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	<title>Energiewende &#8211; Bürger für Gelnhausen</title>
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	<title>Energiewende &#8211; Bürger für Gelnhausen</title>
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		<title>Der Ortsbeirat und zahlreiche Röther Bürger lehnen einen Solarpark auf den Weiberswiesen ab.</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/der-ortsbeirat-und-zahlreiche-roether-buerger-lehnen-einen-solarpark-auf-den-weiberswiesen-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2023 21:23:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Kinzigaue]]></category>
		<category><![CDATA[Roth]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Ortsbeirat wird deutlich: Ein potenzieller Standort kommt für die Bürger in Roth nicht infrage GNZ 01.02.23 Gelnhausen-Roth (jol). Die aktuelle Prüfung potenzieller Flächen für Freiflächen-Photovoltaikanlagen hat im Ortsbeirat Roth hohe Wellen geschlagen. Auslöser war der Antrag der SPD, die „Weiberswiesen“ dafür vorzusehen. Das stieß beim Gremium wie bei fast allen der rund 40 anwesenden Bürger auf Ablehnung. Rathaus wie Kommunalpolitik konnten die Stimmung zwar beruhigen, die Sorgen aber nicht ganz ausmerzen. Da das Thema „Solarpark Weiberswiesen“ auf der Tagesordnung stand, war es nicht verwunderlich, dass sich gemeinsam mit dem Ortsbeirat rund 40 Besucher in der Willi-Bechtold-Halle versammelt hatten. Schon als das Gebiet am Rande der Kinzigaue als Gewerbegebiet oder zum ersten Mal als Solarpark ins Auge gefasst worden war, stemmten sich die Röther dagegen. Ortsvorsteher Ottmar Schüll (SPD) machte mit seinen einleitenden Worten klar, dass er auf der Linie der Bürger sei. Es sei nicht nur wichtig als Naherholungsgebiet, sondern auch für die Landwirtschaft. Hochwassergefährdet seien die Wiesen ebenso. Man könne nicht immer weitere Flächen opfern. Zudem müsse man bei einer immer älter werdenden Bevölkerung bedenken, dass der Weg den Herzberg hoch nicht mehr für jeden zu schaffen sei. Deshalb hatte sich Schüll als Stadtverordneter auch bei dem Prüfungsauftrag, der sich aus dem Antrag der SPD zur Schaffung eines Solarparks entwickelt hatte, als Einziger enthalten. „Wir sind derzeit mitten in der Prüfung, welche Flächen wir nutzen können“, berichtete Bürgermeister Daniel Glöckner. Die Stadtverordneten hatten als Klimaziel beschlossen, Gelnhausen bis 2035 klimaneutral zu machen. Dies müsse nun in die Wege geleitet werden. Der Bürgermeister machte klar, dass die „Weiberswiesen“ aufgrund der Lage eher ungeeignet seien. „Das Wasser fließt im Plan im rechten Winkel an der Fläche vorbei. Das ist wohl nur in Gelnhausen so.“ Nach einem Hinweis sagte der Rathaus-chef, dass die „Weiberswiesen“ im Rahmen der Novellierung des Landschaftsschutzgebiets in diese Kategorie fallen könnten. Auch Reinhard Simon (BG) versuchte, die Bürger zu beruhigen. „Wir arbeiten daran, dass zunächst versiegelte Flächen genutzt werden.“ Eine Überdachung des Parkplatzes am Hallenbad mit einer Photovoltaikanlage könnte nicht nur Strom liefern, sondern auch die Fahrzeuge schützen. Glöckner ergänzte, dass so etwas auch am Parkplatz am Freibad im Gespräch sei. „Wir haben zwar viel Fläche, aber das meiste ist Wald und Auengebiet“, verwies er aber auch darauf, dass es nur wenige potenzielle Plätze für Photovoltaikanlagen auf freier Fläche gebe. Christian Litzinger (CDU) erklärte ebenfalls, dass im Rahmen der aktuellen Prüfung die „Weiberswiesen“ eigentlich eine untergeordnete Rolle spielen würden. Für die Bürger vor Ort war die Antwort auf die Frage ganz klar: „Ein Solarpark gehört nicht auf die Weiberswiesen.“ Zudem habe man mit dem schon bestehenden Solarpark am ehemaligen Munitionsdepot bereits einen Beitrag zur Energiewende geleistet. Nur eine Stimme bat zu bedenken, dass ein Solarpark immer noch eine bessere Alternative sei, als im Wald große Windkraftanlagen zu errichten. Man könne sich zumindest einer Diskussion und einer gesunden Abwägung nicht verschließen. Nach den Aussagen von Kommunalpolitik wie Rathaus findet genau das im Moment im Rahmen der Prüfung statt.</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Ortsbeirat wird deutlich: Ein potenzieller Standort kommt für die Bürger in Roth nicht infrage</strong> GNZ 01.02.23</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen-Roth (jol). Die aktuelle Prüfung potenzieller Flächen für Freiflächen-Photovoltaikanlagen hat im Ortsbeirat Roth hohe Wellen geschlagen. Auslöser war der Antrag der SPD, die „Weiberswiesen“ dafür vorzusehen. Das stieß beim Gremium wie bei fast allen der rund 40 anwesenden Bürger auf Ablehnung. Rathaus wie Kommunalpolitik konnten die Stimmung zwar beruhigen, die Sorgen aber nicht ganz ausmerzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da das Thema „Solarpark Weiberswiesen“ auf der Tagesordnung stand, war es nicht verwunderlich, dass sich gemeinsam mit dem Ortsbeirat rund 40 Besucher in der Willi-Bechtold-Halle versammelt hatten. Schon als das Gebiet am Rande der Kinzigaue als Gewerbegebiet oder zum ersten Mal als Solarpark ins Auge gefasst worden war, stemmten sich die Röther dagegen. Ortsvorsteher Ottmar Schüll (SPD) machte mit seinen einleitenden Worten klar, dass er auf der Linie der Bürger sei. Es sei nicht nur wichtig als Naherholungsgebiet, sondern auch für die Landwirtschaft. Hochwassergefährdet seien die Wiesen ebenso. Man könne nicht immer weitere Flächen opfern. Zudem müsse man bei einer immer älter werdenden Bevölkerung bedenken, dass der Weg den Herzberg hoch nicht mehr für jeden zu schaffen sei. Deshalb hatte sich Schüll als Stadtverordneter auch bei dem Prüfungsauftrag, der sich aus dem Antrag der SPD zur Schaffung eines Solarparks entwickelt hatte, als Einziger enthalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir sind derzeit mitten in der Prüfung, welche Flächen wir nutzen können“, berichtete Bürgermeister Daniel Glöckner. Die Stadtverordneten hatten als Klimaziel beschlossen, Gelnhausen bis 2035 klimaneutral zu machen. Dies müsse nun in die Wege geleitet werden. Der Bürgermeister machte klar, dass die „Weiberswiesen“ aufgrund der Lage eher ungeeignet seien. „Das Wasser fließt im Plan im rechten Winkel an der Fläche vorbei. Das ist wohl nur in Gelnhausen so.“ Nach einem Hinweis sagte der Rathaus-chef, dass die „Weiberswiesen“ im Rahmen der Novellierung des Landschaftsschutzgebiets in diese Kategorie fallen könnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Reinhard Simon (BG) versuchte, die Bürger zu beruhigen. „Wir arbeiten daran, dass zunächst versiegelte Flächen genutzt werden.“ Eine Überdachung des Parkplatzes am Hallenbad mit einer Photovoltaikanlage könnte nicht nur Strom liefern, sondern auch die Fahrzeuge schützen. Glöckner ergänzte, dass so etwas auch am Parkplatz am Freibad im Gespräch sei. „Wir haben zwar viel Fläche, aber das meiste ist Wald und Auengebiet“, verwies er aber auch darauf, dass es nur wenige potenzielle Plätze für Photovoltaikanlagen auf freier Fläche gebe. Christian Litzinger (CDU) erklärte ebenfalls, dass im Rahmen der aktuellen Prüfung die „Weiberswiesen“ eigentlich eine untergeordnete Rolle spielen würden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Bürger vor Ort war die Antwort auf die Frage ganz klar: „Ein Solarpark gehört nicht auf die Weiberswiesen.“ Zudem habe man mit dem schon bestehenden Solarpark am ehemaligen Munitionsdepot bereits einen Beitrag zur Energiewende geleistet. Nur eine Stimme bat zu bedenken, dass ein Solarpark immer noch eine bessere Alternative sei, als im Wald große Windkraftanlagen zu errichten. Man könne sich zumindest einer Diskussion und einer gesunden Abwägung nicht verschließen. Nach den Aussagen von Kommunalpolitik wie Rathaus findet genau das im Moment im Rahmen der Prüfung statt.</p>
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		<title>Strom vom eigenen Balkon</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/strom-vom-eigenen-balkon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2022 11:45:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Hailer]]></category>
		<category><![CDATA[Meerholz]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Reinhard Simon (r.) und die „Bürger für Gelnhausen“ hatten Gerhard Müller-Waldheim (l.) eingeladen, der über Balkonkraftwerke informierte. Foto: Ludwig Freitag, 2. Dezember 2022 GNZ Lohnt sich das? Experte gibt Tipps zum Einsatz von Mini-Solaranlagen Gelnhausen-Meerholz (jol). Es ist der Traum vieler: einfach eine kleine Photovoltaikanlage kaufen und direkt an die Steckdose anschließen, um nicht mehr so viel Strom kaufen zu müssen. Ganz so einfach ist es zwar nicht, doch ein Hexenwerk ist die Anschaffung und der Aufbau eines Balkonkraftwerks schon lange nicht mehr. „Sinnvoll ist es auf jeden Fall“, meint Experte Gerhard Müller-Waldheim, Rund 50 Besucher fanden sich im Meerholzer Gemeindezentrum ein, um sich in einer Veranstaltung der „Bürger für Gelnhausen“ von Gerhad Müller-Waldheim rund um das Thema „Balkonkraftwerke“ informieren zu lassen. Dieser machte deutlich, dass zwar einiges zu beachten ist, allerdings mit den kleinen Solaranlagen am Ende einiges an kostbarem Strom selbst produziert und genutzt werden kann. Eine Anlage kostet je nach Größe und Modell zwischen 600 und 1 200 Euro. Mit ein bisschen angepasster Nutzung ist eine Amortisation bereits nach vier oder fünf Jahren geschafft. „Die aktuellen Anlagen liefern mehr als 20 Jahre lang Strom. Und der gekaufte Strom wird sicher nicht billiger.“ Gerhard Müller-Waldheim stellte seine eigene Anlage vor, die seit März läuft. Rund 130 Euro hat er seitdem eingespart. „Im April hatte ich am meisten Ertrag. Der schlechteste Tag im April war etwas besser als der beste Tag im Oktober“, machte der Experte von Parents vor Future Gelnhausen deutlich, dass Photovoltaik ein Saisongeschäft ist. Zudem stelle sich die Standortfrage. Mit der gleichen Anlage an einem besseren Platz seien 40 Prozent mehr Solarstrom drin. Aber auch an einem schlechten Standort lohne es sich. „Aktuell sind wieder viele Anlagen lieferbar“, so der Referent. Es scheitere meist am Aufbau. Hier wolle man ein Netzwerk schaffen, um Elektriker und andere Handwerker in Ruhestand zu gewinnen, die Energiewende ehrenamtlich zu fördern. Um ein Balkonkraftwerk erfolgreich zu betreiben, sei Bewusstsein notwendig. „Wir produzieren dann Strom, wenn wir eigentlich am wenigsten verbrauchen.“ Eine Südlage mit 30 Grad Neigung bringe am meisten. Allerdings könne es auch sinnvoll sein, westliche oder östliche Lagen zu nutzen, um dann Strom zu produzieren, wenn er gebraucht wird. „Jedes überschüssig produzierte Watt geht kostenlos ins Netz.“ Der Zähler laufe dann nicht rückwärts. Sollte man noch einen älteren Zähler haben, würde dieser bei der Anmeldung der Anlage schnell vom Energieversorger ausgetauscht. „Die neuen Zähler sind saldierend“, sprach Gerhard Müller-Waldheim die drei Phasen an, mit denen ein Haus oder eine Wohnung versorgt würden. Das heißt, dass man das Balkonkraftwerk an eine Phase anschließen könne, der Strom dann aber in allen Phasen nutzbar sei. „Der Zähler zählt nur, was wirklich aus dem Netz gezogen wird.“ Durch ein kleines bisschen mehr Spannung sei sichergestellt, dass zunächst der selbst produzierte Strom genutzt wird. „Ich habe meine Anlage an Phase 2, an der der Außenbereich angeschlossen ist.“ Das sei gut, denn die großen Verbraucher würden an den beiden anderen Phasen hängen. Man sollte nicht mehr als 3,5 Kilowatt an einen Stromkreis anschließen. Das komme bei stärkeren Verbrauchern wie Fön oder Waschmaschine schnell zusammen. „Die Waschmaschine sollte dann laufen, wenn wir am meisten Strom produzieren“, gab Gerhard Müller-Waldheim einen Tipp. Dann lohne sich das Balkonkraftwerk noch mehr, als wenn es nur konstante Verbraucher wie Kühlschrank versorge. Rund 300 Watt betrage der Grundbedarf. Das sei mit einer kleinen Anlage zu decken. Die maximale Produktion von 600 Watt gehe schnell darüber hinaus. „Ich lade zum Beispiel mein E-Bike auch nur tagsüber.“ In Sachen Technik gebe es derzeit zwei verschiedene konkurrierende Steckersysteme vom Wechselrichter zur Steckdose. Die Verbindung von der Zelle – meist etwas kleiner als 1 Meter auf 2 Meter – sei standardisiert. „Der Wechselrichter macht aus dem Gleichstrom den Wechselstrom.“ Zudem liefere dieser meist Daten, die über Internet oder Handy abgerufen werden können. Die Anlagen können an Balkonen ebenso wie im Garten oder auf Gartenhütten installiert werden. Je weniger Aufwand und Kosten damit verbunden seien, desto schneller lohne sich die Investition in erneuerbare Energien. „Jeder Beitrag zählt“, ist sich Gerhard Müller-Waldheim sicher. Bei steigenden Strompreisen könne sich das zudem noch schneller lohnen als bisher angenommen. Reinhard Simon bedankte sich im Namen der „Bürger für Gelnhausen“ für die sehr interessanten zwei Stunden. Gerhard Müller-Waldheim nimmt Anfragen nach Informationen gerne per E-Mail an gelnhausen@parentsforfuture.de entgegen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/strom-vom-eigenen-balkon/">Strom vom eigenen Balkon</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Reinhard Simon (r.) und die „Bürger für Gelnhausen“ hatten Gerhard Müller-Waldheim (l.) eingeladen, der über Balkonkraftwerke informierte. Foto: Ludwig</p>



<p class="wp-block-paragraph">Freitag, 2. Dezember 2022 GNZ</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lohnt sich das? Experte gibt Tipps zum Einsatz von Mini-Solaranlagen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gelnhausen-Meerholz (jol). Es ist der Traum vieler: einfach eine kleine Photovoltaikanlage kaufen und direkt an die Steckdose anschließen, um nicht mehr so viel Strom kaufen zu müssen. Ganz so einfach ist es zwar nicht, doch ein Hexenwerk ist die Anschaffung und der Aufbau eines Balkonkraftwerks schon lange nicht mehr. „Sinnvoll ist es auf jeden Fall“, meint Experte Gerhard Müller-Waldheim,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 50 Besucher fanden sich im Meerholzer Gemeindezentrum ein, um sich in einer Veranstaltung der „Bürger für Gelnhausen“ von Gerhad Müller-Waldheim rund um das Thema „Balkonkraftwerke“ informieren zu lassen. Dieser machte deutlich, dass zwar einiges zu beachten ist, allerdings mit den kleinen Solaranlagen am Ende einiges an kostbarem Strom selbst produziert und genutzt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Anlage kostet je nach Größe und Modell zwischen 600 und 1 200 Euro. Mit ein bisschen angepasster Nutzung ist eine Amortisation bereits nach vier oder fünf Jahren geschafft. „Die aktuellen Anlagen liefern mehr als 20 Jahre lang Strom. Und der gekaufte Strom wird sicher nicht billiger.“ Gerhard Müller-Waldheim stellte seine eigene Anlage vor, die seit März läuft. Rund 130 Euro hat er seitdem eingespart. „Im April hatte ich am meisten Ertrag. Der schlechteste Tag im April war etwas besser als der beste Tag im Oktober“, machte der Experte von Parents vor Future Gelnhausen deutlich, dass Photovoltaik ein Saisongeschäft ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem stelle sich die Standortfrage. Mit der gleichen Anlage an einem besseren Platz seien 40 Prozent mehr Solarstrom drin. Aber auch an einem schlechten Standort lohne es sich. „Aktuell sind wieder viele Anlagen lieferbar“, so der Referent. Es scheitere meist am Aufbau. Hier wolle man ein Netzwerk schaffen, um Elektriker und andere Handwerker in Ruhestand zu gewinnen, die Energiewende ehrenamtlich zu fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um ein Balkonkraftwerk erfolgreich zu betreiben, sei Bewusstsein notwendig. „Wir produzieren dann Strom, wenn wir eigentlich am wenigsten verbrauchen.“ Eine Südlage mit 30 Grad Neigung bringe am meisten. Allerdings könne es auch sinnvoll sein, westliche oder östliche Lagen zu nutzen, um dann Strom zu produzieren, wenn er gebraucht wird. „Jedes überschüssig produzierte Watt geht kostenlos ins Netz.“ Der Zähler laufe dann nicht rückwärts. Sollte man noch einen älteren Zähler haben, würde dieser bei der Anmeldung der Anlage schnell vom Energieversorger ausgetauscht. „Die neuen Zähler sind saldierend“, sprach Gerhard Müller-Waldheim die drei Phasen an, mit denen ein Haus oder eine Wohnung versorgt würden. Das heißt, dass man das Balkonkraftwerk an eine Phase anschließen könne, der Strom dann aber in allen Phasen nutzbar sei. „Der Zähler zählt nur, was wirklich aus dem Netz gezogen wird.“ Durch ein kleines bisschen mehr Spannung sei sichergestellt, dass zunächst der selbst produzierte Strom genutzt wird. „Ich habe meine Anlage an Phase 2, an der der Außenbereich angeschlossen ist.“ Das sei gut, denn die großen Verbraucher würden an den beiden anderen Phasen hängen. Man sollte nicht mehr als 3,5 Kilowatt an einen Stromkreis anschließen. Das komme bei stärkeren Verbrauchern wie Fön oder Waschmaschine schnell zusammen. „Die Waschmaschine sollte dann laufen, wenn wir am meisten Strom produzieren“, gab Gerhard Müller-Waldheim einen Tipp. Dann lohne sich das Balkonkraftwerk noch mehr, als wenn es nur konstante Verbraucher wie Kühlschrank versorge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 300 Watt betrage der Grundbedarf. Das sei mit einer kleinen Anlage zu decken. Die maximale Produktion von 600 Watt gehe schnell darüber hinaus. „Ich lade zum Beispiel mein E-Bike auch nur tagsüber.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Sachen Technik gebe es derzeit zwei verschiedene konkurrierende Steckersysteme vom Wechselrichter zur Steckdose. Die Verbindung von der Zelle – meist etwas kleiner als 1 Meter auf 2 Meter – sei standardisiert. „Der Wechselrichter macht aus dem Gleichstrom den Wechselstrom.“ Zudem liefere dieser meist Daten, die über Internet oder Handy abgerufen werden können. Die Anlagen können an Balkonen ebenso wie im Garten oder auf Gartenhütten installiert werden. Je weniger Aufwand und Kosten damit verbunden seien, desto schneller lohne sich die Investition in erneuerbare Energien. „Jeder Beitrag zählt“, ist sich Gerhard Müller-Waldheim sicher. Bei steigenden Strompreisen könne sich das zudem noch schneller lohnen als bisher angenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reinhard Simon bedankte sich im Namen der „Bürger für Gelnhausen“ für die sehr interessanten zwei Stunden. Gerhard Müller-Waldheim nimmt Anfragen nach Informationen gerne per E-Mail an gelnhausen@parentsforfuture.de entgegen.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/strom-vom-eigenen-balkon/">Strom vom eigenen Balkon</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Wie soll denn eine Energiewende gelingen, wenn&#8230;..</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/wie-soll-denn-eine-energiewende-gelingen-wenn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2022 23:30:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leserbrief von Heinz Ullrich, Hailer: SPD Gelnhausen fordert Zuschüsse für Photovoltaikanlagen Das ist wieder typisch für Politiker. Erst muss das Kind in den Brunnen fallen, um dann halbherzig zu reagieren. Die SPD Gelnhausen will private Photovoltaikbetreiber mit pro 100 € pro kWp fördern. Geplante Gesamtausgaben der Stadt nach SPD Vorschlag: 200.000 € Steuergelder. Inzwischen sind die Preise aber schon um etwa 500 Euro pro kWp gesteigen. Also was soll dieser Populismus? Wenn man wirklich für sogenannte erneuerbare Energie ist, dann gibt es folgende Möglichkeiten, die den Steuerzahler keinen Cent kosten! 1.) Jeder Photovoltaikanlagenbetreiber bekommt seine Investition zu 100% finanziert mit einer Laufzeit von 15 Jahren. Dann wären die Kreditraten niedriger als die derzeitigen Zahlungen an einen Stromversorger.&#160; 2.) Wegfall der unsäglichen Bürokratie mit Gewerbeanmeldung, Umsatzsteuermeldungen, der Eigenverbrauch ist auch zu versteuern, usw. 3.)&#160; Die Produktion von PV-Modulen und Speichern ist wieder nach Deutschland zurückzuholen. Zur Zeit werden angeblich 95% der Module importiert mit entsprechenden Lieferzeiten. Mindestens 300 neue mittelständische Produktionsanlagen könnten entstehen. Die Wertschöpfung bleibt dann im Land. Merkel und ihre angepassten Jasager haben mit ihrem Globalisierungswahn die Hauptverantwortung für den Niedergang der PhotovoltaikIndustrie in Deutschland. Aber auch die SPD hat sich auf Bundesebene während der großen Koalition nicht für eine Änderung dieser Politik eingesetzt. Wie soll denn eine Energiewende gelingen, wenn in den Parteien die Quote mehr zählt als die Qualifikation der Politiker?</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/wie-soll-denn-eine-energiewende-gelingen-wenn/">Wie soll denn eine Energiewende gelingen, wenn&#8230;..</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Leserbrief von Heinz Ullrich, Hailer: </p>



<p class="wp-block-paragraph">SPD Gelnhausen fordert Zuschüsse für Photovoltaikanlagen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist wieder typisch für Politiker. Erst muss das Kind in den Brunnen fallen, um dann halbherzig zu reagieren. Die SPD Gelnhausen will private Photovoltaikbetreiber mit pro 100 € pro kWp fördern. Geplante Gesamtausgaben der Stadt nach SPD Vorschlag: 200.000 € Steuergelder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Inzwischen sind die Preise aber schon um etwa 500 Euro pro kWp gesteigen. Also was soll dieser Populismus? Wenn man wirklich für sogenannte erneuerbare Energie ist, dann gibt es folgende Möglichkeiten, die den Steuerzahler keinen Cent kosten!</p>



<p class="wp-block-paragraph">1.) Jeder Photovoltaikanlagenbetreiber bekommt seine Investition zu 100% finanziert mit einer Laufzeit von 15 Jahren. Dann wären die Kreditraten niedriger als die derzeitigen Zahlungen an einen Stromversorger.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">2.) Wegfall der unsäglichen Bürokratie mit Gewerbeanmeldung, Umsatzsteuermeldungen, der Eigenverbrauch ist auch zu versteuern, usw.</p>



<p class="wp-block-paragraph">3.)&nbsp; Die Produktion von PV-Modulen und Speichern ist wieder nach Deutschland zurückzuholen. Zur Zeit werden angeblich 95% der Module importiert mit entsprechenden Lieferzeiten. Mindestens 300 neue mittelständische Produktionsanlagen könnten entstehen. Die Wertschöpfung bleibt dann im Land. Merkel und ihre angepassten Jasager haben mit ihrem Globalisierungswahn die Hauptverantwortung für den Niedergang der PhotovoltaikIndustrie in Deutschland. Aber auch die SPD hat sich auf Bundesebene während der großen Koalition nicht für eine Änderung dieser Politik eingesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie soll denn eine Energiewende gelingen, wenn in den Parteien die Quote mehr zählt als die Qualifikation der Politiker?</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/wie-soll-denn-eine-energiewende-gelingen-wenn/">Wie soll denn eine Energiewende gelingen, wenn&#8230;..</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mobilitätswende jetzt! Auch in Gelnhausen &#8211; Mit dem Fahrrad von der Müllerwiese zum Glashaus</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/mobilitaetswende-jetzt-auch-in-gelnhausen-mit-dem-fahrrad-von-der-muellerwiese-zum-glashaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2022 13:16:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Radfernweg R3 – und dann??? Wo ist nochmal der Radweg zur schönen Innenstadt mit Ober- und Untermarkt Gelnhausens?“ fragen die Initiatoren der Fahrradaktion. „Haben Sie schon mal mit dem Fahrrad versucht, das Paradieschen oder samstags den Wochenmarkt am Glashaus zu erreichen, weil Sie ökologisch und/oder regional einkaufen möchten? Allen ist mittlerweile klar, dass wir Menschen unsere Welt, in der wir auch zukünftig noch leben möchten, nicht durch Mobilität mit fossilen Energien gestalten können. Ein Einkauf in oder Besuch von Gelnhausen mit dem Fahrrad hat die CO2-Belastung von NULL! Aber wenn die Lokalpolitik sich Gedanken über die Wiederbelebung der Ziegelhaus-Region macht, geht es weiterhin fast ausschließlich um die Erreichbarkeit mit dem AUTO, um Parkhäuser und -plätze! Ist das zeitgemäß? Fast jede mittlere oder große Stadt in Deutschland bietet ausgewiesene Fahrradwege an. Fahrradstädte wie Heidelberg und Münster machen es vor.“ Für das Wochenende am 18./19.6.2022 haben einige Umweltverbände wie der BUND und der ADFC zu einer bundesweiten Aktion „Mobilitätswende jetzt!“ aufgerufen. Weil es in Gelnhausen dringend nötig sei, findet am Samstag, den 18.6.2022 eine Demonstration statt, zu der alle eingeladen sind, die sicherer in der Stadt und Umgebung mit dem Fahrrad unterwegs sein möchten, besonders auch Familien mit Kindern sind angesprochen. Die veranstaltenden Gruppen, ein Aktionsbündnis u.a. der People For Future, Psychologists For Future, Fridays for Future, BUND, ADFC, VCD, machen mit dieser Aktion auf die Wichtigkeit veränderter Mobilität für gegenwärtiges und zukünftiges Leben aufmerksam. https://parentsforfuture.de/de/gelnhausen</p>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Radfernweg R3 – und dann??? Wo ist nochmal der Radweg zur schönen Innenstadt mit Ober- und Untermarkt Gelnhausens?“ fragen die Initiatoren der Fahrradaktion. „Haben Sie schon mal mit dem Fahrrad versucht, das Paradieschen oder samstags den Wochenmarkt am Glashaus zu erreichen, weil Sie ökologisch und/oder regional einkaufen möchten? Allen ist mittlerweile klar, dass wir Menschen unsere Welt, in der wir auch zukünftig noch leben möchten, nicht durch Mobilität mit fossilen Energien gestalten können. Ein Einkauf in oder Besuch von Gelnhausen mit dem Fahrrad hat die CO2-Belastung von NULL! Aber wenn die Lokalpolitik sich Gedanken über die Wiederbelebung der Ziegelhaus-Region macht, geht es weiterhin fast ausschließlich um die Erreichbarkeit mit dem AUTO, um Parkhäuser und -plätze! Ist das zeitgemäß? Fast jede mittlere oder große Stadt in Deutschland bietet ausgewiesene Fahrradwege an. Fahrradstädte wie Heidelberg und Münster machen es vor.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Wochenende am 18./19.6.2022 haben einige Umweltverbände wie der BUND und der ADFC zu einer bundesweiten Aktion „Mobilitätswende jetzt!“ aufgerufen. Weil es in Gelnhausen dringend nötig sei, findet am Samstag, den 18.6.2022 eine Demonstration statt, zu der alle eingeladen sind, die sicherer in der Stadt und Umgebung mit dem Fahrrad unterwegs sein möchten, besonders auch Familien mit Kindern sind angesprochen. Die veranstaltenden Gruppen, ein Aktionsbündnis u.a. der People For Future, Psychologists For Future, Fridays for Future, BUND, ADFC, VCD, machen mit dieser Aktion auf die Wichtigkeit veränderter Mobilität für gegenwärtiges und zukünftiges Leben aufmerksam.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2022/06/Mobilitaetswende-Jetzt2-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-7704" srcset="https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2022/06/Mobilitaetswende-Jetzt2-1024x1024.jpg 1024w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2022/06/Mobilitaetswende-Jetzt2-300x300.jpg 300w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2022/06/Mobilitaetswende-Jetzt2-150x150.jpg 150w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2022/06/Mobilitaetswende-Jetzt2-768x768.jpg 768w, https://buergerfuergelnhausen.de/wp-content/uploads/2022/06/Mobilitaetswende-Jetzt2.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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		<title>CDU, BG und Grüne: Altlasten der SPD übernommen</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/cdu-bg-und-gruene-altlasten-der-spd-uebernommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jun 2022 16:47:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stadtentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Bebauungsplan]]></category>
		<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Mittlauer Weg]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ersten ‚100 Tagen Koalition‘ in Gelnhausen haben gezeigt, dass es endlich wieder eine klare Linie gibt. Bereits in den ersten drei Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung mit der neuen Koalition sind zahlreiche Anträge verabschiedet worden: Gelnhausen ist auf Antrag der Koalition der Städteinitiative ‚Tempo 30‘ beigetreten, hat den Klimanotstand ausgerufen, sich für die Geflüchteten aus der Ukraine stark gemacht und befasst sich aktiv mit der Gestaltung der Ortskerne und dem Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität. Gleichzeitig sind präventive Aufklärungsangebote für Menschen im Rentenalter verabschiedet, ein Änderungsantrag zum Thema Bürgersolarparks eingebracht und verabschiedet, eine Satzung auf den Weg gebracht, die unter anderem auch Schottergärten regelt, die Altstadtsatzung geändert und damit Photovoltaikanlagen ermöglicht und das hauptamtliche Klimaschutzmanagement reaktiviert worden. Zu guter Letzt wird jetzt ein Verkehrskonzept für den Schulstandort Lohmühlenweg erarbeitet und die Verwaltung ist beauftragt worden, ungenutzte Immobilien zu vermarkten. Dies ist für die ersten 100 Tage schon ein beachtliches Ergebnis: „Die Bürger wollen vor allem bei vielen Themen endlich Klarheit, wohin die Reise geht.“ Im Bereich Mittlauer Weg hat die Koalition bereits deutlich gemacht, dass die Verkäufe der Grünflächen nicht im Nachgang relativiert werden. „Dieses klare, mehrheitliche Bekenntnis gab es in den vergangenen Jahren nicht in der Stadtverordnetenversammlung. Außerdem wurden beide Akteneinsichtsausschüsse zum Abschluss gebracht, was vorher über mehrere Jahre wegen der Blockade von SPD und FDP nicht gelungen war“, betonen die drei Fraktionen. Es zeichnet sich hier also endlich eine Klärung ab. „Dies wäre ohne die Koalition nicht möglich gewesen.“ Im Bereich der Jagd gibt es auch bald eine klare Entscheidung des langen Streits und somit Licht am Horizont für die Betroffenen. „Aktuell gibt es drei wichtige Themen“, so Litzinger, Zahn und Mähler. Dazu zählen der Haushalt, die Stadthalle und das Joh-Gelände: „Bei allen drei Themen sind wir derzeit in engen Verhandlungen und im vertraulichen Austausch mit der Stadt Gelnhausen.“ Beim Haushalt habe die Koalition deutlich gemacht, dass sie einer 40-prozentigen Steuererhöhung nicht zustimmen werde: „Nach intensiven Sitzungen mit der Verwaltung zeichnet sich jetzt ab, dass wir die angedachte Steuererhöhung bei Grund- und Gewerbesteuer deutlich senken können. Beim Joh-Gebäude gibt es mittlerweile eine klar erarbeitete Vorlage an das Bauamt und im Bereich der Stadthalle intensive Gespräche über eine Sanierung.“ Natürlich gehöre es im Rahmen der Haushaltsdiskussion auch dazu, über bestehende Gebühren zu sprechen: „Hier kommt die SPD Gelnhausen ins Spiel, die der Koalition nach den ersten 100 Tagen vorgeworfen hat, kein Ergebnis in diesen drei Punkten erzielt zu haben.“ Dies stimme in keiner Weise: „Die SPD Gelnhausen scheint verärgert zu sein, dass wir nach 100 Tagen noch nicht die Probleme gelöst haben, die die SPD selbst über Jahrzehnte geschaffen hat. Denn es war nicht die Koalition, die sich beim Joh-Gelände von einem Investor hat täuschen lassen und anschließend mit dem Main-Kinzig-Kreis scheiterte, es war nicht die Koalition, die jahrelang keine Brandschutzprüfungen in der Stadthalle durchführen ließ, es war nicht die Koalition, die illegal Grünflächen im Mittlauer Weg verkauft hat und es war nicht die Koalition, die kein zahlungskräftiges Gewerbe angesiedelt hat und gleichzeitig keine Gebühren erhöhen wollte.“ Auch im Bereich der Kinderbetreuung sei der neuste Vorstoß der SPD zur Kita „Drachennest“ nur verwunderlich: „Unter Bürgermeister Thorsten Stolz hat die SPD den Ausbau der Kita-Plätze und die auskömmliche Finanzierung schleifen lassen und so für die aktuelle prekäre Situation gesorgt. Das Bekenntnis zu Eltern, Kindern und Erzieherinnen kommt jetzt reichlich spät und es sind nichts weiter als schöne Worte, um das eigene Verschulden zu verschleiern“, so Litzinger, Zahn und Mähler. CDU, BG und Grüne haben diese Altlasten bewusst übernommen, da sie sich der Verantwortung gegenüber der Stadt Gelnhausen auch stellen wollen: „Deswegen ist es für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gelnhausen ein Schlag ins Gesicht, wenn die SPD, statt ihre verursachten Probleme zu lösen, lieber Pressemitteilungen schreibt und auf Klausuren fährt, nur um einen Weg zu finden, gegen die Koalition zu arbeiten, statt Vorschläge zu präsentieren.“ Der Nachteil an der Verantwortung der Mehrheit sei, „dass auch unpopuläre Entscheidungen getroffen werden müssen. Die SPD Gelnhausen hat jahrelang keine dieser Entscheidungen treffen wollen. Jetzt haben wir den defizitärsten Haushalt des Main-Kinzig-Kreises, die Verwaltung will die Grund- und Gewerbesteuer um 40 Prozent erhöhen, die Stadthalle ist zu, die Innenstadt ist leer und wir müssen als Koalition in stundenlangen und mehrtägigen Gesprächsrunden mit der Verwaltung jetzt alles daran setzen, die Belastung für die Bürger zu reduzieren. Währenddessen lehnt sich die SPD Gelnhausen entspannt zurück und sagt: ‚Wir sind ja jetzt die Opposition, damit haben wir nichts zu tun.‘ Dass sich die SPD bei der vergangenen Wahl halbiert hat, kommt nicht von ungefähr“, so die drei Fraktionsvorsitzenden.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/cdu-bg-und-gruene-altlasten-der-spd-uebernommen/">CDU, BG und Grüne: Altlasten der SPD übernommen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph">Die ersten ‚100 Tagen Koalition‘ in Gelnhausen haben gezeigt, dass es endlich wieder eine klare Linie gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits in den ersten drei Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung mit der neuen Koalition sind zahlreiche Anträge verabschiedet worden: Gelnhausen ist auf Antrag der Koalition der Städteinitiative ‚Tempo 30‘ beigetreten, hat den Klimanotstand ausgerufen, sich für die Geflüchteten aus der Ukraine stark gemacht und befasst sich aktiv mit der Gestaltung der Ortskerne und dem Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität. Gleichzeitig sind präventive Aufklärungsangebote für Menschen im Rentenalter verabschiedet, ein Änderungsantrag zum Thema Bürgersolarparks eingebracht und verabschiedet, eine Satzung auf den Weg gebracht, die unter anderem auch Schottergärten regelt, die Altstadtsatzung geändert und damit Photovoltaikanlagen ermöglicht und das hauptamtliche Klimaschutzmanagement reaktiviert worden. Zu guter Letzt wird jetzt ein Verkehrskonzept für den Schulstandort Lohmühlenweg erarbeitet und die Verwaltung ist beauftragt worden, ungenutzte Immobilien zu vermarkten. Dies ist für die ersten 100 Tage schon ein beachtliches Ergebnis:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Die Bürger wollen vor allem bei vielen Themen endlich Klarheit, wohin die Reise geht.“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich Mittlauer Weg hat die Koalition bereits deutlich gemacht, dass die Verkäufe der Grünflächen nicht im Nachgang relativiert werden. „Dieses klare, mehrheitliche Bekenntnis gab es in den vergangenen Jahren nicht in der Stadtverordnetenversammlung. Außerdem wurden beide Akteneinsichtsausschüsse zum Abschluss gebracht, was vorher über mehrere Jahre wegen der Blockade von SPD und FDP nicht gelungen war“, betonen die drei Fraktionen. Es zeichnet sich hier also endlich eine Klärung ab. „Dies wäre ohne die Koalition nicht möglich gewesen.“ Im Bereich der Jagd gibt es auch bald eine klare Entscheidung des langen Streits und somit Licht am Horizont für die Betroffenen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Aktuell gibt es drei wichtige Themen“, so Litzinger, Zahn und Mähler. Dazu zählen der Haushalt, die Stadthalle und das Joh-Gelände: „Bei allen drei Themen sind wir derzeit in engen Verhandlungen und im vertraulichen Austausch mit der Stadt Gelnhausen.“ Beim Haushalt habe die Koalition deutlich gemacht, dass sie einer 40-prozentigen Steuererhöhung nicht zustimmen werde: „Nach intensiven Sitzungen mit der Verwaltung zeichnet sich jetzt ab, dass wir die angedachte Steuererhöhung bei Grund- und Gewerbesteuer deutlich senken können. Beim Joh-Gebäude gibt es mittlerweile eine klar erarbeitete Vorlage an das Bauamt und im Bereich der Stadthalle intensive Gespräche über eine Sanierung.“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich gehöre es im Rahmen der Haushaltsdiskussion auch dazu, über bestehende Gebühren zu sprechen: „Hier kommt die SPD Gelnhausen ins Spiel, die der Koalition nach den ersten 100 Tagen vorgeworfen hat, kein Ergebnis in diesen drei Punkten erzielt zu haben.“ Dies stimme in keiner Weise: „Die SPD Gelnhausen scheint verärgert zu sein, dass wir nach 100 Tagen noch nicht die Probleme gelöst haben, die die SPD selbst über Jahrzehnte geschaffen hat. Denn es war nicht die Koalition, die sich beim Joh-Gelände von einem Investor hat täuschen lassen und anschließend mit dem Main-Kinzig-Kreis scheiterte, es war nicht die Koalition, die jahrelang keine Brandschutzprüfungen in der Stadthalle durchführen ließ, es war nicht die Koalition, die illegal Grünflächen im Mittlauer Weg verkauft hat und es war nicht die Koalition, die kein zahlungskräftiges Gewerbe angesiedelt hat und gleichzeitig keine Gebühren erhöhen wollte.“ Auch im Bereich der Kinderbetreuung sei der neuste Vorstoß der SPD zur Kita „Drachennest“ nur verwunderlich: „Unter Bürgermeister Thorsten Stolz hat die SPD den Ausbau der Kita-Plätze und die auskömmliche Finanzierung schleifen lassen und so für die aktuelle prekäre Situation gesorgt. Das Bekenntnis zu Eltern, Kindern und Erzieherinnen kommt jetzt reichlich spät und es sind nichts weiter als schöne Worte, um das eigene Verschulden zu verschleiern“, so Litzinger, Zahn und Mähler.</p>



<p class="wp-block-paragraph">CDU, BG und Grüne haben diese Altlasten bewusst übernommen, da sie sich der Verantwortung gegenüber der Stadt Gelnhausen auch stellen wollen: „Deswegen ist es für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gelnhausen ein Schlag ins Gesicht, wenn die SPD, statt ihre verursachten Probleme zu lösen, lieber Pressemitteilungen schreibt und auf Klausuren fährt, nur um einen Weg zu finden, gegen die Koalition zu arbeiten, statt Vorschläge zu präsentieren.“ Der Nachteil an der Verantwortung der Mehrheit sei, „dass auch unpopuläre Entscheidungen getroffen werden müssen. Die SPD Gelnhausen hat jahrelang keine dieser Entscheidungen treffen wollen. Jetzt haben wir den defizitärsten Haushalt des Main-Kinzig-Kreises, die Verwaltung will die Grund- und Gewerbesteuer um 40 Prozent erhöhen, die Stadthalle ist zu, die Innenstadt ist leer und wir müssen als Koalition in stundenlangen und mehrtägigen Gesprächsrunden mit der Verwaltung jetzt alles daran setzen, die Belastung für die Bürger zu reduzieren. Währenddessen lehnt sich die SPD Gelnhausen entspannt zurück und sagt: ‚Wir sind ja jetzt die Opposition, damit haben wir nichts zu tun.‘</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dass sich die SPD bei der vergangenen Wahl halbiert hat, kommt nicht von ungefähr“, so die drei Fraktionsvorsitzenden.</strong></p>
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		<item>
		<title>Alternative Flächen für Solarpark</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/alternative-flaechen-fuer-solarpark/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 May 2022 09:43:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Kinzigaue]]></category>
		<category><![CDATA[Roth]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein neuer Solarpark muss nicht auf den Weiberswiesen errichtet werden. Photovoltaikanlagen können z.B. über großen Parkplätzen errichtet werden. Dann wird keine Fläche zusätzlich versiegelt, zudem stehen die geparkten Fahrzeuge vor Sonne und Niederschlägen geschützt. Auch über landwirtschaftlich genutzten Flächen ist Photovoltaik vielversprechend. Die Agri-Photovoltaik stellt hierzulande eine „große Chance“ dar, sagt Anna Heimsath vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) auf einer Veranstaltung der Berliner Energietage. Schon mit einem Bruchteil der in Deutschland maximal installierbaren Agri-PV-Leistung von 1700 Gigawatt sei der für die Energiewende nötige Solarstrom-Ausbau zu schaffen. Weiterlesen: https://parentsforfuture.de/de/gelnhausen</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ein neuer Solarpark muss nicht auf den Weiberswiesen errichtet werden. Photovoltaikanlagen können z.B. über großen Parkplätzen errichtet werden. Dann wird keine Fläche zusätzlich versiegelt, zudem stehen die geparkten Fahrzeuge vor Sonne und Niederschlägen geschützt. Auch über landwirtschaftlich genutzten Flächen ist Photovoltaik vielversprechend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Agri-Photovoltaik stellt hierzulande eine „große Chance“ dar, sagt Anna Heimsath vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) auf einer Veranstaltung der Berliner Energietage. Schon mit einem Bruchteil der in Deutschland maximal installierbaren Agri-PV-Leistung von 1700 Gigawatt sei der für die Energiewende nötige Solarstrom-Ausbau zu schaffen. Weiterlesen: <a href="https://parentsforfuture.de/de/gelnhausen?fbclid=IwAR1A6UOF-5EoNnmDq1Qra3sctuiS4d4TypYyoFRVIj3mEr8ltl2xT2aHCdM" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://parentsforfuture.de/de/gelnhausen</a></p>
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		<item>
		<title>Solarparkpläne in Roth: Mehrheitsbündnis bringt weitere Standorte ins Spiel</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/solarparkplaene-in-roth-mehrheitsbuendnis-bringt-weitere-standorte-ins-spiel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 May 2022 15:42:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bürger für Gelnhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsbeirat]]></category>
		<category><![CDATA[Roth]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Statt der Röther Weiberswiesen präferiert die Koalition eine Fläche zwischen Westspange, Autobahn und Bahnline am Gewerbegebiet Hailer-Ost als Standort für einen Solarpark. GNZ 26.04.2022 (mab). Es ist ein echtes Mega(watt)projekt, das die SPD auf die Tagesordnung der jüngsten Stadtverordnetenversammlung gesetzt hat. Ein Solarpark in den Röther Weiberswiesen soll Sonnenstrom für 2 000 Gelnhäuser Haushalte schaffen. Die neue Koalition will dagegen mehrere Standorte prüfen lassen. Dabei präferiert das Bündnis offensichtlich eine andere Fläche. Während die Sozialdemokraten zunächst ein Verzögerungsmanöver gewittert hatten, stimmten sie am Mittwoch einem entsprechenden Änderungsantrag der Koalition zu. Die Pläne für den Solarpark in Roth sind nicht ganz neu. Schon vor zehn Jahren gab es Überlegungen, einen solchen auf dem Wiesenareal zu errichten, die nach dem uneindeutigen Ausgang einer Bürgerbefragung allerdings auf Eis gelegt wurden. Ehrgeizig ist der neue Vorstoß der Sozialdemokraten dennoch, immerhin soll die Anlage auf einer sechs Hektar großen Fläche rund 2 000 Haushalte mit grünem und günstigem Strom versorgen. Konkret sah der Antrag vor, den Magistrat mit den Planungen für den Park und mit der Aufnahme von Gesprächen mit möglichen Investoren zu beauftragen. Ferner sollte die Gründung einer Bürgersolargenossenschaft geprüft werden. Die Pläne der neuen Koalition aus CDU, Bürgern für Gelnhausen (BG) und Grünen gehen weiter. In einem Änderungsantrag forderte das Mehrheitsbündnis, die Planungen nicht nur auf die Weiberswiesen zu konzentrieren. Vielmehr soll der Magistrat weitere Flächen für mehrere Solarparks prüfen. Grundlage für die Analyse sollen die im Klimaschutzkonzept von 2013 dargestellten Potenzialflächen sein. Die ersten Ergebnisse, fordert die Koalition, sollten im vierten Quartal des laufenden Jahres vorgelegt werden. Wie aus der Begründung des Änderungsantrags hervorgeht, präferiert das Bündnis einen anderen Standort. So sei laut Klimaschutzkonzept ein Areal zwischen Westspange, Autobahn und Bahnlinie nördlich des Gewerbegebietes Hailer-Ost für das Vorhaben geeignet. Wie Heinz Klausner (BG) im Parlament betonte, sei es für die angrenzenden Trinkwasserbrunnen der Fläche günstig, wenn dort auf eine landwirtschaftliche Nutzung verzichtet würde. Ein Vorteil gegenüber den Weiberswiesen wäre zudem, dass hier nicht in den Auenbereich eingegriffen werden müsste. Weitere mögliche Flächen seien die Grünstreifen neben der Autobahn und der Bahn. Die Gründung einer Genossenschaft erachtet das Mehrheitsbündnis nicht für notwendig, da es bereits bestehende Möglichkeiten für Bürger gebe, sich an den Planungen zu beteiligen. So verweist die Koalition auf die Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal, die bereits zwölf Photovoltaik- und zwei Windkraftanlagen betreibe, was auch für das künftige Projekt in Gelnhausen denkbar sei. Rudi Michl (SPD) betonte, dass nichts gegen die Prüfung weiterer Standorte spreche, warnte allerdings davor, das Projekt durch die Einbeziehung immer weiterer potenzieller Flächen zu verzögern. Der Vorteil des Standortes auf den Weiberswiesen sei der, dass dieser bereits mit Baurecht versehen sei. „Ich hoffe sehr, dass der Änderungsantrag kein Verzögerungsversuch ist“, sagte Michel und kündigte an, den SPD-Antrag nicht zurückziehen zu wollen, um der Koalitionsvorlage die Grundlage zu entziehen. Wie Jakob Mähler (Grüne) bekräftigte, sei der Änderungsantrag der Versuch, das Thema breiter und größer zu denken. „Wir haben nicht vor, den Solarpark aufs Abstellgleis zu rücken, ganz im Gegenteil müssen wir nun Verantwortung für den schnellen Ausbau erneuerbarer Energien vor Ort übernehmen.“ Markus Wimmer (Gelnhausen plus) schlug vor, beide Anträge zu verbinden. „Ein Solarpark reicht für eine erfolgreiche Energiewende ohnehin nicht aus.“ Rudi Michl wiederum betonte, dass die SPD den Änderungsantrag mittrage, in der Hoffnung, dass die Prüfung der Standortes in Roth nicht aufgegeben werde. Ein weiterer Bestandteil des Änderungsantrages sieht vor, zu untersuchen, welche städtischen Liegenschaften noch nicht mit Solar- und Photovoltaikanlagen ausgerüstet sind und gegebenenfalls ihre Realisierbarkeit zu prüfen. Bis auf zwei Enthaltungen votierten die Stadtverordneten geschlossen für den Änderungsantrag der Koalition. Der geänderte Ursprungsantrag wurde ebenfalls geschlossen verabschiedet, wobei sich einzig Ottmar Schüll (SPD) als Ortsvorsteher Roths enthielt, wohlwissend, dass ein Solarpark in den Weiberswiesen durchaus kontrovers im Stadtteil diskutiert wird.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/solarparkplaene-in-roth-mehrheitsbuendnis-bringt-weitere-standorte-ins-spiel/">Solarparkpläne in Roth: Mehrheitsbündnis bringt weitere Standorte ins Spiel</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Statt der Röther Weiberswiesen präferiert die Koalition eine Fläche zwischen Westspange, Autobahn und Bahnline am Gewerbegebiet Hailer-Ost als Standort für einen Solarpark.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GNZ 26.04.2022 (mab). Es ist ein echtes Mega(watt)projekt, das die SPD auf die Tagesordnung der jüngsten Stadtverordnetenversammlung gesetzt hat. Ein Solarpark in den Röther Weiberswiesen soll Sonnenstrom für 2 000 Gelnhäuser Haushalte schaffen. Die neue Koalition will dagegen mehrere Standorte prüfen lassen. Dabei präferiert das Bündnis offensichtlich eine andere Fläche. Während die Sozialdemokraten zunächst ein Verzögerungsmanöver gewittert hatten, stimmten sie am Mittwoch einem entsprechenden Änderungsantrag der Koalition zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Pläne für den Solarpark in Roth sind nicht ganz neu. Schon vor zehn Jahren gab es Überlegungen, einen solchen auf dem Wiesenareal zu errichten, die nach dem uneindeutigen Ausgang einer Bürgerbefragung allerdings auf Eis gelegt wurden. Ehrgeizig ist der neue Vorstoß der Sozialdemokraten dennoch, immerhin soll die Anlage auf einer sechs Hektar großen Fläche rund 2 000 Haushalte mit grünem und günstigem Strom versorgen. Konkret sah der Antrag vor, den Magistrat mit den Planungen für den Park und mit der Aufnahme von Gesprächen mit möglichen Investoren zu beauftragen. Ferner sollte die Gründung einer Bürgersolargenossenschaft geprüft werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Pläne der neuen Koalition aus CDU, Bürgern für Gelnhausen (BG) und Grünen gehen weiter. In einem Änderungsantrag forderte das Mehrheitsbündnis, die Planungen nicht nur auf die Weiberswiesen zu konzentrieren. Vielmehr soll der Magistrat weitere Flächen für mehrere Solarparks prüfen. Grundlage für die Analyse sollen die im Klimaschutzkonzept von 2013 dargestellten Potenzialflächen sein. Die ersten Ergebnisse, fordert die Koalition, sollten im vierten Quartal des laufenden Jahres vorgelegt werden. Wie aus der Begründung des Änderungsantrags hervorgeht, präferiert das Bündnis einen anderen Standort. So sei laut Klimaschutzkonzept ein Areal zwischen Westspange, Autobahn und Bahnlinie nördlich des Gewerbegebietes Hailer-Ost für das Vorhaben geeignet. Wie Heinz Klausner (BG) im Parlament betonte, sei es für die angrenzenden Trinkwasserbrunnen der Fläche günstig, wenn dort auf eine landwirtschaftliche Nutzung verzichtet würde. Ein Vorteil gegenüber den Weiberswiesen wäre zudem, dass hier nicht in den Auenbereich eingegriffen werden müsste. Weitere mögliche Flächen seien die Grünstreifen neben der Autobahn und der Bahn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gründung einer Genossenschaft erachtet das Mehrheitsbündnis nicht für notwendig, da es bereits bestehende Möglichkeiten für Bürger gebe, sich an den Planungen zu beteiligen. So verweist die Koalition auf die Energiegenossenschaft Main-Kinzigtal, die bereits zwölf Photovoltaik- und zwei Windkraftanlagen betreibe, was auch für das künftige Projekt in Gelnhausen denkbar sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rudi Michl (SPD) betonte, dass nichts gegen die Prüfung weiterer Standorte spreche, warnte allerdings davor, das Projekt durch die Einbeziehung immer weiterer potenzieller Flächen zu verzögern. Der Vorteil des Standortes auf den Weiberswiesen sei der, dass dieser bereits mit Baurecht versehen sei. „Ich hoffe sehr, dass der Änderungsantrag kein Verzögerungsversuch ist“, sagte Michel und kündigte an, den SPD-Antrag nicht zurückziehen zu wollen, um der Koalitionsvorlage die Grundlage zu entziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Jakob Mähler (Grüne) bekräftigte, sei der Änderungsantrag der Versuch, das Thema breiter und größer zu denken. „Wir haben nicht vor, den Solarpark aufs Abstellgleis zu rücken, ganz im Gegenteil müssen wir nun Verantwortung für den schnellen Ausbau erneuerbarer Energien vor Ort übernehmen.“ Markus Wimmer (Gelnhausen plus) schlug vor, beide Anträge zu verbinden. „Ein Solarpark reicht für eine erfolgreiche Energiewende ohnehin nicht aus.“ Rudi Michl wiederum betonte, dass die SPD den Änderungsantrag mittrage, in der Hoffnung, dass die Prüfung der Standortes in Roth nicht aufgegeben werde. Ein weiterer Bestandteil des Änderungsantrages sieht vor, zu untersuchen, welche städtischen Liegenschaften noch nicht mit Solar- und Photovoltaikanlagen ausgerüstet sind und gegebenenfalls ihre Realisierbarkeit zu prüfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis auf zwei Enthaltungen votierten die Stadtverordneten geschlossen für den Änderungsantrag der Koalition. Der geänderte Ursprungsantrag wurde ebenfalls geschlossen verabschiedet, wobei sich einzig Ottmar Schüll (SPD) als Ortsvorsteher Roths enthielt, wohlwissend, dass ein Solarpark in den Weiberswiesen durchaus kontrovers im Stadtteil diskutiert wird.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/solarparkplaene-in-roth-mehrheitsbuendnis-bringt-weitere-standorte-ins-spiel/">Solarparkpläne in Roth: Mehrheitsbündnis bringt weitere Standorte ins Spiel</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>BÜRGER FÜR GELNHAUSEN informieren über Bürgerwindrad und Hallenbad</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/buerger-fuer-gelnhausen-informieren-ueber-buergerwindrad-und-hallenbad/</link>
					<comments>https://buergerfuergelnhausen.de/buerger-fuer-gelnhausen-informieren-ueber-buergerwindrad-und-hallenbad/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Feb 2013 10:22:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Hallenbad]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der nächsten öffentlichen Sitzung wollen die BÜRGER FÜR GELNHAUSEN (BG) über Beteiligungsmöglichkeiten am Bürgerwindrad im Windpark „Vier Fichten“ und über die neuesten Entwicklungen beim Hallenbad informieren.&#160; Der „Bürger-Treff“ findet am Donnerstag den 21.02.2013 um 19.30 Uhr in der Gaststätte „Zur Post“ in Gelnhausen-Mitte, Brentanostraße statt. Alle Interessierten sind recht herzlich eingeladen. Der Energiewende wird von der Mehrheit der deutschen Bevölkerung befürwortet und muss jetzt konsequent umgesetzt werden. Als wichtigste regenerative Energiequelle wird die Windkraft angesehen. Die Energiewende wird größtenteils von Stadtwerken und privaten Investoren getragen, die dezentrale Anlagen errichten und betreiben.&#160; Dies ist nach Ansicht der BG der richtige Weg und sollte deshalb auch im Main-Kinzig-Kreis eingeschlagen werden. Eine Möglichkeit für Bürger die Energiewende voran zu treiben, ist die Beteiligung an so genannten Bürgerwindrädern. Hierüber wollen die BG die Bürger informieren. Was wird mit dem Hallenbad, wenn Linsengericht, wie angekündigt, aus dem Hallenbadzweckverband austritt? Über diese und andere Fragen wollen die BG mit Interessierten diskutieren. Bürgerinnen und Bürger sind auch eingeladen, Wünsche und Vorschläge zu anderen Themen vorbringen, die die BÜRGER FÜR GELNHAUSEN in den städtischen Gremien einbringen sollen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bei der nächsten öffentlichen Sitzung wollen die BÜRGER FÜR GELNHAUSEN (BG) über Beteiligungsmöglichkeiten am Bürgerwindrad im Windpark „Vier Fichten“ und über die neuesten Entwicklungen beim Hallenbad informieren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der „Bürger-Treff“ findet am Donnerstag den 21.02.2013 um 19.30 Uhr in der Gaststätte „Zur Post“ in Gelnhausen-Mitte, Brentanostraße statt. Alle Interessierten sind recht herzlich eingeladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Energiewende wird von der Mehrheit der deutschen Bevölkerung befürwortet und muss jetzt konsequent umgesetzt werden. Als wichtigste regenerative Energiequelle wird die Windkraft angesehen. Die Energiewende wird größtenteils von Stadtwerken und privaten Investoren getragen, die dezentrale Anlagen errichten und betreiben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist nach Ansicht der BG der richtige Weg und sollte deshalb auch im Main-Kinzig-Kreis eingeschlagen werden. Eine Möglichkeit für Bürger die Energiewende voran zu treiben, ist die Beteiligung an so genannten Bürgerwindrädern. Hierüber wollen die BG die Bürger informieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wird mit dem Hallenbad, wenn Linsengericht, wie angekündigt, aus dem Hallenbadzweckverband austritt? Über diese und andere Fragen wollen die BG mit Interessierten diskutieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bürgerinnen und Bürger sind auch eingeladen, Wünsche und Vorschläge zu anderen Themen vorbringen, die die BÜRGER FÜR GELNHAUSEN in den städtischen Gremien einbringen sollen.</p>
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		<title>Solargenossenschaft präsentiert ihr Konzept für ein Bürgerwindrad</title>
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		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Feb 2013 10:24:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bürgermeister Thorsten Stolz und Vorsitzender Bodo Delhey laden zur Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr und Stadtentwicklung ein Über die Möglichkeiten zur Beteiligung an einer Windkraftanlage im neuen Windpark „Vier Fichten“ können sich alle Interessierten am kommenden Dienstag, 19. Februar, 20 Uhr, in einer öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr und Stadtentwicklung in der Ortsverwaltung Hailer informieren. Die Solargenossenschaft Biebergemünd e.G., die das erste Bürgerwindrad in der Region finanzieren will, berichtet an diesem Abend über ihr Projekt. Bürgermeister Thorsten Stolz und Ausschussvorsitzender Bodo Delhey laden im Namen der Stadt Gelnhausen alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein. Bodo Delhey und Thorsten Stolz betonen: „Lokale Windparks sollten von den dort ansässigen Bewohnern mitgetragen werden.“ Eine Investition in Windkraftanlagen verspreche nicht nur eine vergleichsweise gute Rendite, sondern sei auch ein Beitrag zu einer vernünftig organisierten Energiewende. Nach Ansicht von Bodo Delhey sollte der Strom nämlich dort erzeugt werden, wo er gebraucht wird. „Das heißt, die Energiewende muss mit dezentralen Anlagen erreicht werden. Teure Offshore-Windkraftanlagen in Verbindung mit vielen tausend Kilometern Hochspannungsleitungen quer durch die Republik sind der falsche Weg“, betont Bodo Delhey.&#160; Das Bürgerwindrad der Solargenossenschaft Biebergemünd kostet rund 5 Millionen Euro. 70 Prozent davon finanziert die Gemeinschaft über ein Darlehen einer überregionalen Bank. Von den restlichen 30 Prozent – rund 1,5 Millionen Euro – wird Ende Februar die erste Rate in Höhe von 600000 Euro fällig. „Deshalb wirbt die Solargemeinschaft derzeit dafür, dass Mitglieder und weitere Interessierte möglich rasch ihre Einlagen zur Verfügung stellen“, berichtet Delhey. Parallel dazu arbeitet eine auf erneuerbare Energien spezialisierte Anwaltskanzlei am rechtlichen Konzept. Bei der kaufmännischen und ingenieurtechnischen Prüfung baut die Solargenossenschaft weitgehend auf die eigene „Schwarmintelligenz“. Das genossenschaftliche Prinzip bedeute nämlich auch, die Mitglieder einerseits zu fördern, sie andererseits aber auch zu motivieren, an dem Projekt konstruktiv mitzuarbeiten.</p>
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<h3 class="wp-block-heading">Bürgermeister Thorsten Stolz und Vorsitzender Bodo Delhey laden zur Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr und Stadtentwicklung ein</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Über die Möglichkeiten zur Beteiligung an einer Windkraftanlage im neuen Windpark „Vier Fichten“ können sich alle Interessierten am kommenden Dienstag, 19. Februar, 20 Uhr, in einer öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr und Stadtentwicklung in der Ortsverwaltung Hailer informieren. Die Solargenossenschaft Biebergemünd e.G., die das erste Bürgerwindrad in der Region finanzieren will, berichtet an diesem Abend über ihr Projekt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bürgermeister Thorsten Stolz und Ausschussvorsitzender Bodo Delhey laden im Namen der Stadt Gelnhausen alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein. Bodo Delhey und Thorsten Stolz betonen: „Lokale Windparks sollten von den dort ansässigen Bewohnern mitgetragen werden.“ Eine Investition in Windkraftanlagen verspreche nicht nur eine vergleichsweise gute Rendite, sondern sei auch ein Beitrag zu einer vernünftig organisierten Energiewende. Nach Ansicht von Bodo Delhey sollte der Strom nämlich dort erzeugt werden, wo er gebraucht wird. „Das heißt, die Energiewende muss mit dezentralen Anlagen erreicht werden. Teure Offshore-Windkraftanlagen in Verbindung mit vielen tausend Kilometern Hochspannungsleitungen quer durch die Republik sind der falsche Weg“, betont Bodo Delhey.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bürgerwindrad der Solargenossenschaft Biebergemünd kostet rund 5 Millionen Euro. 70 Prozent davon finanziert die Gemeinschaft über ein Darlehen einer überregionalen Bank. Von den restlichen 30 Prozent – rund 1,5 Millionen Euro – wird Ende Februar die erste Rate in Höhe von 600000 Euro fällig. „Deshalb wirbt die Solargemeinschaft derzeit dafür, dass Mitglieder und weitere Interessierte möglich rasch ihre Einlagen zur Verfügung stellen“, berichtet Delhey. Parallel dazu arbeitet eine auf erneuerbare Energien spezialisierte Anwaltskanzlei am rechtlichen Konzept. Bei der kaufmännischen und ingenieurtechnischen Prüfung baut die Solargenossenschaft weitgehend auf die eigene „Schwarmintelligenz“. Das genossenschaftliche Prinzip bedeute nämlich auch, die Mitglieder einerseits zu fördern, sie andererseits aber auch zu motivieren, an dem Projekt konstruktiv mitzuarbeiten.</p>
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		<title>Kritik an Renertec wegen Verkauf von Windkraftanlagen &#8222;Vier Fichten&#8220; an Großinvestor</title>
		<link>https://buergerfuergelnhausen.de/kritik-an-renertec-wegen-verkauf-von-windkraftanlagen-vier-fichten-an-grossinvestor/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[BG]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Feb 2013 10:26:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SPD und BG danken Bürgermeister Stolz für deutliche Worte Die Fraktionen von SPD und Bürger für Gelnhausen (BG) haben die deutlichen Worte von Bürgermeister Thorsten Stolz in Richtung Firma Renertec zum Verkauf des Windparks an den vier Fichten an einen Großinvestor ausdrücklich begrüßt. „Der Bürgermeister hat hier ein Thema angesprochen, dass deutschlandweit bei der Umsetzung von Windparkprojekten problematisch ist, nämlich, dass auf Privatgrundstücken durch eifrige Projektentwickler Windparkprojekte umgesetzt werden – und zwar an den betroffenen Städten und Gemeinden vorbei &#8211; und dann Großinvestoren einsteigen und abkassieren“, so die Fraktionsvorsitzenden Ewald Desch (SPD) und Bodo Delhey (BG). Genau dieses Vorgehen verschärfe den Unmut vor Ort und führe letztendlich dazu, dass die Akzeptanz für die Energiewende weiter sinke. Die Firma Renertec habe sich im aktuellen Fall nicht „mit Ruhm bekleckert“. „Statt ein Projekt durchzupeitschen, wäre der offene Dialog mit den Städten und Gemeinden notwendig gewesen“, so Ewald Desch und Bodo Delhey weiter.&#160; Weiter stellen SPD und BG klar: „Nach der deutlichen und berechtigen Kritik von Bürgermeister Thorsten an der Geschäftspolitik von Renertec stellt sich die Geschäftsführung hin und behauptet, dass der Stadt Gelnhausen bereits seit Sommer 2012 die Daten einer wirtschaftlichen Betrachtung vorliegen würden. Dies ist eindeutig falsch. Wir wissen, dass die Firma Renertec der Stadt Gelnhausen bis heute keine Wirtschaftlichkeitsanalyse des Projektes zur Verfügung gestellt hat.“ Ganz unabhängig davon, hätte es seitens der Firma Renertec einen Vorstoß geben müssen, alle umliegenden Kommunen an einen Tisch zu holen. „Es kann nicht sein, dass man nur vorstellig wird, wenn man etwas von der Kommune braucht“, so Ewald Desch und Bodo Delhey weiter.&#160; Am aktuellen Fall Renertec und dem Windpark an den vier Fichten werde zudem deutlich, wo aktuell in Hessen das Grundproblem liege. „Es gibt keine rechtskräftige Regionalplanung für die Nutzung der Windenergie. Aktuell kann fast jeder Investor machen was er will, vor allem dann, wenn sich die Grundstücksflächen nicht im Eigentum der Kommunen befinden.“Diesem Problem müsse sich die hessische Landesregierung umgehend annehmen, damit der Unmut bei Städten und Gemeinden und Bürgern vor Ort nicht weiter wachse.&#160;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/kritik-an-renertec-wegen-verkauf-von-windkraftanlagen-vier-fichten-an-grossinvestor/">Kritik an Renertec wegen Verkauf von Windkraftanlagen &#8222;Vier Fichten&#8220; an Großinvestor</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">SPD und BG danken Bürgermeister Stolz für deutliche Worte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fraktionen von SPD und Bürger für Gelnhausen (BG) haben die deutlichen Worte von Bürgermeister Thorsten Stolz in Richtung Firma Renertec zum Verkauf des Windparks an den vier Fichten an einen Großinvestor ausdrücklich begrüßt. „Der Bürgermeister hat hier ein Thema angesprochen, dass deutschlandweit bei der Umsetzung von Windparkprojekten problematisch ist, nämlich, dass auf Privatgrundstücken durch eifrige Projektentwickler Windparkprojekte umgesetzt werden – und zwar an den betroffenen Städten und Gemeinden vorbei &#8211; und dann Großinvestoren einsteigen und abkassieren“, so die Fraktionsvorsitzenden Ewald Desch (SPD) und Bodo Delhey (BG).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau dieses Vorgehen verschärfe den Unmut vor Ort und führe letztendlich dazu, dass die Akzeptanz für die Energiewende weiter sinke. Die Firma Renertec habe sich im aktuellen Fall nicht „mit Ruhm bekleckert“. „Statt ein Projekt durchzupeitschen, wäre der offene Dialog mit den Städten und Gemeinden notwendig gewesen“, so Ewald Desch und Bodo Delhey weiter.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter stellen SPD und BG klar: „Nach der deutlichen und berechtigen Kritik von Bürgermeister Thorsten an der Geschäftspolitik von Renertec stellt sich die Geschäftsführung hin und behauptet, dass der Stadt Gelnhausen bereits seit Sommer 2012 die Daten einer wirtschaftlichen Betrachtung vorliegen würden. Dies ist eindeutig falsch. Wir wissen, dass die Firma Renertec der Stadt Gelnhausen bis heute keine Wirtschaftlichkeitsanalyse des Projektes zur Verfügung gestellt hat.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz unabhängig davon, hätte es seitens der Firma Renertec einen Vorstoß geben müssen, alle umliegenden Kommunen an einen Tisch zu holen. „Es kann nicht sein, dass man nur vorstellig wird, wenn man etwas von der Kommune braucht“, so Ewald Desch und Bodo Delhey weiter.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am aktuellen Fall Renertec und dem Windpark an den vier Fichten werde zudem deutlich, wo aktuell in Hessen das Grundproblem liege. „Es gibt keine rechtskräftige Regionalplanung für die Nutzung der Windenergie. Aktuell kann fast jeder Investor machen was er will, vor allem dann, wenn sich die Grundstücksflächen nicht im Eigentum der Kommunen befinden.“<br>Diesem Problem müsse sich die hessische Landesregierung umgehend annehmen, damit der Unmut bei Städten und Gemeinden und Bürgern vor Ort nicht weiter wachse.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de/kritik-an-renertec-wegen-verkauf-von-windkraftanlagen-vier-fichten-an-grossinvestor/">Kritik an Renertec wegen Verkauf von Windkraftanlagen &#8222;Vier Fichten&#8220; an Großinvestor</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://buergerfuergelnhausen.de">Bürger für Gelnhausen</a>.</p>
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