne) bekräftigte, sei der Änderungsantrag der Versuch, das Thema breiter und größer zu denken. „Wir haben nicht vor, den Solarpark aufs Abstellgleis zu rücken, ganz im Gegenteil müssen wir nun Verantwortung für den schnellen Ausbau erneuerbarer Energien vor Ort übernehmen.“ Markus Wimmer (Gelnhausen plus) schlug vor, beide Anträge zu verbinden. „Ein Solarpark reicht für eine erfolgreiche Energiewende ohnehin nicht aus.“ Rudi Michl wiederum betonte, dass die SPD den Änderungsantrag mittrage, in der Hoffnung, dass die Prüfung der Standortes in Roth nicht aufgegeben werde. Ein weiterer Bestandteil des Änderungsantrages sieht vor, zu untersuchen, welche städtischen Liegenschaften noch nicht mit Solar- und Photovoltaikanlagen ausgerüstet sind und gegebenenfalls ihre Realisierbarkeit zu prüfen. Bis auf zwei Enthaltungen votierten die Stadtverordneten geschlossen für den Änderungsantrag der Koalition. Der geänderte Ursprungsantrag wurde ebenfalls geschlossen verabschiedet, wobei sich einzig Ottmar Schüll (SPD) als Ortsvorsteher Roths enthielt, wohlwissend, dass ein Solarpark in den Weiberswiesen durchaus kontrovers im Stadtteil diskutiert wird.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/solarparkplaene-in-roth-mehrheitsbuendnis-bringt-weitere-standorte-ins-spiel/">Solarparkpläne in Roth: Mehrheitsbündnis bringt weitere Standorte ins Spiel</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Statt der Röther Weiberswiesen präferiert die Koalition eine Fläche zwischen Westspange, Autobahn und Bahnline am Gewerbegebiet Hailer-Ost als Standort für einen Solarpark.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GNZ 26.04.2022 (mab). Es ist ein echtes Mega(watt)projekt, das die SPD auf die Tagesordnung der jüngsten Stadtverordnetenversammlung gesetzt hat. Ein Solarpark in den Röther Weiberswiesen soll Sonnenstrom für 2 000 Gelnhäuser Haushalte schaffen. Die neue Koalition will dagegen mehrere Standorte prüfen lassen. Dabei präferiert das Bündnis offensichtlich eine andere Fläche. Während die Sozialdemokraten zunächst ein Verzögerungsmanöver gewittert hatten, stimmten sie am Mittwoch einem entsprechenden Änderungsantrag der Koalition zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Pläne für den Solarpark in Roth sind nicht ganz neu. Schon vor zehn Jahren gab es Überlegungen, einen solchen auf dem Wiesenareal zu errichten, die nach dem uneindeutigen Ausgang einer Bürgerbefragung allerdings auf Eis gelegt wurden. Ehrgeizig ist der neue Vorstoß der Sozialdemokraten dennoch, immerhin soll die Anlage auf einer sechs Hektar großen Fläche rund 2 000 Haushalte mit grünem und günstigem Strom versorgen. Konkret sah der Antrag vor, den Magistrat mit den Planungen für den Park und mit der Aufnahme von Gesprächen mit möglichen Investoren zu beauftragen. Ferner sollte die Gründung einer Bürgersolargenossenschaft geprüft werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Pläne der neuen Koalition aus CDU, Bürgern für Gelnhausen (BG) und Grünen gehen weiter. In einem Änderungsantrag forderte das Mehrheitsbündnis, die Planungen nicht nur auf die Weiberswiesen zu konzentrieren. Vielmehr soll der Magistrat weitere Flächen für mehrere Solarparks prüfen. Grundlage für die Analyse sollen die im Klimaschutzkonzept von 2013 dargestellten Potenzialflächen sein. Die ersten Ergebnisse, fordert die Koalition, sollten im vierten Quartal des laufenden Jahres vorgelegt werden. Wie aus der Begründung des Änderungsantrags hervorgeht, präferiert das Bündnis einen anderen Standort. So sei laut Klimaschutzkonzept ein Areal zwischen Westspange, Autobahn und Bahnlinie nördlich des Gewerbegebietes Hailer-Ost für das Vorhaben geeignet. Wie Heinz Klausner (BG) im Parlament betonte, sei es für die angrenzenden Trinkwasserbrunnen der Fläche günstig, wenn dort auf eine landwirtschaftliche Nutzung verzichtet würde. Ein Vorteil gegenüber den Weiberswiesen wäre zudem, dass hier nicht in den Auenbereich eingegriffen werden müsste. Weitere mögliche Flächen seien die Grünstreifen neben der Autobahn und der Bahn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gründung einer Genossenschaft erachtet das Mehrheitsbündnis nicht für notwendig, da es bereits bestehende Möglichkeiten für Bürger gebe, sich an den Planungen zu beteiligen. So verweist die Koalition auf die Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal, die bereits zwölf Photovoltaik- und zwei Windkraftanlagen betreibe, was auch für das künftige Projekt in Gelnhausen denkbar sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rudi Michl (SPD) betonte, dass nichts gegen die Prüfung weiterer Standorte spreche, warnte allerdings davor, das Projekt durch die Einbeziehung immer weiterer potenzieller Flächen zu verzögern. Der Vorteil des Standortes auf den Weiberswiesen sei der, dass dieser bereits mit Baurecht versehen sei. „Ich hoffe sehr, dass der Änderungsantrag kein Verzögerungsversuch ist“, sagte Michel und kündigte an, den SPD-Antrag nicht zurückziehen zu wollen, um der Koalitionsvorlage die Grundlage zu entziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Jakob Mähler (Grüne) bekräftigte, sei der Änderungsantrag der Versuch, das Thema breiter und größer zu denken. „Wir haben nicht vor, den Solarpark aufs Abstellgleis zu rücken, ganz im Gegenteil müssen wir nun Verantwortung für den schnellen Ausbau erneuerbarer Energien vor Ort übernehmen.“ Markus Wimmer (Gelnhausen plus) schlug vor, beide Anträge zu verbinden. „Ein Solarpark reicht für eine erfolgreiche Energiewende ohnehin nicht aus.“ Rudi Michl wiederum betonte, dass die SPD den Änderungsantrag mittrage, in der Hoffnung, dass die Prüfung der Standortes in Roth nicht aufgegeben werde. Ein weiterer Bestandteil des Änderungsantrages sieht vor, zu untersuchen, welche städtischen Liegenschaften noch nicht mit Solar- und Photovoltaikanlagen ausgerüstet sind und gegebenenfalls ihre Realisierbarkeit zu prüfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis auf zwei Enthaltungen votierten die Stadtverordneten geschlossen für den Änderungsantrag der Koalition. Der geänderte Ursprungsantrag wurde ebenfalls geschlossen verabschiedet, wobei sich einzig Ottmar Schüll (SPD) als Ortsvorsteher Roths enthielt, wohlwissend, dass ein Solarpark in den Weiberswiesen durchaus kontrovers im Stadtteil diskutiert wird.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/solarparkplaene-in-roth-mehrheitsbuendnis-bringt-weitere-standorte-ins-spiel/">Solarparkpläne in Roth: Mehrheitsbündnis bringt weitere Standorte ins Spiel</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Koalition will Steuererhöhungen reduzieren</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/koalition-will-steuererhoehungen-reduzieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Apr 2022 15:30:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Dorfgemeinschaftshaus Meerholz]]></category>
		<category><![CDATA[Meerholz]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsbeirat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Notwendige Sparversuche könnten Kita treffen GNZ 22.04.2022 Gelnhausen-Meerholz (jol). In der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats Meerholz stand der Haushaltsentwurf für 2022 auf der Tagesordnung – und damit freilich die geplanten Steuererhöhungen. Steigende Kosten, vor allem im Kita-Bereich, seien durch Sparanstrengungen nicht mehr auszugleichen, betonte Bürgermeister Daniel Glöckner. Dass die neue Koalition aus CDU, Bürgern für Gelnhausen (BG) und Grünen dennoch versuchen wird, die Steuererhöhungen abzumildern, haben die Vertreter bereits angekündigt. In Meerholz könnten die Sparversuche auch die Kita „Straße der Jugend“ treffen. Nur durch Steuererhöhungen sei es 2022 und in den folgenden Jahren möglich, einen ausgeglichenen Ergebnishaushalt zu planen, betonte Bürgermeister Daniel Glöckner in der Sitzung des Ortsbeirats. Alleine die Kinderbetreuung sorgte dafür, dass die Stadt pro Jahr 7 Millionen Euro zuschießen müsse. „Von der Drittel-Finanzierung sind wir weit entfernt“, sprach der Rathauschef die Verteilung der Betreuungskosten auf Stadt, Land und Eltern an. Deshalb müsse man auch über eine Erhöhung der Gebühren reden. Zwar sei beim Mittagessen Einsparpotenzial vorhanden – der Magistrat denkt derzeit über ein mögliches Catering-Modell als Alternative zur Essenszubereitung in den einzelnen Einrichtungen nach – aber in Bezug auf die Gesamtkosten gering. (&#8230;) Wie Ortsvorsteher Jochen Zahn (BG) informierte, berate die neue Koalition intensiv darüber, wie Steuererhöhungen reduziert werden können. „Wir diskutieren gerade, ob es eine andere Möglichkeit gibt, die notwendigen Betreuungsplätze zu schaffen“, sprach Zahn die Kita „Straße der Jugend“ an. Diese soll für rund 3,8 Millionen Euro saniert werden. 2 Millionen Euro wurden bereits in den vergangenen Haushalt eingestellt, die ersten Aufträge wurden vergeben.(&#8230;) Die Koalition erwäge stattdessen, dass Gelände zu verkaufen und (&#8230;) [an anderer Stelle] weitere Plätze zu schaffen, was deutlich günstiger werden könnte. (&#8230;) Gute Nachrichten gibt es zumindest in Bezug auf das Neubaugebiet „Mittlauer Weg“. Der Endausbau wird in einigen Wochen abgeschlossen sein, berichtete der Verwaltungschef. Dafür hat die Stadt der Stadtentwicklungsgesellschaft 2,49 Millionen Euro überwiesen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/koalition-will-steuererhoehungen-reduzieren/">Koalition will Steuererhöhungen reduzieren</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Notwendige Sparversuche könnten Kita treffen GNZ 22.04.2022</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen-Meerholz (jol). In der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats Meerholz stand der Haushaltsentwurf für 2022 auf der Tagesordnung – und damit freilich die geplanten Steuererhöhungen. Steigende Kosten, vor allem im Kita-Bereich, seien durch Sparanstrengungen nicht mehr auszugleichen, betonte Bürgermeister Daniel Glöckner. Dass die neue Koalition aus CDU, Bürgern für Gelnhausen (BG) und Grünen dennoch versuchen wird, die Steuererhöhungen abzumildern, haben die Vertreter bereits angekündigt. In Meerholz könnten die Sparversuche auch die Kita „Straße der Jugend“ treffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur durch Steuererhöhungen sei es 2022 und in den folgenden Jahren möglich, einen ausgeglichenen Ergebnishaushalt zu planen, betonte Bürgermeister Daniel Glöckner in der Sitzung des Ortsbeirats. Alleine die Kinderbetreuung sorgte dafür, dass die Stadt pro Jahr 7 Millionen Euro zuschießen müsse. „Von der Drittel-Finanzierung sind wir weit entfernt“, sprach der Rathauschef die Verteilung der Betreuungskosten auf Stadt, Land und Eltern an. Deshalb müsse man auch über eine Erhöhung der Gebühren reden. Zwar sei beim Mittagessen Einsparpotenzial vorhanden – der Magistrat denkt derzeit über ein mögliches Catering-Modell als Alternative zur Essenszubereitung in den einzelnen Einrichtungen nach – aber in Bezug auf die Gesamtkosten gering. (&#8230;)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie Ortsvorsteher Jochen Zahn (BG) informierte, berate die neue Koalition intensiv darüber, wie Steuererhöhungen reduziert werden können. „Wir diskutieren gerade, ob es eine andere Möglichkeit gibt, die notwendigen Betreuungsplätze zu schaffen“, sprach Zahn die Kita „Straße der Jugend“ an. Diese soll für rund 3,8 Millionen Euro saniert werden. 2 Millionen Euro wurden bereits in den vergangenen Haushalt eingestellt, die ersten Aufträge wurden vergeben.(&#8230;) Die Koalition erwäge stattdessen, dass Gelände zu verkaufen und (&#8230;) [an anderer Stelle] weitere Plätze zu</strong> <strong>schaffen, was deutlich günstiger werden könnte</strong>. (&#8230;)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gute Nachrichten gibt es zumindest in Bezug auf das Neubaugebiet „Mittlauer Weg“. Der Endausbau wird in einigen Wochen abgeschlossen sein, berichtete der Verwaltungschef. Dafür hat die Stadt der Stadtentwicklungsgesellschaft 2,49 Millionen Euro überwiesen.</p>
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		<title>Die Wege des Abwassers</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/die-wege-des-abwassers/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2021 16:03:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Meerholz]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsbeirat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mario Günther vom städtischen Bauamt erklärt den Teilnehmern der Ortsbegehung den Regenwasserablauf an der Bahnstraße. Foto: Ludwig Nachdem das Meerholzer Ortsbeiratsmitglied Klaus Volz (BG) auf Problemstellen der Abwasserbeseitigung aufmerksam gemacht hatte, hat die Stadt rasch reagiert. Mitarbeiter der Stadtverwaltung stellen dem Ortsbeirat Meerholz vor Ort das hochkomplexe System vor. GNZ 23.10.2021 Gelnhausen-Meerholz (jol). In einer ausführlichen Führung haben Mario Günther und Jürgen Koch im Namen der Stadt Gelnhausen das hochkomplexe Abwassersystem in Meerholz vorgestellt. Der Ortsbeirat um den Vorsitzenden Jochen Zahn hatte gebeten, im Rahmen einer Diskussion rund um den Hochwasserschutz zu informieren. Die schwierige Lage im Unterdorf war den meisten bereits bekannt, dass jedoch nun auch ein Biber mitmischt, überraschte die zahlreichen Gäste doch sehr. Die Ecke Bahnstraße und Mühlrainstraße ist entscheidend für die Entwässerung in Hailer und Meerholz. „Hier läuft das gesamte Abwasser aus Hailer und ein Drittel aus Meerholz zusammen“, berichtete Mario Günther vom städtischen Bauamt. Wie der weitere Teil aus Meerholz, der über den Bereich rund um die Mehrzweckhalle geführt wird, landet das Abwasser in der Kläranlage des Zweckverbands Freigericht bei Niedermittlau. Etwa 15 Prozent in Meerholz haben ein getrenntes System für Schmutz- und Regenwasser. Die meisten Haushalte sind an das Mischsystem angeschlossen, bei dem Regenwasser gemeinsam mit dem Abwasser der Bürger abgeleitet wird. Diesem System sind allerdings Grenzen gesetzt. „Wenn es zu stark regnet, kann es vorkommen, dass nicht nur Regenwasser in den Graben läuft, sondern auch Mischwasser abgeschlagen wird“, erklärte der Tiefbauexperte des Bauamts Gelnhausen. „Dafür braucht es eine Sondergenehmigung“, ergänzte der städtische Umweltberater Jürgen Koch. Das Abschlagen funktioniert mit einem U-förmigen Bauwerk. Sobald die Wassermassen zu groß werden, fließt das überschüssige Mischwasser ab. Da das fast ausschließlich bei starkem Regen passiert, ist der Anteil an Regenwasser deutlich größer als der des Schmutzwassers. „Es kommt aber schon vor, dass Toilettenpapier hängen bleibt“, so Mario Günther. Dies gelte auch für den Graben am Baugebiet Bruchweg. Zwei Vorfluter können in den eigentlichen Regenwasserkanal abschlagen. Die vielen beteiligten Anwohner sahen den Graben an der Bahnlinie als eines der Probleme. Dieser befindet sich auf dem Gelände der Deutschen Bahn und wird von der Stadt Gelnhausen gepflegt. Die Vorarbeiten für den Ausbau der Strecke hätten aber Probleme mit sich gebracht. Neu gelegte Kabelleitungen machen die Pflege an manchen Stellen derzeit unmöglich. Zudem komme es immer wieder zu Problemen, dass gerade an einer Engstelle am Waschbachweg Kompost und Grünschnitt einfach in den Graben geworfen werden. „Allerdings hat die Bahn auch eine Verrohrung von fünf auf 20 Meter verlängert. Hier sind wir in Gesprächen“, berichtete Mario Günther. Fünf Meter Rohr könne man noch leicht frei halten, was bei 20 Metern nicht mehr gehe. Allerdings waren die Anwohner auch unzufrieden mit dem allgemeinen Pflegezustand und der Tatsache, dass die Querung unter der Bahnlinie 750 Meter entfernt nahe der Gärtnerei Frank erfolgt. Ein weiteres Rohr unter der Bahn könnte aber auch für neue Probleme und nicht nur für Lösungen sorgen. „Wassermassen wie im Ahrtal sind nicht zu beherrschen. Wir haben schon versucht, mehr Wasser im Wald zu halten. Aber das war nicht so erfolgreich wie erhofft“, fasste Jürgen Koch zusammen. „Es geht auch um ein Stück Eigenverantwortung des Bürgers. Die Stadt Gelnhausen kann nicht alles regeln“, meinte Ortsvorsteher Jochen Zahn aus eigener Erfahrung mit Wasser aus dem Wald, das bis an sein Haus geflossen sei. In Sachen Abwasser sei ein Rückschlagventil oder -klappe wichtig, auch um Versicherungsschutz zu gewährleisten. Der Weg der Besichtigung führte auch am Pumpwerk vorbei, das Schmutzwasser vom Bruchweg in Richtung Bahnstraße pumpt. „Diese Station wird wie das gesamte System in Hailer und Meerholz von Abwasserverband Gelnhausen gepflegt und kontrolliert, da dort ausreichend Manpower vorhanden ist“, erklärte Mario Günther. Ein Stück weiter ist eine weitere Engstelle im Graben, wo dieser die Schallschutzmauer passiert. Hier werde bei Modernisierung der Wand, die im Rahmen des Ausbaus der Bahnstrecke erfolgen könnte, darauf geachtet, dass nicht wieder eine solche entsteht. „Der Graben wird bei der Gärtnerei Frank mit einem 1000er Rohr unter der Bahnstrecke weiter in Richtung Kinzig geführt“, berichtete Jürgen Koch. Kurz vor dem Fluss wurde allerdings ein neuer Staudamm errichtet. „Der Biber ist dort aktiv geworden. Es freut uns, dass das Tier in seinen angestammten Bereich zurückkehrt, es sorgt aber auch für neue Probleme.“ Aktuell staue sich das Wasser nicht bis in den Graben zurück. Gemeinsam mit dem Biberbeauftragten des Regierungspräsidiums Darmstadts werde nach einem Kompromiss gesucht. Dies könne eine Umleitung oder ein Rohr sein, um sowohl dem Biber als auch dem Zweck des Regenwasserabflusses gerecht zu werden. Die Bürger waren überrascht, wie komplex sich das Abwassersystem vor Ort erwies. Durch den Biber ist es noch ein Stück komplexer geworden. In der nächsten Sitzung des Ortsbeirats soll das Thema Ab- und Hochwasser weiter vertieft werden, um eventuelle Maßnahmen zum Wasser- und Hochwasserschutz auf den Weg bringen zu können.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Mario Günther vom städtischen Bauamt erklärt den Teilnehmern der Ortsbegehung den Regenwasserablauf an der Bahnstraße. Foto: Ludwig</em></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Nachdem das Meerholzer Ortsbeiratsmitglied Klaus Volz (BG) auf Problemstellen der Abwasserbeseitigung aufmerksam gemacht hatte, hat die Stadt rasch reagiert.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mitarbeiter der Stadtverwaltung stellen dem Ortsbeirat Meerholz vor Ort das hochkomplexe System vor.</strong>                 GNZ 23.10.2021</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen-Meerholz (jol). In einer ausführlichen Führung haben Mario Günther und Jürgen Koch im Namen der Stadt Gelnhausen das hochkomplexe Abwassersystem in Meerholz vorgestellt. Der Ortsbeirat um den Vorsitzenden Jochen Zahn hatte gebeten, im Rahmen einer Diskussion rund um den Hochwasserschutz zu informieren. Die schwierige Lage im Unterdorf war den meisten bereits bekannt, dass jedoch nun auch ein Biber mitmischt, überraschte die zahlreichen Gäste doch sehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ecke Bahnstraße und Mühlrainstraße ist entscheidend für die Entwässerung in Hailer und Meerholz. „Hier läuft das gesamte Abwasser aus Hailer und ein Drittel aus Meerholz zusammen“, berichtete Mario Günther vom städtischen Bauamt. Wie der weitere Teil aus Meerholz, der über den Bereich rund um die Mehrzweckhalle geführt wird, landet das Abwasser in der Kläranlage des Zweckverbands Freigericht bei Niedermittlau. Etwa 15 Prozent in Meerholz haben ein getrenntes System für Schmutz- und Regenwasser. Die meisten Haushalte sind an das Mischsystem angeschlossen, bei dem Regenwasser gemeinsam mit dem Abwasser der Bürger abgeleitet wird. Diesem System sind allerdings Grenzen gesetzt. „Wenn es zu stark regnet, kann es vorkommen, dass nicht nur Regenwasser in den Graben läuft, sondern auch Mischwasser abgeschlagen wird“, erklärte der Tiefbauexperte des Bauamts Gelnhausen. „Dafür braucht es eine Sondergenehmigung“, ergänzte der städtische Umweltberater Jürgen Koch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Abschlagen funktioniert mit einem U-förmigen Bauwerk. Sobald die Wassermassen zu groß werden, fließt das überschüssige Mischwasser ab. Da das fast ausschließlich bei starkem Regen passiert, ist der Anteil an Regenwasser deutlich größer als der des Schmutzwassers. „Es kommt aber schon vor, dass Toilettenpapier hängen bleibt“, so Mario Günther. Dies gelte auch für den Graben am Baugebiet Bruchweg. Zwei Vorfluter können in den eigentlichen Regenwasserkanal abschlagen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="461" src="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2021/10/Flutgraben-3-1024x461.jpg" alt="" class="wp-image-7419" srcset="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2021/10/Flutgraben-3-1024x461.jpg 1024w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2021/10/Flutgraben-3-300x135.jpg 300w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2021/10/Flutgraben-3-768x346.jpg 768w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2021/10/Flutgraben-3-1536x691.jpg 1536w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2021/10/Flutgraben-3-rotated.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>                                                     <em><strong>Flutgraben zugewuchert und zugemüllt</strong></em><strong><em> ist jetzt wieder sauber</em></strong></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die vielen beteiligten Anwohner sahen den Graben an der Bahnlinie als eines der Probleme. Dieser befindet sich auf dem Gelände der Deutschen Bahn und wird von der Stadt Gelnhausen gepflegt. Die Vorarbeiten für den Ausbau der Strecke hätten aber Probleme mit sich gebracht. Neu gelegte Kabelleitungen machen die Pflege an manchen Stellen derzeit unmöglich. Zudem komme es immer wieder zu Problemen, dass gerade an einer Engstelle am Waschbachweg Kompost und Grünschnitt einfach in den Graben geworfen werden. „Allerdings hat die Bahn auch eine Verrohrung von fünf auf 20 Meter verlängert. Hier sind wir in Gesprächen“, berichtete Mario Günther. Fünf Meter Rohr könne man noch leicht frei halten, was bei 20 Metern nicht mehr gehe. Allerdings waren die Anwohner auch unzufrieden mit dem allgemeinen Pflegezustand und der Tatsache, dass die Querung unter der Bahnlinie 750 Meter entfernt nahe der Gärtnerei Frank erfolgt. Ein weiteres Rohr unter der Bahn könnte aber auch für neue Probleme und nicht nur für Lösungen sorgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wassermassen wie im Ahrtal sind nicht zu beherrschen. Wir haben schon versucht, mehr Wasser im Wald zu halten. Aber das war nicht so erfolgreich wie erhofft“, fasste Jürgen Koch zusammen. „Es geht auch um ein Stück Eigenverantwortung des Bürgers. Die Stadt Gelnhausen kann nicht alles regeln“, meinte Ortsvorsteher Jochen Zahn aus eigener Erfahrung mit Wasser aus dem Wald, das bis an sein Haus geflossen sei. In Sachen Abwasser sei ein Rückschlagventil oder -klappe wichtig, auch um Versicherungsschutz zu gewährleisten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2021/10/Flutgraben-2-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-7414" srcset="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2021/10/Flutgraben-2-1024x1024.jpg 1024w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2021/10/Flutgraben-2-300x300.jpg 300w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2021/10/Flutgraben-2-150x150.jpg 150w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2021/10/Flutgraben-2-768x768.jpg 768w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2021/10/Flutgraben-2.jpg 1224w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>     <strong><em> Hier wird auch immer wieder illegal Grünschnitt entsorgt &#8211; bei Starkregen steigt deshalb die Hochwassergefahr</em></strong></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weg der Besichtigung führte auch am Pumpwerk vorbei, das Schmutzwasser vom Bruchweg in Richtung Bahnstraße pumpt. „Diese Station wird wie das gesamte System in Hailer und Meerholz von Abwasserverband Gelnhausen gepflegt und kontrolliert, da dort ausreichend Manpower vorhanden ist“, erklärte Mario Günther. Ein Stück weiter ist eine weitere Engstelle im Graben, wo dieser die Schallschutzmauer passiert. Hier werde bei Modernisierung der Wand, die im Rahmen des Ausbaus der Bahnstrecke erfolgen könnte, darauf geachtet, dass nicht wieder eine solche entsteht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Graben wird bei der Gärtnerei Frank mit einem 1000er Rohr unter der Bahnstrecke weiter in Richtung Kinzig geführt“, berichtete Jürgen Koch. Kurz vor dem Fluss wurde allerdings ein neuer Staudamm errichtet. „Der Biber ist dort aktiv geworden. Es freut uns, dass das Tier in seinen angestammten Bereich zurückkehrt, es sorgt aber auch für neue Probleme.“ Aktuell staue sich das Wasser nicht bis in den Graben zurück. Gemeinsam mit dem Biberbeauftragten des Regierungspräsidiums Darmstadts werde nach einem Kompromiss gesucht. Dies könne eine Umleitung oder ein Rohr sein, um sowohl dem Biber als auch dem Zweck des Regenwasserabflusses gerecht zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bürger waren überrascht, wie komplex sich das Abwassersystem vor Ort erwies. Durch den Biber ist es noch ein Stück komplexer geworden. In der nächsten Sitzung des Ortsbeirats soll das Thema Ab- und Hochwasser weiter vertieft werden, um eventuelle Maßnahmen zum Wasser- und Hochwasserschutz auf den Weg bringen zu können.</p>
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		<title>Jochen Zahn zur Kritik von SPD</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/jochen-zahn-zur-kritik-von-spd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 08:54:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Meerholz]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsbeirat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://buergerfuergelnhausen.de/?p=7162</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jochen Zahn (BG), der neue Ortsvorsteher Von Meerholz, nimmt Stellung zur Berichterstattung über seine Wahl und die in einer Pressemitteilung geäußerte Kritik daran durch die SPD Gelnhausen (GNZ vom 24 April). „Das haben wir früher immer abgenickt, jetzt wird hier diskutiert und gestritten!“ Ein Satz, ausgesprochen während einer Sitzung von einem ehemaligen Mitglied des Aufsichtsrates der Gelnhäuser Hallen- und VeranstaltungsGmbH (HVG). Jahrzehntelang praktizierter „Usus“. Das Resultat ist bekannt. Es spiegelt sich u. a. in den Themen Stadthalle(n), Mittlauer Weg, Omega-Brücke, Coleman-Park wieder. Jetzt gerät die Wahl des Ortsvorstehers von Meerholz zum Stein des Anstoßes. Ich wurde entgegen aller Gepflogenheiten von einer BG/CDU-Mehrheit gewählt. Dafür gibt es Gründe. &#160; „Mittlauer Weg“, „Omega-Brücke“ und „Arztpraxen in Hailer/Meerholz“ wurden mehrfach thematisiert. Bekanntermaßen gehen hier die politischen Ansichten weit auseinander. In der Außendarstellung stets vorne dabei waren die zwei SPD-Ortvorsteher aus Hailer und Meerholz, die regelmäßig und sehr deutlich die Ansicht ihrer Partei mit ihrer Position als Ortsvorsteher verknüpften. Nachzulesen ist dies u. a. in GNZ-Artikeln vom 25.08., 01.09. und 01.10.2020. Vor nicht allzu langer Zeit wurde der Vorsitzende des Bauausschusses unter medialem Getöse „vom Acker gejagt“. Korrekt: abgewählt. Der Vorwurf: er habe seine Neutralitätspflicht als Vorsitzender des Ausschusses grob verletzt und seine persönliche Ansicht in den Vordergrund gestellt. Ganz vorne dabei: die SPD. In Meerholz fand keine „Abwahl“ statt. Klaus Brune wurde „nicht gewählt“. Ich habe ihn schon längere Zeit vorher von entsprechenden Überlegungen bei einem gemeinsamen Spaziergang in Kenntnis gesetzt. Dabei habe ich auch – wie bereits zur Zeit der Berichterstattung über die Ansiedlung der Ärztinnen in Meerholz – die Kritik wiederholt, er habe mich als seinen Stellvertreter nie in die Abwicklung ortsspezifischer Termine, Treffen und Ansprachen mit einbezogen oder mich überhaupt davon unterrichtet. Nicht nur mich, sondern auch die anderen Mitglieder des Ortsbeirates von BG und CDU. Wir blieben wiederholt außen vor. Präsentiert wurde das Ergebnis von ihm und er habe es sehr oft als Erfolg der eigenen Partei verkauft. Die Themen und Ergebnisse wurden aber von SPD, BG und CDU gemeinsam erarbeitet oder sind teilweise dem Engagement Einzelner zu verdanken. Wenn sie denn einbezogen waren. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass es in Gelnhausen nahezu unmöglich ist, Veränderungen herbeizuführen. Wir haben lange versucht, durch Argumente und Bitten zu überzeugen. Die Stadtverordnetenversammlung fasste Beschlüsse. Vergeblich. Was nicht passt, wird nicht umgesetzt. Veränderungen erreicht man – wenn überhaupt – nur aus einer Position der Stärke heraus. Das war Motiv für das Vorgehen in Meerholz. Wir haben es uns nicht leicht gemacht. Die Reaktion war vorhersehbar und einkalkuliert. Dem jetzt wieder – berechtigt – ertönenden Ruf „jetzt geht das ganze Gezänk wieder von vorne los“ möchte ich eine Absage erteilen. Wir sind uns bewusst, nur durch ein Miteinander bringen wir Gelnhausen weiter. Die BG werden zeitnah entsprechende Anträge stellen, die genau das ausdrücken, was die Stadt nötig hat: Kooperation, Bürgerbeteiligung, Transparenz. Transparenz bedeutet aber auch konsequente Aufklärung bei den Kernthemen und Umsetzung bereits gefasster Beschlüsse. In Meerholz werden wir gemeinsam mit der CDU versuchen, andere Wege zu gehen. Wir werden die SPD herzlich dazu einladen, uns auf diesem Weg zu begleiten. Im Zeitungsbericht zur Wahl in Meerholz wurde gesagt, ich habe die Messlatte hochgelegt und müsse mich jetzt daran messen lassen. Gerne!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Jochen Zahn (BG), der neue Ortsvorsteher Von Meerholz, nimmt Stellung zur Berichterstattung über seine Wahl und die in einer Pressemitteilung geäußerte Kritik daran durch die SPD Gelnhausen (GNZ vom 24 April).</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das haben wir früher immer abgenickt, jetzt wird hier diskutiert und gestritten!“ Ein Satz, ausgesprochen während einer Sitzung von einem ehemaligen Mitglied des Aufsichtsrates der Gelnhäuser Hallen- und VeranstaltungsGmbH (HVG).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jahrzehntelang praktizierter „Usus“. Das Resultat ist bekannt. Es spiegelt sich u. a. in den Themen Stadthalle(n), Mittlauer Weg, Omega-Brücke, Coleman-Park wieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt gerät die Wahl des Ortsvorstehers von Meerholz zum Stein des Anstoßes. Ich wurde entgegen aller Gepflogenheiten von einer BG/CDU-Mehrheit gewählt. Dafür gibt es Gründe. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mittlauer Weg“, „Omega-Brücke“ und „Arztpraxen in Hailer/Meerholz“ wurden mehrfach thematisiert. Bekanntermaßen gehen hier die politischen Ansichten weit auseinander. In der Außendarstellung stets vorne dabei waren die zwei SPD-Ortvorsteher aus Hailer und Meerholz, die regelmäßig und sehr deutlich die Ansicht ihrer Partei mit ihrer Position als Ortsvorsteher verknüpften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachzulesen ist dies u. a. in GNZ-Artikeln vom 25.08., 01.09. und 01.10.2020.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor nicht allzu langer Zeit wurde der Vorsitzende des Bauausschusses unter medialem Getöse „vom Acker gejagt“. Korrekt: abgewählt. Der Vorwurf: er habe seine Neutralitätspflicht als Vorsitzender des Ausschusses grob verletzt und seine persönliche Ansicht in den Vordergrund gestellt. Ganz vorne dabei: die SPD.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Meerholz fand keine „Abwahl“ statt. Klaus Brune wurde „nicht gewählt“. Ich habe ihn schon längere Zeit vorher von entsprechenden Überlegungen bei einem gemeinsamen Spaziergang in Kenntnis gesetzt. Dabei habe ich auch – wie bereits zur Zeit der Berichterstattung über die Ansiedlung der Ärztinnen in Meerholz – die Kritik wiederholt, er habe mich als seinen Stellvertreter nie in die Abwicklung ortsspezifischer Termine, Treffen und Ansprachen mit einbezogen oder mich überhaupt davon unterrichtet. Nicht nur mich, sondern auch die anderen Mitglieder des Ortsbeirates von BG und CDU. Wir blieben wiederholt außen vor. Präsentiert wurde das Ergebnis von ihm und er habe es sehr oft als Erfolg der eigenen Partei verkauft. Die Themen und Ergebnisse wurden aber von SPD, BG und CDU gemeinsam erarbeitet oder sind teilweise dem Engagement Einzelner zu verdanken. Wenn sie denn einbezogen waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass es in Gelnhausen nahezu unmöglich ist, Veränderungen herbeizuführen. Wir haben lange versucht, durch Argumente und Bitten zu überzeugen. Die Stadtverordnetenversammlung fasste Beschlüsse. Vergeblich. Was nicht passt, wird nicht umgesetzt. Veränderungen erreicht man – wenn überhaupt – nur aus einer Position der Stärke heraus. Das war Motiv für das Vorgehen in Meerholz. Wir haben es uns nicht leicht gemacht. Die Reaktion war vorhersehbar und einkalkuliert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem jetzt wieder – berechtigt – ertönenden Ruf „jetzt geht das ganze Gezänk wieder von vorne los“ möchte ich eine Absage erteilen. Wir sind uns bewusst, nur durch ein Miteinander bringen wir Gelnhausen weiter. Die BG werden zeitnah entsprechende Anträge stellen, die genau das ausdrücken, was die Stadt nötig hat: Kooperation, Bürgerbeteiligung, Transparenz. Transparenz bedeutet aber auch konsequente Aufklärung bei den Kernthemen und Umsetzung bereits gefasster Beschlüsse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Meerholz werden wir gemeinsam mit der CDU versuchen, andere Wege zu gehen. Wir werden die SPD herzlich dazu einladen, uns auf diesem Weg zu begleiten. Im Zeitungsbericht zur Wahl in Meerholz wurde gesagt, ich habe die Messlatte hochgelegt und müsse mich jetzt daran messen lassen. Gerne!</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/jochen-zahn-zur-kritik-von-spd/">Jochen Zahn zur Kritik von SPD</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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