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	<title>K904 &#8211; Bürger für Gelnhausen</title>
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	<description>Die freie Wählergruppe in der Barbarossastadt</description>
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	<title>K904 &#8211; Bürger für Gelnhausen</title>
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		<title>Online-Petition gegen Bau der Omegabrücke</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/online-petition-gegen-bau-der-omegabruecke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Aug 2024 11:03:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
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		<category><![CDATA[Planfeststellungsverfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit dem 17.08.2024 gibt es unter folgendem Link eine Online-Petition gegen den Bau der Omegabrücke über den ehemaligen Bahnübergang am Bahnhof Hailer-Meerholz: https://www.openpetition.de/petition/online/k904-dauerhafte-schliessung-des-bahnueberganges-keine-omegabrueckeBitte unterzeichnen Sie die Petition damit ein massiver Eingriff in das Ökosystem der Kinzigaue verhindert werden kann! Der Bau einer Omegabrücke wäre Steuerverschwendung in Höhe von 18-25 Millionen Euro. Die Online-Petition dauert nach dem Start noch 5 Wochen. Vielen Dank!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit dem 17.08.2024 gibt es unter folgendem Link eine Online-Petition gegen den Bau der Omegabrücke über den ehemaligen Bahnübergang am Bahnhof Hailer-Meerholz:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.openpetition.de/petition/online/k904-dauerhafte-schliessung-des-bahnueberganges-keine-omegabruecke" target="_blank" rel="noopener">https://www.openpetition.de/petition/online/k904-dauerhafte-schliessung-des-bahnueberganges-keine-omegabruecke</a><br>Bitte unterzeichnen Sie die Petition damit ein massiver Eingriff in das Ökosystem der Kinzigaue verhindert werden kann!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bau einer Omegabrücke wäre Steuerverschwendung in Höhe von 18-25 Millionen Euro.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Online-Petition dauert nach dem Start noch 5 Wochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielen Dank!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>„Planfeststellungsverfahren einstellen“</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/planfeststellungsverfahren-einstellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Aug 2024 16:42:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[K904]]></category>
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		<category><![CDATA[Planfeststellungsverfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GNZ vom 14.08.2024 Omegabrücke: Wie die Gegner das Millionen-Projekt in Gelnhausen stoppen wollen Der Bahnübergang der K 904 am Ortsausgang von Hailer und Meerholz ist seit November 2023 geschlossen. Geht es nach der Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“, soll dies auch künftig der Fall sein. Als Argument führen sie unter anderem hohe Kosten für die Verlegung der Ladestraße (rechts) an, die für den Bau der Omegabrücke erforderlich wäre. Foto: Abel „Planfeststellungsverfahren einstellen“ Gelnhausen-Meerholz/Hailer (mab). Seit der zweitägigen Erörterungssitzung zur geplanten Omegabrücke am Ortseingang von Hailer und Meerholz ist es in der Öffentlichkeit still um den Gelnhäuser Dauerzankapfel geworden. Die Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“ will dies ändern. Was die Brückengegner planen und wie es im Verfahren weitergeht. Es war eine echte Mammutsitzung: An zwei Tagen im April sind 140 Teilnehmer zum lang erwarteten Erörterungstermin im Planfeststellungsverfahren für die Omegabrücke in die Jahnhalle Hailer gekommen. Ein Großteil davon gehörte zu den insgesamt 487 Menschen, die schriftliche Einwendungen gegen das Bauprojekt verfasst hatten, das die Landesbehörde Hessen Mobil im Auftrag des Main-Kinzig-Kreises plant. Wie das Regierungspräsidium Darmstadt (RP) auf GNZ-Nachfrage mitteilt, ist das Anhörungsverfahren, für das die Behörde zuständig ist, noch nicht abgeschlossen. „Es ist derzeit leider nicht absehbar, wann wir das Verfahren dem Hessischen Wirtschaftsministerium zur Entscheidung übergeben können“, sagt ein RP-Sprecher. Aktuell tausche sich die Behörde mit dem Vorhabenträger (Main-Kinzig-Kreis) und Hessen Mobil über das weitere Vorgehen aus. Worüber die Beteiligten derzeit genau sprechen, teilt das RP nicht mit. In der Erörterungssitzung hatte die zuständige Leiterin, Christine von Knebel (RP), immerhin aufhorchen lassen, als sie Zweifel an der Eigenständigkeit des Verfahrens durchblicken ließ und die Frage aufwarf, warum die Omegabrücke nicht Teil des Planfeststellungsbeschlusses für den Bahnausbau sei. Der ist immerhin der Grund für die Schließung des bisherigen Bahnübergangs in Hailer und Meerholz. „Verkehrskollaps ist komplett ausgeblieben“ Wenn es nach der Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“ geht, soll dem Ministerium die Entscheidung über die Omegabrücke erspart bleiben. „Wir fordern den Main-Kinzig-Kreis auf, das Planfeststellungsverfahren einzustellen“, meint Sprecherin Lydia Naunheim: „Viele Bürger lehnen den Bau einer Omegabrücke ab. Mehr als 2 300 Menschen haben sich in einer Unterschriftenaktion gegen das Projekt ausgesprochen. Und rund 500 Einwender haben dem Planfeststellungsantrag für den Bau der Omegabrücke und dem Ausbau der Kreisstraßen K 904 und K 862 widersprochen.“ Keine Frage, die BI verspürt Rückenwind. Und den will sie nun nutzen, um den Brückenbau und die damit verbundenen Eingriffe innerhalb der Ortsteile zu verhindern. „Der Kreis sollte den Bürgerwillen beachten“, ist Bodo Delhey überzeugt. Und: „Er sollte auf die veränderte Situation seit November 2023 reagieren.“ Seitdem ist der Bahnübergang am Ortseingang von Meerholz und Hailer geschlossen. Damit fällt der Meerholzer Landweg als Verbindung zwischen Gelnhausen und Lieblos weg. Genau diesen aufrecht zu erhalten ist das Ziel der Brücke. „Allerdings ist der befürchtete Verkehrskollaps komplett ausgefallen“, sagt Naunheim. „Im Gegenteil: Die Situation in der Ortsdurchfahrt hat sich spürbar verbessert.“ Die Brücke würde die Fahrzeuge wieder in den Ort hineinziehen, sagt die BI. Laut Planfeststellungsunterlagen würde sich das Verkehrsaufkommen auf der K 904 von zuletzt 2 500 Fahrzeugen bis 2030 auf rund 6 000 Fahrzeuge mehr als verdoppeln. Das ist in der Erörterungssitzung vielen Menschen klar geworden“, sagt Naunheim, die nun eine neue Verkehrszählung in der Ortsdurchfahrt von Meerholz und Hailer nach den Sommerferien ankündigt. „Wenn es an der Westspange Probleme gibt, sollten sie dort gelöst werden und nicht durch den Bau einer Brücke noch mehr Verkehr nach Hailer und Meerholz gezogen werden“, ist Bodo Delhey überzeugt. Brückengegner favorisieren Nulllösung „Nicht nur seit dem Eröterungstermin sind mittlerweile viele Menschen der Ansicht, dass der Bahnübergang und die K 904 dauerhaft geschlossen bleiben sollten und weder eine Brücke noch eine Unterführung gebaut werden sollte“, spricht er die sogenannte Nulllösung an. Und die, betonen die BI-Vertreter, koste auch null Euro. Die Brücke und die damit verbundenen weiteren Vorhaben belasteten die Bürger dagegen mit Kosten zwischen 18 und 25 Millionen Euro. „Immer mehr Menschen begreifen, um was es sich dabei handelt, nämlich um reine Steuerverschwendung“, sagt Lydia Naunheim. „Die Verantwortlichen im Main-Kinzig-Kreis scheint der Bürgerwille allerdings nicht zu interessieren“, spricht die BI-Sprecherin eine strittige Frage an – nämlich die, ob der Main-Kinzig-Kreis überhaupt dazu legitimiert war, das alte Planfeststellungsverfahren, das 2006 eröffnet worden war, einzustellen und dann ein neues Verfahren zu eröffnen. „Diese Frage wurde beim Erörterungstermin nicht beantwortet.“ Hat der Kreistag überhaupt grünes Licht für das Vorhaben gegeben? Wie ein Kreissprecher auf GNZ-Nachfrage antwortet, war der mögliche Bau der Omegabrücke bisher kein Tagesordnungspunkt im Kreistag. Und: „Zum jetzigen Zeitpunkt geht die Verwaltung davon aus, dass auch im weiteren Verlauf des Verfahrens kein Kreistagsbeschluss dazu erforderlich sein wird.“ In einer Antwort auf eine Anfrage der BI schreibt die Kreisverwaltung: „Der politische Entscheidungsprozess war lange vorher abgeschlossen und ist rückwirkend nicht in Frage zu stellen.“ Darin verweist die Verwaltung auf einen Beschluss des Kreisausschusses von 2016, das Planungsverfahren fortzusetzen. BI erwartet Kosten in Millionenhöhe für Stadt Von Anfang an hatte die Kreisspitze die Zustimmung der Stadt Gelnhausen zu einer Bedingung für das Vorhaben gemacht. Zweimal haben die Stadtverordneten für die Errichtung der Omegabrücke mehrheitlich die Hände gehoben, zunächst 2018, dann erneut im vergangenen Jahr. Die BI hatte die Abstimmungsergebnisse beide Male deutlich kritisiert. „Den meisten Stadtverordneten scheinen der Wille und der Schutz der Bürger aus Hailer und Meerholz egal zu sein“, sagt Lydia Naunheim. „Sie haben im Oktober 2023 die Brücke befürwortet, ohne die neuen Planfeststellungsunterlagen zuvor zu prüfen und zu bewerten.“ Denn dann, meinen die BI-Vertreter, hätten sie bemerkt, dass im Zuge des Projekts deutliche Kosten auf die Stadt zukommen. Hintergrund ist die Verlegung der Bahn- und der Ladestraße auf einer Länge von 250 Metern, die, wie aus dem Feststellungsentwurf hervorgeht, für die Zufahrt zur Brücke erforderlich wird. „Da es sich um Gemeindestraßen handelt, muss die Stadt für den Neubau zahlen, dazu kommen noch die Kosten für Elektroleitungen, Gas- und Wasserleitungen und Kanäle“, rechnet Bodo Delhey mit einem Millionenbetrag. „Diese Kosten hatte keiner auf dem Schirm, auch nicht der Bürgermeister, der immer davon spricht, dass das Vorhaben die Stadtkasse nicht belastet. Beim Erörterungstermin hat sich bestätigt, dass das Gegenteil der</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>GNZ vom 14.08.2024</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Omegabrücke: Wie die Gegner das Millionen-Projekt in Gelnhausen stoppen wollen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"> Der Bahnübergang der K 904 am Ortsausgang von Hailer und Meerholz ist seit November 2023 geschlossen. Geht es nach der Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“, soll dies auch künftig der Fall sein. Als Argument führen sie unter anderem hohe Kosten für die Verlegung der Ladestraße (rechts) an, die für den Bau der Omegabrücke erforderlich wäre. Foto: Abel</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<strong>Planfeststellungsverfahren einstellen“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen-Meerholz/Hailer (mab). Seit der zweitägigen Erörterungssitzung zur geplanten Omegabrücke am Ortseingang von Hailer und Meerholz ist es in der Öffentlichkeit still um den Gelnhäuser Dauerzankapfel geworden. Die Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“ will dies ändern. Was die Brückengegner planen und wie es im Verfahren weitergeht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war eine echte Mammutsitzung: An zwei Tagen im April sind 140 Teilnehmer zum lang erwarteten Erörterungstermin im Planfeststellungsverfahren für die Omegabrücke in die Jahnhalle Hailer gekommen. Ein Großteil davon gehörte zu den insgesamt 487 Menschen, die schriftliche Einwendungen gegen das Bauprojekt verfasst hatten, das die Landesbehörde Hessen Mobil im Auftrag des Main-Kinzig-Kreises plant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie das Regierungspräsidium Darmstadt (RP) auf GNZ-Nachfrage mitteilt, ist das Anhörungsverfahren, für das die Behörde zuständig ist, noch nicht abgeschlossen. „Es ist derzeit leider nicht absehbar, wann wir das Verfahren dem Hessischen Wirtschaftsministerium zur Entscheidung übergeben können“, sagt ein RP-Sprecher. Aktuell tausche sich die Behörde mit dem Vorhabenträger (Main-Kinzig-Kreis) und Hessen Mobil über das weitere Vorgehen aus. Worüber die Beteiligten derzeit genau sprechen, teilt das RP nicht mit. In der Erörterungssitzung hatte die zuständige Leiterin, Christine von Knebel (RP), immerhin aufhorchen lassen, als sie Zweifel an der Eigenständigkeit des Verfahrens durchblicken ließ und die Frage aufwarf, warum die Omegabrücke nicht Teil des Planfeststellungsbeschlusses für den Bahnausbau sei. Der ist immerhin der Grund für die Schließung des bisherigen Bahnübergangs in Hailer und Meerholz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<strong>Verkehrskollaps ist komplett ausgeblieben“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es nach der Bürgerinitiative „Erhalt der K 904“ geht, soll dem Ministerium die Entscheidung über die Omegabrücke erspart bleiben. „Wir fordern den Main-Kinzig-Kreis auf, das Planfeststellungsverfahren einzustellen“, meint Sprecherin Lydia Naunheim: „Viele Bürger lehnen den Bau einer Omegabrücke ab. Mehr als 2 300 Menschen haben sich in einer Unterschriftenaktion gegen das Projekt ausgesprochen. Und rund 500 Einwender haben dem Planfeststellungsantrag für den Bau der Omegabrücke und dem Ausbau der Kreisstraßen K 904 und K 862 widersprochen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Keine Frage, die BI verspürt Rückenwind. Und den will sie nun nutzen, um den Brückenbau und die damit verbundenen Eingriffe innerhalb der Ortsteile zu verhindern. „Der Kreis sollte den Bürgerwillen beachten“, ist Bodo Delhey überzeugt. Und: „Er sollte auf die veränderte Situation seit November 2023 reagieren.“ Seitdem ist der Bahnübergang am Ortseingang von Meerholz und Hailer geschlossen. Damit fällt der Meerholzer Landweg als Verbindung zwischen Gelnhausen und Lieblos weg. Genau diesen aufrecht zu erhalten ist das Ziel der Brücke. „Allerdings ist der befürchtete Verkehrskollaps komplett ausgefallen“, sagt Naunheim. „Im Gegenteil: Die Situation in der Ortsdurchfahrt hat sich spürbar verbessert.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Brücke würde die Fahrzeuge wieder in den Ort hineinziehen, sagt die BI. Laut Planfeststellungsunterlagen würde sich das Verkehrsaufkommen auf der K 904 von zuletzt 2 500 Fahrzeugen bis 2030 auf rund 6 000 Fahrzeuge mehr als verdoppeln. Das ist in der Erörterungssitzung vielen Menschen klar geworden“, sagt Naunheim, die nun eine neue Verkehrszählung in der Ortsdurchfahrt von Meerholz und Hailer nach den Sommerferien ankündigt. „Wenn es an der Westspange Probleme gibt, sollten sie dort gelöst werden und nicht durch den Bau einer Brücke noch mehr Verkehr nach Hailer und Meerholz gezogen werden“, ist Bodo Delhey überzeugt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Brückengegner favorisieren Nulllösung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nicht nur seit dem Eröterungstermin sind mittlerweile viele Menschen der Ansicht, dass der Bahnübergang und die K 904 dauerhaft geschlossen bleiben sollten und weder eine Brücke noch eine Unterführung gebaut werden sollte“, spricht er die sogenannte Nulllösung an. Und die, betonen die BI-Vertreter, koste auch null Euro. Die Brücke und die damit verbundenen weiteren Vorhaben belasteten die Bürger dagegen mit Kosten zwischen 18 und 25 Millionen Euro. „Immer mehr Menschen begreifen, um was es sich dabei handelt, nämlich um reine Steuerverschwendung“, sagt Lydia Naunheim.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Verantwortlichen im Main-Kinzig-Kreis scheint der Bürgerwille allerdings nicht zu interessieren“, spricht die BI-Sprecherin eine strittige Frage an – nämlich die, ob der Main-Kinzig-Kreis überhaupt dazu legitimiert war, das alte Planfeststellungsverfahren, das 2006 eröffnet worden war, einzustellen und dann ein neues Verfahren zu eröffnen. „Diese Frage wurde beim Erörterungstermin nicht beantwortet.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hat der Kreistag überhaupt grünes Licht für das Vorhaben gegeben? Wie ein Kreissprecher auf GNZ-Nachfrage antwortet, war der mögliche Bau der Omegabrücke bisher kein Tagesordnungspunkt im Kreistag. Und: „Zum jetzigen Zeitpunkt geht die Verwaltung davon aus, dass auch im weiteren Verlauf des Verfahrens kein Kreistagsbeschluss dazu erforderlich sein wird.“ In einer Antwort auf eine Anfrage der BI schreibt die Kreisverwaltung: „Der politische Entscheidungsprozess war lange vorher abgeschlossen und ist rückwirkend nicht in Frage zu stellen.“ Darin verweist die Verwaltung auf einen Beschluss des Kreisausschusses von 2016, das Planungsverfahren fortzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>BI erwartet Kosten in Millionenhöhe für Stadt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Von Anfang an hatte die Kreisspitze die Zustimmung der Stadt Gelnhausen zu einer Bedingung für das Vorhaben gemacht. Zweimal haben die Stadtverordneten für die Errichtung der Omegabrücke mehrheitlich die Hände gehoben, zunächst 2018, dann erneut im vergangenen Jahr. Die BI hatte die Abstimmungsergebnisse beide Male deutlich kritisiert. „Den meisten Stadtverordneten scheinen der Wille und der Schutz der Bürger aus Hailer und Meerholz egal zu sein“, sagt Lydia Naunheim. „Sie haben im Oktober 2023 die Brücke befürwortet, ohne die neuen Planfeststellungsunterlagen zuvor zu prüfen und zu bewerten.“ Denn dann, meinen die BI-Vertreter, hätten sie bemerkt, dass im Zuge des Projekts deutliche Kosten auf die Stadt zukommen. Hintergrund ist die Verlegung der Bahn- und der Ladestraße auf einer Länge von 250 Metern, die, wie aus dem Feststellungsentwurf hervorgeht, für die Zufahrt zur Brücke erforderlich wird. „Da es sich um Gemeindestraßen handelt, muss die Stadt für den Neubau zahlen, dazu kommen noch die Kosten für Elektroleitungen, Gas- und Wasserleitungen und Kanäle“, rechnet Bodo Delhey mit einem Millionenbetrag. „Diese Kosten hatte keiner auf dem Schirm, auch nicht der Bürgermeister, der immer davon spricht, dass das Vorhaben die Stadtkasse nicht belastet. Beim Erörterungstermin hat sich bestätigt, dass das Gegenteil der Fall ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Frage der GNZ, welche Arbeiten und Kosten bezüglich der Verlegung der Straßen im Zuge der Omegabrücke auf die Stadt zukämen, antwortet das Rathaus etwas knapp: „Es liegen noch keine neuen Informationen zu den erfragten Baumaßnahmen, den Kosten für die Stadt Gelnhausen und zum Baubeginn vor.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterschriftenaktion soll Stadtparlament zum Umdenken bringen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie geht es weiter? Neben der angekündigten Verkehrszählung will die BI eine neue Unterschriftenaktion für die dauerhafte Schließung des Bahnübergangs und der K 904 starten, die sich an das Stadtparlament richten soll. Ziel ist es, einen erneuten Parlamentsbeschluss herbeizuführen. Am 1. September wollen die Mitglieder beim Schöpfungstag in Meerholz Unterschriften sammeln und über die Auswirkungen des Vorhabens informieren. Und die sind aus Sicht der BI verheerend: Zu den Problemen, die die Initiative anprangert, gehören die Versetzung der Meerholzer Schlossmauer, die Enteignung von Gärten im Heimatfriedering, drohende Staus und Rückstaus in der Liebloser Straße und der Ortsdurchfahrt durch die neue Ampelanlage, die Zunahme des Verkehrs inklusive einer Verschärfung der Lärm- und Abgasbelastung, Gefahren für Radfahrer, Schüler und die Bewohner des angrenzenden Seniorenheims und Auswirkungen auf die Natur. Unter anderem führen die BI-Vertreter einen Retentionsraumverlust von 7 000 Kubikmetern, einen Flächenverlust von 5 bis 6 Hektar und eine Neuversiegelung von etwa 5 000 Quadratmetern in den Kinzigauen an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der politische Willensbildungsprozess ist also zumindest aus Sicht der Bürgerinitiative noch lange nicht abgeschlossen.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Muster-Einwendungsschreiben Planfeststellungsverfahren Omegabrücke / K904</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/muster-einwendung-pfv-k904/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2023 14:27:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[K904]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
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		<category><![CDATA[Hailer]]></category>
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		<category><![CDATA[Planfeststellungsverfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die &#8222;Bürger-Initiative zum Erhalt der K 904 und Kinzigaue&#8220; hat ein Muster-Einwendungsschreiben erstellt. Möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sollten Einwendungen gegen das Planfeststellungsverfahren erheben und sich gegen den Bau einer Omegabrücke sowie den Ausbau der K 904 und der K 862 aussprechen. Das Muster-Einwendungsschreiben kann von der Website der BI K 904 herunter geladen werden.https://www.bahn-uebergang.de/muster-vorlage-fuer-ihre-einwendungen-im-anhoerungsverfahren/</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die &#8222;Bürger-Initiative zum Erhalt der K 904 und Kinzigaue&#8220; hat ein Muster-Einwendungsschreiben erstellt. Möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sollten Einwendungen gegen das Planfeststellungsverfahren erheben und sich gegen den Bau einer Omegabrücke sowie den Ausbau der K 904 und der K 862 aussprechen. Das Muster-Einwendungsschreiben kann von der Website der BI K 904 herunter geladen werden.<br>https://www.bahn-uebergang.de/muster-vorlage-fuer-ihre-einwendungen-im-anhoerungsverfahren/</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/muster-einwendung-pfv-k904/">Muster-Einwendungsschreiben Planfeststellungsverfahren Omegabrücke / K904</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Überführung der K 904: Hessen Mobil stellt Planungen für Omegabrücke vor</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/ueberfuehrung-der-k-904-hessen-mobil-stellt-planungen-fuer-omegabruecke-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2022 11:55:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Hailer]]></category>
		<category><![CDATA[K904]]></category>
		<category><![CDATA[Meerholz]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Donnerstag, 29. September 2022 GNZ Baubeginn wohl erst 2026 Gelnhausen-Hailer/Meerholz (mab). Die Errichtung der viel diskutierten Omegabrücke als Überführung der Kreisstraße 904 zwischen Hailer/Meerholz und Lieblos beginnt nach derzeitigen Schätzungen wohl erst im dritten Quartal 2026. Und auch diese Zahl ist mit Vorsicht zu genießen. Grund ist das erforderliche Genehmigungsverfahren mit ungewisser Dauer. In einer gemeinsamen Sitzung des Bauausschusses und der beiden betreffenden Ortsbeiräte hat Uwe Zimmer als verantwortlicher Planer von Hessen Mobil am Dienstag den aktuellen Stand des Großprojektes vorgestellt, das den schienengleichen Bahnübergang im Zuge des Ausbaus der Bahnstrecke Hanau-Gelnhausen ersetzen soll. Mehrere Monate war die geplante Brücke von der politischen Bildfläche in Gelnhausen verwunden. Im Hintergrund seien die Vorbereitungen jedoch auf Hochtouren weitergegangen, wie Uwe Zimmer als Vertreter von Hessen Mobil in der Ausschusssitzung im Main-Kinzig-Forum berichtete. Wie sehr das Thema besonders den betreffenden Anwohnern in Hailer und Meerholz auf den Nägeln brennt, zeigte sich an der nicht unerheblichen Zahl an Besuchern, die die Ausführungen des Planers teils äußerst skeptisch verfolgten. Viele Anwohner hätten statt einer Brücke lieber eine Unterführung gesehen, auch, weil diese schneller realisiert werden könnte. Brücke voraussichtlich erst 2029 fertig Tatsächlich läuft den Planern die Zeit davon. Der Grund: Der bisherige Bahnübergang der K 904 wird voraussichtlich im Oktober 2023 geschlossen. Der Grund: Bei Fahrgeschwindigkeiten von mehr als 160 Kilometern pro Stunde sind schienengleiche Übergänge nicht mehr erlaubt. Auf der Ausbaustrecke sollen Züge mit 230 Stundenkilometern unterwegs sein. Die neue Brücke werde allerdings nach vorläufigem Stand erst ab dem dritten Quartal 2026 errichtet werden können, teilte der Planer von Hessen Mobil mit. In Betrieb genommen werden kann das Ersatzbauwerk nach derzeitigem Stand vermutlich erst im Jahr 2029. Bis dahin müssen Verkehrsteilnehmer also lange Umwege in Kauf nehmen. Verantwortlich für die Errichtung der Brücke und den Ausbau der südlichen K 904 in Hailer und Meerholz ist der Main-Kinzig-Kreis. Grundlage ist ein Beschluss der Gelnhäuser Stadtverordneten von 2018, die Gleisstrecke mittels einer Überführung zu queren. Hessen Mobil hat die Planungen für den Kreis übernommen. Und dort habe man in den vergangenen Monaten deutliche Fortschritte gemacht, berichtete Uwe Zimmer. So bereite das Straßenverkehrsmanagement des Landes aktuell die Entwurfs- und die Genehmigungsplanung zeitgleich vor. Noch Ende 2022 soll der Antrag beim Regierungspräsidium Darmstadt eingereicht werden, das für das Anhörungsverfahren verantwortlich ist. Während die Planunterlagen öffentlich ausgelegt werden, haben betroffene Privatleute und Träger öffentlicher Belange dann die Möglichkeit, ihre Einwände gegen das Vorhaben geltend zu machen. Nach Beendigung des Anhörungsverfahrens muss das Verkehrsministerium den Ausbau der südlichen K 904 und die Errichtung der Brücke genehmigen. Wie lange das dauert, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. „Deshalb sind die Jahreszahlen für den Baubeginn und die Fertigstellung derzeit noch eine ziemliche Kaffeesatzleserei“, betonte Zimmer. Ampel an Einmündung der Liebloser Straße geplant Gleiches gelte auch für die finanziellen Dimensionen. „Die Kostenermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, wir gehen derzeit von einem zweistelligen Millionenbetrag aus.“ Den muss nicht der Kreis alleine zahlen, auch die Bahn, das Land und der Bund beteiligen sich an den Kosten, ebenso wie die Stadt Gelnhausen mit einem Betrag  in Höhe von voraussichtlich 45 000 Euro für die Gehweggestaltung. Wie Zimmer berichtete, seien die Vorplanungen mittlerweile abgeschlossen. Diese sähen eine Verbreiterung der Einmündung von der Gelnhäuser Straße in die Liebloser Straße (K 904) vor, ebenso wie die Errichtung einer Ampelanlage an derselben Stelle. Von hier verläuft ein Geh- und Radweg bis zu den Bahngleisen und über die künftige Brücke, die dann wieder auf den alten Verlauf der K 904 durch die bestehende Allee mündet. Das Altenheim und die Feuerwache werden wieder an die Kreisstraße angeschlossen und sollen während des Ausbaus über eine Baustraße erreichbar bleiben. Prognose: Verkehr auf der Straße verdoppelt sich bis 2030 Ein wesentlicher Bestandteil der Vorplanungen war das mittlerweile abgeschlossene Lärmschutzgutachten. „Dafür wurde jedes Gebäude im betreffenden Bereich einzeln betrachtet.“ Ein sensibles Thema. Laut einer aktuellen Prognose erhöht sich das Verkehrsaufkommen der Kreisstraße von derzeit 2 700 Fahrzeugen pro Tag bis zum Jahr 2030 auf rund 5 300. Die Untersuchung habe ergeben, dass eine Lärmvorsorge gemäß Immissionsschutzgesetz erforderlich sei. Wie der Planer informierte, komme auf der gesamten Ausbaustrecke eine lärmmindernde Asphaltbefestigung zum Einsatz. Lärmschutzwände entlang der Liebloser Straße, die immerhin sieben Meter hoch sein müssten, sind laut Zimmer nicht vorgesehen. Grund seien hohe Kosten und die Auswirkungen auf die angrenzenden Gärten. Aus diesem Grund setze Hessen Mobil auf den sogenannten passiven Lärmschutz, also den Einbau dämmender Fenster in den betroffenen Gebäuden auf Kosten des Bauträgers. Wie Zimmer informierte, seien insgesamt elf Gärten und 18 einzelne Gebäude, darunter das Pflegeheim, vom erhöhten Straßenlärm betroffen. BI will Unterlagen juristisch prüfen lassen Bereits Anfang 2021 hatte der Main-Kinzig-Kreis ein Video zur Visualisierung der ausgebauten Kreisstraße und der Omegabrücke im Internet veröffentlicht. Eine aktuelle Version des Films wurde bei der Ausschusssitzung am Dienstag präsentiert. Und der kam nicht bei allen Teilnehmern gut an. Reinhard Simon, der die Sitzung zugleich als Vertreter der Bürger für Gelnhausen und der Bürgerinitiative zum Erhalt der K 904 und Kinzigaue (BI) verfolgte, nannte den Film eine „Propagandashow“, der die wirkliche Größe der Brücke nicht verdeutliche. „Die Brücke am Niedermittlauer Bahnhof gibt da einen realistischeren Einblick“ meinte der BI-Vertreter. Diese habe immerhin den Vorteil, dass sie den Verkehr um die Wohnbebauung herumführe. Im Falle der K 904 würden Fahrzeuge direkt nach Hailer und Meerholz hineingeführt. Der damit verbundene Lärm stelle eine „unzumutbare Belastung“ für die Anwohner und die Bewohner des Seniorenheims dar. Dies wäre laut Simon im Falle einer Unterführung nicht gegeben, die noch dazu den Vorteil besessen hätte, dass sie rechtzeitig bis zur Schließung des Bahnübergangs hätte fertiggestellt werden können. „Jetzt müssen Verkehrsteilnehmer jahrelang Umwege fahren.“ Uwe Zimmer entgegnete, dass die Planer gründlich vorgegangen seien. „Wir müssen einen genehmigungsfähigen Entwurf vorlegen, deshalb wird das Projekt qua Gesetz keine unzumutbaren Belastungen für Bürger enthalten.“ Dabei verwies er darauf, dass es sich bei der K 904 um eine Verbindungsstraße zwischen zwei Kommunen und nicht um ein Wohngebiet handele. „Einen möglichen Ausbau der Strecke hätten die Grundstückseigentümer in Erwägung ziehen müssen.“ Während der Vorplanungen seien alle möglichen Varianten gründlich geprüft worden, auch eine Unterführung. Neben dem Lärmaufkommen seien</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Donnerstag, 29. September 2022 GNZ</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Baubeginn wohl erst 2026</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen-Hailer/Meerholz (mab). Die Errichtung der viel diskutierten Omegabrücke als Überführung der Kreisstraße 904 zwischen Hailer/Meerholz und Lieblos beginnt nach derzeitigen Schätzungen wohl erst im dritten Quartal 2026. Und auch diese Zahl ist mit Vorsicht zu genießen. Grund ist das erforderliche Genehmigungsverfahren mit ungewisser Dauer. In einer gemeinsamen Sitzung des Bauausschusses und der beiden betreffenden Ortsbeiräte hat Uwe Zimmer als verantwortlicher Planer von Hessen Mobil am Dienstag den aktuellen Stand des Großprojektes vorgestellt, das den schienengleichen Bahnübergang im Zuge des Ausbaus der Bahnstrecke Hanau-Gelnhausen ersetzen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehrere Monate war die geplante Brücke von der politischen Bildfläche in Gelnhausen verwunden. Im Hintergrund seien die Vorbereitungen jedoch auf Hochtouren weitergegangen, wie Uwe Zimmer als Vertreter von Hessen Mobil in der Ausschusssitzung im Main-Kinzig-Forum berichtete. Wie sehr das Thema besonders den betreffenden Anwohnern in Hailer und Meerholz auf den Nägeln brennt, zeigte sich an der nicht unerheblichen Zahl an Besuchern, die die Ausführungen des Planers teils äußerst skeptisch verfolgten. Viele Anwohner hätten statt einer Brücke lieber eine Unterführung gesehen, auch, weil diese schneller realisiert werden könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Brücke voraussichtlich erst 2029 fertig</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich läuft den Planern die Zeit davon. Der Grund: Der bisherige Bahnübergang der K 904 wird voraussichtlich im Oktober 2023 geschlossen. Der Grund: Bei Fahrgeschwindigkeiten von mehr als 160 Kilometern pro Stunde sind schienengleiche Übergänge nicht mehr erlaubt. Auf der Ausbaustrecke sollen Züge mit 230 Stundenkilometern unterwegs sein. Die neue Brücke werde allerdings nach vorläufigem Stand erst ab dem dritten Quartal 2026 errichtet werden können, teilte der Planer von Hessen Mobil mit. In Betrieb genommen werden kann das Ersatzbauwerk nach derzeitigem Stand vermutlich erst im Jahr 2029. Bis dahin müssen Verkehrsteilnehmer also lange Umwege in Kauf nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verantwortlich für die Errichtung der Brücke und den Ausbau der südlichen K 904 in Hailer und Meerholz ist der Main-Kinzig-Kreis. Grundlage ist ein Beschluss der Gelnhäuser Stadtverordneten von 2018, die Gleisstrecke mittels einer Überführung zu queren. Hessen Mobil hat die Planungen für den Kreis übernommen. Und dort habe man in den vergangenen Monaten deutliche Fortschritte gemacht, berichtete Uwe Zimmer. So bereite das Straßenverkehrsmanagement des Landes aktuell die Entwurfs- und die Genehmigungsplanung zeitgleich vor. Noch Ende 2022 soll der Antrag beim Regierungspräsidium Darmstadt eingereicht werden, das für das Anhörungsverfahren verantwortlich ist. Während die Planunterlagen öffentlich ausgelegt werden, haben betroffene Privatleute und Träger öffentlicher Belange dann die Möglichkeit, ihre Einwände gegen das Vorhaben geltend zu machen. Nach Beendigung des Anhörungsverfahrens muss das Verkehrsministerium den Ausbau der südlichen K 904 und die Errichtung der Brücke genehmigen. Wie lange das dauert, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. „Deshalb sind die Jahreszahlen für den Baubeginn und die Fertigstellung derzeit noch eine ziemliche Kaffeesatzleserei“, betonte Zimmer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ampel an Einmündung der Liebloser Straße geplant</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleiches gelte auch für die finanziellen Dimensionen. „Die Kostenermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, wir gehen derzeit von einem zweistelligen Millionenbetrag aus.“ Den muss nicht der Kreis alleine zahlen, auch die Bahn, das Land und der Bund beteiligen sich an den Kosten, ebenso wie die Stadt Gelnhausen mit einem Betrag  in Höhe von voraussichtlich 45 000 Euro für die Gehweggestaltung. Wie Zimmer berichtete, seien die Vorplanungen mittlerweile abgeschlossen. Diese sähen eine Verbreiterung der Einmündung von der Gelnhäuser Straße in die Liebloser Straße (K 904) vor, ebenso wie die Errichtung einer Ampelanlage an derselben Stelle. Von hier verläuft ein Geh- und Radweg bis zu den Bahngleisen und über die künftige Brücke, die dann wieder auf den alten Verlauf der K 904 durch die bestehende Allee mündet. Das Altenheim und die Feuerwache werden wieder an die Kreisstraße angeschlossen und sollen während des Ausbaus über eine Baustraße erreichbar bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prognose: Verkehr auf der Straße verdoppelt sich bis 2030</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wesentlicher Bestandteil der Vorplanungen war das mittlerweile abgeschlossene Lärmschutzgutachten. „Dafür wurde jedes Gebäude im betreffenden Bereich einzeln betrachtet.“ Ein sensibles Thema. Laut einer aktuellen Prognose erhöht sich das Verkehrsaufkommen der Kreisstraße von derzeit 2 700 Fahrzeugen pro Tag bis zum Jahr 2030 auf rund 5 300. Die Untersuchung habe ergeben, dass eine Lärmvorsorge gemäß Immissionsschutzgesetz erforderlich sei. Wie der Planer informierte, komme auf der gesamten Ausbaustrecke eine lärmmindernde Asphaltbefestigung zum Einsatz. Lärmschutzwände entlang der Liebloser Straße, die immerhin sieben Meter hoch sein müssten, sind laut Zimmer nicht vorgesehen. Grund seien hohe Kosten und die Auswirkungen auf die angrenzenden Gärten. Aus diesem Grund setze Hessen Mobil auf den sogenannten passiven Lärmschutz, also den Einbau dämmender Fenster in den betroffenen Gebäuden auf Kosten des Bauträgers. Wie Zimmer informierte, seien insgesamt elf Gärten und 18 einzelne Gebäude, darunter das Pflegeheim, vom erhöhten Straßenlärm betroffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>BI will Unterlagen juristisch prüfen lassen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits Anfang 2021 hatte der Main-Kinzig-Kreis ein Video zur Visualisierung der ausgebauten Kreisstraße und der Omegabrücke im Internet veröffentlicht. Eine aktuelle Version des Films wurde bei der Ausschusssitzung am Dienstag präsentiert. Und der kam nicht bei allen Teilnehmern gut an. Reinhard Simon, der die Sitzung zugleich als Vertreter der Bürger für Gelnhausen und der Bürgerinitiative zum Erhalt der K 904 und Kinzigaue (BI) verfolgte, nannte den Film eine „Propagandashow“, der die wirkliche Größe der Brücke nicht verdeutliche. „Die Brücke am Niedermittlauer Bahnhof gibt da einen realistischeren Einblick“ meinte der BI-Vertreter. Diese habe immerhin den Vorteil, dass sie den Verkehr um die Wohnbebauung herumführe. Im Falle der K 904 würden Fahrzeuge direkt nach Hailer und Meerholz hineingeführt. Der damit verbundene Lärm stelle eine „unzumutbare Belastung“ für die Anwohner und die Bewohner des Seniorenheims dar. Dies wäre laut Simon im Falle einer Unterführung nicht gegeben, die noch dazu den Vorteil besessen hätte, dass sie rechtzeitig bis zur Schließung des Bahnübergangs hätte fertiggestellt werden können. „Jetzt müssen Verkehrsteilnehmer jahrelang Umwege fahren.“ Uwe Zimmer entgegnete, dass die Planer gründlich vorgegangen seien. „Wir müssen einen genehmigungsfähigen Entwurf vorlegen, deshalb wird das Projekt qua Gesetz keine unzumutbaren Belastungen für Bürger enthalten.“ Dabei verwies er darauf, dass es sich bei der K 904 um eine Verbindungsstraße zwischen zwei Kommunen und nicht um ein Wohngebiet handele. „Einen möglichen Ausbau der Strecke hätten die Grundstückseigentümer in Erwägung ziehen müssen.“ Während der Vorplanungen seien alle möglichen Varianten gründlich geprüft worden, auch eine Unterführung. Neben dem Lärmaufkommen seien dabei allerdings viele weitere Kriterien zu berücksichtigen gewesen, unter anderem Baukosten, technische Belange und Landschaftsschutz. All dies habe klar für die sogenannte Omegabrücke gesprochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Simon kündigte hingegen an, dass sich die BI die Planunterlagen im Anhörungsverfahren gründlich und zudem mit juristischem Beistand ansehen werde. Kreisverkehrsdezernent Winfried Ottmann verwies darauf, dass ohne die Brücke erhebliche Verkehrsprobleme an der Westspange und in Richtung Niedermittlau entstehen würden. Im Falle alternativer Straßenausbauten würden die Eingriffe in die Auen zudem wesentlich größer ausfallen. Möglichen Klagen gegen das Vorhaben sehe er gelassen entgegen. „Wir dürfen uns jetzt nicht zerstreiten, wenn wir wollen, dass die Brücke 2029 freigegeben werden kann“, sagte Ottmann. Dabei signalisierte er in Detailfragen wie dem aktiven oder passiven Lärmschutz Gesprächsbereitschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kreis: Nördlicher Abschnitt wird nicht ausgebaut</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem bekräftigte er die Absicht des Kreises, den nördlichen Teil der K 904 in Richtung Lieblos nicht auszubauen. Die BI befürchtet, dass genau dies nach dem Bau der Brücke passieren wird. Die bestehende Allee ist nicht nur kurvenreich, sondern befindet sich zudem im Überschwemmungsgebiet. Der Kreis will jedoch auf den Ausbau verzichten, um das Verkehrsaufkommen nicht zusätzlich zu erhöhen. Das bedeutet aber, dass die Strecke während der Hochwasser im Frühjahr und im Herbst auch künftig gesperrt werden muss. Ein Problem, das die Planer in Kauf nehmen. „Zwischen der Ausbaustrecke und der alten Allee besteht durchaus eine Diskrepanz“, räumte Planer Uwe Zimmer ein. „Doch damit werden wir leben müssen.“</p>
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		<title>Lydia Naunheim zur neuen Vorsitzenden der Bürger für Gelnhausen gewählt</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/lydia-naunheim-zur-neuen-vorsitzenden-der-buerger-fuer-gelnhausen-gewaehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jan 2022 10:19:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerinitiative]]></category>
		<category><![CDATA[K904]]></category>
		<category><![CDATA[Omegabrücke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sehen die Wählermeinschaft weiterhin gut aufgestellt (von links): Vizechef Bodo Delhey, die neue Vorsitzende Lydia Naunheim, Kassierer Walter Schneider und die ehemalige Vorsitzende Renate Baumann. GNZ 2022-01-08 Wechsel an der Spitze Gelnhausen (re/mab). Lydia Naunheim ist neue Vorsitzende der Bürger für Gelnhausen (BG). Die 67-jährige Stadtverordnete wurde in der Jahreshauptversammlung zur Nachfolgerin von Renate Baumann gewählt, die nach vielen Jahren an der Spitze ihr Amt weitergereicht hat. Als Stellvertreter steht der neuen Vorsitzenden Bodo Delhey zur Seite, der in der Sitzung im vergangenen Jahr in seinem Amt bestätigt wurde. Auch Walter Schneider wurde erneut zum Kassierer gewählt. Delhey zeigt sich im Gespräch mit der GNZ zuversichtlich, dass die Mitglieder mit Lydia Naunheim die richtige Entscheidung getroffen hätten, nachdem Renate Baumann das Amt aus Altersgründen abgegeben habe. „Lydia Naunheim ist zwar noch nicht sehr lange bei den Bürgern für Gelnhausen dabei, hat aber bereits viel kommunalpolitische Erfahrung gesammelt. Ich bin überzeugt, dass sie eine gute Vorsitzende wird.“ Naunheim ist vor rund drei Jahren zur Wählergemeinschaft gestoßen und sitzt seit Beginn der neuen Legislaturperiode für die BG-Fraktion im Stadtparlament. Bereits vor ihrem Eintritt hatte sie sich in der Bürgerinitiative zum Erhalt der Kreisstraße 904 engagiert, die fordert, den Parlamentsbeschluss zum Bau einer Omega-Brücke am Bahnübergang Hailer-Meerholz aufzuheben und stattdessen eine kleinere Unterführung errichten will. Die Entscheidung, das Amt der Vorsitzenden zu übernehmen, sei ihr nicht schwergefallen. „Das liegt daran, dass wir eine relativ kleine Gemeinschaft sind, in der es keine Hierarchien gibt. Wir arbeiten auf Augenhöhe zusammen und sprechen uns gut ab.“ Das soll auch künftig so sein. „Die Bürger für Gelnhausen ziehen keinen persönlichen Nutzen aus der politischen Arbeit. Wir wollen konkrete Verbesserungen für die Bürger erreichen und für transparente Entscheidungen sorgen.“ Wie die scheidende Vorsitzende Renate Baumann in der Jahreshauptversammlung sagte, bleibe das Neubaugebiet Mittlauer Weg in Meerholz für die BG ein zentrales Thema. Dabei betonte sie, dass der auf Forderung der Wählergemeinschaft eingesetzte Akteneinsichtsausschuss festgestellt habe, dass der Verkauf der öffentlichen Grünflächen als private Gärten rechtswidrig sei. Zudem erinnerte sie an die Anträge, die die Wählergemeinschaft in den vergangenen beiden Jahren in der Stadtverordnetenversammlung gestellt hat. Dazu zählte die Einführung von Ganztagsangeboten an allen Gelnhäuser Grundschulen, die Erstellung einer Baumschutzsatzung, die Ermittlung des Sanierungsbedarfs der Stadthalle durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen und der Radwegausbau. Weitere Anträge beschäftigten sich mit der Aufhebung der Straßenbeitragssatzung, der Reduzierung der Verkehrsbelastung in der Frankfurter Straße und der Errichtung eines Parkhauses südlich der Bahnlinie, um die Südstadt zu entlasten. Als Erfolg wertete Baumann das Abschneiden der BG bei der jüngsten Kommunalwahl, bei der die Wählergemeinschaft ihr Ergebnis von 2016 trotz hoher Zuwachsraten der Grünen leicht verbessern und wieder sechs Sitze im Stadtparlament erreichen konnte. Nach wie vor, betonte die scheidende Vorsitzende, machten sich die Bürger für Gelnhausen an der Seite der Bürgerinitiative für den Erhalt der Kreisstraße 904 stark, um statt einer großen lastwagentauglichen Brücke eine umweltverträgliche Lösung herbeizuführen. Nach ihrer Wahl erläuterte Lydia Naunheim die künftigen Schwerpunkte der BG. „Eine große Aufgabe wird die Stadtentwicklung sein, mit der Planung und Entwicklung der Südstadt mit dem ehemaligen Kaufhaus Joh und dem Bahnhofsumfeld sowie dem Bereich zwischen Südstadt und Altstadt.“ Weiterhin wollten sich die BG für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes einsetzen. Dazu gehörten unter anderem der Ausbau der Radwege, der Ausbau von Solar- und Photovoltaikanlagen und der Aufbau einer Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität. Gemeinsam mit den anderen Fraktionen will die neue BG-Chefin möglichst viele „Baustellen“, wie die Sanierung und die schnellstmögliche Wiedereröffnung der Stadthalle, umsetzen.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Sehen die Wählermeinschaft weiterhin gut aufgestellt (von links): Vizechef Bodo Delhey, die neue Vorsitzende Lydia Naunheim, Kassierer Walter Schneider und die ehemalige Vorsitzende Renate Baumann. GNZ 2022-01-08</em></p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Wechsel an der Spitze</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen (re/mab). Lydia Naunheim ist neue Vorsitzende der Bürger für Gelnhausen (BG). Die 67-jährige Stadtverordnete wurde in der Jahreshauptversammlung zur Nachfolgerin von Renate Baumann gewählt, die nach vielen Jahren an der Spitze ihr Amt weitergereicht hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Stellvertreter steht der neuen Vorsitzenden Bodo Delhey zur Seite, der in der Sitzung im vergangenen Jahr in seinem Amt bestätigt wurde. Auch Walter Schneider wurde erneut zum Kassierer gewählt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Delhey zeigt sich im Gespräch mit der GNZ zuversichtlich, dass die Mitglieder mit Lydia Naunheim die richtige Entscheidung getroffen hätten, nachdem Renate Baumann das Amt aus Altersgründen abgegeben habe. „Lydia Naunheim ist zwar noch nicht sehr lange bei den Bürgern für Gelnhausen dabei, hat aber bereits viel kommunalpolitische Erfahrung gesammelt. Ich bin überzeugt, dass sie eine gute Vorsitzende wird.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Naunheim ist vor rund drei Jahren zur Wählergemeinschaft gestoßen und sitzt seit Beginn der neuen Legislaturperiode für die BG-Fraktion im Stadtparlament. Bereits vor ihrem Eintritt hatte sie sich in der Bürgerinitiative zum Erhalt der Kreisstraße 904 engagiert, die fordert, den Parlamentsbeschluss zum Bau einer Omega-Brücke am Bahnübergang Hailer-Meerholz aufzuheben und stattdessen eine kleinere Unterführung errichten will.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/02/IMG_0944-2.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/02/IMG_0944-2-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-6065" width="481" height="270" srcset="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/02/IMG_0944-2-1024x576.jpg 1024w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/02/IMG_0944-2-300x169.jpg 300w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/02/IMG_0944-2-768x432.jpg 768w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/02/IMG_0944-2.jpg 1280w" sizes="(max-width: 481px) 100vw, 481px" /></a><figcaption><em>„Über die Bürgerinitiative bin ich dann zu den BG gekommen“, meint Naunheim im Gespräch mit der GNZ</em></figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung, das Amt der Vorsitzenden zu übernehmen, sei ihr nicht schwergefallen. „Das liegt daran, dass wir eine relativ kleine Gemeinschaft sind, in der es keine Hierarchien gibt. Wir arbeiten auf Augenhöhe zusammen und sprechen uns gut ab.“ Das soll auch künftig so sein. „Die Bürger für Gelnhausen ziehen keinen persönlichen Nutzen aus der politischen Arbeit. Wir wollen konkrete Verbesserungen für die Bürger erreichen und für transparente Entscheidungen sorgen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die scheidende Vorsitzende Renate Baumann in der Jahreshauptversammlung sagte, bleibe das Neubaugebiet Mittlauer Weg in Meerholz für die BG ein zentrales Thema. Dabei betonte sie, dass der auf Forderung der Wählergemeinschaft eingesetzte Akteneinsichtsausschuss festgestellt habe, dass der Verkauf der öffentlichen Grünflächen als private Gärten rechtswidrig sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem erinnerte sie an die Anträge, die die Wählergemeinschaft in den vergangenen beiden Jahren in der Stadtverordnetenversammlung gestellt hat. Dazu zählte die Einführung von Ganztagsangeboten an allen Gelnhäuser Grundschulen, die Erstellung einer Baumschutzsatzung, die Ermittlung des Sanierungsbedarfs der Stadthalle durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen und der Radwegausbau. Weitere Anträge beschäftigten sich mit der Aufhebung der Straßenbeitragssatzung, der Reduzierung der Verkehrsbelastung in der Frankfurter Straße und der Errichtung eines Parkhauses südlich der Bahnlinie, um die Südstadt zu entlasten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Erfolg wertete Baumann das Abschneiden der BG bei der jüngsten Kommunalwahl, bei der die Wählergemeinschaft ihr Ergebnis von 2016 trotz hoher Zuwachsraten der Grünen leicht verbessern und wieder sechs Sitze im Stadtparlament erreichen konnte. Nach wie vor, betonte die scheidende Vorsitzende, machten sich die Bürger für Gelnhausen an der Seite der Bürgerinitiative für den Erhalt der Kreisstraße 904 stark, um statt einer großen lastwagentauglichen Brücke eine umweltverträgliche Lösung herbeizuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach ihrer Wahl erläuterte Lydia Naunheim die künftigen Schwerpunkte der BG. „Eine große Aufgabe wird die Stadtentwicklung sein, mit der Planung und Entwicklung der Südstadt mit dem ehemaligen Kaufhaus Joh und dem Bahnhofsumfeld sowie dem Bereich zwischen Südstadt und Altstadt.“ Weiterhin wollten sich die BG für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes einsetzen. Dazu gehörten unter anderem der Ausbau der Radwege, der Ausbau von Solar- und Photovoltaikanlagen und der Aufbau einer Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität. Gemeinsam mit den anderen Fraktionen will die neue BG-Chefin möglichst viele „Baustellen“, wie die Sanierung und die schnellstmögliche Wiedereröffnung der Stadthalle, umsetzen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/lydia-naunheim-zur-neuen-vorsitzenden-der-buerger-fuer-gelnhausen-gewaehlt/">Lydia Naunheim zur neuen Vorsitzenden der Bürger für Gelnhausen gewählt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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		<title>Wenn die Verantwortlichen von Stadt und Kreis nicht gegen alle Bedenken die Omegabrücke durchsetzen wollten, hätte vor einer Schließung des Bahnübergangs die Unterführung fertiggestellt werden können.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2021 21:28:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[K904]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
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		<title>&#8222;Schuld an der Situation ist allein die SPD&#8220;</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/schuld-an-der-situation-ist-allein-die-spd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2020 20:29:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[K904]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leserbriefe zu den Angriffen auf die &#8222;BG&#8220; und die &#8222;BI K904&#8220; Omega-Brücke – Der wahre Schlag ins Gesicht jedes Naturschützers Ich bin einer der 2000 „Einzelnen“&#160;von Gelnhausen, die ein monströses Bauwerk von 12m Höhe und über 14m Breite als Bahnüberquerung &#160;in dem intakten Naherholungsgebiet der Kinzigauen von Hailer-Meerholz als ökologischen Hohn und einen Schlag ins Gesicht jedes Naturschützers betrachtet. Gehört zu einer Gemeinde, in der das Prinzip der Wohnraumverdichtung sichtbar umgesetzt wird, keine Erhaltung eines Naherholungsgebietes? Laut dem „Landschaftlichen Begleitplan“ bewirkt der Bau dieser Omegabrücke eine Beeinträchtigung der Umwelt von über 8000 Quadratmeter. Glauben unsere Ortsvorsteher wirklich, dass nach der Investition in diese Brücke HessenMobil die Ortsdurchfahrt von Hailer-Meerholz bei der Verkehrsführung von LKW und PKWs entlasten wird? Laut Planfeststellung wird der Verkehr zur Entlastung der Westspange nach dem Bau bewusst durch Hailer über die K904 abgeleitet, d. h. der Verkehr wird zunehmen, was den kompletten Ausbau der K904 als Kreisstraße für alle Fahrzeuge rechtfertigen wird. Wäre es nicht an der Zeit alternative Verkehrswege, wie zum Beispiel&#160;attraktive Fahrradwege zu planen? Laut derzeitiger Planung der Omegabrücke, hat ein Fahrradfahrer 12m neben einem LKW in die Höhe zu strampeln um sich nach der Abfahrt im Panzergraben abzukühlen. Ein weiterer Verlauf des Fahrradweges ist nicht geplant! Raphael Furchner Ortsvorsteher stellen sich kein gutes Zeugnis aus Das ist mal eine ordentliche Breitseite, die die Ortsvorsteher von Hailer und Meerholz mit Rückendeckung ihrer Partei der BI „Zum Erhalt der K 904 und Kinzigaue“ und der Partei „Bürger für Gelnhausen“ verpasst haben. Neu ist, dass Andersdenkende derart in die Pfanne gehauen werden. Spannend ist die Vorstellung, dass die Feuerwehr zum Einsatz auf dem Flugplatz Gelnhausen über die Omega-Brücke ein paar Meter auf der K 904 und dann auf Feldwegen fährt, die kaum breiter sind als das Einsatzfahrzeug selbst. Da wünscht man dem Fahrer schon jetzt eine ruhige Hand. Was die Ostumfahrung betrifft: Dass die von K 862, A 66 und Bahnstrecke flankierte Grünfläche ein Naherholungsgebiet ist, weiß auch nicht jeder. In diesem Gelände werden überwiegend Hunde Gassi geführt, die noch nie ein solch großes Hundeklo gesehen haben. Wichtiger ist aber, dass zwischen Straße und Bebauung noch einiger Abstand bestehen würde, den es am westlichen Ortsrand nicht gibt, wo die Straße in unmittelbarer Nähe zu den Grundstücken verläuft und ein Anwohner auch noch 60 Quadratmeter seines Grundstückes hergeben muss, damit die K 904 an dieser Stelle für das zu erwartende Verkehrsaufkommen verbreitert werden kann. Wenigstens dürfte unstreitig sein, dass durch die Brücke der Straßenverkehr zunehmen und sich an der Einmündung auf die K 862 auf beide Stadtteile verteilen wird. Das wird aber dezent verschwiegen. Dafür werden Kosten für den Bau einer Unterführung genannt, die frei erfunden sind. Mit ihrer Verbalattacke haben sich die beiden Ortsvorsteher kein gutes Zeugnis ausgestellt. Die letzte Aussage der Herren Dietrich und Brune lautete, dass sie für alle Bürger da und dem Gemeinwohl verpflichtet sein wollten. Dass sie bei „allen Bürgern“ „Einzelne“ ausschließen, lässt Zweifel an ihrem Demokratieverständnis aufkommen. Abschließend sei noch erwähnt: Als im Jahr 2018 die Diskussion über die Omega-Brücke Fahrt aufnahm und sich eine Gegen-BI namens „Brücke der Vernunft“ gründete, verkündeten deren Vertreter, dass die Brücke innerhalb von sechs Monaten gebaut sei. Im Oktober 2023 soll der Bahnübergang geschlossen werden. Bis dahin sind es noch drei Jahre, also 36 Monate, eigentlich genügend Zeit für einen Brückenbau. Es muss wohl noch andere Gründe für die Verzögerung geben, die BI und BG nicht zu vertreten haben. Wolf-Heinrich Hankel, Gelnhausen-Hailer Seit mehr als 20 Jahren fordern die Bürger von Hailer und Meerholz die Abschaffung des schienengleichen Bahnübergangs durch eine Brücke oder Unterführung. Wer seit mehr als 50 Jahren in Hailer-Meerholz an der Durchfahrtsstraße wohnt, wird bestätigen: Der Verkehr hat sukzessive an Unerträglichkeit zugenommen. Aus vielerlei Gründen, wie überall in Ballungsgebieten. Viele Befürworter der geplanten Überführung und Ankläger der Gegner haben ihr Zuhause in den Wohlfühloasen von Hailer, Meerholz und in weiteren Ruhezonen in den Stadtteilen. Fernab vom lärmenden Straßenverkehr und dessen Abgasen. Gegner des Vorhabens begründen ihre Ablehnung in erster Linie mit dem zu erwartenden noch höheren Verkehrsaufkommen. Ein weiterer wichtiger Aspekt: Die Verschandelung der Natur in diesem Bereich, von den Kosten ganz abgesehen, die in Corona-Zeiten noch intensiver auf ihre Notwendigkeit überprüft werden sollten. Regionalwirtschaftliche Effekte für Hailer und Meerholz sind durch den Bau der Brücke nicht zu erkennen. Es ist verständlich, dass die lärmgeplagten Gegner sich gegen dieses Bauvorhaben und den mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch zunehmenden Straßenverkehr zur Wehr setzen. Hätte die SPD, die seit 2007 im Magistrat den Vorsitz hatte, die Beseitigung längst mit Nachdruck durchgesetzt, gäbe es diese Diskussion nicht. Niedermittlau ist auch vom viergleisigen Ausbau betroffen, und trotzdem wurde die Überführung gebaut. Ändern sich die Fakten, ändert sich die Meinung. So ist das. Nach der Schließung im Jahr 2023 wird man die Entwicklung wieder analysieren und entsprechende Entscheidungen treffen. Zahlen, die in der Pressemitteilung genannt wurden, sind ebenfalls zu hinterfragen. Schuldzuweisungen wegen der Schließung an die „Bürgerinitiative“ und die „Bürger für Gelnhausen“ sind hier fehl am Platz. Die alleinige Schuld trägt die SPD selbst. Elfriede Günther,Gelnhausen-Meerholz</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Leserbriefe zu den Angriffen auf die &#8222;BG&#8220; und die &#8222;BI K904&#8220;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Omega-Brücke – Der wahre Schlag ins Gesicht jedes Naturschützers</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin einer der 2000 „Einzelnen“&nbsp;von Gelnhausen, die ein monströses Bauwerk von 12m Höhe und über 14m Breite als Bahnüberquerung &nbsp;in dem intakten Naherholungsgebiet der Kinzigauen von Hailer-Meerholz als ökologischen Hohn und einen Schlag ins Gesicht jedes Naturschützers betrachtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gehört zu einer Gemeinde, in der das Prinzip der Wohnraumverdichtung sichtbar umgesetzt wird, keine Erhaltung eines Naherholungsgebietes? Laut dem „Landschaftlichen Begleitplan“ bewirkt der Bau dieser Omegabrücke eine Beeinträchtigung der Umwelt von über 8000 Quadratmeter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Glauben unsere Ortsvorsteher wirklich, dass nach der Investition in diese Brücke HessenMobil die Ortsdurchfahrt von Hailer-Meerholz bei der Verkehrsführung von LKW und PKWs entlasten wird? Laut Planfeststellung wird der Verkehr zur Entlastung der Westspange nach dem Bau bewusst durch Hailer über die K904 abgeleitet, d. h. der Verkehr wird zunehmen, was den kompletten Ausbau der K904 als Kreisstraße für alle Fahrzeuge rechtfertigen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wäre es nicht an der Zeit alternative Verkehrswege, wie zum Beispiel&nbsp;attraktive Fahrradwege zu planen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut derzeitiger Planung der Omegabrücke, hat ein Fahrradfahrer 12m neben einem LKW in die Höhe zu strampeln um sich nach der Abfahrt im Panzergraben abzukühlen. Ein weiterer Verlauf des Fahrradweges ist nicht geplant!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Raphael Furchner</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="470" height="724" src="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_0921gespiegelt-1.jpg" alt="" class="wp-image-6280" srcset="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_0921gespiegelt-1.jpg 470w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/08/IMG_0921gespiegelt-1-195x300.jpg 195w" sizes="(max-width: 470px) 100vw, 470px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ortsvorsteher stellen sich kein gutes Zeugnis aus</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist mal eine ordentliche Breitseite, die die Ortsvorsteher von Hailer und Meerholz mit Rückendeckung ihrer Partei der BI „Zum Erhalt der K 904 und Kinzigaue“ und der Partei „Bürger für Gelnhausen“ verpasst haben. Neu ist, dass Andersdenkende derart in die Pfanne gehauen werden. Spannend ist die Vorstellung, dass die Feuerwehr zum Einsatz auf dem Flugplatz Gelnhausen über die Omega-Brücke ein paar Meter auf der K 904 und dann auf Feldwegen fährt, die kaum breiter sind als das Einsatzfahrzeug selbst. Da wünscht man dem Fahrer schon jetzt eine ruhige Hand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was die Ostumfahrung betrifft: Dass die von K 862, A 66 und Bahnstrecke flankierte Grünfläche ein Naherholungsgebiet ist, weiß auch nicht jeder. In diesem Gelände werden überwiegend Hunde Gassi geführt, die noch nie ein solch großes Hundeklo gesehen haben. Wichtiger ist aber, dass zwischen Straße und Bebauung noch einiger Abstand bestehen würde, den es am westlichen Ortsrand nicht gibt, wo die Straße in unmittelbarer Nähe zu den Grundstücken verläuft und ein Anwohner auch noch 60 Quadratmeter seines Grundstückes hergeben muss, damit die K 904 an dieser Stelle für das zu erwartende Verkehrsaufkommen verbreitert werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenigstens dürfte unstreitig sein, dass durch die Brücke der Straßenverkehr zunehmen und sich an der Einmündung auf die K 862 auf beide Stadtteile verteilen wird. Das wird aber dezent verschwiegen. Dafür werden Kosten für den Bau einer Unterführung genannt, die frei erfunden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ihrer Verbalattacke haben sich die beiden Ortsvorsteher kein gutes Zeugnis ausgestellt. Die letzte Aussage der Herren Dietrich und Brune lautete, dass sie für alle Bürger da und dem Gemeinwohl verpflichtet sein wollten. Dass sie bei „allen Bürgern“ „Einzelne“ ausschließen, lässt Zweifel an ihrem Demokratieverständnis aufkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend sei noch erwähnt: Als im Jahr 2018 die Diskussion über die Omega-Brücke Fahrt aufnahm und sich eine Gegen-BI namens „Brücke der Vernunft“ gründete, verkündeten deren Vertreter, dass die Brücke innerhalb von sechs Monaten gebaut sei. Im Oktober 2023 soll der Bahnübergang geschlossen werden. Bis dahin sind es noch drei Jahre, also 36 Monate, eigentlich genügend Zeit für einen Brückenbau. Es muss wohl noch andere Gründe für die Verzögerung geben, die BI und BG nicht zu vertreten haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wolf-Heinrich Hankel, Gelnhausen-Hailer</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="800" height="440" src="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/08/Bahnuebergang.jpg" alt="" class="wp-image-6278" srcset="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/08/Bahnuebergang.jpg 800w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/08/Bahnuebergang-300x165.jpg 300w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2020/08/Bahnuebergang-768x422.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit mehr als 20 Jahren fordern die Bürger von Hailer und Meerholz die Abschaffung des schienengleichen Bahnübergangs durch eine Brücke oder Unterführung. Wer seit mehr als 50 Jahren in Hailer-Meerholz an der Durchfahrtsstraße wohnt, wird bestätigen: Der Verkehr hat sukzessive an Unerträglichkeit zugenommen. Aus vielerlei Gründen, wie überall in Ballungsgebieten. Viele Befürworter der geplanten Überführung und Ankläger der Gegner haben ihr Zuhause in den <strong>Wohlfühloasen </strong>von Hailer, Meerholz und in weiteren Ruhezonen in den Stadtteilen. Fernab vom lärmenden Straßenverkehr und dessen Abgasen. Gegner des Vorhabens begründen ihre Ablehnung in erster Linie mit dem zu erwartenden noch höheren Verkehrsaufkommen. Ein weiterer wichtiger Aspekt: Die Verschandelung der Natur in diesem Bereich, von den Kosten ganz abgesehen, die in Corona-Zeiten noch intensiver auf ihre Notwendigkeit überprüft werden sollten. Regionalwirtschaftliche Effekte für Hailer und Meerholz sind durch den Bau der Brücke nicht zu erkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist verständlich, dass die lärmgeplagten Gegner sich gegen dieses Bauvorhaben und den mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch zunehmenden Straßenverkehr zur Wehr setzen. Hätte die SPD, die seit 2007 im Magistrat den Vorsitz hatte, die Beseitigung längst mit Nachdruck durchgesetzt, gäbe es diese Diskussion nicht. Niedermittlau ist auch vom viergleisigen Ausbau betroffen, und trotzdem wurde die Überführung gebaut. Ändern sich die Fakten, ändert sich die Meinung. So ist das. Nach der Schließung im Jahr 2023 wird man die Entwicklung wieder analysieren und entsprechende Entscheidungen treffen. Zahlen, die in der Pressemitteilung genannt wurden, sind ebenfalls zu hinterfragen. Schuldzuweisungen wegen der Schließung an die „Bürgerinitiative“ und die „Bürger für Gelnhausen“ sind hier fehl am Platz. Die alleinige Schuld trägt die SPD selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Elfriede Günther,Gelnhausen-Meerholz</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Von allen Argumenten unbeeindruckt bereitet &#8222;Hessen Mobil&#8220; den Ausbau der K904 vor.</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/von-allen-argumenten-unbeeindruckt-bereitet-hessen-mobil-den-ausbau-der-k904-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Feb 2020 10:52:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[K904]]></category>
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<figure class="wp-block-embed-wordpress wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-burger-initiative-zum-erhalt-der-k-904-und-kinzigaue"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="oceanwp-oembed-wrap clr"><blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="ckUrHFAKM8"><a href="https://www.bahn-uebergang.de/wieder-wurden-alleebaeume-gefaellt/" target="_blank" rel="noopener">Wieder wurden Alleebäume gefällt!</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Wieder wurden Alleebäume gefällt!&#8220; &#8212; Bürger-Initiative zum Erhalt der K904 und Kinzigaue" src="https://www.bahn-uebergang.de/wieder-wurden-alleebaeume-gefaellt/embed/#?secret=OyKPONEgmh#?secret=ckUrHFAKM8" data-secret="ckUrHFAKM8" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></div>
</div><figcaption> <strong>Um die Zerstörung der Kinzigaue zu verhindern, darf die Omegabrücke nicht gebaut werden.</strong> </figcaption></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Unwahrheiten und Vermutungen zur Omegabrücke an K904</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/unwahrheiten-zur-omegabruecke-an-k904/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2019 20:10:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Omegabrücke]]></category>
		<category><![CDATA[K904]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Holger Saß und Gerd Noll sind ahnungslos und uninformiert und verbreiten weiterhin Unwahrheiten und Vermutungen. Das schreibt Bodo Delhey, der Fraktionsvorsitzende der Bürger für Gelnhausen (BG), in einer Pressemitteilung. Die BG werden die Bürger-Initiative zum Erhalt der K904 und Kinzigaue weiter unterstützen „Lügen, Vermutungen, Unterstellungen und Forderungen, die von völliger Unkenntnis und Inkompetenz zeugen, werden weiterhin von den Herren Holger Saß und Gerd Noll und ihrer Initiative ,Brücke der Vernunft&#8216; verbreitet. Die ,Bürger für Gelnhausen&#8216; werden in einer unangemessenen und nicht akzeptablen Weise angegriffen.“ Mit deutlichen Worten reagiert der persönlich angegriffene BG-Fraktionsvorsitzende Bodo Delhey auf eine Pressemitteilung der Initiative vom 4. Mai 2019. Besonders unverschämt sind nach Ansicht von Delhey die Ausführungen des Hailerer Landwirts Gerd Noll in Anbetracht der Tatsache, dass für ihn für viele Millionen Euro eine landwirtschaftliche Brücke als Ersatz des bisher von ihm genutzten Bahnübergangs Bleichstraße gebaut wird. Diese Noll-Brücke ist bereits planfestgestellt und wird neben der Autobahnbrücke im Wasserschutzgebiet II gebaut, aber Herr Noll fordert als &#8222;Anwohner&#8220; zusätzlich die Omegabrücke. Und wie kommen diese Herren zu der Aussage: „Wir alle wollen schnell und möglichst bequem überall hinkommen…“ ? Glauben sie wirklich, für alle Einwohner sprechen zu können? Diese Überheblichkeit gegenüber den 2.000 Bürgern, die gegen die Omegabrücke unterschrieben haben, ist kaum zu glauben. Auch die Ahnungslosigkeit und Unkenntnis von Herrn Saß, der den Ablauf von öffentlichen Bauvorhaben durch seine langjährige Tätigkeit in politischen Gremien kennen müsste, zeigt die vollständige Inkompetenz der Bürgerinitiative &#8222;Brücke der Vernunft&#8220; und deren Sprecher. Die meisten Punkte in der Pressemitteilung dieser Bürgerinitiative waren falsch. Die Stadtverordnetenversammlung hat sich am 7. November 2018 und nicht im Dezember für eine Omegabrücke ausgesprochen. Zugestimmt haben nur SPD, CDU und FDP, nicht aber die &#8222;Bürger für Gelnhausen&#8220; und die Grünen. Die Behauptung, alle Parteien im Stadtparlament Gelnhausen und im Kreistag hätten sich für eine Omegabrücke ausgesprochen, ist ebenso unwahr wie die Behauptung, die Beschlüsse seien auf der Grundlage von Gutachten erfolgt. Der Beschluss der K904-Kommission erfolgte nicht, wie von Saß ausgeführt, aufgrund der Bewertung von beauftragten Gutachten. Neue Gutachten standen der Kommission – bis auf ein neues Grundwassergutachten – nicht zur Verfügung. In der Kommission wurde die alte Umweltverträglichkeitsstudie von 1998 neu bewertet, wobei als zusätzliches Bewertungskriterium die Kosten herangezogen wurden. Die Kosten haben zu einer anderen Reihenfolge der verschiedenen Über- und Unterführungsvarianten im Vergleich zur UVS 1998 geführt. Die Kosten einer Über- oder Unterführung sind aber für die Stadt Gelnhausen nicht relevant, da die Finanzierung durch Bahn AG, den Bund und Main-Kinzig-Kreis erfolgt. Kosten wären für Gelnhausen allenfalls angefallen, wenn die K904 von einer Kreisstraße auf eine Gemeindestraße abgestuft worden wäre, z.B. beim Bau einer &#8222;kleinen&#8220; Unterführung. Die von mehr als 2.000 Bürgern geforderte Unterführung mit reduziertem Lichtraumprofil wurde allerdings weder vom Main-Kinzig-Kreis noch von Gutachtern oder Hessen Mobil untersucht. In der Bewertungsmatrix der K904-Kommission hat die gestreckte Überführung und nicht etwa die Omegabrücke am besten abgeschnitten. Trotzdem wurde von den Herren Silken und Saß von der FDP-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung am 7. November 2018 beantragt, dass die Planung für den Bau einer Omegabrücke fortgesetzt werden soll. Der Beschluss für die Omegabrücke war somit eine politische Entscheidung und nicht die Entscheidung für die Variante mit den geringsten Auswirkungen auf Mensch, Natur und Umwelt, wie von Saß und Noll bewusst falsch dargestellt. Auch die Behauptung, dass die BG bei Verkehrsdezernent Winfried Ottmann wegen der vorgeschlagenen Ortsumgehung vorgesprochen habe, ist falsch. Ebenso unwahr ist, dass die BG eine 15 Meter breite Straße vorgeschlagen oder gefordert hätten. Richtig ist, dass die BG eine Ortsumgehung durch den Ausbau von vorhandenen landwirtschaftlichen Wegen vorgeschlagen haben und weiterhin für den Erhalt der K904 in der jetzigen Form eintreten, d.h. eine Allee mit einer Straßenbreite von fünf Metern. Mit einer Omegabrücke erhöht sich der Verkehr auf der K904 laut Hessen Mobil um das 2,5 bis 3-fache, also um zusätzlich 5.000 bis 6.000 Fahrzeuge pro Tag. Das Verkehrsaufkommen und damit die Belastung der Menschen in Hailer und Meerholz durch Abgase und Lärm wird deutlich zunehmen. Mit einer von über 2.000 Bürgern geforderten kleinen Unterführung würde sich der Verkehr auf der K904 nur geringfügig erhöhen. Da eine kleine Unterführung nicht untersucht wurde, haben die BG eine Ortsumgehung, wie in Niedermittlau, vorgeschlagen, um die Menschen in Hailer und Meerholz vor zusätzlichem Lärm und Abgasen zu schützen. Der Main-Kinzig-Kreis hat in seiner Pressemitteilung vom 8. Mai 2019 die Herren Noll und Saß darüber aufgeklärt, dass die Planungen und das Planfeststellungsverfahren für die Omegabrücke laufen und durch die vorgeschlagene Ortsumgehung nicht verzögert werden. Auch die Angstmacherei, dass sich der viergleisige Ausbau durch die Omegabrücke verzögern könne und damit die Pendler weiter Verspätungen hinnehmen müssten, ist unwahr. Die Bahn AG plant, im Frühjahr 2025 mit dem viergleisigen Ausbau der Strecke Hanau-Gelnhausen zu beginnen. Mit Inbetriebnahme der viergleisigen Strecke werden Schnell- und Nahverkehr jeweils auf zwei Gleisen getrennt fahren, so dass Nahverkehrszüge keine Verspätungen mehr haben werden, weil sie auf den ICE warten müssen. Brücken braucht die Bahn AG für den viergleisigen Betrieb nicht. Die Pendler werden also unabhängig vom Bau irgendwelcher Brücken profitieren. Bezüglich K904 werden die BG den Willen von mehr als 2.000 Bürgern weiter unterstützen und sich für sachbezogene und nicht für politisch gewollte Lösungen einsetzen. Mehr Informationen finden Sie hier: Bürger-Initiative zum Erhalt der K904 und Kinzigaue</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Holger Saß und Gerd Noll sind ahnungslos und uninformiert und verbreiten weiterhin Unwahrheiten und Vermutungen. Das schreibt Bodo Delhey, der Fraktionsvorsitzende der Bürger für Gelnhausen (BG),  in einer Pressemitteilung. Die BG werden die </strong><a href="https://www.bahn-uebergang.de/" target="_blank" rel="noopener">Bürger-Initiative zum Erhalt der K904 und Kinzigaue</a><strong> weiter unterstützen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Lügen, Vermutungen, Unterstellungen und Forderungen, die von völliger Unkenntnis und Inkompetenz zeugen, werden weiterhin von den Herren Holger Saß und Gerd Noll und ihrer Initiative ,Brücke der Vernunft&#8216; verbreitet. Die ,Bürger für Gelnhausen&#8216; werden in einer unangemessenen und nicht akzeptablen Weise angegriffen.“ Mit deutlichen Worten reagiert der persönlich angegriffene BG-Fraktionsvorsitzende Bodo Delhey auf eine <a href="https://www.vorsprung-online.de/mkk/gelnhausen/303-hailer/147918-wann-kommt-endlich-die-br%C3%BCcke-der-vernunft.html" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung</a> der Initiative vom 4. Mai 2019.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders unverschämt sind nach Ansicht von Delhey die Ausführungen des Hailerer Landwirts Gerd Noll in Anbetracht der Tatsache, dass für ihn für viele Millionen Euro eine landwirtschaftliche Brücke als Ersatz des bisher von ihm genutzten Bahnübergangs Bleichstraße gebaut wird. Diese Noll-Brücke ist bereits planfestgestellt und wird neben der Autobahnbrücke im Wasserschutzgebiet II gebaut, aber Herr Noll fordert als &#8222;Anwohner&#8220; zusätzlich die Omegabrücke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie kommen diese Herren zu der Aussage: „Wir alle wollen schnell und möglichst bequem überall hinkommen…“ ? Glauben sie wirklich, für alle Einwohner sprechen zu können? Diese Überheblichkeit gegenüber den 2.000 Bürgern, die gegen die Omegabrücke unterschrieben haben, ist kaum zu glauben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Ahnungslosigkeit und Unkenntnis von Herrn Saß, der den Ablauf von öffentlichen Bauvorhaben durch seine langjährige Tätigkeit in politischen Gremien kennen müsste, zeigt die vollständige Inkompetenz der Bürgerinitiative &#8222;Brücke der Vernunft&#8220; und deren Sprecher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Punkte in der Pressemitteilung dieser Bürgerinitiative waren falsch. Die Stadtverordnetenversammlung hat sich am <a href="https://www.gelnhausen.de/fileadmin/media/pdf/virtuelles-rathaus/stadtverordnetenversammlung/protokolle/2018/2018-11-07_STVO.pdf" target="_blank" rel="noopener">7. November 2018 </a>und nicht im Dezember für eine Omegabrücke ausgesprochen. Zugestimmt haben nur SPD, CDU und FDP, nicht aber die &#8222;Bürger für Gelnhausen&#8220; und die Grünen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Behauptung, alle Parteien im Stadtparlament Gelnhausen und im Kreistag hätten sich für eine Omegabrücke ausgesprochen, ist ebenso unwahr wie die Behauptung, die Beschlüsse seien auf der Grundlage von Gutachten erfolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Beschluss der K904-Kommission erfolgte nicht, wie von Saß ausgeführt, aufgrund der Bewertung von beauftragten Gutachten. Neue Gutachten standen der Kommission – bis auf ein neues Grundwassergutachten – nicht zur Verfügung. In der Kommission wurde die alte Umweltverträglichkeitsstudie von 1998 neu bewertet, wobei als zusätzliches Bewertungskriterium die Kosten herangezogen wurden. Die Kosten haben zu einer anderen Reihenfolge der verschiedenen Über- und Unterführungsvarianten im Vergleich zur UVS 1998 geführt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kosten einer Über- oder Unterführung sind aber für die Stadt Gelnhausen nicht relevant, da die Finanzierung durch Bahn AG, den Bund und Main-Kinzig-Kreis erfolgt. Kosten wären für Gelnhausen allenfalls angefallen, wenn die K904 von einer Kreisstraße auf eine Gemeindestraße abgestuft worden wäre, z.B. beim Bau einer &#8222;kleinen&#8220; Unterführung. Die von mehr als 2.000 Bürgern geforderte Unterführung mit reduziertem Lichtraumprofil wurde allerdings weder vom Main-Kinzig-Kreis noch von Gutachtern oder Hessen Mobil untersucht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Bewertungsmatrix der
K904-Kommission hat die gestreckte Überführung und nicht etwa die Omegabrücke
am besten abgeschnitten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem wurde von den Herren Silken und Saß von der FDP-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung am 7. November 2018 beantragt, dass die Planung für den Bau einer Omegabrücke fortgesetzt werden soll. Der Beschluss für die Omegabrücke war somit eine politische Entscheidung und nicht die Entscheidung für die Variante mit den geringsten Auswirkungen auf Mensch, Natur und Umwelt, wie von Saß und Noll bewusst falsch dargestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Behauptung, dass die BG
bei Verkehrsdezernent Winfried Ottmann wegen der vorgeschlagenen Ortsumgehung
vorgesprochen habe, ist falsch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso unwahr ist, dass die BG eine 15 Meter breite Straße vorgeschlagen oder gefordert hätten. Richtig ist, dass die BG eine Ortsumgehung durch den Ausbau von vorhandenen landwirtschaftlichen Wegen vorgeschlagen haben und weiterhin für den Erhalt der K904 in der jetzigen Form eintreten, d.h. eine Allee mit einer Straßenbreite von fünf Metern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer Omegabrücke erhöht sich der Verkehr auf der K904 laut Hessen Mobil um das 2,5 bis 3-fache, also um zusätzlich 5.000 bis 6.000 Fahrzeuge pro Tag. Das Verkehrsaufkommen und damit die Belastung der Menschen in Hailer und Meerholz durch Abgase und Lärm wird deutlich zunehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer von über 2.000 Bürgern
geforderten kleinen Unterführung würde sich der Verkehr auf der K904 nur
geringfügig erhöhen. Da eine kleine Unterführung nicht untersucht wurde, haben
die BG eine Ortsumgehung, wie in Niedermittlau, vorgeschlagen, um die Menschen
in Hailer und Meerholz vor zusätzlichem Lärm und Abgasen zu schützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Main-Kinzig-Kreis hat in seiner Pressemitteilung vom 8. Mai 2019 die Herren Noll und Saß darüber aufgeklärt, dass die Planungen und das Planfeststellungsverfahren für die Omegabrücke laufen und durch die vorgeschlagene Ortsumgehung nicht verzögert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Angstmacherei, dass sich der viergleisige Ausbau durch die Omegabrücke verzögern könne und damit die Pendler weiter Verspätungen hinnehmen müssten, ist unwahr. Die Bahn AG plant, im Frühjahr 2025 mit dem viergleisigen Ausbau der Strecke Hanau-Gelnhausen zu beginnen. Mit Inbetriebnahme der viergleisigen Strecke werden Schnell- und Nahverkehr jeweils auf zwei Gleisen getrennt fahren, so dass Nahverkehrszüge keine Verspätungen mehr haben werden, weil sie auf den ICE warten müssen. Brücken braucht die Bahn AG für den viergleisigen Betrieb nicht. Die Pendler werden also unabhängig vom Bau irgendwelcher Brücken profitieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bezüglich K904 werden die BG den Willen von mehr als 2.000 Bürgern weiter unterstützen und sich für sachbezogene und nicht für politisch gewollte Lösungen einsetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Informationen finden Sie hier: <a href="https://www.bahn-uebergang.de/" target="_blank" rel="noopener">Bürger-Initiative zum Erhalt der K904 und Kinzigaue</a></p>
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		<title>Bürgerversammlung gegen geplante Monsterbrücke</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/buergerversammlung-gegen-geplante-monsterbruecke/</link>
					<comments>https://buergerfuergelnhausen.de/buergerversammlung-gegen-geplante-monsterbruecke/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 May 2017 19:47:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[K904]]></category>
		<category><![CDATA[Omegabrücke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bürgermeisterkandidat Jochen Zahn macht gegen Planung der K 904 mobil „Diese Brücke ist ökonomischer und ökologischer völliger Unsinn.“ Mit deutlichen Worten markiert Jochen Zahn die Stimmungslage bei den BÜRGERN FÜR GELNHAUSEN (BG) angesichts der geplanten Monsterbrücke in Hailer-Meerholz. „Das Festhalten an einer Jahrzehnte alten Planung, dazu das Verweigern von Auskünften durch die Behörden – das alles wollen wir nicht länger ,einfach so’ hinnehmen“, sagt der BG-Bürgermeister-kandidat. Zusammen mit der freien Wählergruppe will er jetzt aktiv werden: „Nächste Woche machen wir eine Bürgerversammlung. Und danach starten wir in Hailer und Meerholz eine große Unterschriftenaktion: Der monströse Brückenbau muss endlich gestoppt werden“, so Zahn.  Die Bürgerversammlung, zu der die BÜRGER FÜR GELNHAUSEN alle Interessierten einladen, beginnt am Dienstag, 30. Mai, um 19 Uhr im Anglerheim Meerholz. Jochen Zahn und seine Mitstreiter von der freien Wählergruppe werden dabei den aktuellen Planungsstand zur „Monsterbrücke“, ihren Alternativ-Vorschlag und die Unterschriftenaktion vorstellen. Der geplante Brückenbau in Hailer-Meerholz erhitzt die Gemüter in Gelnhausen nun schon seit fast 20 Jahren: Vor der Jahrtausendwende hatte die Bahn publik gemacht, dass sie die Strecke zwischen Hanau und Würzburg/Fulda ausbauen wolle. Im ersten Abschnitt soll dafür bis Gelnhausen ein viertes Gleis verlegt werden; für einen reibungslosen und zügigen Zugverkehr verlangt die Bahn, dass alle schienengleichen Bahnübergänge durch Brücken oder Unterführungen ersetzt werden. Die Kreisstraße 904, die in Hailer-Meerholz durch eine Schrankenanlage gesichert ist, soll deshalb mit einer gigantischen Brücke über die Bahngleise geführt werden. Kosten der so genannten „Omegabrücke“: rund sechs Millionen Euro, zu zahlen zu je einem Drittel vom Main-Kinzig-Kreis, der Bahn sowie vom Bund. Allerdings: Die Kosten wurden vor mehr als zehn Jahren ermittelt, sie dürften inzwischen deutlich gestiegen sein. Das Stadtparlament von Gelnhausen, damals mehrheitlich von der CDU regiert, stimmte dem Brückenbau zu – gegen die Stimmen der BÜRGER FÜR GELNHAUSEN. 2006 wurde das Planfeststellungsverfahren vom Main-Kinzig-Kreis abgebrochen, weil die Bahn mit ihren Plänen nicht vorankam. Erst knapp zehn Jahre später wurde das Vorhaben wieder aktuell: Die Bahn verkündete, sie wolle ab 2022 mit dem vierspurigen Ausbau beginnen.Seither forderten die BÜRGERN FÜR GELNHAUSEN wiederholt die Verantwortlichen des Main-Kinzig-Kreises auf, das Vorhaben zu überdenken: „Eine riesige Brücke, wie sie damals geplant wurde, ist heute in keiner Weise mehr zeitgemäß“, sagt Jochen Zahn. Das geplante Monsterbauwerk belaste die Natur in nicht zu verantwortender Weise. Auch würden die Menschen in Hailer und Meerholz bei einem derartigen Ausbau der Kreisstraße durch erhöhtes Verkehrsaufkommen ganz erheblich belastet.  „Wir wollen den Bahnausbau keineswegs blockieren“, beteuert Jochen Zahn. „Unser Vorschlag lautet: Baut statt einer Monsterbrücke nur eine kleine Unterführung.“ Die müsse dem Verkehrsaufkommen angepasst sein, werde also nicht zu groß, maximal 3,20 Meter hoch: Dann müssten Lastwagen zwar einen Umweg über die Westspange und die Brücke in Niedermittlau in Kauf nehmen. „Aber für die Menschen in zwei Gelnhäuser Ortsteilen wird die Belastung durch Staub, Stickstoffoxid und Lärm erheblich geringer ausfallen“, so Zahn. Und die Natur würde geschont: Der Meerholzer Schlossgarten und die Kinzigauen würden nicht weiter geschädigt, und auch die erst in den letzten Jahren von der Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer angelegten Feuchtlandtrittsteine und Nisthilfen für Störche könnten unbeschädigt erhalten bleiben. „Mit großem Bedauern“, sagt Jochen Zahn, hätten die BÜRGER FÜR GELNHAUSEN feststellen müssen, dass die Verantwortlichen in der Kreisverwaltung seit Monaten auch auf konkrete Vorschläge nicht oder nur mit Standardfloskeln reagieren Deshalb will die Wählergruppe jetzt ihre Forderung „Weg mit der Monsterbrücke!“ auf eine breite Basis stellen: „Wir werden in Hailer und Meerholz von Haus zu Haus, von Wohnung zu Wohnung gehen und Unterschriften gegen die Monsterbrücke sammeln“, sagt Jochen Zahn. „Dann können sich am Ende die verantwortlichen Behörden und Planer nicht länger in ihr Schweigen zurückziehen. Sie müssen endlich Farbe bekennen, ob sie ihre Pläne auch gegen die unmittelbar Betroffenen einfach durchsetzen wollen.“ </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Bürgermeisterkandidat Jochen Zahn macht gegen Planung der K 904 mobil</h3>



<p class="wp-block-paragraph">„Diese Brücke ist ökonomischer und ökologischer völliger Unsinn.“ Mit deutlichen Worten markiert Jochen Zahn die Stimmungslage bei den BÜRGERN FÜR GELNHAUSEN (BG) angesichts der geplanten Monsterbrücke in Hailer-Meerholz. „Das Festhalten an einer Jahrzehnte alten Planung, dazu das Verweigern von Auskünften durch die Behörden – das alles wollen wir nicht länger ,einfach so’ hinnehmen“, sagt der BG-Bürgermeister-kandidat. Zusammen mit der freien Wählergruppe will er jetzt aktiv werden: „Nächste Woche machen wir eine Bürgerversammlung. Und danach starten wir in Hailer und Meerholz eine große Unterschriftenaktion: Der monströse Brückenbau muss endlich gestoppt werden“, so Zahn. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bürgerversammlung, zu der die BÜRGER FÜR GELNHAUSEN alle Interessierten einladen, beginnt am Dienstag, 30. Mai, um 19 Uhr im Anglerheim Meerholz. Jochen Zahn und seine Mitstreiter von der freien Wählergruppe werden dabei den aktuellen Planungsstand zur „Monsterbrücke“, ihren Alternativ-Vorschlag und die Unterschriftenaktion vorstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der geplante Brückenbau in Hailer-Meerholz erhitzt die Gemüter in Gelnhausen nun schon seit fast 20 Jahren: Vor der Jahrtausendwende hatte die Bahn publik gemacht, dass sie die Strecke zwischen Hanau und Würzburg/Fulda ausbauen wolle. Im ersten Abschnitt soll dafür bis Gelnhausen ein viertes Gleis verlegt werden; für einen reibungslosen und zügigen Zugverkehr verlangt die Bahn, dass alle schienengleichen Bahnübergänge durch Brücken oder Unterführungen ersetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kreisstraße 904, die in Hailer-Meerholz durch eine Schrankenanlage gesichert ist, soll deshalb mit einer gigantischen Brücke über die Bahngleise geführt werden. Kosten der so genannten „Omegabrücke“: rund sechs Millionen Euro, zu zahlen zu je einem Drittel vom Main-Kinzig-Kreis, der Bahn sowie vom Bund. Allerdings: Die Kosten wurden vor mehr als zehn Jahren ermittelt, sie dürften inzwischen deutlich gestiegen sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Stadtparlament von Gelnhausen, damals mehrheitlich von der CDU regiert, stimmte dem Brückenbau zu – gegen die Stimmen der BÜRGER FÜR GELNHAUSEN. 2006 wurde das Planfeststellungsverfahren vom Main-Kinzig-Kreis abgebrochen, weil die Bahn mit ihren Plänen nicht vorankam. Erst knapp zehn Jahre später wurde das Vorhaben wieder aktuell: Die Bahn verkündete, sie wolle ab 2022 mit dem vierspurigen Ausbau beginnen.<br>Seither forderten die BÜRGERN FÜR GELNHAUSEN wiederholt die Verantwortlichen des Main-Kinzig-Kreises auf, das Vorhaben zu überdenken: „Eine riesige Brücke, wie sie damals geplant wurde, ist heute in keiner Weise mehr zeitgemäß“, sagt Jochen Zahn. Das geplante Monsterbauwerk belaste die Natur in nicht zu verantwortender Weise. Auch würden die Menschen in Hailer und Meerholz bei einem derartigen Ausbau der Kreisstraße durch erhöhtes Verkehrsaufkommen ganz erheblich belastet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir wollen den Bahnausbau keineswegs blockieren“, beteuert Jochen Zahn. „Unser Vorschlag lautet: Baut statt einer Monsterbrücke nur eine kleine Unterführung.“ Die müsse dem Verkehrsaufkommen angepasst sein, werde also nicht zu groß, maximal 3,20 Meter hoch: Dann müssten Lastwagen zwar einen Umweg über die Westspange und die Brücke in Niedermittlau in Kauf nehmen. „Aber für die Menschen in zwei Gelnhäuser Ortsteilen wird die Belastung durch Staub, Stickstoffoxid und Lärm erheblich geringer ausfallen“, so Zahn. Und die Natur würde geschont: Der Meerholzer Schlossgarten und die Kinzigauen würden nicht weiter geschädigt, und auch die erst in den letzten Jahren von der Natur- und Vogelschutzgruppe Meerholz-Hailer angelegten Feuchtlandtrittsteine und Nisthilfen für Störche könnten unbeschädigt erhalten bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mit großem Bedauern“, sagt Jochen Zahn, hätten die BÜRGER FÜR GELNHAUSEN feststellen müssen, dass die Verantwortlichen in der Kreisverwaltung seit Monaten auch auf konkrete Vorschläge nicht oder nur mit Standardfloskeln reagieren Deshalb will die Wählergruppe jetzt ihre Forderung „Weg mit der Monsterbrücke!“ auf eine breite Basis stellen: „Wir werden in Hailer und Meerholz von Haus zu Haus, von Wohnung zu Wohnung gehen und Unterschriften gegen die Monsterbrücke sammeln“, sagt Jochen Zahn. „Dann können sich am Ende die verantwortlichen Behörden und Planer nicht länger in ihr Schweigen zurückziehen. Sie müssen endlich Farbe bekennen, ob sie ihre Pläne auch gegen die unmittelbar Betroffenen einfach durchsetzen wollen.“ </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/buergerversammlung-gegen-geplante-monsterbruecke/">Bürgerversammlung gegen geplante Monsterbrücke</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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